Auch wenn es keine offen feindliche Aktionen gibt, kann Diskriminierung unterschwellig über Vorbehalte und Befürchtungen statt finden, indem jemand "wegen dieser Sache" einfach nicht mehr aufgestellt, bei Wahlen übergangen wird, einen schlechteren Listenplatz bekommt, etc.conny hat geschrieben: Sa 10. Nov 2018, 14:08M.W. ist in den lezten Jahren und Jahrzehnten kein Politiker seinen Job wegen eines homosexuellen Outings los geworden. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass das bei Transgendern anders ist.
Gerade bei der Frage, wer für eine Gruppe kandidiert und gegen die politischen Gegner antritt, ist der Faktor Peinlichkeit wichtig. Das ist im Kern das "was sollen die Nachbarn denken" und die Annahme, dass "die Leute da draussen" intoleranter sind.
Dagegen hilft mMn einfach nur Sichtbarkeit bis Normalität hergestellt ist.