Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS
Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS - # 8

Lebensplanung, Standorte
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Violetta Arden
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 106 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

..ja das mit dem schlechten Gefühl etwas "Verbotenes" oder "Abartiges" getan zu haben kenne ich aus meinen Anfängen auch nachdem das Hochgefühl des Reizes und der Erlösung vorbei war. Und auch noch später haber ich einige Male die weiblichen Sachen einfach entsorgt -und mir zuerst gedacht - ich mache das nie wieder - doch das hat nichts gebracht - ich habe sie dann doch immer wieder besorgt.
LG Gerda Joanna
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Tamara Beaujambe
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 107 im Thema

Beitrag von Tamara Beaujambe »

Hallo,

ich finde mich selbst in Gerda Joanna's Beiträgen wieder.

Aber ich wollte ein anderes Bild anbieten zum Thema CD TV TS

÷

Ein 'Geteilt durch' Zeichen.
TS wäre dann der durchgehende Balken, der eine kontinuierliche Entwicklung einer Person symbolisiert.

CD TV die beiden Punkte die beide Persönlichkeiten repräsentieren, aber auch das entweder oder der beiden.

Ich bin dann die Punkte. 😉 Punkt um.
Ist ja nur ein vereinfachendes Bild...


Liebe Grüße
Tamara
ExuserIn-2019-12-18
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 108 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-18 »

Guten Morgen!
Tamara Beaujambe hat geschrieben: So 2. Dez 2018, 21:42 Aber ich wollte ein anderes Bild anbieten zum Thema CD TV TS

÷

Ein 'Geteilt durch' Zeichen.
TS wäre dann der durchgehende Balken, der eine kontinuierliche Entwicklung einer Person symbolisiert.

CD TV die beiden Punkte die beide Persönlichkeiten repräsentieren, aber auch das entweder oder der beiden.

Ich bin dann die Punkte. 😉 Punkt um.
Ist ja nur ein vereinfachendes Bild...
Ich finde das einen spannenden Ansatz und verstehe die Aussage die dahinter steht sehr gut!
Allerdings stören mich persönlich letztendlich zwei Dinge dabei. Erstens glaube ich nicht, dass man die Trennung in zwei Persönlichkeiten wirklich bei jedem (TV/CD) anwenden kann, auch wenn es durchaus gespaltene Persönlichkeiten gibt. Und Zweitens ist dies aus meiner Sicht eine starke schwarz/weiß Betrachtungsweise. Aber genau diese binäre Betrachtungsweise reicht überhaupt nicht bei der Erklärung von Transidenten Menschen. Auch, dass der Strich zwischen den beiden Punkten ist, also TS zwischen CD/TV = Mann/Frau, passt nicht.

Aber noch mal. Ich finde den Gedankenansatz, dass TS durch etwas kontinuierliches symbolisiert wird und TV/CD durch etwas öfter wechselndes spannend und ich kann verstehen, dass Du da auf dieses Symbol gekommen bist. Ich muss dafür allerdings einige meiner Gedankenmodelle erst ma ablegen ... aber ein Perspektivwechsel kann ja nie schaden. Danke für diesen Input.

Liebe Grüße
Vanessa
Whoopy Highfly
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 109 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Guten Morgen,
Wenn ich so zurück denke an meine Studentenzeit (1984-1989) in Wuppertal, bin ich öfter durch die Kaufhäuser alleine in der Damenabteilung durchgegangen. Immer im Augenwinkel geschaut, ob mich jemand beachtet oder jemand Bekanntes sieht. Kann sagen Herzschlag pur.
Gekauft habe ich mir nichts, weil es im Kopf war, "das ist nicht erlaubt".
Die zweite Liebe war/ist die Musik. Da konnte ich mich frei bewegen. War ja "erlaubt".
Vielleicht wurde das mir vom Elternhaus, Verwandtschaft und Kindergarten bei den Nonnen so eingetrichtert worden. Wer weiß das schon?
Ich fühle mich jetzt mit den "wenigen" Sachen wohl. Habe schon 12kg weniger und mir geht es besser.

GLG
Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 110 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Normvariante, Normabweichung, egal wie man es nennt, mir gefällt es nicht, denn es enthält den Begriff "Norm". Aus meiner Sicht ist genau das das wesentliche Problem für Menschen wie uns. Wir halten mit dem Begriff "Norm" genau das hoch, was uns eigentlich stört. Es geht doch nicht um die Frage, ob wir zur "Norm" gehören oder nicht. Sondern der Begriff Norm suggeriert, dass es eine Norm gibt. Und zu einer Norm gehört dann auch die Ab- und Ausgrenzung von Menschen.

Ich stelle die rhetorische Frage, wen wir denn auf diese Weise ausgrenzen wollen, die nicht zur Norm gehören ?

Wir sind doch Leidtragende des Begriffs "Norm". Warum halten wir ihn mit beschönigenden Worten wie "Normabweichung" hoch ? Wenn wir uns als gesunde Menschen verstehen, die tolerant und akzeptierend in der Welt stehen, dürfen wir andere Menschen nicht ausgrenzen.

Zurück zum Titelthema. Wenn ich lese, "Reiz der Verwandlung" kommt mir zunächst in den Sinn, dass es auch für mich reizvoll ist, mich in einer Weise auszudrücken, in der ich üblicherweise (ich vermeide den Begriff "NORMalerweise ;-) ) nicht auftrete. Aber warum ist das so ? Und vor allem, wäre das auch so, wenn es nicht etwas besonderes wäre ?

En femme schenke ich mir die Aufmerksamkeit, die ich mir üblicherweise nicht schenke. Es ist eine Ausnahmesituation. Was aber wäre, wenn es keine Ausnahmesituation wäre und ich täglich so leben würde, wie ich es gerade fühlte ? Ich würde mir damit aber zu jedem Augenblick die mir gemäße Aufmerksamkeit schenken, die ich brauche. Ich würde auf diese Weise keine Ausnahmesituationen erleben. Der Reiz wäre in der Form, in der ich ihn heute erlebe, nicht mehr vorhanden. Mein Leben wäre wahrscheinlich zufriedener (hier steckt das Wort "Frieden" drin), aber sicher weniger spannend. Ich erinnere mich in diesem Kontext an ein Wort von Lou Andreas Salomé, die einmal sinngemäß sagte, dass das Glück der Frau in ihrem Frieden läge. Ich würde das auf Menschen im Allgemeinen erweitern. Aber damit geben wir Menschen uns nur selten zufrieden. Oder wie Kurt Tucholsky einmal sagte: "Nichts ist schwerer zu ertragen, wie eine Reihe von guten Tagen". Wir gehen dann auf die Suche nach Spannung und Reizen.

Damit sehe ich den Reiz als Selbstzweck. Wäre En-femme-sein kein Reiz, sondern alltäglich, müssten wir uns den Reiz an anderer Stelle suchen bis wir endlich zur Ruhe kommen. Manche finden sie im Alter, manche scheinbar nie. Für mich ist TG eine Art Rebellion. Das kann eine Rebellion gegen äußere Umstände oder aber gegen Dinge im eigenen Inneren. Die Frage ist, was erreiche ich mit dieser Rebellion ? Welche Probleme/Themen kann ich damit lösen ? Finde ich damit inneren Frieden ?

Ich sehe die Thematik vor allem vor dem Hintergrund innerer Konflikte. Es ist eine wichtige Triebfeder unseres Handelns. Was wäre, wenn wir diese inneren Konflikte nicht hätten ? Wäre das nicht eine Art ewiger Frieden ? Wollen wir das wirklich ? Warum ist es denn so wichtig in die Öffentlichkeit zu streben ? Geht es wirklich um die Anerkennung durch Dritte oder geht es nicht mehr um die Anerkennung unseren Selbst durch uns selbst ? Ich weiß, dass jetzt sicher einige von sich sagen, dass sie sich selber akzeptiert haben, aber was treibt uns denn dann zur "Verwandlung" und warum leben viele es nicht ständig ? Die Ursache dafür wird ja gerne im Außen gesucht, aber für mich ist das eine Ausrede. Und ich beziehe mich damit explizit ein. Wie oft kann man ein "Ich kann nicht, weil ..." lesen.

Genannt werden dann Gründe wie Kinder, Partner, Gesellschaft etc. Aber ist das wirklich wahr ? Oder handelt es sich hierbei nicht eher um die Suche nach Gründen etwas nicht zu tun, obwohl man es tun möchte ? Ich denke, das baut innerlich eine Spannung auf, die immer größer wird und die sich dann im "Reiz des Verbotenen" entlädt. Das ist mMn auch einer der Gründe, weshalb wir nicht davon lassen können. Wir wollen den Reiz spüren, weil er uns lebendig fühlen lässt. Wir verdrängen unser wahres Leben und brauchen den Reiz des Besonderen. Was wäre unser Leben ohne diesen Reiz ? Es ist der Ausbruch aus der Tristesse, weil wir uns nicht erlauben, unser echtes Leben zu leben. En-femme-sein ist eine Ablenkung von der Tatsache, dass wir es uns nicht erlauben zu leben. ich sehe es als ein Ersatz für ein nicht gelebtes Leben. Warum sind denn so viele Trivialitäten, wie Schuheinkauf in der Damenabteilung so besonders ? Das macht die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig. Wir sind es, die es als spannend und außergewöhnlich empfinden. Deshalb tun wir es.

Meine Frau wundert sich, warum es mir so wichtig ist, gelegentlich als Frau auf die Straße zu gehen. Ich verstehe heute, dass sich das Wundern nicht auf "Frau sein" bezieht, sondern auf die Frage, warum mir das wichtig ist. Es ist der Teil, der mich lebendig fühlen lässt. Das ist der Antrieb und Reiz. Wäre das nicht etwas besonderes, mein Leben würde mir trist und unbedeutend vorkommen. Deshalb kann ich auch nicht darauf verzichten. Aber es gibt mir keinen Frieden.

Und hier liegt der Widerspruch in meinem Leben. Ich suche den Frieden und fürchte ihn. Das ist aus meiner Sicht der Motor, der mich nervös umtreibt. Und as ist auch der Motor für den o.g. Satz von Tucholsky. Das Glück des inneren Friedens halten wir nicht aus. Manche ziehen Kleider des anderen Geschlechts an, manche springen an einem Gummiseil von einer Brücke. Letztlich ist es das gleiche: der Reiz sich zu spüren. Das macht ja auch Sexualität aus. Deshalb wird Trans und Sex ja auch gerne in einem Atemzug genannt. Aber eine Freundin sagte mir einmal, dass sie manchmal bei der Schußabfahrt auf Skiern einen Orgasmus erlebt. Was ist das anderes, wenn sie genau das immer wieder sucht ? Ich wage die These, dass wir all diese Dinge überwinden können, wenn wir uns darauf einlassen, den inneren Frieden zu suchen.

Buddhistische Mönche machen genau das, wenn sie die Erleuchtung suchen. Sie brauchen dann nicht mehr die Dinge der Welt. Es gibt bestimmt auch andere Wege. Ich glaube, das machen nur wenige Menschen, weil sie, wie ich auch, Angst davor haben, sich nicht mehr lebendig zu fühlen. Wir sind (noch ?) nicht wirklich bereit, auf die Dinge zu verzichten, die uns lebendig fühlen lassen. Aber ich würde nicht ausschließen, dass es ein Leben ausserhalb unserer vordergründigen Bedürfnisse gibt. Und vielleicht ist es erfüllender als wir uns vorstellen können.

Oder anders gefragt, was ist am Tragen eines BH denn so weltbewegendes, dass wir darauf nicht verzichten wollen oder können ... ?

P.S. Mir ist bewusst, dass ich entgegen meines üblichen Schreibens in diesem Text öfters "wir" geschrieben habe. Ich möchte damit anregen, darüber nachzudenken. Ich möchte damit niemanden verletzen, der/die das anders sieht und akzeptiere jede andere Meinung. Wenn ich hier das Trans-sein in einem Licht erscheinen lasse, dass es eher oberflächlich sei, so tue ich dies in dem Bewusstsein, dass es für viele einen wesentlichen Bestandteil des Lebens darstellt und es leicht missverstanden werden kann. Mir geht es nur darum, eine radikal andere Position einzunehmen, um durch Turbulenz im Kopf, und sei es nur in meinem eigenen, zu neuen Erkenntnissen zu kommen. Ich bin davon überzeugt, dass auch ein Leben mit Trans zu einiger Freude führt und dass das für viele Menschen auch ausreicht. Dann sollte man meine Gedanken zur Seite schieben und vergessen. Mir persönlich reicht das nicht und deshalb höre ich nicht mit meiner Suche auch innerhalb dieses Forums auf. Ich respektiere aber ausdrücklich jeden anderen Menschen und jede andere Sichtweise.
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
Johannay

Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 111 im Thema

Beitrag von Johannay »

Hallo Gerda Joanna,

Vielen Dank für deinen Bericht.

Ich hätte beim Lesen Gänsehaut und mir kamen die Tränen, da ich wirklich gedacht habe, das könnte mein leben sein.

Ich habe als Kind schon Strumpfhosen geliebt, und ich tue es heute noch.
Von Anfang Herbst bis Ende Frühling ist das ein tägliches muss, auch unter Herrenkleidung.
(Ist das einzigste Frauenuntensil, das meine Frau erlaubt)

Der Reiz ist täglich der gleiche. Das Gefühl, wenn ich mit der Hand reinschlupfe, mein fuss reinstecke und sie dann vorsichtig hochziehen.....
Jede Strumpfhose fühlt sich änderst an, jeder Tag ist dadurch anderst.
Mal rutscht sie, und man muss sie ständig hochziehen,
Mal kneift sie, und man ständig dran zupfen,
Mal ist sie so eng, man muss ständig nach Luft schnappen
.
.
.
Ich möchte sie nie mehr vermissen

Und ja, dazu ein kurzes Kleidchen und High Heels.
Danke für das beschreiben deiner Gefühle, ich bin meinen dadurch ein Schritt näher gekommen.
Ich wünsche mir noch viele solche Berichte.

LG Johanna
Jenina
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 112 im Thema

Beitrag von Jenina »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 3. Dez 2018, 07:52 Normvariante, Normabweichung, egal wie man es nennt, mir gefällt es nicht, denn es enthält den Begriff "Norm". Aus meiner Sicht ist genau das das wesentliche Problem für Menschen wie uns. Wir halten mit dem Begriff "Norm" genau das hoch, was uns eigentlich stört. Es geht doch nicht um die Frage, ob wir zur "Norm" gehören oder nicht. Sondern der Begriff Norm suggeriert, dass es eine Norm gibt. Und zu einer Norm gehört dann auch die Ab- und Ausgrenzung von Menschen.
Vicky,

ich muss hier mal etwas zur Ehrenrettung der "Norm" beitragen. Man kann den Begriff - wie ja die allermeisten - so oder so interpretieren.

Die eine Interpretation, und das ist offenbar diejenige die Dir vorschwebt, übersetzt Norm mit Standard. Also eine Festlegung auf eine wohldefinierte Klassifizierung und Einordnung von Dingen in eine festgelegtes Schema, Spezifikationen oder wie man immer das nennen möge. Da hast Du recht, dass wir natürlich nicht in den Standard des starren bipolaren Geschlechtsmodells der abendländischen Kultur passen. Das ist diskriminierend, so wie unsere Kultur immer noch dikriminierende Anteile enthält, obwohl man sich redlich bemüht diese abzubauen. Das geschieht freilich eher auf dem Papier, was bekanntlich geduldig ist. Die Kultur, die tasächlich gelebt wird ändert sich viel langsamer und zäher.Wie heißt es so schön (verzeih mir, lieber Karl!): "Die Soziologen heben die Kultur nur verschieden interpretiert, es kömmt aber darauf an sie zu verändern". Deshalb mein ernst gemeinter running Gag mit der Forderung nach einer Kulturrevolution.

Die Andere, und das ist die harmlose, uns wohlgesonnene, ist die mathematische. Die Mathematik ist in ihrer Reinheit und Unabhängigkeit ohnehin über jedes Böse erhaben. Und da ist die Norm eine Form der statistischen Verteilung von Merkmalen. Die folgt bestimmten Funktionen je nach dem was man betrachtet. Es gibt Häufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten, Erwartungswerte und eben: die Normabweichung oder die Normvariante. Das sind dann eben die nur mit geringer Wahrscheinlichkeit auftretenden Merkmale. Aber - und das sit das wichtige daran - sie gehören zur Norm, zur Verteilung der Merkmale, zwingend und unbedingt dazu. Ohne sie würde die Verteilung nicht so funktionieren wie sie ist. Das Ganze ist die Abbildung von relan Prozessen in der Natur mit den Mitteln der Mathematik. SIe wertet nicht. Und die Gender-Identität gehört zu dieser Natur und kann eben auch so beschreiben werden.

Mit anderen Worten: Wir gehören ganz normal dazu, zur Natur nämlich, und sind eine zwingend notwendige Varinate dieser Norm. Sollte uns das nicht eher beruhigen? Was braucht es mehr an Beweisen, wenn man so etwas die Mathematik bemühen kann.

Jenina
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 113 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hi Jenina,
so ganz einfach ist es auch nicht, auch wenn ich verstehe, was Du meinen dürftest ...
[Klugscheißmodus] Die mathematische Norm ist etwas anderes als Du beschreibst.https://de.wikipedia.org/wiki/Norm_(Mathematik) Die brauchen wir gar nicht. Dann gibt es eine statistische Norm, die Du wahrscheinlich meinst. Dort ist die Norm ein Durchschnittswert, der uns auch nicht weiter bringt. Du meinst wahrscheinlich eine Normalverteilung, die eine Spanne von Möglichkeitswerten beschreibt.

Die Frage, die sich mir stellt ist folgende: Was könnte eine Normalverteilung in unserem Fall beschreiben ? Welches ist der konkrete Parameter um den die Kurve streut ? Mir fällt da nichts Gescheites ein. Liegt wahrscheinlich an mir ;-)

Es gibt aber eine soziale Norm und da kommen wir der Sache deutlich näher. https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Norm Dort steht:
Soziale Normen (gesellschaftliche Normen, soziale Skripte) sind konkrete Handlungsanweisungen, die das Sozialverhalten betreffen. Sie definieren mögliche Handlungsformen in einer sozialen Situation. Sie unterliegen immer dem sozialen Wandel, sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und sind daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden.
...
Die Einhaltung der sozialen Normen unterliegt der sozialen Kontrolle. Die Formen der Normabweichung reichen von bloßer Exzentrik bis hin zur Kriminalität. Auch der zivilisierte Umgang mit Normverstößen und eine wohldosierte und auf die Wiederherstellung von harmonischem Zusammenleben gerichtete Konfliktkultur sind fester Bestandteil gesellschaftlicher Norm.
...
Für den Einzelnen haben sie eine Entlastungsfunktion: Sie geben ihm Orientierung und befreien ihn von dem dauernden Druck sich selbst Verhaltensregeln suchen zu müssen. In einer offenen Gesellschaft sind Normen nicht ein für alle Mal festgelegt, sondern unterliegen einem stetigen Legitimationsdruck.
Aber auch hier wird die Statistik heran gezogen. Dort sthet:

Abweichungen von diesem Durchschnittsbe ... zeichnet.

[\Klugscheißmodus]

Interessant oder nicht ? Die Extrembereich werden mit "abnorm" bezeichnet. Somit dient auch eine Verteilung auch zur Ausgrenzung. Diese ist jedoch variabel und somit gesellschaftlich bzw. kulturell bestimmt. Ich bleibe dabei, die Ausgrenzung ist bei der Beschreibung einer Norm immanent.

Aber ich will nicht über die Feinheiten diskutieren. Ich gleube, im Grunde geht es uns um das gleiche: Wir gehören dazu, auch wenn wir uns anders darstellen, als die eine Hälfte der Gesellschaft es tut. Unsere Selbstdarstellung geht mehr oder weniger gelegentlich eben in die Richtung der anderen Hälfte ...

So what ?

Mir ist der zweite Teil meines Beitrags wichtiger . Was macht den Reiz aus ? Kann eine Überwindung des Reizes durch einen inneren Frieden ein besseres Leben ermöglichen ? Damit meine ich explizit nicht, Trans zu überwinden und im Geburtsgeschlecht zu leben, sondern durch die Frage, wodurch sich die Lebendigkeit in mir zeigt. Sicher nicht im stumpfen Leben im "Geburtsgeschlecht", aber sicher auch nicht im Leben im "Gegengeschlecht". Was drückt also der Wunsch nach der Darstellung des Gegengeschlechts also wirklich aus ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
evacampelli
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 114 im Thema

Beitrag von evacampelli »

Liebe Vicky,
Grenzüberschreitungen sind seit jeher ein wesentlicher Faktor der menschlichen Entwicklung gewesen. Ob das nun geografische Grenzen sind die ein Christoph Kolumbus überwunden hat, oder intelektuelle Grenzen oder persönliche Grenzen. Hinter der Grenze ist das Unbekannte, vielleicht gefährliche. Auf jeden Fall ist der Grenzübertritt für denjenigen der das terra inkognita erkundet in vieler Hinsicht eine Ausdehnung der Persönlichkeit. Es gibt Menschen mit unterschiedlich stark ausgeprägter Neugier und Risikobereitschaft. Beides Eigenschaften die in dem Kontext relevant sind.

Ich nehme die meisten CDs als spannende, kreative Menschen war, denen ich mich irgendwie auch anders verbunden fühle als nur durch die Neigung Teilzeitfrau zu sein. Vielleicht sind wir aus dem gleichen Holz geschnitzt: Grenzüberschreiter.

Du schreibst: Egal ob Bungeespringen oder en Femme durch die Stadt gehen, es ist der Reiz der Dich Lebendigkeit fühlen lässt.
Nun, einerseits entwickeln wir ja mit der Zeit eine gewisse Routine bei der temporären Transition zu einem weiblich aussehenden Wesen. Das gibt Sicherheit. Andererseits ist es jedesmal eine kleine Expedition als Frau in die Öffentlichkeit zu gehen. Im Grunde kann nichts passieren, aber es kribbelt.

Das Bungeeseil kann reissen. Ich bleib beim "Transen", ist einfach sicherer ;-)

Liebe Grüße an alle
Eva
Tamara Beaujambe
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 115 im Thema

Beitrag von Tamara Beaujambe »

VanessaL hat geschrieben: Mo 3. Dez 2018, 05:43 Guten Morgen!


Ich finde das einen spannenden Ansatz und verstehe die Aussage die dahinter steht sehr gut!
Allerdings stören mich persönlich letztendlich zwei Dinge dabei. Erstens glaube ich nicht, dass man die Trennung in zwei Persönlichkeiten wirklich bei jedem (TV/CD) anwenden kann, auch wenn es durchaus gespaltene Persönlichkeiten gibt. Und Zweitens ist dies aus meiner Sicht eine starke schwarz/weiß Betrachtungsweise. Aber genau diese binäre Betrachtungsweise reicht überhaupt nicht bei der Erklärung von Transidenten Menschen. Auch, dass der Strich zwischen den beiden Punkten ist, also TS zwischen CD/TV = Mann/

Liebe Grüße
Vanessa
Selbstverständlich reicht ein Symbolzeichen nicht um irgendetwas zu erklären. Es sollte nur ein Bild sein, als Gedankenanstoss, genau wie es auch angekommen ist.

Ein Messer und Gabel Symbol signalisiert 'Nahrung'. Von fast food bis Gourmet kann das alles sein.

Dadurch das es zwei Punkte sind, ist CD TV nicht schizophren, so weit sollte man das nicht interpretieren ....Es gibt einen männlichen und einen weiblichen Teil. In welchen Schattierungen auch immer gelebt. Zwei Punkte sind das Symbol.

Oder mit einem Balken werden auch keine reale Lebenswege beschrieben.

Aber es freut mich dass du die Grundidee verstanden hast.

--

Schlimmeres Wort als Norm ist 'heteronormativ'.
Immerhin enthält es einen Hinweis wer hier die Norm definiert.

Habe weder Soziologie oder eine andere Geisteswissenschaft studiert. Der Ansatz den Reiz des CD TV mit Hilfe theoretisch, intellektueller, wissenschaftlicher Definitionen zu erklären erschließt mir allerdings das Ganze kein bisschen.

Die offenen und ehrlichen Beiträge hier, insbesondere der allererste von Gerda, dagegen schon.

Aber mitlesen werde ich weiterhin.

Liebe Grüße
Tamara
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 116 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

Tamara Beaujambe hat geschrieben: Mo 3. Dez 2018, 16:22

Dadurch das es zwei Punkte sind, ist CD TV nicht schizophren, so weit sollte man das nicht interpretieren ....Es gibt einen männlichen und einen weiblichen Teil. In welchen Schattierungen auch immer gelebt. Zwei Punkte sind das Symbol.

Oder mit einem Balken werden auch keine reale Lebenswege beschrieben.

Aber es freut mich dass du die Grundidee verstanden hast.
-

Habe weder Soziologie oder eine andere Geisteswissenschaft studiert. Der Ansatz den Reiz des CD TV mit Hilfe theoretisch, intellektueller, wissenschaftlicher Definitionen zu erklären erschließt mir allerdings das Ganze kein bisschen.

Die offenen und ehrlichen Beiträge hier, insbesondere der allererste von Gerda, dagegen schon.

Aber mitlesen werde ich weiterhin.

Liebe Grüße
Tamara
Danke - ich wollte auch keine wissenschaftliche Diskussion anstossen - aber danke für die zahllosen Meinungen und Ausführungen, von denen ich aber einiger leider nicht nachvollziehen bzw. verstehen kann.
Aber der Mensch ist offensichtlich ein sehr komplexes Wesen - gut so
Alles Liebe Gerda Joanna
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 117 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

gerda joanna hat geschrieben: Mo 3. Dez 2018, 19:37 von denen ich aber einiger leider nicht nachvollziehen bzw. verstehen kann.
Man kann fragen, was man nicht versteht ... ;-)

@Eva: Ich kann das gut nachvollziehen und sehe es auch so. Auch ist eine Norm nicht festgeschrieben. Darum wird immer gerungen. Aber was wäre, wenn wir die Norm, und verstehe sie hier als ein Hilfsmittel für eine Vereinfachung im täglichen Miteinander, so auf das begrenzen, was tatsächlich notwendig wäre ? Notwendig ist mMn nicht, dass wir uns in das Leben anderer Menschen einmischen, wenn es uns nicht betrifft. Und andere sollen mich mein Leben leben lassen.

Warum erregt sich jemand, wenn ich als Frau durch die Welt gehe ? Warum wird er/sie dadurch beeinträchtigt ? Aus meiner Sicht gar nicht. Deshalb brauchen wir hier keine Norm und keinen Normbegriff. Wenn man unter diesem Aspekt genau hinschaut, stellt man fest, dass Normen sehr oft dazu dienen, Menschen zu kontrollieren. Die Norm "Geschlechterrolle" hat aus meiner Sicht ausgedient. Das heißt nicht, dass Unterschiede negiert werden. Es bedeutet lediglich, dass man Menschen dazu zwingt, in einer bestimmten Form zu leben, die sich aus körperlichen Merkmalen ableitet. Hier bin ich ganz bei Jenina, dies zu überwinden, wäre eine echte Kulturevolution. Und sie fängt in einem selber an.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 118 im Thema

Beitrag von Jenina »

Vicky,

mir ist schon klar dass Dein zweiter Teil - nach der Norm - der wichtige ist. Nur zum Spass nochmal [klugscheßmodus] Statstik ist Mathematik, auch die in der Soziologie [/klugscheißmodus].

Mir ging es natürlich darum darzustellen, dass wir uns nicht einer Norm im Sinne eines Standards unterwerfen dürfen. Es gibt ihn leider und mir scheint dass er in letzter Zeit wieder vile härter und schärfer geworden ist. Wenn die Erfolge auf der einen Seite wie die "Ehe für Alle" gefeiert werden wird auf der anderen Seite der Widerstand dagegen umso heftiger. Die nennen sich dann "Konservative" und finden das auch noch ganz toll.

Doch es geht um unsere ganz persönliche und individuelle Freiheit. Wir sind so wir wir sind und wollen und sollen das auch zeigen (dürfen). Ich fühle mich nicht als zwei Persönlichkeiten. Ich sage immer das sind verschiedenen Erscheinungsformen meiner Persönlichkeit. Und das hat schon einen Reiz für mich. Und ich vernachlässige keine Seite dabei, auch wenn ich schon mal wieder angefangen habe zu mischen.

Jenina
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 119 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Ich bin auch noch eine Antwort schuldig:
Als Tecknikerin bin ich es gewohnt, mit Nornen und Normalien umzugehen.
Was ist Norm oder was sind Normen?
Die Normen wurden erfunden, um im Kriegsfall die Maschinerie in Gang zu halten. Bis dahin hatte jeder Hersteller seine eigene Vorstellung von einem "Kegelstift" sage ich mal als Beispiel. Übrigens die DIN 1 ist der Kegelstift. Genug jetzt.
Es wird seit jeher versucht, das Individuum Mensch in eine Schablone "Norm" zu pressen.
Zu Beginn des Lebens wie an der "Rampe": Sichtbar selektiert nach Junge oder Mädchen.
Später wieder, und so weiter.
Oder weiter gesponnen nach "links und rechts Händer".
Das sich die Lebewesen nicht einfach selektieren lassen, merken wir täglich. Ändert sich was? Nein!
Oder doch, aber ganz langsam.
Der Kopf ist das Problem.
Durch Aufklärung wird dieses Problem beseitigt.

Sollte ich jetzt das Thema verfehlt haben, verzeiht mir. Ich musste das einfach mal los werden.

Eine nicht normierbare
Steffi
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Re: Der Reiz der Verwandlung - CD/Transe vs. TS

Post 120 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Morgen,

liebe Leute Normen sind einfach zu erklären, total natürlich und entstehen aus Fakten:

Du kriegst jeden Tag etwas zu essen. An 80% Tagen die Woche sind es Nudeln. An 10% Reis und an 10% Kartoffeln. Dann ist die Norm hier Nudeln. Ganz einfach. Das wird nicht ausdiskutiert und ist auch keine Ansichtssache. Genau so verhält es sich auch damit wenn 98% der Männer sich so anziehen und 2% anders. Aber es gibt für alles Normen und für die meisten Sachen schreit kein Hahn danach. Das ist der Knackpunkt. Wenn interessiert es, wenn 90% Minzkaugummi bevorzugen und du Erbeergeschmack? Wirst du dafür schräg angeschaut, beleidigt, diffamiert? Wohl kaum. Also Normen sind an sich irrelevant. Wichtiger ist welchen Stellenwert die Abweichung für die jeweilige Norm in der Gesellschaft hat. Daran muss die Gesellschaft geschult werden ;)

VlG
The trick is to keep breathing

I have big dreams and a small world in between
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