Moin,
dieser Artikel https://www.katholisch.de/aktuelles/akt ... em-problem
setzt sich mit den Fragen auseinander, die sich kirchlichen Einrichtungen als Arbeitgeber stellen.
Gruß
Anne-Mette
(Kirchliches) Arbeitsrecht und das "dritte Geschlecht"
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Anne-Mette
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Inga
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Re: (Kirchliches) Arbeitsrecht und das "dritte Geschlecht"
Hi, miteinander,
Der Autor macht wieder den bekannten Fehler, aus dem "und" ein "oder" zu machen - und zwar ein exlusives "oder" bzw. "entweder - oder". Und daraus entwickeln sich alle seine Ausführungen.
Wenn wir aus dem Schöpfungsbericht der Bibel zitieren, dass Gott den Menschen als Mann und Frau gemacht hat, so lässt es diese Passage durchaus offen, ob Gott nicht nur Menschen geschaffen hat, die nur Mann oder nur Frau sind, sondern auch Menschen geschaffen hat, die eben etwas Mann und etwas Frau sind. Da im thelogischen Sinne jeder Mensch Gottes Schöpfung ist, ist er bzw. sie und * eben auch Gottes Schöpfung und es ist vom Menschen anmaßend, Ihn oder sie oder * von Ämtern und Berufen fern zu halten und zu benachteiligen. Wo Gott sich in der Vielfalt zeigt, sollte der Mensch nicht beschränken.
Nun reden wir doch nicht um den heißen Brei herum. Probleme sehe ich hauptsächlich bei Geschlechtsbindung von Berufen, wie etwa Priester in katholischen Kirche. Darf eine Person, die sich als "divers" erkennt, Priester sein? Die Antwort kann m. E. nur sein, die Geschlechtsbindung aufzugeben, und so das Priestertum in der katholischen Kirche nicht nur für diverse zu öffnen, sondern auch für (Cis-)Frauen.
Der katholischen Kirche wird es sicher gut tun.
Liebe Grüße
Inga
Der Autor macht wieder den bekannten Fehler, aus dem "und" ein "oder" zu machen - und zwar ein exlusives "oder" bzw. "entweder - oder". Und daraus entwickeln sich alle seine Ausführungen.
Wenn wir aus dem Schöpfungsbericht der Bibel zitieren, dass Gott den Menschen als Mann und Frau gemacht hat, so lässt es diese Passage durchaus offen, ob Gott nicht nur Menschen geschaffen hat, die nur Mann oder nur Frau sind, sondern auch Menschen geschaffen hat, die eben etwas Mann und etwas Frau sind. Da im thelogischen Sinne jeder Mensch Gottes Schöpfung ist, ist er bzw. sie und * eben auch Gottes Schöpfung und es ist vom Menschen anmaßend, Ihn oder sie oder * von Ämtern und Berufen fern zu halten und zu benachteiligen. Wo Gott sich in der Vielfalt zeigt, sollte der Mensch nicht beschränken.
Nun reden wir doch nicht um den heißen Brei herum. Probleme sehe ich hauptsächlich bei Geschlechtsbindung von Berufen, wie etwa Priester in katholischen Kirche. Darf eine Person, die sich als "divers" erkennt, Priester sein? Die Antwort kann m. E. nur sein, die Geschlechtsbindung aufzugeben, und so das Priestertum in der katholischen Kirche nicht nur für diverse zu öffnen, sondern auch für (Cis-)Frauen.
Der katholischen Kirche wird es sicher gut tun.
Liebe Grüße
Inga