Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
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Marlene K.
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Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
In der letzten Zeit habe unter anderem ich den Vorwurf bekommen, zu dünnhäutig, zu leicht beleidigt und zu kritisch zu sein.
Das hat in mir die Frage aufkommen lassen, wie sensibel wir auf unbewusst weitergetragene Vorurteile und bewusst reißerisch formulierte Schlagzeilen reagieren sollten.
Wann ist es besser, darüber hinweg zu sehen, wann ist es sinnvoll offen zu reagieren?
Wann treffe ich den anderen mit offener Kritik und wie kann ich diese für beide Seiten sinnvoll äußern?
Hier ging es für mich oft um die Frage der sexuellen Orientierung und deren verinnerlichter Wertung. Ich habe an mancher Stelle gedacht, wenn ich hier statt heterosexuell weiß oder deutsch einsetzen würde, würde jede*r sofort verstehen, was ich meine. Allerdings wäre das auch die Garantie den Menschen, der eine kritisierte Formulierung gewählt hat so zu verletzen, dass er keine andere Wahl als Gegenangriff hat. Ich gehe bei jede*r der sich hier Beteiligenden davon aus, dass sie oder er keine bewussten Vorurteile gegen andere queere (dafür gibt es einfach kein deutsches Wort) Menschen hat.
Mit einem ähnlichen Problem beschäftgt sich die Gruppe Gender Equallity Media (https://genderequalitymedia.org/), die unter dem hashtag #unfollowpatriarchy Sexismus in den Medien aufgreift und klarstellt.
So haben sie zum Beispiel die Überschrift in der Bildzeitung "Friedensnobelpreis für Ex-Isis-Sexsklavin und Arzt" in die Aussagen zerlegt, die damit transportiert werden.
-Nicht die Kämpferin gegen sexualisierte Gewalt und starke Frau sondern das Opfer, das die "Arbeit" einer Sexsklavin "geleistet" hat steht dem Arzt gegenüber.
Hier kommt wohl keine*r mehr von uns auf die Idee zu sagen, dass doch nur ein allgemein gültiges Bild der Frau in der Gesellschaft unbewusst übernommen werde und Kritiker nicht so empfindlich sein sollten.
Die Gefahr der unterschwelligen Borschaften gegenüber Frauen ist zwar allgegenwärtig, wird aber zuznehmend bewusst.
Niemand unterstellt den Menschen, die Bild hier kritisieren, dass sie davon ausgehen, dass Bild Vergewaltigungen und Frauenfeindlichkeit bewusst gut heißen.
Das begründet nun die Seite, warum ich mich so gegen ungewollte Botschaften, die auch bei uns einfließen, engagiere. Sie hilft mir aber nicht bei der Frage, ob und wie ich den richtigen Ton treffe und deutlich mache, was ich meine, ohne den anderen zu verletzen. Es beantwortet mir nicht die Frage, wie viel von den heftigen Reaktionen, die ich stellenweise auslöse durch zu scharfe Formulierungen von mir kommen und wie viel der Aggressionen in eigenen Unsicherheiten der Antwortenden liegen.
Wie seht Ihr dieses Problem? Habt Ihr ähnliche Fragen an die eigene Vorgehensweise in Diskussionen?
Das hat in mir die Frage aufkommen lassen, wie sensibel wir auf unbewusst weitergetragene Vorurteile und bewusst reißerisch formulierte Schlagzeilen reagieren sollten.
Wann ist es besser, darüber hinweg zu sehen, wann ist es sinnvoll offen zu reagieren?
Wann treffe ich den anderen mit offener Kritik und wie kann ich diese für beide Seiten sinnvoll äußern?
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Mit einem ähnlichen Problem beschäftgt sich die Gruppe Gender Equallity Media (https://genderequalitymedia.org/), die unter dem hashtag #unfollowpatriarchy Sexismus in den Medien aufgreift und klarstellt.
So haben sie zum Beispiel die Überschrift in der Bildzeitung "Friedensnobelpreis für Ex-Isis-Sexsklavin und Arzt" in die Aussagen zerlegt, die damit transportiert werden.
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Hier kommt wohl keine*r mehr von uns auf die Idee zu sagen, dass doch nur ein allgemein gültiges Bild der Frau in der Gesellschaft unbewusst übernommen werde und Kritiker nicht so empfindlich sein sollten.
Die Gefahr der unterschwelligen Borschaften gegenüber Frauen ist zwar allgegenwärtig, wird aber zuznehmend bewusst.
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Das begründet nun die Seite, warum ich mich so gegen ungewollte Botschaften, die auch bei uns einfließen, engagiere. Sie hilft mir aber nicht bei der Frage, ob und wie ich den richtigen Ton treffe und deutlich mache, was ich meine, ohne den anderen zu verletzen. Es beantwortet mir nicht die Frage, wie viel von den heftigen Reaktionen, die ich stellenweise auslöse durch zu scharfe Formulierungen von mir kommen und wie viel der Aggressionen in eigenen Unsicherheiten der Antwortenden liegen.
Wie seht Ihr dieses Problem? Habt Ihr ähnliche Fragen an die eigene Vorgehensweise in Diskussionen?
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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FallenMycraft
Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Liebe*r Ralf- Marlene,
wir beide sind ja auch schon einmal "aneinander" geraten. (Das setzte ich bewusst in "", da wir ja keinen richtigen Streit hatten.) Ich fühlte mich missverstanden und bin direkt in eine Verteidigungshaltung gewechselt. Und ich gebe offen zu: Das mag ich nicht.
Aus dieser Erfahrung und aus anderen, habe ich gelernt, verdammt vorsichtig in meinen Äußerungen zu sein. Bis dahin, lieber nichts zu schreiben um nicht in irgendein unbewusstes Fettnäpfchen zu treten.
Ich finde es manchmal einfach schwierig eine Formulierung zu finden, aus der man mir nicht irgendwie einen Strick drehen kann. Deshalb sind gewisse Diskussionen hier für mich mittlerweile tabu.
LG Daniela
wir beide sind ja auch schon einmal "aneinander" geraten. (Das setzte ich bewusst in "", da wir ja keinen richtigen Streit hatten.) Ich fühlte mich missverstanden und bin direkt in eine Verteidigungshaltung gewechselt. Und ich gebe offen zu: Das mag ich nicht.
Aus dieser Erfahrung und aus anderen, habe ich gelernt, verdammt vorsichtig in meinen Äußerungen zu sein. Bis dahin, lieber nichts zu schreiben um nicht in irgendein unbewusstes Fettnäpfchen zu treten.
Ich finde es manchmal einfach schwierig eine Formulierung zu finden, aus der man mir nicht irgendwie einen Strick drehen kann. Deshalb sind gewisse Diskussionen hier für mich mittlerweile tabu.
LG Daniela
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
"Der Empfänger bestimmt die Botschaft" ist ein Satz, den ich mir gerne vorsage, wenn mich eine Aussage auf die Palme bringt. Dann betrachte ich die Aussage noch mindestens einmal vor diesem Hintergrund und versuche zu unterscheiden, was davon in mir eine Emotion hervor ruft und was ein tatsächlicher Angriff ist. Es muss nicht immer ein Angriff sein, wenn er so verstanden wird.
Vor einer Antwort noch einmal zu schlafen, ist auch ein guter Weg. Auch kann man zurück fragen, wie denn ein Satz gemeint sei ...
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Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Genau das finde ich nicht gut und es macht mich traurig. Ich möchte keinem "einen Strick drehen". Ich will keinem den Spaß an einer offenen und manchmal auch widersprüchlichen Diskussion verderben.FallenMycraft hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 14:37 Liebe*r Ralf- Marlene,
Ich finde es manchmal einfach schwierig eine Formulierung zu finden, aus der man mir nicht irgendwie einen Strick drehen kann. Deshalb sind gewisse Diskussionen hier für mich mittlerweile tabu.
LG Daniela![]()
Auf der anderen Seite will ich aber auch nicht, dass sich Vorurteile über unbewusste Weitergabe verfestigen. Ich will nicht, wenn mich eine unterschwellige Botschaft verletzt, einfach nur schlucken (das gilt ja in jedem Sinn als gefährlich...*ups) und mich letzendlich innerlich zurückziehen. Es muss da doch eine Möglichkeit zwischen schwarz oder weiß geben.
Wenn ich nicht deutlich sage, was die unbewusste Aussage eines Spruchs in mir auslöst, erkennt mein Gegenüber nicht, was das gesagte bewirkt, sage ich es deutlich denkt jede*r ich möchte angreifen und ich habe Mühe oder es ist unmöglich, deutlich zu machen, dass ich nicht die Person sondern die unterschwellige "gesellschaftlich so allgemein empfundene" Aussage meine.
Soll ich jetzt schweigen und nicht mehr auf Brüche hinweisen? Kann ich das? Soll oder darf ich sagen und fühlen, dass Deine/Eure Verunsicherung Dein/Euer Problem ist? Kann ich das überhaupt?
Irritiert
Marlene
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Liebe Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:08 "Der Empfänger bestimmt die Botschaft" ist ein Satz, den ich mir gerne vorsage, wenn mich eine Aussage auf die Palme bringt. Dann betrachte ich die Aussage noch mindestens einmal vor diesem Hintergrund und versuche zu unterscheiden, was davon in mir eine Emotion hervor ruft und was ein tatsächlicher Angriff ist. Es muss nicht immer ein Angriff sein, wenn er so verstanden wird.
Vor einer Antwort noch einmal zu schlafen, ist auch ein guter Weg. Auch kann man zurück fragen, wie denn ein Satz gemeint sei ...
auch wenn manche Kritiken sehr spontan wirken, mache ich mir schon Gedanken und wäge ab, zögere oft im ersten Augenblick und lasse Zeit verstreichen.
Ensteht wirklich so sehr der Eindruck, dass ich mich persönlich beleidigt und gemeint fühle, es als persönlichen Angriff sehe? Mache ich nicht klar genug, dass ich die Aussagen und Nebenbedeutungen eines Satzes meine?
Oder meinst Du die Abwehrreaktionen, die meine Aussage als persönlichen Angriff empfinden?
Sind Deine Sätze mehr offen und theoretisch, nicht Fall- und Personenbezogen zu lesen?
Die Fragen sind mir ernst und sind hoffentlich nicht zu verschroben.
Liebe Grüße
Marlene
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FallenMycraft
Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Liebe*r Ralf-Marlene,Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:09 Soll ich jetzt schweigen und nicht mehr auf Brüche hinweisen? Kann ich das? Soll oder darf ich sagen und fühlen, dass Deine/Eure Verunsicherung Dein/Euer Problem ist? Kann ich das überhaupt?
das würde ich nie von irgendjemandem erwarten. Aber ich bin nun mal ein "Friede-Freude-Eierkuchen" - Mensch. Und mein Ziel ist es, meinen Gegenüber eben nicht zu verletzen. Wenn das bedeutet, dass ich mich manchmal zurück nehmen muss, weil ich mir nicht sicher bin, dass meine Formulierung auch wasserdicht ist, dann wähle ich unterbewusst einfach diesen Weg. Das entspricht einfach meinem Wesen. (Eigentlich wollte ich hier meiner Natur schreiben und schon viel mir auf, dass das missverstanden werden könnte)
Das liebe*r Ralf-Marlene ist aber mein Problem, nicht Deins.
LG Daniela
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edeka
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Ralf Marlene, als Antwort mal ein paar Gedanken, die ich spontan dazu habe:
ascona
- bei dem Beispiel mit der Bild-Schlagzeile kann man vieles hinein deuten. Aber in erster Linie ist es "sex sells".
- es gibt hier Diskussionen, bei denen Hahnenkämpfe statt finden, mit Verletzungen. Das interessiert nur die Beteiligten, also da könnt ihr machen was ihr wollt.
- etwas ganz anderes ist es , wenn jemand sehr persönliches von sich erzählt, vor allem wenn es Probleme sind. Da ist klar, dass man sensibel darauf antwortet !
- es ist nie verkehrt, einfache Worte zu wählen ! Die können auch mal hart sein, am besten "hart aber herzlich", damit sie nicht verletzen.
- kurze prägnante Kritik in der Sache ist ok. Und dann gut sein lassen.
- und außerdem halte ich es so wie Daniela: eher mal vorsichtig sein und raus halten, oder ausklinken ohne das letzte Wort zu haben.
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Marlene K.
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Ich danke Dir, liebe Daniela, für die sehr wohlwollende und wertschätzende Antwort.FallenMycraft hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:20 Das liebe*r Ralf-Marlene ist aber mein Problem, nicht Deins.Ich wollte nur mal meine Empfindungen zu dem Thema teilen.
LG Daniela![]()
Ich weiß, ich bewege mich gerade innerlich etwas von meiner Harmoniesucht weg. Ich hoffe nicht so weit, dass ich andere damit hindere...
Marlene
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FallenMycraft
Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Ich bin mit meiner Antwort hier bewusst in das für mich kalte Wasser gesprungen. Ich war mir voll und ganz im klaren darüber, dass dieses Thema, mit meiner Ansicht, ganz dünnes Eis ist.Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:25 Ich danke Dir, liebe Daniela, für die sehr wohlwollende und wertschätzende Antwort.
Ich weiß, ich bewege mich gerade innerlich etwas von meiner Harmoniesucht weg. Ich hoffe nicht so weit, dass ich andere damit hindere...![]()
![]()
Hier wollte ich nicht schweigen, eben weil mir das harmonische Miteinander so wichtig ist.
Als kleine Ergänzung sei noch gesagt: Es schmerzt mich wesentlich mehr, meinen Gegenüber unabsichtlich verletzt zu haben, als eine Diskussion zu verlieren!
LG Daniela
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Liebe Ascona,ascona hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:21 Ralf Marlene, als Antwort mal ein paar Gedanken, die ich spontan dazu habe:
- bei dem Beispiel mit der Bild-Schlagzeile kann man vieles hinein deuten. Aber in erster Linie ist es "sex sells".
- es gibt hier Diskussionen, bei denen Hahnenkämpfe statt finden, mit Verletzungen. Das interessiert nur die Beteiligten, also da könnt ihr machen was ihr wollt.
- und außerdem halte ich es so wie Daniela: eher mal vorsichtig sein und raus halten, oder ausklinken ohne das letzte Wort zu haben.
ascona
das meiste, was Du sagst, würde ich so unterschreiben.
Zum ersten Punkt den ich habe stehen lassen möchte ich sagen, eine Gesellschaft, in der ein großer Teil der Menschen bei einer vielfach vergewaltigten Frau, die für sich und andere kämpft an Sex und nicht an Gewalt, Verbrechen und übermenschlicher Kraft zum eigenen Bestärken denkt ist nicht wirklich meine. Da ist die kurze Formel "Sex sells" einfach nur zynisch. Das gesagte ist nicht als Angriff auf Dich gedacht, ich weiß, Du schilderst nur den Zynismus der Mehrheitsgesellschaft.
Bei dem Punkt, dass die Auseinandersetzung nur die Kontrahenten beeinflusst, interessiert, bin ich mir nicht so sicher. Dann hätte ich es bei den Auseinandersetzungen belassen und hätte nicht die Notwendigkeit mich in diesen Diskussionen zu hinterfragen. Mit dem Eindruck, dass manche mich für einen Gockel halten, der das letzte Wort haben muss, könnte ich leben, auch wenn das nicht schmeichelhaft ist.
Danke für Deine Antwort und liebe Grüße
Marlene
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Liebe Daniela,FallenMycraft hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:34 Ich bin mit meiner Antwort hier bewusst in das für mich kalte Wasser gesprungen. Ich war mir voll und ganz im klaren darüber, dass dieses Thema, mit meiner Ansicht, ganz dünnes Eis ist.
LG Daniela![]()
ich finde, da war kein dünnes Eis, nur Ehrlichkeit und die Möglichkeit für mich zu lernen und zun wachsen.
Danke dafür
Marlene
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Laila-Sarah
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Hallo Ralf-Marlene,
ich habe mit dem was du machst viel weniger Probleme als du dir vielleicht denken wirst. Ich habe dein Verhalten des öfteren kritisiert, weil es mMn nicht Verhältnismäßig ist. Um es karikaturenhaft zu verdeutlichen sehe ich vielleicht jemandem, der mit gutem Vorsatz der Meinung ist "mann solle kein Fastfood essen". An und für sich ganz edel. Jedoch wird es zu viel wenn diese Person, jeden Menschen mit einem Burger oder Döner in der hand so richtig die Leviten liest und lautstark anscheißt. So in etwas kommt es mir zeitweilig vor.
Deshalb noch mal in aller Deutlichkeit. Bei mit geht es nicht um die Sache an sich sondern um die Verhältnismäßigkeit. Ich finde das zu viel Energie bei der Weltverbesserung die Mitmenschen traumatisieren kann und dann der Effekt umkippt.
Ich hoffe, du kannst es verstehen oder zumindest respektieren und nimmst es mir nicht übel.
VlG
ich habe mit dem was du machst viel weniger Probleme als du dir vielleicht denken wirst. Ich habe dein Verhalten des öfteren kritisiert, weil es mMn nicht Verhältnismäßig ist. Um es karikaturenhaft zu verdeutlichen sehe ich vielleicht jemandem, der mit gutem Vorsatz der Meinung ist "mann solle kein Fastfood essen". An und für sich ganz edel. Jedoch wird es zu viel wenn diese Person, jeden Menschen mit einem Burger oder Döner in der hand so richtig die Leviten liest und lautstark anscheißt. So in etwas kommt es mir zeitweilig vor.
Deshalb noch mal in aller Deutlichkeit. Bei mit geht es nicht um die Sache an sich sondern um die Verhältnismäßigkeit. Ich finde das zu viel Energie bei der Weltverbesserung die Mitmenschen traumatisieren kann und dann der Effekt umkippt.
Ich hoffe, du kannst es verstehen oder zumindest respektieren und nimmst es mir nicht übel.
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Du hast natürlich völlig recht mit dem Punkt.Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:38 Zum ersten Punkt den ich habe stehen lassen möchte ich sagen, eine Gesellschaft, in der ein großer Teil der Menschen bei einer vielfach vergewaltigten Frau, die für sich und andere kämpft an Sex und nicht an Gewalt, Verbrechen und übermenschlicher Kraft zum eigenen Bestärken denkt ist nicht wirklich meine. Da ist die kurze Formel "Sex sells" einfach nur zynisch. Das gesagte ist nicht als Angriff auf Dich gedacht, ich weiß, Du schilderst nur den Zynismus der Mehrheitsgesellschaft.
Nur meinte ich eigentlich den Zynismus der Bild Zeitung, nicht der Mehrheitsgesellschaft.
Da kommt auch das Thema Manipulation mit rein. Das kommt in so einer kurzen Schlagzeile zum Ausdruck (oder eben nicht zum Ausdruck aber zur Wirkung ...). Und das bei allen politischen Themen und in allen - auch "angeseheneren" Medien. Leider.
Aber das ist nicht Thema in diesem Forum.
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Marlene K.
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Ich denke nicht, dass ich die Welt verbessern kann. Wenn ich Glück habe, gelingt es mir, mich selber meinem Ideal anzunähern und dabei ander zum nachdenken zu bringen.Laila-Sarah hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 15:58 Hallo Ralf-Marlene,
ich habe mit dem was du machst viel weniger Probleme als du dir vielleicht denken wirst. Ich habe dein Verhalten des öfteren kritisiert, weil es mMn nicht Verhältnismäßig ist. Um es karikaturenhaft zu verdeutlichen sehe ich vielleicht jemandem, der mit gutem Vorsatz der Meinung ist "mann solle kein Fastfood essen". An und für sich ganz edel. Jedoch wird es zu viel wenn diese Person, jeden Menschen mit einem Burger oder Döner in der hand so richtig die Leviten liest und lautstark anscheißt. So in etwas kommt es mir zeitweilig vor.
Deshalb noch mal in aller Deutlichkeit. Bei mit geht es nicht um die Sache an sich sondern um die Verhältnismäßigkeit. Ich finde das zu viel Energie bei der Weltverbesserung die Mitmenschen traumatisieren kann und dann der Effekt umkippt.
Ich hoffe, du kannst es verstehen oder zumindest respektieren und nimmst es mir nicht übel.
VlG
Ich weiß auch nicht, wer in manchen Auseinandersetzungen lauter war, Der, dessen Aussage ich hinterfragt habe und der die Kritik persönlich genommen hat oder ich.
Ja, ich habe die Kritik zur Sprache gebracht. Ich weiß nicht, ob ich mich dabei im Ton vergriffen habe und Schuldzuweisungen ausgesprochen habe. Ich habe immer versucht bei mir und meinen Gefühlen zu bleiben. Ich finde daher, dass Dein Vergleich ziemlich gewagt ist.
Aber nichts für ungut, dass ist halt Dein Empfinden.
Liebe Grüße
Marlene
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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?
Doch, liebe Ascona,ascona hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 16:01 Da kommt auch das Thema Manipulation mit rein. Das kommt in so einer kurzen Schlagzeile zum Ausdruck (oder eben nicht zum Ausdruck aber zur Wirkung ...). Und das bei allen politischen Themen und in allen - auch "angeseheneren" Medien. Leider.
Aber das ist nicht Thema in diesem Forum.
das und wie ich dies wertschätzend verdeutlichen kann ist das Thema dieses Fadens/Threads
Marlene
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