Ein paar Fragen an die Welt...
Ein paar Fragen an die Welt... - # 3

Lebensplanung, Standorte
Antworten
Marlene K.
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2146
Registriert: Fr 10. Aug 2018, 17:54
Geschlecht: größtenteils weiblic
Pronomen: sie, ohne Überempfin
Wohnort (Name): Berlin
Hat sich bedankt: 203 Mal
Danksagung erhalten: 65 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 31 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52 Hier habe ich einen Text gefunden dem ich zu einhundert Prozent zustimmen möchte.....

Ein paar verstörende Fragen an die Welt:

Dies ist eine kraftvolle, männliche Ansage an die Welt. Grundsätzlich zeige ich als Mann Flagge und beziehe Position. Ich habe auch das Messer in der Hose geöffnet, dass ich meine männliche Identität nicht offenbare. Ich habe schlicht keine Lust, mich mit Menschen auseinandersetzen, die mich nicht verstehen wollen und schlimmstenfalls noch lächerlich machen wollen.

Das tue ich hier aber dennoch zu meiner eigenen Heilung und weil ich möchte, dass dieses Statement durch das Land geht. Postet es, was das Zeug hält. Soviel wie möglich. Ich verspreche Euch, dass es Allen! danach besser geht. Also liebe Schwestern, hier bietet Euch ein Mann ein prima Argumentationspotential, warum wir so sind, wie wir sind.
Ich nehme die Aufforderung sich mit dem Text auseinander zu setzen an. Bei dieser Auseinandersetzung geht es um den Text und durch ihn transportierte Bilder und einfache Antworten, nicht um Personen.


Ich bin ein Mensch im männlichen Körper mit einem starken Ánteil an weiblich gewertetem Denken und Fühlen.
Meine Äußerungen sind am kraftvollsten, wenn ich bei mir bin, sie sind nicht "männlich kraftvoll". Ich erlaube mir auch so Flagge und Position zu beziehen, dass macht heutzutage auch die "Weiblichkeit".

Der Satz mit dem Messer verwirrt mich, ich verstehe ihn nicht.

An die Heilsversprechung, dass es allen besser geht, wenn sie nur diesen Text lesen und ihn verbreiten glaube ich nicht.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Liebe Welt, warum fragt Ihr Euch nicht, dass ein Großteil der Frauen ihre Weiblichkeit unterdrückt und in Männerklamotten durch die Welt laufen? 30% der Frauen auf der Straße könnten auch als Männer durchgehen. Liebe Frauen, ich liebe weibliche Frauen mit tollen Kleidern — kein Wunder, oder? Aber warum macht Ihr das? Kann es sein, dass Ihr umgekehrt mal die männliche Rolle leben wollt? Aber warum dann immer und jeden Tag?
Ich finde es schräg, die Wendungen der Mode und deren Reaktionen auf gesellschaftliche Prozesse quasi als den Wunsch vieler Frauen nach Transition zun lesen. Die Welt ist deutlich komplexer. Es ist so, dass weibliches Crossdressen ignoriert wird und männliches Crossdressen als bedrohlich und lächerlich gelesen wird.
Dein Wunsch nach Frauen in schöner weiblich gewerteter Kleidung ist Dein Wunsch, nicht das Problem der Frauen. Ihre Gründe für eine androgyne, alltagstauglichere Kleidung sind glaube ich etwas komplexer als "Unterdrücken ihrer Weiblichkeit".
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Wieso stellt keiner Fragen, wenn eine Frau am Freitag ihr Businesskostum auszieht, sich die Nägel abschminkt und dann als Reserveroffizierin in der Bundeswehr in Springerstiefeln und Tarnkleidung ein ganzes Wochenende mit "anderen" Kerlen 30km Märsche macht?
Wieso fragt niemand, warum Frauen bei der freiwilligen Feuerwehr oder woanders harte Jobs in Männerklamotten machen? Oder wenn sie aggressives, männliches Businessverhalten übernehmen?
Was wird hier kritisiert? Das Frauen es wagen im Businesskostüm die Männerdomäne Managment zu erobern? Dann geht "der kesse Vater" auch noch hin und macht mit anderen "Kerlen" in männlich gewerteter Kleidung Märsche.
Im nächsten Satz entsprechen die Frauen wieder nicht dem gewünschten Bild von Weiblichkeit der Autorin, es wird kritisiert, dass sie das Verhalten übernehmen, das in unserer neoliberalen Wirtschaftswelt zum Erfolg führt.
Hier leuchten für mich, ob gewollt oder ungewollt, gesellschaftliche Regeln auf, die wir noch lange nicht wirklich überwunden haben.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Warum fragt keiner, warum Männer ca. 7 Jahre weniger leben als Frauen? Weil sie nämlich mit ihrer Gefühlswelt nicht umgehen können und diese lieber unterdrücken und daraus psychische und später physische Krankheiten werden lassen.
Hier benennst Du Tatsachen, die nicht auf dem natürlichen Verhalten von Männern und Frauen beruht, sondern auf unserer Art zu wirtschaften. Frauen, die den männlich gewerteten Weg gehen sterben ähnlich früh wie ihr "männliches" Vergleichsmodell.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Wo sind die Fragen, wenn Männer ihre Probleme mit Alkohol, Zigaretten und Drogen verdrängen? Und sich damit auch körperlich schädigen?
Wo sind die Fragen, wenn Frauen und Männer, eigentlich Menschen, sich selber verletzen, sich mit Drogen betäuben oder Posttraumatische Belastungsstörungen haben wegen seelischem und körperlichen Missbrauch. Dieser wird je nach Macht durch Männer und Frauen verübt. Da mehr Männer Macht haben, missbrauchen diese häufiger.
Weder die Opferrolle ist geschlechtsbezogen noch die Täterrolle.
Sollen jetzt die Frauen die Männer von dem falschen Rollenbild, dass diese verinnerlicht haben befreien? Müssen diese das nicht selbst hinbekommen?
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Warum nehmt Ihr hin, dass Männer ihre Frauen vergewaltigen oder besonders toughe Führungspersönlichkeiten sich von Dominas auspeitschen lassen?
Wer, egal ob Mann oder Frau nimmt es hin, dass Menschen vergewaltigt werden? Dieser Mensch, der dies hinnimmt muss eigene psychische Probleme haben.
Ob sich toughe Führungspersönlichkeiten oder der Putzmann im Imbiss von einer Domina verprügeln lässt ist deren Privatsache, die Nennung hier nur ein Klischee, ein Vorurteil.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52 Wieso stellt keiner Fragen, warum Männer Gewalt anwenden, in Fußballstadien sich prügeln oder beim G-27 Gipfel ganze Stadtteile verwüstet haben?
Wer hinterfragt diese Dinge nicht? Viele Menschen befassen sich mit dem Begriff "toxische Männlichkeit" die sich in solchen Situationen eine "kraftvolle, männliche Ansage an die Welt" macht.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52 Ist das, liebe Welt, für Euch alles normal? Wollt Ihr mir allen Ernstes erzählen, dass das normal ist?
Nein, dies ist nicht normal und kritikwürdig. Mit gewollten und ungewollten Schuldzuweisungen an "Mannweiber" und Heilsversprechen durch Trans*person kommen wir nicht weiter.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Nach allen empirischen Forschungen, haben mindestens 10%!! der Männer in westlichen Staaten eine andere, kreativere und gesündere Weise gefunden, ihren Überschuss an männlicher Energie zu entladen und damit auch ihre weibliche Seite zuzulassen. Interessanterweise ist die Quote in richtig harten Männerberufen am größten. Gerade diejenigen, denen man es nie im Leben zutrauen würde, entspannen sich nach einem harten, männlichen Tag mit weiblicher Kleidung.
Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe und die Zahlen sind eigentlich nebensächlich. Interessanter ist der zweite Teil der Aussage, der wieder ein Klischee bedient. Eine richtige PTL ist der harte Familienvater, der im Managment "den Säbelzahntiger erlegt" und dann im stillen Kämmerlein die weibliche Seite zulässt. Skuril wird es, wenn ich an die toughe Managerin von oben denke, die mit anderen "Kerlen" Gewaltmärsche macht. Wann lebt die ihre weibliche Seite aus oder haben Managerinnen keine?
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Warum liebe Welt, fallt Ihr über diese Menschen derart her, als "ob sie einen an der Marmel haben"? Ist es in Wahrheit nicht so, dass Ihr uns um unseren Mut, anders zu sein beneidet, weil Ihr nicht die Eier in der Hose habt, auch Ihr selbst zu sein und das zu tun, was Ihr wirklich wollt? Oder die eigenen Leichen im Keller in uns hineinprojiziert, weil Ihr die nicht ansehen wollt? Es ist immer schön, wenn man mit dem Finger auf Sündenböcke zeigen kann. Aber Ihr wisst doch, dass dann immer drei Finger zurückzeigen.
Ich denke, die Antworten sind komplexer. Die Aggressionen beruhen auf Ängsten und Vorurteilen. Was hier richtig ist, dass die Ablehnung mehr über den sagt, der ablehnt als über die abgelehnten Menschen.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Und bitte, liebe Frauen, hört auf, Euren Partnern dafür die Hölle heiß zu machen oder sie abzulehnen. Ich weiß, Ihr wollt als Frau begehrt werden und seht die Frau in Euren Partnern als Konkurrentin, die Ihr bekämpfen müsst. Aber das ist falsch. Euer Partner wird Euch auch so als die tollen Frauen, die ihr seid, begehren. Es geht beim Tragen weiblicher Kleidung fast immer um etwas ganz anderes. Nämlich nur um den kurzfristigen Abschied aus der harten männlichen Welt. Darum, auch die weibliche, von der Gesellschaft geächtete, Seite leben zu können. Wenn Ihr Euren Partner vor die Frage stellt "Sie oder ich", dann seid Ihr nicht die richtige Partnerin, weil Ihr Euch in Euren Partner nicht hineinfühlen könnt, oder wollt? Jeder der Betroffenen kann ohne Euch leben, aber nie! ohne diesen Persönlichkeitsteil. Man kann nach Wegen suchen, die darunterliegenden Bedürfnisse auch anders zu leben, aber der Wunsch dies auch so zu leben, wird lebenslang bleiben.
Gesteht die Autorin in ihrem verständlichen Überschwang den Partnerinnen eigene Ängste, Bedürfnisse oder Gefühle zu?
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Nur jemand, der alle diese Fragen für mich zufriedenstellend beantworten kann, ist für mich ein Gesprächspartner, wenn er das kritisiert, was ich tue. Aber wirklich nur der.
Es steht keinem Menschen zu, zu kritisieren, was der andere tut, es sei denn er schadet durch sein Tun anderen Menschen. Da es bei meiner Kritik nur um bewusste und unbewusste Aussagen geht habe ich wohl Glück und ein Gesprächspartner zu bleiben.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Ich bin jetzt 51 Jahre alt. Dieser Teil in mir hat mir, glaubt mir, viele, viele wirkliche seelische Qualen eingebracht. Und das nur, weil ich mich, liebe Gesellschaft, von Eurer Tabuisierung und Ablehnung habe beeinflussen lassen und schließlich selber von mir geglaubt habe, "dass ich ja wohl einen an der Marmel haben muss".

Heute, am 13.11.2018 ist der Tag, von dem an ich diesen Teil mit Lust, und nicht mehr mit verstörter Scham ausleben werde. Und deshalb ist dies einer der wichtigsten Tage in meinem Leben. Der Tag, an dem ich der geheimen Frau in meinem Leben ihre Freiheit gebe, ist der Tag, an dem ich ein ganzer MANN werde — und der Tag an dem ich auch endlich meine Freiheit finde. Es ist überhaupt kein Widerspruch, dass ich erst dadurch zu einem wahren Mann werde.

Liebe Welt, denkt daran, ein solches Statement könnten 10% aller Männer schreiben, wenn sie es sich trauten. Wie traurig ist es um diese Welt bestellt, wenn selbst einer von 10% immer noch nicht die Traute hat, hier eine offene Diskussion zu führen. Und denkt daran, alles was in der Natur vorkommt, ist natürlich. Die Natur erlaubt, nur der menschliche Dogmatismus oder Borniertheit verbietet.

Und wer sich dieses Statement traut, der ist normal und vor allem total gesund.
Hier kann ich ohne Vorbehalte nur zustimmen und gratulieren. Anmerken möchte ich, dass das, was uns hindert wir selber zu sein in uns ist. Auch wir sind Teil der Gesellschaft mit allen Vorteilen und Nachteilen. Die Grenzen, die wir in unsere Seele und unseren Kopf eingeschrieben bekommen haben, können nur wir selber überwinden. Schuldfragen und neue Abgrenzungen wie ich sie oben wahrgenommen habe, so verständlich sie zu nsein scheinen, bringen uns nicht weiter.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52Ich bin gerne ein richtiger Mann, aber und zu mal eben nicht. Ein schlauer Therapeut hat mal gesagt:

Fühlst Du Dich besser? Ja
Schädigt es jemanden? Nein
Wo ist das Problem?

So einfach ist das.
Ich denke, dies ist die Hauptaussage, auf die sich die Zustimmung berechtigter Weise bezieht. In meinen Augen wäre sie noch kraftvoller wahrnehmbar mit etwas weniger mit Klischees belastetem Text.

Ich weiß, dass ich mit dieser Analyse wieder anecken und irritieren werde. Mein Bauch ließ mich aber von Anfang an zurückzucken und mich viel der eigentlich kritisierten "toixischen Männlichkeit", die nichts mit Mann oder Frau ode Enby zu tun hat, wahrnehmen.

In der Hoffnung zum Nachdenken anzuregen und nicht zu verletzen
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
MichelleMarie
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 548
Registriert: So 22. Mär 2015, 11:44
Geschlecht: Immer ich...
Pronomen: Sie
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 13 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 32 im Thema

Beitrag von MichelleMarie »

Hallo noch einmal von mir...

Ich bin positiv erstaunt darüber wie umfangreich und differenziert hier dieser Post betrachtet wird und gerade aus diesem Grund bestätigt mich der Umfang dieser Reaktionen das es richtig war in hier zu posten.

Das liebe ich an diesem Forum, LG Michelle
"Durch die Leidenschaft lebt der Mensch; durch die Vernunft existiert er bloß."
– Nicolas-Sebastien Chamfort
Christine DarkJoker
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 191
Registriert: Mi 21. Dez 2016, 16:22
Geschlecht: Bigender
Pronomen:
Wohnort (Name): In der Nähe Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 33 im Thema

Beitrag von Christine DarkJoker »

Ich finden der einzige Teil im Text der Sinnvoll ist, ist dieser hier.
MichelleMarie hat geschrieben: Do 15. Nov 2018, 16:52 Ich bin gerne ein richtiger Mann, aber und zu mal eben nicht. Ein schlauer Therapeut hat mal gesagt:

Fühlst Du Dich besser? Ja
Schädigt es jemanden? Nein
Wo ist das Problem?
Alles andere möchte ich am Liebsten mit der Entfernen Taste Löschen, weil der nur Müll ist und keine Gute Aussage bringt.

Meine Therapeutin hat es mir so gesagt:

Sind es deine Probleme, dass ander es nicht mögen wie du dich kleidest?
Warum machst du denren Probleme zu deinen?

Also warum macht ihr euch die Probleme ander in der Stadt zu Euren.

Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Michelle_Engelhardt
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 4016
Registriert: Mi 27. Aug 2014, 14:15
Geschlecht: weiblich
Pronomen: sie
Wohnort (Name): Dortmund
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 34 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Naja, ich sag mal so.....wenn die Ehefrau es nicht mag, ist es sehr wohl auch ein Problem des Ehemannes.....sofern einem an der Ehe was liegt.
Was Dritte meinen oder denken ist was ganz anderes.

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Christine DarkJoker
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 191
Registriert: Mi 21. Dez 2016, 16:22
Geschlecht: Bigender
Pronomen:
Wohnort (Name): In der Nähe Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 35 im Thema

Beitrag von Christine DarkJoker »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 12:01 Naja, ich sag mal so.....wenn die Ehefrau es nicht mag, ist es sehr wohl auch ein Problem des Ehemannes.....sofern einem an der Ehe was liegt.
Was Dritte meinen oder denken ist was ganz anderes.

Liebe Grüße
Michelle
Da ist es dann wichtig, eine lösung für beiden zu finden und das sollte in einer Beziehung gehen.
Klar ist es ein Schock für die Partnerin und das sie es nicht sehen will ist auch irgendwo klar, sie brauch zeit es zu verdauen. Wichtig ist es, dass die Partnerin es nicht unterschätzt was dieses Outing für ein Vertrauenbeweiß ist.

Beiden sollten offen damit Umgehen. Sie sollte nicht verschlossen sein, einfach nur zuhören und er sollte nicht zu nervig sein. Ich weiß auch das es nicht Leicht ist, für mich ist es zb auch nicht Leicht auch wenn ich immer mein bestes geben.

Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Michi
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 5926
Registriert: Mo 19. Dez 2016, 09:45
Pronomen: sie
Forum-Galerie: gallery/album/11
Hat sich bedankt: 672 Mal
Danksagung erhalten: 811 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 36 im Thema

Beitrag von Michi »

Der Verfasser schreibt in seinem Text:"...weil ich möchte, dass dieses Statement durch das Land geht. Postet es, was das Zeug hält. Soviel wie möglich."
Hallo zusammen,

es ist richtig. Die Bitte/Aufforderung zur Verbreitung kann man als Einwilligung ansehen.

Die Angabe der Quelle halte ich dennoch für sinnvoll. Sie ist zum Einen eine Frage der Kommunikationskultur, und dient zum Anderen der Nachvollziehbarkeit und hilft bei der Bewertbarkeit.

Ich weiß natürlich, dass das wieder sehr dystopisch herüber kommt, wenn ich feststelle, dass das vielen heutzutage überhaupt nicht wichtig ist. Man reaigiert gerne in Emotionen, aus dem Impuls heraus. Und es ist ja auch sooo leicht im Netz. Früher musste man noch zur Nachbarin oder in die Eckkneipe gegenüber laufen, um dem Impuls nachzugeben.

Dennoch ist es ein Fakt, dass mit massenhaft durchs Netz und von Handy zu Handy geschickten Texten Stimmung gemacht wird, vielfach unüberlegt und mit Texten, die oft hoch emotional provozieren und polarisieren. Es ist ja auch so einfach, alles Mögliche mit copy&paste weiterzureichen, und es wird zumeist impulsiv bei etwas mitgemacht, bei dem die Verursacher und die Motive im Dunklen bleiben.

Ich halte das für sehr bedenklich und möchte an dieser Stelle mal ganz generell vor derart unüberlegtem und leichtfertigen Handeln warnen.

Es ist nicht so unwahrscheinlich, dass die Original-Quelle nicht die Stelle oder Person ist, an/bei der MichelleMarie den Text gefunden hat.

Und zudem bleibt die Frage, wer diesen provozierenden Text mit welcher Absicht in die Welt gesetzt hat. Wenn ich die Gegenreaktion im Post 5 in diesem Thread von Selienne lese, die, wie ich finde doch ziemlich aufgebracht ist, und die ihren ersten Beitrag genau dem hier diskutierten Text widmet, dann habe ich ehrlich gesagt ein ziemlich beschissenes Gefühl.

Ich kann mir auf Grund meiner vielen Recherchen in der Vergangenheit gut vorstellen, dass der Text aus der Ecke von WikiMANNIA & Co. kommt, und nur ein bissel auf Trans* umgeschrieben wurde. Und da geht es auch nur um Provokation, um Aufmerksamkeit und letztlich um Macht.


Sorry, wenn ich für viele sehr wahrscheinlich wieder so negativ erscheine. 🙏

Aber ich habe einfach ein ganz schlechtes Gefühl bei solchen Texten.

Selbst wenn man wohlwollend annimmt, dass er gut gemeint war, so ist gut gemeint eben noch lange nicht gut getan.

Ich habe meinen Text jetzt erst mal raushauen müssen, da ich genau unter dem Problem der Schnelligkeit des Netzes leide. Gerne würde ich mir mehr Zeit nehmen, doch ich habe wiederholt die Erfahrung gemacht, dass es faktisch niemand mehr interessiert, wenn man erst Tage später antwortet. Dann sind schon alle weiter gezogen und beim nächsten Stimmungs-Text.

Aber vielleicht komme ich später noch dazu, meine Gedanken etwas weiter auszuführen.


Nachdenklich
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Nicole Fritz
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 2998
Registriert: Mo 20. Mär 2017, 17:38
Geschlecht: Enby
Pronomen:
Forum-Galerie: gallery/album/567
Hat sich bedankt: 126 Mal
Danksagung erhalten: 235 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 37 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo,

ich möchte jetzt nicht irgend etwas zitieren und auseinander nehmen. Das mache bitte wer mag. Ich fand den Text insgesamt sehr treffend formuliert. Und damit trifft er aber auch immer irgendwo einen wunden Punkt. So wie oft auch meine Beiträge.

Nun sind aber doch die Männchen auf diesem Planeten, zu denen ich ja zumindest biologisch auch gehöre, von der Evolution her auf einem Weg, der mit einer hoch entwickelten, vielfältigen und freiheitlich orientierten Gesellschaft überhaupt nicht zusammen passt. Da gibt es schon alleine von der Natur her ganz merkwürdige Erscheinungen. Da wäre der Pfau mit seinem Rad. Ein Flugzeug mit einem solchen Leitwerk würde abstürzen. Absolut unpraktisch. Dann die Löwenmähne - wirklich "ideal" für die Hitze in Zentralafrika. Ich könnte noch viele Beispiele nennen - Hirschgeweih oder ähnliches.

Nun orientiert sich auch der Mensch stark an solchen evolutionären Konzepten der Natur. Er hat sich aber körperlich bereits stark in eine andere Richtung entwickelt. Also versucht er das mit seinem Auftreten und Erscheinungsbild zu kompensieren. Wenn es also an Kraft mangelt, muss beispielsweise ein Auto her, das schneller fahren kann, als das irgendwo der Straßenverkehr erlaubt. Je lauter dann der Motor brüllt, desto mehr Eindruck macht es. Und breitere Reifen hinterlassen deutlichere Spuren.

Wer dann als Mann aus seinem Inneren heraus aber lieber einfach nur schön sein und so geliebt werden möchte, sieht bei diesem Wettbewerb keine Chance. Er versucht mit zu machen, übertreibt in der Hoffnung auf Anerkennung maßlos (bei mir beispielsweise 150 PS auf zwei Rädern) und macht sich dabei nur lächerlich. Damit ist das Selbstbewusstsein dahin.

Bei mir war es konkret so: Wenn ich mein wirkliches Ich zeigte, interessierte das nur Aussteiger, die sich mit Drogen die Welt schöner machen wollten. Bei denen sah ich aber absolut keine Perspektive für mich. Wie sollte ich mich aber nun als Mann definieren? Als "Hippie" den Bauleiter bei einem größeren Projekt darstellen wollen? Also wurde der Dresscode als Mann für mich zur lästigen Pflicht. Daran habe ich nicht einen einzigen Gedanken zu viel verschwendet. So viel zum Thema: keine Phantasie für das, was die Jungs gerne sein möchten.

Und was wollte ich nun sein? Das wusste ich nicht, weil ich so eine Person noch nirgendwo kennen gelernt hatte. In meiner Phantasie war ich irgend etwas zwischen Frank Zappa und Ritchie Blackmore. Aber den Mut meine E-Gitarre zum Beruf zu machen hatte ich nicht - und ich kannte niemanden, der mich dabei unterstützt hätte.

Worauf will ich nun hinaus? - Wenn wir die Welt zu etwas Besserem hin verändern wollen, müssen wir das so vorleben und den anderen damit ein Vorbild sein. Auf dem anderen Geschlecht oder sonst jemandem einfach nur "herum zu hacken" bringt niemandem etwas. Gut, da ist viel Enttäuschung, Frustration, Wut und Verzweiflung - aber die führt uns nirgendwo hin.

Es gibt in der Vielfalt der Natur nicht nur männlich oder weiblich. Alles dazwischen ist auch möglich. Und wenn es die Umwelt oder Gesellschaft irgendwie zulässt, gibt es auch Individuen, die versuchen das auszuleben. - Entweder sie leben das aus, oder sie werden von der Evolution aussortiert und sterben. Aber so schnell stirbt ein Lebewesen nicht. Auch wenn der alte Stinkstiefel Klaus oder Nikolaus vielleicht tot ist, kann er als Nicole weiter leben. Und Nicole möchte jetzt diesen Weg allen anderen als mögliche Option zeigen. - In der Hoffnung, dass sich unsere Gesellschaft zu einer friedlichen und gewaltlosem Vielfalt hin weiter entwickelt.

Liebe Grüße
Nicole
Jaddy
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 3970
Registriert: Fr 24. Okt 2014, 21:38
Geschlecht: a_binär / a_gender
Pronomen: en/en/ens
Wohnort (Name): nahe Bremen
Hat sich bedankt: 280 Mal
Danksagung erhalten: 1227 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 38 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Na prima, da hat 1 endlich den Mut gefunden, nicht nur vor sich selbst zuzugeben, nicht 100% dem anerzogenen Rollenbild zu entsprechen, sondern es muss auch gleich der Welt mitgeteilt werden. Leider nicht als "wow, toll, ich entdecke ein neues Leben für mich", sondern "Schaut, was ich für ein toller Kerl bin! Zu den Waffen, Schwestern, ich führe euch an in die Weltrevolution" - gegen die böse Welt im allgemeinen und "die Frauen" im speziellen.

Sehr viel klischee-männlicher hätte mann es kaum schreiben können.

Selenienne und Ralf-Marlene haben schon genau aufgezeigt, weshalb die Aussagen in dem Text zum großen Teil mindestens problematisch, aber in vielen Punkten auch einfach grotesk falsch sind.

Zum einen die totale Klischeeverhaftung an einer strikt zweigeteilten Welt. Männer sind wie Männer, Frauen wie Frauen, komplett unterschiedlich und was die einen tun und können, können die anderen nicht ohne sich erst in die anderen zu "verwandeln".

Was für ein Unsinn. Viele Männer haben sich inzwischen aus einer überkommenen, einseitigen Sozialisierung als emotionsverdrängende, nur mit Stärke und Gewalt agierende Dummbratzen herausgearbeitet. In emotional erwachseneren Umgebungen werden sie gar nicht mehr derart verkümmert erzogen. Tut mir sehr leid, wenn das für die Urheberperson nicht der Fall war, aber das ist kein Grund für derart verkorkste Verallgemeinerungen.

Man(n) braucht sich nicht in "Frauenklamotten" zu werfen, um kein A******** mehr zu sein. Vor allem sollte 1 nicht nur ab und zu Urlaub von der männlichen Arschlochigkeit machen und am nächsten Tag wieder das nach seinen eigenen Worten krankmachende System weiter als Klischeemann zu unterstützen.

Ich gönne jedem Menschen den eigenen Kink, genau nach dem beschriebenen Motto "wenn es niemandem schädigt". In dem Fall ist es aber genau die Alltagsrolle als "richtiger", bzw. "ganzer MANN", die andere schädigt - und ihn ja auch. Vielleicht sollte sich dieser Mensch mal darüber intensive Gedanken machen.

Danach können wir dann mal gemeinsam ein paar Formulierungen durchgehen. Zum Beispiel von "Männer ihre Frauen", "harte, männliche Tage" und die "weibliche, von der Gesellschaft geächtete Seite".

Vielleicht kommen wir sogar noch zu dem offenbar auch von jeglicher Ahnung unbeleckten Klischee über Dominakunden.

Aber wenn er nur mit jenen diskutieren möchtem die ihm gemäße Antworten liefern, wird es zu dem Gespräch wohl nicht kommen.
edeka
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 649
Registriert: Sa 1. Okt 2016, 12:21
Geschlecht: m
Pronomen:
Wohnort (Name): Stuttgart
Hat sich bedankt: 133 Mal
Danksagung erhalten: 117 Mal
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 39 im Thema

Beitrag von edeka »

habe auch den Eingangstext gelesen, und einen Grossteil der sowohl Hurra- als auch kritischen Beiträge dazu gelesen, z.T. auch nur überflogen oder gar nicht gelesen. Wiederholt sich ja auch...
Ronda_PTL hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 10:58 Jetzt setze ich mal gleich in die Nesseln dazu, denn so "missverstehen" und Deine Intentionen "abwerten" kann man(n) vermutlich nur, wenn es gewollt ist, respektive die journalistische Form des bewusst aufrufenden, polarisierenden Denkanstoßes in den falschen Hals lesen möchte. Provokant nachgefragt: Bestätigen solche unverhältnismäßigen Reaktionen nicht gerade einen Teil der Aussagen des Artikels? 🙄

Wir erleben leider auch in der Kommunikationskultur des RL, vor allem im WWW, dass es immer wichtiger zu werden scheint, noch bevor über Inhalte gesprochen wurde, die Andersdenkenden abzuwerten, sich hinter Formalfehlern zu verschanzen, schlimmstenfalls diese rabulistische Methode zur Ab- & Ausgrenzung als scharfes Schwert zu missbrauchen. Das ist kontraproduktiv und dient nur Spaltungs-Tendenzen.

Ich will niemandem eine solche Absicht hier unterstellen. Aber wer sensibilisiert für solche destruktiven Mechanismen ist, muss auch in diesem unseren Ausnahmeforum jene Fragen stellen, denke ich.
Ronda, ich kann deine Aussagen nicht nachvollziehen.
Ich fand die kritischen Beiträge ganz und gar nicht destruktiv oder unverhältnismässig, im Gegenteil. Ich denke da an die Beiträge von Selienne, Michi und Luna (sicher auch andere, sorry), die doch sehr konkret auf die Inhalte eingegangen sind.
Deren Kritik teile ich.
Vor allem hat niemand MichelleMarie kritisiert ! Sie darf natürlich solch einen polarisierenden Beitrag hier rein stellen ! Sie hat auch klar gemacht , daß er nicht von ihr stammt. Und die Bedenken mit dem Urheberrecht sind richtig und wurden auch geklärt.
Mir ist der Text auch zu polemisch, effekthaschend. Halt "Getöse" wie auch Anne meinte. Aber vielleicht hast du das ja auch selber gemeint, mit den "destruktiven Mechanismen" ? :)

)))(: ascona
Lorelai74
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 746
Registriert: So 7. Jan 2018, 21:14
Geschlecht: Abgeschafft
Pronomen: Xier
Wohnort (Name): Raum Leonberg -Stgt
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 40 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hallo Ihr,

Für viele von uns ist der Text Anlass zum
Reflektieren und kritisch sich zu äußern.

Auch wenn ich den Text an sich für ziemlich fragwürdig in seiner Intention halte, erreicht er etwas. Das ist fast so etwas wie ne paradoxe Intervention, oder ?

Spannend.
Noch spannender wäre es wenn wir mal versuchen würden einen Text zu formulieren der ein ähnliches Ziel hat- Männer zu ermutigen zum CD zu stehen und Frauen und PartnerInnen zu ermutigen sich darauf einzulassen, ohne die ganzen Beigaben aus dem Rhetorikgiftschrank.

Wär das was??

VLG
Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
Bea Magdalena
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 1224
Registriert: Sa 30. Dez 2017, 19:27
Geschlecht: gefühlt weiblich
Pronomen: Am liebsten sie
Hat sich bedankt: 23 Mal
Danksagung erhalten: 3 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 41 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

steffiSH hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 11:06
Bea Magdalena hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 08:58 Hallo Frieda,
diese, Deine Worte finde ich richtig gut:
Frieda hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 08:12 Diese Worte hier..." Ein schlauer Therapeut hat mal gesagt:
Fühlst Du Dich besser? Ja
Schädigt es jemanden? Nein
Wo ist das Problem?"....finde ich richtig richtig gut!😊👍
Leider ist unsere Gesellschaft da bei weitem noch nicht so weit.
Liebe Grüße
Bea
Das ist Nicht so, Bea ! Die Gesellschaft ist sehr wohl soweit.
Wenn Frauen erst angefangen hätten Hosen zu tragen wenn auch der Letzte nicht mehr die Nase gerümpft hätte, würden sie heute immer noch keine tragen !
Hallo Steffi,
tut mir leid, dass ich Dir da nicht unbedingt rechtgeben kann.
Für Dich in der Großstadt, Berlin, wird es wohl schon zutreffen.
Für mich, auf dem Land und (noch dazu) in Bayern, ist die Toleranz der Umgebung gelinde gesagt durchaus ausbaufähig.
Und glaub mir, auf dem Land (in der Stadt gehts) hat das nichts mit Abwarten bis keiner mehr die Nase rümpft zu tun.

Liebe Grüße
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
Ronda_PTL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 826
Registriert: Mo 15. Jan 2018, 18:29
Geschlecht: PartTimeLady
Pronomen: Kontext bezogen
Wohnort (Name): Franken
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 42 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Lorelai74 hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 16:58 Hallo Ihr,

Für viele von uns ist der Text Anlass zum
Reflektieren und kritisch sich zu äußern.
{...}
Spannend.
Noch spannender wäre es wenn wir mal versuchen würden einen Text zu formulieren der ein ähnliches Ziel hat- Männer zu ermutigen zum CD zu stehen und Frauen und PartnerInnen zu ermutigen sich darauf einzulassen, ohne die ganzen Beigaben aus dem Rhetorikgiftschrank.

Wär das was??

VLG
Lorelai
Hallo Lori,

Deinen Vorschlag finde ich sehr inspirierend. Und wesentlich konstruktiver, als Manches das hier schon als "Kritik" geäußert wurde. Wer eine Art "Mann(i)fest für Anderslebende" besser machen will / kann, gerne her mit Euren Ideen und Vorschlägen!

Ich denke wie Du auch, dass ERMUTIGUNG und VISIONEN für das MITEINANDER von allen Beteiligten OHNE die Würze des Rhetorikgiftschranks uns weiterbringen kann. (ap) (ap)

Kreativen Abend noch!

VLG Ronda
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)
steffiSH
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 874
Registriert: Di 22. Jul 2014, 08:44
Geschlecht: mennchen
Pronomen: wasauchimmer
Wohnort (Name): Berlin
Hat sich bedankt: 118 Mal
Danksagung erhalten: 43 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 43 im Thema

Beitrag von steffiSH »

Bea Magdalena hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 18:12 Hallo Steffi,
tut mir leid, dass ich Dir da nicht unbedingt rechtgeben kann.
Für Dich in der Großstadt, Berlin, wird es wohl schon zutreffen.
Für mich, auf dem Land und (noch dazu) in Bayern, ist die Toleranz der Umgebung gelinde gesagt durchaus ausbaufähig.
Und glaub mir, auf dem Land (in der Stadt gehts) hat das nichts mit Abwarten bis keiner mehr die Nase rümpft zu tun.

Liebe Grüße
Bea
es muß jauch nicht jedeR ein Held sein - jede macht halt was er/sie kann - und gut isses. Ich sehe das nicht so, daß Schlachten deswegen geschlagen werden müßten.
Hier in Berlin gehe ich oft im Rock unter die Leute und habe Null Probleme deswegen - im Gegenteil.
sum sum sum - no Latein
Christine DarkJoker
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 191
Registriert: Mi 21. Dez 2016, 16:22
Geschlecht: Bigender
Pronomen:
Wohnort (Name): In der Nähe Hamburg
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 44 im Thema

Beitrag von Christine DarkJoker »

Ronda_PTL hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 19:02
Lorelai74 hat geschrieben: Sa 17. Nov 2018, 16:58 Hallo Ihr,

Für viele von uns ist der Text Anlass zum
Reflektieren und kritisch sich zu äußern.
{...}
Spannend.
Noch spannender wäre es wenn wir mal versuchen würden einen Text zu formulieren der ein ähnliches Ziel hat- Männer zu ermutigen zum CD zu stehen und Frauen und PartnerInnen zu ermutigen sich darauf einzulassen, ohne die ganzen Beigaben aus dem Rhetorikgiftschrank.

Wär das was??

VLG
Lorelai
Hallo Lori,

Deinen Vorschlag finde ich sehr inspirierend. Und wesentlich konstruktiver, als Manches das hier schon als "Kritik" geäußert wurde. Wer eine Art "Mann(i)fest für Anderslebende" besser machen will / kann, gerne her mit Euren Ideen und Vorschlägen!

Ich denke wie Du auch, dass ERMUTIGUNG und VISIONEN für das MITEINANDER von allen Beteiligten OHNE die Würze des Rhetorikgiftschranks uns weiterbringen kann. (ap) (ap)

Kreativen Abend noch!

VLG Ronda
Hallo Ronda

Es ist eine Tolle Idee von Lorelai. Aber wen willst du Ansprechen? Die Partnerinnen, Gleichgesinnte, Freunde oder die Allgemeinheit?
Den dieser Text ist so für niemanden irgendwie Hilfreich eher im Gegenteil er ist verletzend unseren Partnerinnen und auch Frauen gegenüber. Sowas sollte nicht Ziel sein.

Liebe Grüße Christine
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
Ronda_PTL
registrierte BenutzerIn
Beiträge: 826
Registriert: Mo 15. Jan 2018, 18:29
Geschlecht: PartTimeLady
Pronomen: Kontext bezogen
Wohnort (Name): Franken
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 1 Mal
Gender:
Kontaktdaten:

Re: Ein paar Fragen an die Welt...

Post 45 im Thema

Beitrag von Ronda_PTL »

Hi Christine,

Ich denke, lasst uns erst mal darüber hirnen WELCHE Punkte in diesen Text sollten, dann ergibt sich schon ganz allein eine STRUKTUR der Zielgruppe.

Mir persönlich läge am Herzen, wenn wir möglichst viele "Interessierte" abdecken dabei. Wenn Du so willst eine Art "Handbuch für das Zusammenwachsen" ... Mal schauen ...

LG Ronda
"Life is what happens, while you're busy making other plans." [† John Lennon]

"Don't dream it. Be it!" (Rocky Horror Picture Show)
Antworten

Zurück zu „Körper - Gefühle - Empfindungen“