Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen
Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen - # 6

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Anne-Mette
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 76 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Immerhin bieten sich hier User an, die laut deiner eigenen Aussage einfach nur grad mal da waren und das machen wollten, Menschen mit Problemen quasi zu betreuen.
Über die UserInnen, die sich bereit erklärt haben, ist in ihren Beiträgen einiges zu lesen.
Es handelt sich nicht um UserInnen, die "nur grad mal da waren", sondern sie haben durch ihre Beiträge, in denen sie auch von ihrer Lebenserfahrung berichten, dafür gesorgt, dass wir eine Ahnung davon haben könnten, ob sie für diesen Posten geeignet erscheinen.
Einige UserInnen sind beratend tätig in (Selbsthilfe)Gruppen, andere haben sich durch ihre "glaubhaft geschilderte Lebenserfahrung" insofern qualifiziert, dass sie anderen UserInnen, die sich in ähnlichen Lebenslagen befinden oder befinden werden, "einen Rat geben können".

Ich wiederhole es gerne noch einmal: es ging nicht um psychologische oder rechtliche Beratung. Das überlassen wir den Fachkräften.
Durch diese spezielle Usergruppe, heben sich Konfliktlotsen, egal ob gewollt oder nicht, von anderen Usern ab.
Ich glaube, das ist wirklich ein Problem - und zwar auf "beiden Seiten" und es entsteht Misstrauen, weil vermutet wird, andere UserInnen hätten mehr "Befugnisse".
(Dabei haben sie nur Hilfe angeboten)
Das habe ich nun durch etliche Beiträge und PNs mitbekommen und ich komme zu dem Schluss, diese Aktion von meiner Seite aus zu beenden und die UserInnengruppe "Konfliktlotsen" aufzulösen.

Gruß
Anne-Mette
Bea Magdalena
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 77 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 23:26
Immerhin bieten sich hier User an, die laut deiner eigenen Aussage einfach nur grad mal da waren und das machen wollten, Menschen mit Problemen quasi zu betreuen.
Über die UserInnen, die sich bereit erklärt haben, ist in ihren Beiträgen einiges zu lesen.
Es handelt sich nicht um UserInnen, die "nur grad mal da waren", sondern sie haben durch ihre Beiträge, in denen sie auch von ihrer Lebenserfahrung berichten, dafür gesorgt, dass wir eine Ahnung davon haben könnten, ob sie für diesen Posten geeignet erscheinen.
Einige UserInnen sind beratend tätig in (Selbsthilfe)Gruppen, andere haben sich durch ihre "glaubhaft geschilderte Lebenserfahrung" insofern qualifiziert, dass sie anderen UserInnen, die sich in ähnlichen Lebenslagen befinden oder befinden werden, "einen Rat geben können".

Ich wiederhole es gerne noch einmal: es ging nicht um psychologische oder rechtliche Beratung. Das überlassen wir den Fachkräften.
Durch diese spezielle Usergruppe, heben sich Konfliktlotsen, egal ob gewollt oder nicht, von anderen Usern ab.
Ich glaube, das ist wirklich ein Problem - und zwar auf "beiden Seiten" und es entsteht Misstrauen, weil vermutet wird, andere UserInnen hätten mehr "Befugnisse".
(Dabei haben sie nur Hilfe angeboten)
Das habe ich nun durch etliche Beiträge und PNs mitbekommen und ich komme zu dem Schluss, diese Aktion von meiner Seite aus zu beenden und die UserInnengruppe "Konfliktlotsen" aufzulösen.

Gruß
Anne-Mette
Guten Abend Anne-Mette,

ich bitte Dich, die Gruppe der Konfliktlotsen nicht so schnell aufzulösen. Die Idee Hilfe und Unterstützung anzubieten finde ich super, noch dazu, wenn es freiwillige gibt, die ihre Zeit dafür opfern.
Für mich als Aussenstehende sieht es so aus, als würden persönliche Differenzen einzelner Userinnen ein grossartiges Projekt zum Scheitern bringen. Schade!

Liebe Grüße und herzlichen Dank
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
Ronda_PTL
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 78 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Bea Magdalena hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 23:52
Anne-Mette hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 23:26
Immerhin bieten sich hier User an, die laut deiner eigenen Aussage einfach nur grad mal da waren und das machen wollten, Menschen mit Problemen quasi zu betreuen.
Über die UserInnen, die sich bereit erklärt haben, ist in ihren Beiträgen einiges zu lesen.
Es handelt sich nicht um UserInnen, die "nur grad mal da waren", sondern sie haben durch ihre Beiträge, in denen sie auch von ihrer Lebenserfahrung berichten, dafür gesorgt, dass wir eine Ahnung davon haben könnten, ob sie für diesen Posten geeignet erscheinen.
Einige UserInnen sind beratend tätig in (Selbsthilfe)Gruppen, andere haben sich durch ihre "glaubhaft geschilderte Lebenserfahrung" insofern qualifiziert, dass sie anderen UserInnen, die sich in ähnlichen Lebenslagen befinden oder befinden werden, "einen Rat geben können".

Ich wiederhole es gerne noch einmal: es ging nicht um psychologische oder rechtliche Beratung. Das überlassen wir den Fachkräften.
Durch diese spezielle Usergruppe, heben sich Konfliktlotsen, egal ob gewollt oder nicht, von anderen Usern ab.
Ich glaube, das ist wirklich ein Problem - und zwar auf "beiden Seiten" und es entsteht Misstrauen, weil vermutet wird, andere UserInnen hätten mehr "Befugnisse".
(Dabei haben sie nur Hilfe angeboten)
Das habe ich nun durch etliche Beiträge und PNs mitbekommen und ich komme zu dem Schluss, diese Aktion von meiner Seite aus zu beenden und die UserInnengruppe "Konfliktlotsen" aufzulösen.

Gruß
Anne-Mette
Guten Abend Anne-Mette,

ich bitte Dich, die Gruppe der Konfliktlotsen nicht so schnell aufzulösen. Die Idee Hilfe und Unterstützung anzubieten finde ich super, noch dazu, wenn es freiwillige gibt, die ihre Zeit dafür opfern.
Für mich als Aussenstehende sieht es so aus, als würden persönliche Differenzen einzelner Userinnen ein grossartiges Projekt zum Scheitern bringen. Schade!

Liebe Grüße und herzlichen Dank
Bea
@Forumsgemeinde:

Jetzt hatte ich zu später Stunde einen detaillierte REPLY Text geschrieben, doch als ich ihn absenden wollte, hatte das SYSTEM mich unbemerkt ausgelogged und alles GELÖSCHT, was schon fertig war! 😰😡 Jetzt reicht's mir für heute. 😫 Sorry. Gute Nacht, bin hundemüde. 👩🏻
Ronda 😴😴😴
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Frieda
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 79 im Thema

Beitrag von Frieda »

Guten Morgen Anne-Mette.

Gestern Abend bekam ich einen kleinen Einblick, wie zügig du scheinbar auf der Tastatur dich bewegen kannst.
Mit deinem Post 85 bist du mir nur paar Sekunden voraus gewesen.

Da ich dann gleich zum Dienst gehe, habe ich nicht mehr viel Zeit um dich trotzdem auch im Nachgang noch zu bitten, was mir gestern Abend schon ein Bedürfnis war ... mich als Lotse bitte zu löschen, denn da wo Seelengifte wie Neid und Gier sind, da bin ich nicht!

Namaste🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 80 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Liebe Leute,
Wir können alles zerreden und schlecht machen. Neid und Missgunst wird es immer geben, solange es Menschen gibt.
Was ist Neid? Eine Antwort gebe ich gerne an die Gemeinschaft weiter.
Ich habe mich gemeldet, nicht weil ich mir Vorteile verspreche, sondern den Leuten helfen mit meinen Möglichkeiten möchte. Ich weiß auch, das es Zeit kostet. Aber die Zeit ist mir in erster Linie egal. Habe eigentlich genug zu tun. Mir liegt das Wohlergehen der Gruppe am Herzen. Auch will ich das zurückgeben, was ich von der Gruppe bekommen habe.
Ich möchte der Gemeinschaft dienen und helfen.
Ich sehe mich als "Pförtner" der zuhören kann und das Anliegen an die entsprechenden Institutionen oder Personen weiterleit.

Ich will mir nicht anmaßen, medizinische Ratschläge zu geben
Ich will die Gemeinschaft unterstützen und stützen.
Ich bin ein kleines Rädchen im großen Getiebe.
Ich bin auch austauschbar.
Ich will keine Sonderrechte, denn das erzeugt Neid.

Wer meckert, soll bitte konstruktive Vorschläge bekannt geben. Es sollte der beste Vorschlag umgestzt werden. Ein Projekt ist eine Geinschaftssache und nicht die eines einzelnen. Das habe ich im Laufe meines Berufes gelernt. Ich bin auch nicht neidisch auf andere, die mehr können und mehr Geld haben als ich.

Leute, zerredet nicht eibe gute Idee, sonder macht Vorschläge, wie es noch besser gemacht werden kann. Der Unterstützung von meiner Seite könnt ihr sicher sein.

Anne-Mette, lasse dieses Projekt nicht sterben. Darin steckt sehr viel Potential.

Konstruktive Grüße
Steffi

Edit: Wer mit mir telefonisch sprechen möchte, kann es gerne tun. Er konstrutiven Diskussion stehe ich offen gegenüber.
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
Jenina
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 81 im Thema

Beitrag von Jenina »

Mädels,

man kann eine gute Sache eimmer so lange zerreden bis sie stirbt. Bitte tut das jetzt und hier nicht!

Die Idee dass sich freiwillige als Ansprechpartner*in zur Verfügung stellen zeigt doch gerade dass dieses Forum als das funktioniert als das es gedacht ist: als eine Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist immens wichtig sich auch einmal mit jemandem auszutauschen. Das muss man zumindest versuchen. Wenn man dann nicht miteinander kann sollte man ruhig auch jemanden anderen ansprechen. Das kann nicht schlechter sein als sich mit seinen Problemen einzuigeln. Mir scheint, dass gerade Leute mit den größten Problemen zwar laut nach Hilfe schreien aber diese dann irgendwie nicht annehmen können/wollen... :(

Ein Vorwurf, eine*r der Freiwilligen würde sich größere "Rechte" oder "Befugnisse" erhoffen oder zuschanzen oder wie auch immer ist eigentlich nur lächerlich. Leider kenne ich das aus einem anderen Forum aus eigener Erfahrung als ich selbst in dieser Richtung aktiv werden wollte. Da sind ähnliche Bestrebungen dann gescheitert zum großen Nachteil des Forums, das heute in der Bedeutungslosigkeit zu versinken droht. Also ist es gerade andersherum: eine solche Einrichtung wie die Konfliktlotsen werden dieses Forum noch wertvoller machen. (yes)

Es wäre schön wen sich die Konfliktlotsen allen Member*innen vorstellen würden. Ähnlich wie Steffi es gerade gemacht hat. Gerne auch mit dem bevorzugten Themenkreis.

Also nochmals: Bitte unbedingt weitermachen!

Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
Michelle_Engelhardt
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 82 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Ich glaube, hier herrscht ein völlig falscher Eindruck, was Stellung, Befugnisse und Kompetenzen der Konfliktlotsen betrifft. Ich persönlich würde mir niemals anmaßen, einem User zu sagen was er zu tun und zu lassen hat. Außerdem gibt es auch keine Patentlösungen, denn jeder hat eine andere Lebenssituation.
Ich habe mich nicht als Lotse gemeldet, weil ich eine eierlegende Wollmilchsau bin. Auch habe ich mich nicht gemeldet, weil ich allwissend bin und über den Dingen stehe. Als Lotse kannst Du bestenfalls Tipps und Hinweise geben, Kontaktadressen nennen und das war es dann auch schon fast. Für alles weitere bin zumindest ich nicht qualifiziert. Dafür gibt es dementsprechende Fachleute und Hobbypsychologen waren mir schon immer suspekt und die nehme ich auch gar nicht ernst.

Der Grund, warum ich mich gemeldet habe ist, das ich nach fast 6 Jahren als Frau lebend (davon über 3 Jahre offiziell), auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, der ganz automatisch im Laufe der Zeit entstanden ist. Ich habe hier im Ruhrgebiet verschiedene Anlaufstellen an der Hand, die Hilfesuchenden weiterhelfen könnten.
Schlussendlich steht es jedem völlig frei, Kontakt zu einem Lotsen aufzunehmen oder nicht. Alleine das man schon die Möglichkeit hat sein Herz auszuschütten, kann unter Umständen schon unheimlich gut tun.

LG
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

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Ronda_PTL
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 83 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Guten Morgen, Diskutantinnen!

Danke @Steffi & Janina für Eure letzten Beiträge. Ihr habt die Gedanken, die ich letzte Nacht im technischen Nirwana verloren hatte, offenbar gefunden und hier eingestellt. 👍🏼💚

Fast exakt das Gleiche wollte ich schreiben.

Lassen wir nicht destruktive Scheinargumente zum Todesstoß eines guten Projekts werden bevor es überhaupt in Fahrt gekommen ist🤔🙄

Auch ich habe leider in anderen Foren bereits erleben müssen, wie viel Sprengkraft in solchen Ideen liegen kann. Lasst uns auch hier "anders" damit umgehen.

Hoffnungsvolle Grüße
Ronda 👩🏻🙏🏼
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Magdalena
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 84 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo in die Runde,
wir sind hier doch eine Gemeinschaft, wo jeder bisher im Leben seine Erfahrungen gesammelt hat und hier einbringen kann. In diesem Sinn verstehe ich auch die Konfliktlotsen
Luna hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 23:12 Ein falscher Umgang mit jemand, der in einer echten Krise steckt, kann fatale Folgen haben; für den Betroffenen, aber auch den Lotsen. Wer hilft dem Lotsen, wenn der/die hilfesuchende nach (vermeintlich) bewältigter Krise doch vor den Zug gesprungen ist?
Sicher wird es keine Garantie geben, dass nicht doch einer mit seiner Situation nicht zurechtkommt oder die Todessehnsucht größer ist als der Lebenswille. Da wird auch ein Konfliktlotse nicht viel ändern können. Was er aber erreichen kann, ist doch Userinnen das Gefühl zu vermitteln, du bist nicht allein und es gibt einen Weg aus der Krise. Manchmal hilft es schon, einfach nur zuzuhören und zu verstehen. So den Druck zu nehmen unter dem man steht.
Ich selber kann nur Ratschläge geben und auf Organisationen oder Ämter hinweisen, die für konkrete Hilfe zuständig sind. Jede/r steckt doch in unterschiedlichen Lebenssituationen, da muss sicher genau geschaut werden wo und wie Hilfe nötig und richtig ist. Finanzielle Sorgen sind am besten doch mit der Hausbank zu regeln als mit dubiosen Finanzdienstleistern. Auch wer auf Jobsuche ist, sollte doch eher sich über die Anzeigen in der Presse beim Jobcenter oder Freunde, die wissen wo Mitarbeiter gesucht werden wenden. Zu Letzterem haben wir ja hier schon eine Rubrik im Forum. Und jeder sollte auch wissen, alles ist ehrenamtlich und es besteht sicher keine rechtlich Haftung. Nicht das am Ende die Konfliktlotsen für ihre Arbeit vor das Gericht gezerrt werden.



Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Whoopy Highfly
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 85 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Hi Luna, hi Mitstreiterinnen, liebe Schwestern,

Es ist schlimm, wenn jemand Suizid begeht. Die Angehörigen leiden am meisten.
Meine Einlassung hier:
Jemand, nenne sie Xenia, aus unserer YOGA-Gruppe wurde beschuldigt ihre Schutzbedürftige Pflegepersaon, bestohlem zu haben. Xenia versicherte uns, das sie nichts getan hat. Ich hatte mich zusätzlich nochmal versichert, alles war korrekt. Wir sprachen mit ihr und fingen sie auf, weil sie sehr depressiv war. Professonell helfen lassen wollte sie sich nicht.
Da ich Xenias Tochter persönlich kenne, legte ich es ihr immer wieder nahe.An einem Freitag Nachmittag bekam ich die Info, das Xenia Suizid begangen hat.
Wir konnten aus der Gruppe nichts tun. Ich kann mir den Schuh auch nicht anziehen. Ich komme nicht and die Tochter mehr heran, diese hat es sehr getroffen. Helfen lassen will sie nicht.

Was will ich damit sagen:
Die Angehörigen sollten dabei nicht aus den Augen verloren werden. Das kann ein einzeler nicht stemmen.
Auch wenn wir nicht psychologisch geschult sind, obliegt es an uns, den Weg zu ebnen zu einem Profi. Mehr dehe ich mich nicht und kann auch nicht mehr.
Das Schicksal von Xenia und deren Familie hat mich dazu veranlasst, meine Unterstützung zuzusagen.
Jeder kann helfen, auch sei es nur eine Kerze aufzustellen.

Eine nachdenckliche
Steffi
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Melde mich demnächst wieder.

Bye
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 86 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Hi Mädels:

Hatte eigentlich gehofft, dass sich die passionierte Bedenkenträger Fraktion und die geheimen Motiv Anslysten hier nicht durchsetzen würden, jedoch neige ich langsam zu Anne-Mettes frustrierter Enttäuschung das vielversprechende Projekt evtl doch nicht weiter zu verfolgen. 😢

Ich lese hier aus so manchem Beitrag subtile Unterstellungen, angefangen von der "Diagnose" Helper-Syndrome bei den altruistischen Freiwilligen, bis hin zu Selbstüberschätzung oder Profilierungs Sucht.

Sorry für die harten Worte, aber ich denke wir kommen hier sonst nicht weiter. Karten auf den Tisch. Noch eine pers. Einschätzung: von den bisher sich zur Verfügung stellenden KLs halte ich KEINE(N) aus den genannten Kategorien für betroffen, allein auf Grund ihrer Biographien und der Selbstkritik, die alle mitbringen.

Das potenziell gravierendere Problem scheint mir höchstens der Eigenschutz der KL. Ich denke jedoch nicht, dads man den durch detailliert vorgezeichnete Anweisungen garantieren kann. Das bläht die Bürokratie nur auf.

Eher wäre so etwas wie ein "Emergency Botton" ein Weg, um die KL abzufedern. Wie könnte das personell und technisch umgesetzt werden?

LG Ronda 👩🏻🙏🏼
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 87 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Hallo zusammem,

vielleicht passt mein Einwurf nicht?
Ein misslungener Versuch zu helfen ist 1000x besser als gar nicht zu helfen oder sogar nicht helfen zu wollen, so meine Meinung.

Liebe Grüße
Bea
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 88 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Also die Farbgebung stösst schon auf. Und ich beobachte Tendenzen hier im Forum und im Discord, die ich in anderen Communities schon als "Lametta-Phase" und "TEAM-Denke" erlebt habe.

Lametta heisst: Es gibt einige, die eine Art Titel verliehen bekommen, eben das Lametta auf den Schulterklappen. Das führt traditionell zu bestimmten Problemen. Einigen ist der Titel nicht wichtig. Sie tun einfach, was diese Funktion beinhaltet. Andere fühlen sich jedoch davon angezogen und wollen sich unbedingt abheben. Wenn sie ihn bekommen fangen sie an zu stolzieren und zu belehren, was die gute Idee der Funkton dann beschädigt. Wenn sie ihn nicht bekommen fangen sie an zu maulen, zu ätzen, zu intrigieren. Zieht auch die Stimmung runter.

Dazu kommt eine gewisse Schere im Kopf bei den "Normal-Personen", auf die Titeltragenden nicht mehr unbefangen zu reagieren ("Wahrhaftige Kommunikation ist nur unter Gleichgestellten möglich"). In praktisch jedem Fall bildet sich ein Klassensystem.

TEAM-Denke heisst ausgeschrieben "Toll, ein anderer macht's". D.h. notwendige und sinnvolle Beiträge werden nicht gebracht, denn dafür gibt es ja jetzt beauftragte Funktionspersonen.

Letztlich führt die Klassierung meistens zu einer von-Neumann-Katastrophe. Für jede Klasse muss eine weitere Kontrollklasse geschaffen werden und statt allgemein respektvollem, freundlichen Umgang wird agieren im Geflecht der Pöstchen. Für viele Communities war spätestens die EInführung von Pöstchen ein Einstieg in den Niedergang.

Deshalb hatte schon die Generation Usenet formuliert, dass soziale Probleme nicht technisch gelöst werden können - maximal verdrängt.

Klar kann eins streiten, ob nicht die Ursachen für die EInführung der Pöstchen der Beginn des Abstiegs waren. Ich würde dem Argument sogar tendenziell Recht geben. Aber die Lösung ist eben, auf die Einhaltung von Umgangsformen zu pochen und Gleichrangigkeit durch Empowerment herzustellen, statt weisse Ritter zu ernennen.

JM2ct
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 89 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Hi Jaddy,
das ist ein guter Einwand.
Mache bitte einen Vorschlag, wie das "¦ gelöst werden kann.
Die Kennzeichnung mit den Farben fand ich nicht schlecht. Hat nichts mit Rang zu tun.
"rot" bedeutet für mich wichtige Person.
Außerdem will ich keine Sonderrechte, ggf. Bereich, wo sich die Lotsen austauschen können.
Außerdem wäre es schön, wenn Fachleute wie ihr beide auch mitmachen würden.

eine hoffnungsvolle
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
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Re: Umgang der Forumgemeinschaft mit Krisen und Notlagen

Post 90 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Sorry, ich bin ja echt ein geduldiger Mensch, aber bei diesem Lametta Schwachsinn wird es selbst mir zu viel.
Im Discord Channel wurden Räume geschaffen, damit Ratsuchende mit den dort vertretenen Konfliktlotsen sprechen oder schreiben können. Um die Privatsphäre der Ratsuchenden zu gewährleisten, war es erforderlich, die dortigen Konfliktlotsen mit Moderatorenrechten zu versehen, was auch dort dazu führte, das die Moderatoren farblich anders gekennzeichnet waren.

Ich habe das nun alles rückgängig gemacht und entsprechende Räume wieder gelöscht.
Ansonsten schließe ich mich Frieda an und möchte gern mein Angebot, hier helfend zur Verfügung zu stehen, zurückziehen. Das hat nix mit beleidigter Leberwurst zu tun, aber so einen teilweise Kindergarten muss ich mir nicht geben.

Das heißt natürlich nicht, das ich niemandem einen Ratschlag geben will oder kein offenes Ohr hätte. Wer möchte, kann mich gern nach wie vor per PN kontaktieren oder halt im Discord Channel.

Anne-Mette, bitte entferne mich aus dem Konfliktlotsen-Team, damit ich diese Farbgebung, die offensichtlich bei einigen das Prädikat "besonders wertvoll" suggeriert, wieder los bin. Ich bin genauso wie alle anderen auch nur ein kleines Rädchen hier in der Community....nicht mehr und nicht weniger.

Michelle
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