Das können aber leider nicht sehr vieleNanaVistor hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 21:18 über sich selbst lachen können, schadet hierbei nicht
Dünne Haut - # 2
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Aria
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Re: Dünne Haut
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Re: Dünne Haut
Hi,
Ich denke Sensibilisierung ist durchaus Sinnvoll.
Wenn keine offensichtliche Beleidigung vorliegt aber man sich trotzdem beleidigt fühlt, kann man den nicht beleidigenden ja nicht Empathielosigkeit vorwerfen. Es ist ja dann so als ob man jemand der nicht gestohlen hat als Dieb deklariert und dann ihn noch hinterher mangelnde Ethik wegen dem Diebstahl vorwirft den er nicht begangen hat.
Oder verstehe ich etwas nicht ?
VlG
Der Welt kann nicht mehr geholfen werden. Also nichts tun und einfach weiter brennen lassen ?Aria hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 20:54 Alles schön und gut, aber, um die Problematik zu erkennen, müsste sich die betreffende Person erstmal ihrer Dünnhäutigkeit bewusst sein.
Und da fängt mMn die Diskussion an. Was für den einen Dünnhäutigkeit ist, ist für den anderen Empathielosigkeit.
Zwei subjektive Wahrnehmungen, die jeder anders definiert.
Ich denke Sensibilisierung ist durchaus Sinnvoll.
Wenn keine offensichtliche Beleidigung vorliegt aber man sich trotzdem beleidigt fühlt, kann man den nicht beleidigenden ja nicht Empathielosigkeit vorwerfen. Es ist ja dann so als ob man jemand der nicht gestohlen hat als Dieb deklariert und dann ihn noch hinterher mangelnde Ethik wegen dem Diebstahl vorwirft den er nicht begangen hat.
Oder verstehe ich etwas nicht ?
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Re: Dünne Haut
Liebe Vanessa,
VlG
Sicherlich hast du recht wenn du sagst, wir wissen nicht wie es den Leuten emotional geht. Vielleicht sind sie sehr geladen, am verzweifeln oder in tiefen Depressionen. Ich zitiere mal meinen früheren Beitrag hier:VanessaL hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 21:13 Die dünne Haut ist übrigens wie das volle Fass. Niemand weiß in der hier bestehenden Anonymität, wie es dem anderen gerade geht und was er aus dem Alltag mit sich herumträgt. Und auch hier scheint es mir falsch, von sich auf andere zu schließen.
Aber was spricht dagegen, dieses Problem anzusprechen? Ich denke wir meinen es hier im Forum alle gut miteinander. Ich sehe wirklich selten böse Absichten, beleidigendes Verhalten. Alleine aus dieser Tatsache kann man doch heilende, positive Energie schöpfen....sind wir LGBTI im Alltag immer in der Defensive. Ständig müssen wir auf unsere Rechte pochen und das ja zurecht, weil so viel Hater nun mal draußen auf der Welt sind. Dadurch kann beleidigt sein schnell ins Verhalten übergehen, so dass es übermäßig schnell getriggert wird.
VlG
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Whoopy Highfly
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Re: Dünne Haut
Eine kleine Vorgeschichte die auch hierhin passt.
Gestern ist mir eine Jugendfreundin über den Weg gelaufen. 2009 hatte ich sie mal auf einen Kaffee nach ihrer unschonen Scheidung getroffen. Damals war ich mir nicht bewusst, das ich sie "beleidigt" haben sollte.
Bis 2014 war ich gefühlsmäßig ein "Holzklotz", Mann halt eben. Seit dem ist meine "Haut dünner" geworden ist. Bin total sensible.Gehe bei jeder unvorhersehbaren Situation "an die Decke", Gegenstände fliegen, etc. Verbale Auseinandersetzungen versuche ich nicht unbedingt zu vermeiden, verabscheue jedoch die Gewalt.
Oft verstehe ich mich oft selbst nicht. Meine Tochter oder mein Jüngster verstehnen mich dann nicht und gehen oft dazwischen.
Ich kann nur "runterkommen" wenn ich eine kleine Auszeit nehme.
Nochmals zu der kleinen Begegnung. Bei meiner Bekannten habe ich mich entschuldigt. Sie nahm neine Entschuldigung an und erklärte mir, dass sie mich so nicht kenne. Wäre sensibler geworden und das "Holzklotz" wäre weg.
Mein Arzt meinte dazu, das wären meine Neurologischen Schwierigkeiten und Hormone. Ich habe das nicht ganz verstanden. Hormone nehme ich nicht ein, vielleicht ändert sich mein Hormonhaushalt. Das werde ich mit dem Arzt klären.
Das klingt irgendwie komisch und ich verstehe das nicht.
Meine Tochter, die MFA ist, hat mir das auch schon gesagt, das ich sehr sensibel bin.
GLG
Steffi
Gestern ist mir eine Jugendfreundin über den Weg gelaufen. 2009 hatte ich sie mal auf einen Kaffee nach ihrer unschonen Scheidung getroffen. Damals war ich mir nicht bewusst, das ich sie "beleidigt" haben sollte.
Bis 2014 war ich gefühlsmäßig ein "Holzklotz", Mann halt eben. Seit dem ist meine "Haut dünner" geworden ist. Bin total sensible.Gehe bei jeder unvorhersehbaren Situation "an die Decke", Gegenstände fliegen, etc. Verbale Auseinandersetzungen versuche ich nicht unbedingt zu vermeiden, verabscheue jedoch die Gewalt.
Oft verstehe ich mich oft selbst nicht. Meine Tochter oder mein Jüngster verstehnen mich dann nicht und gehen oft dazwischen.
Ich kann nur "runterkommen" wenn ich eine kleine Auszeit nehme.
Nochmals zu der kleinen Begegnung. Bei meiner Bekannten habe ich mich entschuldigt. Sie nahm neine Entschuldigung an und erklärte mir, dass sie mich so nicht kenne. Wäre sensibler geworden und das "Holzklotz" wäre weg.
Mein Arzt meinte dazu, das wären meine Neurologischen Schwierigkeiten und Hormone. Ich habe das nicht ganz verstanden. Hormone nehme ich nicht ein, vielleicht ändert sich mein Hormonhaushalt. Das werde ich mit dem Arzt klären.
Das klingt irgendwie komisch und ich verstehe das nicht.
Meine Tochter, die MFA ist, hat mir das auch schon gesagt, das ich sehr sensibel bin.
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Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Re: Dünne Haut
Ich nehm ja auch lieber alles mit Humor und lache auch gerne mal über mich selbst.
Trotzdem, es gibt Momente, da bin ich schlecht drauf und dann versteh ich irgendwas noch falsch und schon ist der Ärger da.
Andererseits gibt es auch Momente, da muss der Ärger einfach mal raus, was dann auch nicht immer richtig ist. Wenns dann noch von jemandem falsch verstanden wird ist die äh... ja... jedenfalls ungemütlich.
Wirklich helfen tut dann reden bis einer lacht.
Oder alle.
Trotzdem, es gibt Momente, da bin ich schlecht drauf und dann versteh ich irgendwas noch falsch und schon ist der Ärger da.
Andererseits gibt es auch Momente, da muss der Ärger einfach mal raus, was dann auch nicht immer richtig ist. Wenns dann noch von jemandem falsch verstanden wird ist die äh... ja... jedenfalls ungemütlich.
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Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Frieda
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Re: Dünne Haut
Guten Morgen.
Etwas nachdenklich beginne ich diese Zeilen zu tippen. Ich muss mich konzentrieren nicht zu sehr hin und her zu springen, wie meine Gedanken, die sich um dieses Thema drehen.
Ich möchte meinen Post3 von gestern gerne weiter führen bzw um ein paar neue Gedanken vervollständigen.
Es ergab sich gestern eine Situation bei uns die mich an ein Buch erinnerte.
Ist der Blickwinkel, ob wir evtl zu Dünnhäutig sind, nicht zu einseitig? Warum betrachten wir diese Situation nur von dieser Seite? Warum ist die Dünnhäutigkeit unpassend oder gar falsch? Warum schwenken wir den Scheinwerfer nicht mal auf die andere Seite und fragen...Warum bist du so grob? Warum bist du so schwerfällig und nicht feinfühlig wie ich? Warum besitzt du nicht das Feingefühl wie ich und rumpelst mit deinen Worten, deinem tun einfach drauf los, ohne darüber nachzudenken, dass dir ein Wesen mit Gefühlen gegenüber steht?
Ich weiß liebe Laila du möchtest die Gemeinschaft dahin lenken nicht zu überspitzt und nicht zu schnell eingeschnappt zu reagieren...was ich echt toll und richtig von dir finde.
Nur ein Gedanke von mir....Denkst du, das die Waagschale dann ins Lot findet? Oder räumst du die Möglichkeit ein, dass sie es evtl nicht ist?
Angenommen sie ist es nicht. Was sollten wir tun, damit sie es wird? Evtl doch den Scheinwerfer benutzen um die Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten? Könnten wir evtl nicht nur darüber nachdenken, ob wir hier zu Dünnhäutig geworden sind? Vielleicht sind wir ja auch manchmal doch zu ruppig?
Ich weiß Laila, du hast die Situation angesprochen, dass man manchmal keine Ruppigkeit in einem Post erkennen kann und sich trotzdem ein Wesen hier verletzt fühlt.
Ich will mich selbst als Beispiel nehmen.
Heute, mit Abstand über meinen Thread (Lippenstift ~ Nagellack...) nachdenkend, finde ich echt, ich hätte manches besser formulieren können. Wenn ich ehrlich bin, schwingt ein versteckter (aber ehrlich nie beabsichtigter) Vergleich von meinem früheren Erscheinungsbild mit dem Erscheinungsbild der Einen oder Anderen von hier, unterschwellig mit. Eben weil ich mich selbst in meiner Vergangenheit heute so sehe, könnte und kann es passieren, dass manche glaubt, ich vergleiche es mit euch.
Ich wiederhole an dieser Stelle nochmals....dass ich es niemals böse oder abwertend gemeint habe, und ich keine einzige von euch herablassend anschaue oder verurteile. Mir tut es ehrlich leid, so unüberlegt meine Worte gewählt zu haben...nochmals, Entschuldigung bitte Cybill und auch jede andere die ich womöglich verletzte.
Namaste
Etwas nachdenklich beginne ich diese Zeilen zu tippen. Ich muss mich konzentrieren nicht zu sehr hin und her zu springen, wie meine Gedanken, die sich um dieses Thema drehen.
Ich möchte meinen Post3 von gestern gerne weiter führen bzw um ein paar neue Gedanken vervollständigen.
Es ergab sich gestern eine Situation bei uns die mich an ein Buch erinnerte.
Ist der Blickwinkel, ob wir evtl zu Dünnhäutig sind, nicht zu einseitig? Warum betrachten wir diese Situation nur von dieser Seite? Warum ist die Dünnhäutigkeit unpassend oder gar falsch? Warum schwenken wir den Scheinwerfer nicht mal auf die andere Seite und fragen...Warum bist du so grob? Warum bist du so schwerfällig und nicht feinfühlig wie ich? Warum besitzt du nicht das Feingefühl wie ich und rumpelst mit deinen Worten, deinem tun einfach drauf los, ohne darüber nachzudenken, dass dir ein Wesen mit Gefühlen gegenüber steht?
Ich weiß liebe Laila du möchtest die Gemeinschaft dahin lenken nicht zu überspitzt und nicht zu schnell eingeschnappt zu reagieren...was ich echt toll und richtig von dir finde.
Nur ein Gedanke von mir....Denkst du, das die Waagschale dann ins Lot findet? Oder räumst du die Möglichkeit ein, dass sie es evtl nicht ist?
Angenommen sie ist es nicht. Was sollten wir tun, damit sie es wird? Evtl doch den Scheinwerfer benutzen um die Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten? Könnten wir evtl nicht nur darüber nachdenken, ob wir hier zu Dünnhäutig geworden sind? Vielleicht sind wir ja auch manchmal doch zu ruppig?
Ich weiß Laila, du hast die Situation angesprochen, dass man manchmal keine Ruppigkeit in einem Post erkennen kann und sich trotzdem ein Wesen hier verletzt fühlt.
Ich will mich selbst als Beispiel nehmen.
Heute, mit Abstand über meinen Thread (Lippenstift ~ Nagellack...) nachdenkend, finde ich echt, ich hätte manches besser formulieren können. Wenn ich ehrlich bin, schwingt ein versteckter (aber ehrlich nie beabsichtigter) Vergleich von meinem früheren Erscheinungsbild mit dem Erscheinungsbild der Einen oder Anderen von hier, unterschwellig mit. Eben weil ich mich selbst in meiner Vergangenheit heute so sehe, könnte und kann es passieren, dass manche glaubt, ich vergleiche es mit euch.
Ich wiederhole an dieser Stelle nochmals....dass ich es niemals böse oder abwertend gemeint habe, und ich keine einzige von euch herablassend anschaue oder verurteile. Mir tut es ehrlich leid, so unüberlegt meine Worte gewählt zu haben...nochmals, Entschuldigung bitte Cybill und auch jede andere die ich womöglich verletzte.
Namaste
Zuletzt geändert von Frieda am Mi 7. Nov 2018, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Re: Dünne Haut
Liebe Laila-Sarah,Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 15:50 Hallo liebe Forumsmenschen,
mir kommt es seit ein Paar Monaten zumindest so vor, dass die Haut im Forum immer dünner wird und viele sich durch Beiträge persönlich angegriffen und/oder beleidigt fühlen. Es passiert schon fast täglich. Wenn ich dann genauer hinschaue (oder lese), dann sehe ich aber 99% keine böse Absicht in den Ursprungposts. Ich denke bösartige Angriffe und Beleidigungen tauchen in diesem Forum so gut wie nie auf. Trotzdem ist das Beleidigt sein sehr oft ein Thema.
Mir persönlich wird es manchmal ein wenig zu viel mit der zu dünnen Haut und ich erwische mich des öfteren wie ich denke: Es wäre spassiger wenn wir nicht alles so Bier ernst nehmen würden.
Wie sieht ihr das ? Sollten wir vielleicht alles geschriebene nicht auf die Goldwaage legen und nicht immer alles auf unsere Person beziehen?
Denn das machen wir ja im Alltag auch nicht. Und da gibt es im Gegensatz zum Forum durchaus so einige Tiefschläge und dumme Bemerkungen.
VlG
ich denke, die von Dir getroffene Aussage ist gut gemeint. Ich halte diese trotzdem für falsch.
Zum einen sind solche allgemeinen Kritiken nicht hilfreich, Du denkst ja an bestimmte Beiträge und Miitglieder. Warum dies enicht direkt ansprechen und in einen Meinungsaustausch gehen?
Zum anderen denke ich, du meinst auch mich in den Threads viewtopic.php?f=23&t=17076&p=219553 und ttps://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewto ... 69&t=17058 (Ich höre jetzt schon innerlich: Was nimmt die sich so wichtig...? ).
Ich weiß, dass ich hier mit meinem Begehren für Männer in der Minderheit bin. Was hier hin und wider passiert ist es, dass ich dadurch manche Bemerkungen zu Geschlechterrollen in einem anderen Licht sehe und ja, verletzt bin. Wie ich oft betone, sehe ich, dass meist keine Absicht dahinter steckt.
Aber ich frage mich dann sind unbewusste Vorurteile nicht noch gefährlicher als bewusste?
Wenn mir gegenüber eine Verletzung benennt, die ich so nicht beabsiuchtigt habe und vielleicht sogar nicht nachvollziehen kann hoffe und denke ich, dass ich dem Gegenüber mitteile, es tut mir leid und war nicht meine Absicht. Wenn ich wirklich nicht verstehe, was er meint, versuche ich zu fragen, was die Person genau verletzt.
Was ich bei vielen Antworten und auch bei Dir hier an dieser Stelle höre: "Stell Dich nicht so an. Nimm Deine eigenen Gefühle nicht so wichtig. Wir, die Gruppe, die Mehrheit, die hier Normalen sagen Dir, wann Du eine Verletzung empfinden darfst."
Spannend finde ich die erhaltene Antwort, als ich versucht habe, mein Unwohlsein zu begründen, dass ich doch gefälligst versuchen sollte nachzuvollziehen, warum das gesagte so und nicht anders von der Person gesagt werden müsse...
Ich finde es generell falsch, wenn einem Menschen, der sich von einer Äüßerung verletzt fühlt und dieser dies äußert, zu sagen, er/sie solle sich nicht so anstellen.
Ich bin an dieser Stelle nicht beleidigt oder verletzt, es geht mir bei dem Gesagten auch nicht (nur) um mich.
Wenn der unbewusst Diskriminierende und die Mehrheit der Gruppe festlegt, was verletzend ist, sind wir dazu verurteilt, unbewusste Vorurteile weiter zu bedienen.
Wir grenzen empfindsamere Menschen aus und machen sie mundtot. Haben wir nicht alle oft genug gehört: "Stell Dich nicht so an. Nimm Dich und Deine Gefühle nicht so wichtig."
Ich möchte genau das für mich zurückweisen und sage, nur wenn ich mich selber wichtig und ernst nehme, bin ich in der Lage, Dich und Deine Bedürfnisse zu verstehen und anzunehmen.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Dünne Haut
Ich denke Dünnhäutigkeit ist nicht falsch, aus dem gleichen Grund, aus dem Schwerfälligkeit auch nicht falsch ist:Frieda hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 09:02...Warum ist die Dünnhäutigkeit unpassend oder gar falsch?... Warum bist du so schwerfällig und nicht feinfühlig wie ich?...
Es sind Eigenschaften von uns.
Man etwas dagegen tun, oder es zumindest versuchen, indem mann sich zwei- oder gar dreimal überlegt wie man sich äussert.
Wenn jemand darüber schreibt wie sehr und von was sie/er sich verletzt fühlt bin ich bestimmt nicht die einzige, die denkt "Oh, ich wusste nicht dass diese Worte schon verletzen können". Wenn dann jemand antwortet "es war aber doch garnicht verletzend gemeint sondern..." bin ich hoffentlich nicht die einzige, die denkt "ich muss es ihm/ihr nicht übel nehmen, denn er/sie wusste ja garnicht das sie/er damit verletzendes ausspricht".
Man kann versuchen an sich selbst zu arbeiten, man kann versuchen mehr aufeinander einzugehen, aber seine Eigenschaften ablegen wird wohl nich gehen.
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Re: Dünne Haut
Liebe Steffi, deine Offenheit und Ehrlichkeit in deinem Post finde ich gut. Ich suche einen Anfang um darauf reagieren zu können, da mir dieses am Herzen liegt. Ich möchte deine Offenheit als Anlass und ein bisschen als Anregung deuten, dass du deine noch übrig gebliebenen Ecken deines "alten" Holzklotzes, evtl auch noch abarbeiten, beseitigen möchtest!?
Falls ich dich richtig verstanden habe Steffi, gefällst du dir und deinem Umfeld jetzt besser, als im Vergleich zu deinen Holzklotz-zeiten!?
Du hast beschrieben, dass es Momente geben kann, wo du aus der Haut fährst (so nenne ich's jetzt mal).
Für mich ist es leider nicht klar und deutlich heraus zu lesen, ob es in diesen Momenten der Holzklotz in dir ist, oder die (neue) Sensibilität.
Das du für dich, so unvorhersehbar an die Decke gehst kann sicher viele Gründe haben.
Ich selbst habe mit akzeptieren meiner HSP dazu gelernt. Ich weiß jetzt viel mehr über mich selbst.
Als ich noch tief im Berufsleben/Stressleben stand, war meine Zündschnur um einiges kürzer. Eben weil ich mich selbst noch nicht kannte.
Ich wusste nicht, wie sehr ich auf Geräusche, Töne, Gequatsche, Licht, Gewürze, Druck, Unruhe oder zu viele Menschen um mich herum reagiere.
Als damalige Lohnbuchhalterin habe ich es voll akzeptiert Monat für Monat, Jahr für Jahr, den sich immer wiederholenden selben Ablauf, selben terminlichen Zeitdruck durch den Lohnschluss zu erleben und es auch durch zu leben...mit allen negativen Nebenwirkungen.
Heute weiß ich, und ich kann mich selbst fühlen, wann ich mich dem Punkt nähere, dass ich beginne mich unwohl zu fühlen. Natürlich gibt es auch jetzt noch Situationen, wo ich eine Weile brauche um zu erkennen, zu verstehen, warum ich mich mal wieder unwohl, hippelig oder auch gereizt gefühlt habe.
Aber, seitdem ich selbst erkannt habe, dass ich in meinem eigenen Bedienungshandbuch über mich selbst, mich nur "rein lesen" rein fühlen muss um mich lernend verstehen zu können...wächst meine Zündschnur immer mehr und mehr und mehr.
Ich für mich habe auch akzeptiert, das Geduld mein A und O ist. Jeden Tag aufs neue übe ich mich darin, manche Tage hervorragend, andere Tage weniger gut...diese weniger guten buche ich dann liebevoll als Trainingstage ab.
Steffi!? Mir persönlich tut die heutige quirlige Zeit nicht gut.
Überall werden wir verfolgt von Dingen die uns Unruhe bereiten. Selbst dem Wetter geben wir die Macht unseren Puls sich verändern zu lassen. Ist das nicht krass? Wir alle wissen, dass wir uns keine Wolke mit Schneeflocken über uns schwebend basteln oder zaubern können, wie bei Olaf dem Schneemann im Disneyfilm "die Eiskönigin". Aber trotzdem sind wir zu oft unfähig oder unwillig das Wetter einfach nur zu akzeptieren wie es ist...und das war jetzt nur ein banales Beispiel.
Es gibt Situationen die uns so sehr hochkochen lassen, dass wir nur noch mit Auszeiten wie du es nennst, uns selbst und andere schützen können. Denn aus der Haut zu fahren, der Wut, dem Frust nachzugeben, Dinge durch die Gegend fliegen zu lassen, ist in meiner Wahrnehmung nicht das richtige. Geben wir der Wut nach, lassen wir ihr freien Lauf, legen wir in meiner Wahrnehmung nur noch mehr Holz ins Feuer! Meinen Kindern und mir versuche ich es einzuüben, die aufgebrachten Gefühle ruhiger und ruhiger werden zu lassen. Ich weiß das kostet Kraft und Geduld. Aber umso öfter wir es üben, das Feuer der Wut, des Frustes langsam in uns ruhiger werden zu lassen um es dann ganz ausgehen zu lassen....umso schneller können wir diese negativen Gefühle in der nächsten Situation besser sich beruhigen lassen.
Mir fällt jetzt kein adäquates Ende hierfür ein, also ende und grüße ich hier mit...
Namaste
Falls ich dich richtig verstanden habe Steffi, gefällst du dir und deinem Umfeld jetzt besser, als im Vergleich zu deinen Holzklotz-zeiten!?
Du hast beschrieben, dass es Momente geben kann, wo du aus der Haut fährst (so nenne ich's jetzt mal).
Für mich ist es leider nicht klar und deutlich heraus zu lesen, ob es in diesen Momenten der Holzklotz in dir ist, oder die (neue) Sensibilität.
Das du für dich, so unvorhersehbar an die Decke gehst kann sicher viele Gründe haben.
Ich selbst habe mit akzeptieren meiner HSP dazu gelernt. Ich weiß jetzt viel mehr über mich selbst.
Als ich noch tief im Berufsleben/Stressleben stand, war meine Zündschnur um einiges kürzer. Eben weil ich mich selbst noch nicht kannte.
Ich wusste nicht, wie sehr ich auf Geräusche, Töne, Gequatsche, Licht, Gewürze, Druck, Unruhe oder zu viele Menschen um mich herum reagiere.
Als damalige Lohnbuchhalterin habe ich es voll akzeptiert Monat für Monat, Jahr für Jahr, den sich immer wiederholenden selben Ablauf, selben terminlichen Zeitdruck durch den Lohnschluss zu erleben und es auch durch zu leben...mit allen negativen Nebenwirkungen.
Heute weiß ich, und ich kann mich selbst fühlen, wann ich mich dem Punkt nähere, dass ich beginne mich unwohl zu fühlen. Natürlich gibt es auch jetzt noch Situationen, wo ich eine Weile brauche um zu erkennen, zu verstehen, warum ich mich mal wieder unwohl, hippelig oder auch gereizt gefühlt habe.
Aber, seitdem ich selbst erkannt habe, dass ich in meinem eigenen Bedienungshandbuch über mich selbst, mich nur "rein lesen" rein fühlen muss um mich lernend verstehen zu können...wächst meine Zündschnur immer mehr und mehr und mehr.
Ich für mich habe auch akzeptiert, das Geduld mein A und O ist. Jeden Tag aufs neue übe ich mich darin, manche Tage hervorragend, andere Tage weniger gut...diese weniger guten buche ich dann liebevoll als Trainingstage ab.
Steffi!? Mir persönlich tut die heutige quirlige Zeit nicht gut.
Überall werden wir verfolgt von Dingen die uns Unruhe bereiten. Selbst dem Wetter geben wir die Macht unseren Puls sich verändern zu lassen. Ist das nicht krass? Wir alle wissen, dass wir uns keine Wolke mit Schneeflocken über uns schwebend basteln oder zaubern können, wie bei Olaf dem Schneemann im Disneyfilm "die Eiskönigin". Aber trotzdem sind wir zu oft unfähig oder unwillig das Wetter einfach nur zu akzeptieren wie es ist...und das war jetzt nur ein banales Beispiel.
Es gibt Situationen die uns so sehr hochkochen lassen, dass wir nur noch mit Auszeiten wie du es nennst, uns selbst und andere schützen können. Denn aus der Haut zu fahren, der Wut, dem Frust nachzugeben, Dinge durch die Gegend fliegen zu lassen, ist in meiner Wahrnehmung nicht das richtige. Geben wir der Wut nach, lassen wir ihr freien Lauf, legen wir in meiner Wahrnehmung nur noch mehr Holz ins Feuer! Meinen Kindern und mir versuche ich es einzuüben, die aufgebrachten Gefühle ruhiger und ruhiger werden zu lassen. Ich weiß das kostet Kraft und Geduld. Aber umso öfter wir es üben, das Feuer der Wut, des Frustes langsam in uns ruhiger werden zu lassen um es dann ganz ausgehen zu lassen....umso schneller können wir diese negativen Gefühle in der nächsten Situation besser sich beruhigen lassen.
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Re: Dünne Haut
Ich bin hier täglich unterwegs und schaue auch in viele Threads hinein. Jedoch richtig böse Diskussionen sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Vielleicht kannst du ja mal einige Beispiele nennen.Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 15:50 mir kommt es seit ein Paar Monaten zumindest so vor, dass die Haut im Forum immer dünner wird und viele sich durch Beiträge persönlich angegriffen und/oder beleidigt fühlen. Es passiert schon fast täglich. Wenn ich dann genauer hinschaue (oder lese), dann sehe ich aber 99% keine böse Absicht in den Ursprungposts. Ich denke bösartige Angriffe und Beleidigungen tauchen in diesem Forum so gut wie nie auf. Trotzdem ist das Beleidigt sein sehr oft ein Thema.
Wie sieht ihr das ?
Jennife
=================================
Aktueller Beziehungsstatus: Jennifer ist verliebt !-!-!
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Re: Dünne Haut
Hallo,
VlG
Willst du, dass es dann persönlich wird? Denn das wird es dann werden, wenn wir Namen nennen. Irgendwelche Member werden sich angegriffen fühlen. Wenn du vorsichtig den Thread liest, findest du schon einige ErwähnungenLady Jennifer hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 11:54Ich bin hier täglich unterwegs und schaue auch in viele Threads hinein. Jedoch richtig böse Diskussionen sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Vielleicht kannst du ja mal einige Beispiele nennen.Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Nov 2018, 15:50 mir kommt es seit ein Paar Monaten zumindest so vor, dass die Haut im Forum immer dünner wird und viele sich durch Beiträge persönlich angegriffen und/oder beleidigt fühlen. Es passiert schon fast täglich. Wenn ich dann genauer hinschaue (oder lese), dann sehe ich aber 99% keine böse Absicht in den Ursprungposts. Ich denke bösartige Angriffe und Beleidigungen tauchen in diesem Forum so gut wie nie auf. Trotzdem ist das Beleidigt sein sehr oft ein Thema.
Wie sieht ihr das ?
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Re: Dünne Haut
Ich finde eine offene, ehrliche und wertschätzende Auseinandersetzung gewinnbringender als verklausulierte und indirekte Stimmungsmache.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:00
Willst du, dass es dann persönlich wird? Denn das wird es dann werden, wenn wir Namen nennen. Irgendwelche Member werden sich angegriffen fühlen. Wenn du vorsichtig den Thread liest, findest du schon einige Erwähnungen
VlG
Bei direkter Ansprache, kann ich, wenn ich gemeint bin, direkt antworten.
Die Auseinandersetzung haben wir ja gerade in einem anderen Thread auf meine direkte Ansprache hin gehabt.
Hier setzt Du Dich mit meinen mehr allgemeinen Fragen wohl nicht auseinander. Schade.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Laila-Sarah
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Re: Dünne Haut
Hi,Ralf-Marlene hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:20Ich finde eine offene, ehrliche und wertschätzende Auseinandersetzung gewinnbringender als verklausulierte und indirekte Stimmungsmache.Laila-Sarah hat geschrieben: Mi 7. Nov 2018, 12:00
Willst du, dass es dann persönlich wird? Denn das wird es dann werden, wenn wir Namen nennen. Irgendwelche Member werden sich angegriffen fühlen. Wenn du vorsichtig den Thread liest, findest du schon einige Erwähnungen
VlG
Bei direkter Ansprache, kann ich, wenn ich gemeint bin, direkt antworten.
Die Auseinandersetzung haben wir ja gerade in einem anderen Thread auf meine direkte Ansprache hin gehabt.
Hier setzt Du Dich mit meinen mehr allgemeinen Fragen wohl nicht auseinander. Schade.
Oh, doch das tue ich. Vielleicht nicht auf einem Level an Theatralik und Dramaturgie, was deinen Werken das Wasser reichen kann. Aber ich tue es auf die Art und Weise wie ich es für richtig erachte und so wie es nach meiner Erfahrung am besten Funktioniert. Man möge mir verzeihen deinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden
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I have big dreams and a small world in between
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sbsr
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Re: Dünne Haut
Etwas persönlich negativ aufzufassen ist ja eine Gabe vieler Frauen, ich möchte behaupten insbesondere gebürtiger. Wie oft passiert es denn, dass man etwas für einen selbst völlig neutrales sagt, und sofort schafft es jemand, das Gesagte (oder auch das Nicht Gesagte) als Angriff aufzufassen.
In einem Forum wie diesen fehlt prinzipbedingt in solchen Situationen das direkte Feedback, und auch der Bezug zum Gesprächspartner.
In einem persönlichen Gespräch kann man unmittelbar reagieren und den Sinn der Äußerung klar stellen. Hier geht das nicht, stattdessen schaut man einen Tag später wieder rein und sieht, dass jemand etwas anderes verstanden hat, als was wir eigentlich ausdrücken wollten. Dann geht die Fehlersuche los, habe ich mich missverständlich ausgedrückt, hat das Gegenüber es falsch verstanden, und wie kommt man nun aus der Sache wieder raus.
Dazu kommt, dass die meisten Beiträge nicht persönlich adressiert sind, sondern sich an die gesamte Comunity richten. Deshalb kann es passieren, dass jemand einen Beiträg liest und sich angesprochen fühlt, obwohl das Thema eigentlich in eine ganz andere Richtung zielt.
Ob jetzt Dünnhäutigkeit das richtige Wort ist, kann man diskutieren, aber irgendwie muss man das Kind beim Namen nennen und ich wüsste gerade auch keinen besseren Begriff. Jedenfalls würde ich mir durchaus an mancher Stelle wünschen, dass man vermeintliche Angriffe erst mal unter vier Augen oder von mir aus auch öffentlich klärt. Aber eben nicht in der Form "hey, was gehst du mich an", sondern mit einem besonnenen "wie hast du das gemeint" oder "ich fühle mich nicht gut damit". Manchmal tut auch eine Tasse Tee gut, um sich noch einmal zu überlegen, ob der Verfasser es denn wirklich auf einen abgesehen hat, oder ob ein Beitrag vielleicht doch auch anders (positiver) verstanden werden kann.
Anders herum gilt diese Dünnhäutigkeit aber auch für den ursprünglichen Verfasser. Eben eine solche Nachfrage mit "stell dich nicht so an" zu beantworten ist sicher genauso verkehrt. Wenn ich etwas schreibe, was dann jemand anders auffasst, ist doch nichts dabei sich ruhig zu erklären.
In einem Forum wie diesen fehlt prinzipbedingt in solchen Situationen das direkte Feedback, und auch der Bezug zum Gesprächspartner.
In einem persönlichen Gespräch kann man unmittelbar reagieren und den Sinn der Äußerung klar stellen. Hier geht das nicht, stattdessen schaut man einen Tag später wieder rein und sieht, dass jemand etwas anderes verstanden hat, als was wir eigentlich ausdrücken wollten. Dann geht die Fehlersuche los, habe ich mich missverständlich ausgedrückt, hat das Gegenüber es falsch verstanden, und wie kommt man nun aus der Sache wieder raus.
Dazu kommt, dass die meisten Beiträge nicht persönlich adressiert sind, sondern sich an die gesamte Comunity richten. Deshalb kann es passieren, dass jemand einen Beiträg liest und sich angesprochen fühlt, obwohl das Thema eigentlich in eine ganz andere Richtung zielt.
Ob jetzt Dünnhäutigkeit das richtige Wort ist, kann man diskutieren, aber irgendwie muss man das Kind beim Namen nennen und ich wüsste gerade auch keinen besseren Begriff. Jedenfalls würde ich mir durchaus an mancher Stelle wünschen, dass man vermeintliche Angriffe erst mal unter vier Augen oder von mir aus auch öffentlich klärt. Aber eben nicht in der Form "hey, was gehst du mich an", sondern mit einem besonnenen "wie hast du das gemeint" oder "ich fühle mich nicht gut damit". Manchmal tut auch eine Tasse Tee gut, um sich noch einmal zu überlegen, ob der Verfasser es denn wirklich auf einen abgesehen hat, oder ob ein Beitrag vielleicht doch auch anders (positiver) verstanden werden kann.
Anders herum gilt diese Dünnhäutigkeit aber auch für den ursprünglichen Verfasser. Eben eine solche Nachfrage mit "stell dich nicht so an" zu beantworten ist sicher genauso verkehrt. Wenn ich etwas schreibe, was dann jemand anders auffasst, ist doch nichts dabei sich ruhig zu erklären.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Dünne Haut
Hallo Frieda,
Du solltest Dir nicht zu viele Gedanken machen. Wenn Du Beiträge schreibst, ist es nicht notwendig, jedes einzelne Wort auf die Goldwaage zu legen. Außerdem wird es immer Leute geben, die falsch verstehen wollen und garantiert ein Haar in der Suppe finden....egal was Du schreibst.
Liebe Grüße
Michelle
Du solltest Dir nicht zu viele Gedanken machen. Wenn Du Beiträge schreibst, ist es nicht notwendig, jedes einzelne Wort auf die Goldwaage zu legen. Außerdem wird es immer Leute geben, die falsch verstehen wollen und garantiert ein Haar in der Suppe finden....egal was Du schreibst.
Liebe Grüße
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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