Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
SPON berichtet über die bevostehenden Beratungen im Innenausschuss, wo Grüne Nachbesserungen - insbesondere hinsichtlich der Attestpflicht und Öffnung für weitere Personengruppen - fordern. Die Sitzung des Innenausschusses findet am 26.11. 2018, 11.00 Uhr statt und ist öffentlich. Anmeldungen sind aber nur noch heute und morgen möglich.
Ich würde gern hingehen, schaffe das aber zeitlich wahrscheinlich nicht, da ich gerade zwischen Arzt, Akupunktur und Physiotherapie "pendele"
P.S. Bei SPON könnt ihr übrigens sehen, wie Svetlana im Real Life aussieht (Keine Ahnung wie die auf mich gekommen sind, gefragt hat mich jedenfalls niemand)
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 21. Nov 2018, 09:33
... das konnte doch auch schon mal in einem Filmbeitrag "überprüft" werden. wenn ich mich nicht täusche
Mein name ist Hase, ich weiß von nichts! Verwechslung?
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 21. Nov 2018, 15:01
liegt schon länger zurück. Vielleicht finde ich es noch und kann es aufklären.
Ist mir gerade eingefallen: Evtl. meinst du die Videodokumentation zum "Fachaustausch Beratungs- und Unterstützungsbedarfe für transsexuelle und trans-Menschen" von 2016, da hatte ich mich (im Teil 2) auch kurz zu Wort gemeldet!?
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Für Menschen, die nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, soll künftig für Eintragungen im Personenstandsregister der Eintrag "divers" möglich sein. Ein entsprechender Gesetzentwurf der Bundesregierung (19/4660) fand am Montagvormittag, 26. November 2018, in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Inneres und Heimat, zunächst unter der Leitung von Andrea Lindholz (CDU/CSU), später unter der Leitung von Jochen Haug (AfD), breite Zustimmung unter Experten. Umstritten ist jedoch, ob der Eintrag "divers" nur dann möglich sein soll, wenn Betroffene ein ärztliches Attest vorlegen.
Einem Teil der CDU/CSU geht es nicht (mehr) um Sachargumente. Solche werden auch nicht mehr bewusst reflektiert, sondern nur noch reflexhaft abgewehrt. In diesem Teil des Spektrums gilt offenbar nur noch der Tagesbefehl, nach dem nicht sein kann was nicht sein darf. Subjektiv sieht es wie eine Gesinnungskoalition aus den drei rechtesten Parteien im Bundestag aus, die aus ähnlich Motiven und erlernten Überzeugungen heraus denken und handeln; auch wenn selbst der entsprechende Teil der CDU/CSU, zumindest öffentlich, so tut, als würde er z.B. die verbalen Ausfälle des vom Storch gegen Frau Mangold missbilligen. Sie tun so, obwohl -oder grade weil- sie wissen, dass diese Ausfälle beim intoleranten, gestrigen Teil des Publikums gut ankommen.
Sämtliche vorgebrachten Vorbehalte der (Ultra-)Konservativen wurden mittlerweile durch Aktivist_innen und durch fast alle Sachverständigen ( den AfD-Onkel Spaemann und die interanpassungserfahrene heutige Transoperateurin Krege ausgenommen) zu konturlosem, gefühlsduseligem Brei argumentiert. Die Reaktion darauf hat Kindergartenniveau und besteht aus "Wir werden davon (Anm.: von der Attestierungspflicht) trotzdem [sic!] nicht abrücken."
Falls es der SPD nicht doch noch gelingt, den letzten gesichtswahrenden Griff zur Notbremse (betr. die TO der IA-Sitzung) zu schaffen, wird man attestieren müssen, dass diese Partei den Unterschied zwischen (richtigem!) staatstragendem Verantwortungsgefühl und Rückgratlosigkeit nicht mehr erkennen kann. Das wäre tragisch; für die betroffenen Menschen und die SPD.
Gut ist, dass über einhundert Menschen bereit waren, mit ihren ASta2018-Anträgen die Grundlagen für eventuell notwendige Klagen zu schaffen und das damit der Grundstein für die Korrektur einer vielleicht kommenden, grundgesetzwidrigen Gesetzgebung bereits gelegt ist.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
Gut ist, dass über einhundert Menschen bereit waren, mit ihren ASta2018-Anträgen die Grundlagen für eventuell notwendige Klagen zu schaffen und das damit der Grundstein für die Korrektur einer vielleicht kommenden, grundgesetzwidrigen Gesetzgebung bereits gelegt ist.
Wollen wir hoffen, dass einige dieser AntragstellerInnen Zeit, Geld und den Atem haben.
In einer Personenstandsangelegenheit bin ich nach Standesamt und Amtsgericht I und Amtsgericht II nun beim Oberlandesgericht des Landes Schleswig-Holstein gelandet.
Seit meinen ersten Vorstößen beim Geburts-Standesamt hat das etliche Monate gedauert.
"Erfolgreich" war ich noch nicht.