auch ich wünschte mir, ich hätte am ersten Tag unserer Beziehung gesagt "hier ist mein Kleiderschrank, das will und werde ich tragen" und sie hätte darauf gesagt: "super, dann will ich Dich künftig in diesem oder jenen Kleid sehen."Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Di 16. Okt 2018, 18:38 Ich halte diese Salamitaktik für nicht so gut, wobei man das aber auch nicht pauschalisieren sollte.
Viele haben weder die Zeit noch den Nerv, sich über Jahre oder gar Jahrzehnte Millimeter für Millimeter ihre "Freiheit zu erkämpfen".
Außerdem kann die Partnerin von Anfang entscheiden, ob sie mit der Situation klar kommt und wird nicht alle paar Monate mit neuen "Forderungen" konfrontiert.
Vermutlich wäre sie trotz ihrer enormen Toleranz diesem Thema gegenüber geschockt gewesen...
So wie es derzeit läuft, denke ich nicht, dass meine Frau überhaupt bewusst einen Fortschritt merkt, neue neue Forderungen sieht, die sie tangieren. Eher kämpfe ich mit mir, was geht, was nicht, was ich mich traue und erst danach kommt die Frage für mich, wie sieht es meine Frau. Manches werde ich mich vermutlich nie öffentlich tragen trauen, auch wenn es mir gefällt. Mit solchen Dingen brauche ich meine Frau also nicht unnötig vor den Kopf stoßen.
Immerhin habe ich es hinbekommen, ihr meine Idee für die Hochzeitskleidung zu zu präsentieren, trotz gewisser Bedenken. Sie war davon nicht begeistert, weil sie meinen Rock als sehr unpassend zu ihrem Kleid empfunden hat (was ich nachdem ich ihr Kleid jetzt kenne auch so sehe) un meinte ich hätte ihr vor dem Kauf des Kleides zeigen sollen, was ich tragen werde.