https://youtu.be/TnU1i0HWdoI
Wie Japaner über Transgender denken
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ralphina1408
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Wie Japaner über Transgender denken
Eine sehr interessante Straßenumfrage zum Thema Transgender in Japan leider auf japanisch aber immerhin mit englischen Untertitel
https://youtu.be/TnU1i0HWdoI
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Laila-Sarah
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Hallo,
Im klassischen Japan war Transgender eigentlich nicht verpönt. Wie immer wurde dies mit dem Kontakt zur restlichen/westlichen Welt anders. Hier ist ein weitere Artikel:
https://sumikai.com/japan/lifestyle/gen ... en-184989/
VlG
Im klassischen Japan war Transgender eigentlich nicht verpönt. Wie immer wurde dies mit dem Kontakt zur restlichen/westlichen Welt anders. Hier ist ein weitere Artikel:
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The trick is to keep breathing
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melody1992
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Hallo
aus meiner Sicht sind da die Japaner heute immer noch aufgeschlossener als wir Deutschen.
LG, Mel
aus meiner Sicht sind da die Japaner heute immer noch aufgeschlossener als wir Deutschen.
LG, Mel
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Laila-Sarah
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Ist nicht nur deine Meinung, Melmelody1992 hat geschrieben: Mo 26. Mär 2018, 11:51 aus meiner Sicht sind da die Japaner heute immer noch aufgeschlossener als wir Deutschen.
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triona
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Die überlieferte japanische Kultur ist ein Ding.
Die Überformung und Veränderung derselben durch koloniale, christliche, westliche, US-amerikanische und andere Einflüsse von außen ist ein anderes Ding.
Und verschiedene Erscheinungen der heutigen Popkultur sind nochmal was ganz neues. Und letztere scheinen sich auch in Japan auf einige gesellschaftliche Randgruppen zu beschränken.
So ist z.B im Visual Kei (*) das Brechen mit herkömmlichen Geschlechterrollen - vor allem bei der Kleidung - durchaus üblich. Desgleichen sind Manga-Geschichten wie z.B. Ranma 1/2 schon lange sehr beliebt bei einer anscheinend recht großen Anhängerschaft. Auch auf Internet-Plattformen wie z.B. Deviant Art tummeln sich in den entsprechenden Untergruppen auffallend viele Japaner.
Alles in allem dürfte das aber auch in der heutigen japanischen Gesellschaft eine Randerscheinung zu sein - wenn auch eine, die durch schrille Darstellung und Selbstdarstellung vielleicht besonders auffällig sein mag. Sektenartiges oder auch elitäres Szeneverhalten (Selbstabsonderung) der Anhänger solcher Subkulturen möchte ich in diesem Zusammenhang auch nicht unbedingt ausschließen.
Anmerkung:
(*) Visual Kei ist eine bestimmte Spielart des J-Rock - einer japanischen Spielart der Heavy Metal Musik - aber auch unterschiedlicher anderer musikalischer Stilrichtungen, wo sehr viel Wert gelegt wird auf schrille Videos, überbordende Bühnenschau, auffällige Kleidung usw - sowohl bei den Darstellern, als auch bei den Anhängern. Damit werden in Japan bisweilen schon Fußballstadien und Riesen-Sporthallen gefüllt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Kei
Bilder und Videos (Youtube) gibt es massenhaft im weltweiten Netz, wo man sich das mal anschauen kann, wenn man es noch nicht kennt.
Ein Abklatsch davon war in Deutschland das Auftreten der Gruppe "Tokio Hotel" um die Brüder Kaulitz in ihrer Anfangszeit vor ein paar Jahren - in diesem Fall mit eher weichgespülter Rock- und Popmusik. Wahrscheinlich haben die den Namen nicht ganz zufällig gewählt. Allerdings muß man auch sagen, daß die damals nicht nur scharenweise Anhängerinnen angesprochen und begeistert haben (Hauptzielgruppe: Mädchen von 6 bis 12 oder 14 Jahren), sondern auch überschäumende Haßreaktionen hervorgerufen haben bei großen Teilen der übrigen Jugendlichen.
liebe grüße
triona
Die Überformung und Veränderung derselben durch koloniale, christliche, westliche, US-amerikanische und andere Einflüsse von außen ist ein anderes Ding.
Und verschiedene Erscheinungen der heutigen Popkultur sind nochmal was ganz neues. Und letztere scheinen sich auch in Japan auf einige gesellschaftliche Randgruppen zu beschränken.
So ist z.B im Visual Kei (*) das Brechen mit herkömmlichen Geschlechterrollen - vor allem bei der Kleidung - durchaus üblich. Desgleichen sind Manga-Geschichten wie z.B. Ranma 1/2 schon lange sehr beliebt bei einer anscheinend recht großen Anhängerschaft. Auch auf Internet-Plattformen wie z.B. Deviant Art tummeln sich in den entsprechenden Untergruppen auffallend viele Japaner.
Alles in allem dürfte das aber auch in der heutigen japanischen Gesellschaft eine Randerscheinung zu sein - wenn auch eine, die durch schrille Darstellung und Selbstdarstellung vielleicht besonders auffällig sein mag. Sektenartiges oder auch elitäres Szeneverhalten (Selbstabsonderung) der Anhänger solcher Subkulturen möchte ich in diesem Zusammenhang auch nicht unbedingt ausschließen.
Anmerkung:
(*) Visual Kei ist eine bestimmte Spielart des J-Rock - einer japanischen Spielart der Heavy Metal Musik - aber auch unterschiedlicher anderer musikalischer Stilrichtungen, wo sehr viel Wert gelegt wird auf schrille Videos, überbordende Bühnenschau, auffällige Kleidung usw - sowohl bei den Darstellern, als auch bei den Anhängern. Damit werden in Japan bisweilen schon Fußballstadien und Riesen-Sporthallen gefüllt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Kei
Bilder und Videos (Youtube) gibt es massenhaft im weltweiten Netz, wo man sich das mal anschauen kann, wenn man es noch nicht kennt.
Ein Abklatsch davon war in Deutschland das Auftreten der Gruppe "Tokio Hotel" um die Brüder Kaulitz in ihrer Anfangszeit vor ein paar Jahren - in diesem Fall mit eher weichgespülter Rock- und Popmusik. Wahrscheinlich haben die den Namen nicht ganz zufällig gewählt. Allerdings muß man auch sagen, daß die damals nicht nur scharenweise Anhängerinnen angesprochen und begeistert haben (Hauptzielgruppe: Mädchen von 6 bis 12 oder 14 Jahren), sondern auch überschäumende Haßreaktionen hervorgerufen haben bei großen Teilen der übrigen Jugendlichen.
liebe grüße
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sbsr
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Nach Erzählungen zweier Bekannter nicht wirklich. Es ist nur so, dass die vieles durchziehen, ohne groß darüber nachzudenken. Die verschiedenen Szenen verstecken sich nicht, sondern erzeugen das bunte Bild, das wir so kennen. Ausgrenzung und sozialer Abstieg vor allem in beruflichen Umfeld sind aber wohl auch in den vermeintlich toleranten Großstädten an der Tagesordnung, viel der Toleranz ist nur gespielte Höflichkeit. In den ländlichen Gebieten kommt "so etwas" sowieso nicht in Frage.melody1992 hat geschrieben: Mo 26. Mär 2018, 11:51 aus meiner Sicht sind da die Japaner heute immer noch aufgeschlossener als wir Deutschen.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Christiane
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Re: Wie Japaner über Transgender denken
Mist, Mist - Doppelmist!!
Warum erfahre ich das jetzt erst..."¦. .
Ich muß allerdings anmerken, daß ich im MM mit meinem Loop (Anker + Streifen/schwarz weiss) ziemlich schräg angekuckt wurde.
(Da man überall von einer Klima angeblasen wird, mußte ich mit dem Schal dagegen halten.)
O.k. - als "Langnase" wirst Du eh genau gescannt, bzw. beobachtet - wenn auch eher "verstohlen".
Auf dem Land noch viel mehr, als in der Stadt.
O.k. - Tokyo kann einen schon überfordern. Vieles ist uns unbekannt, oder anders. Du wirst von allen Seiten beschallt - und wenn es nur die Fußgängerampel ist.
Die ersten beiden Tage war Reizüberflutung pur. Dann haben wir uns angepaßt und haben uns ins Getümmel gestürzt.
Ich möchte keinen Tag missen.
LG
Christiane
Warum erfahre ich das jetzt erst..."¦. .
Ich muß allerdings anmerken, daß ich im MM mit meinem Loop (Anker + Streifen/schwarz weiss) ziemlich schräg angekuckt wurde.
(Da man überall von einer Klima angeblasen wird, mußte ich mit dem Schal dagegen halten.)
O.k. - als "Langnase" wirst Du eh genau gescannt, bzw. beobachtet - wenn auch eher "verstohlen".
Auf dem Land noch viel mehr, als in der Stadt.
O.k. - Tokyo kann einen schon überfordern. Vieles ist uns unbekannt, oder anders. Du wirst von allen Seiten beschallt - und wenn es nur die Fußgängerampel ist.
Die ersten beiden Tage war Reizüberflutung pur. Dann haben wir uns angepaßt und haben uns ins Getümmel gestürzt.
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LG
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"Pünktchen sind immer süß!"