„Ich bin Mann, ich bleibe Mann" Dokumentarfilm
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Theresa-Annalena
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"Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 1 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena »

Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.
Valerie Bellegarde
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 2 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Habe den Artikel gelesen und fand ihn unverständlich: Er ist kein Transvestit, aber er liebt es in Frauenkleidern durch die Stadt zu gehen. Er ist aber auch nicht CD, aber auch nicht TS. Er will Mann sein und Mann bleiben. Was jetzt? Schon wieder eine neue Schublade in diesem Verwirrspiel?

LG. Valerie
Theresa-Annalena
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 3 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena »

Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 12:14 Schon wieder eine neue Schublade in diesem Verwirrspiel?
Hi Valerie,

ist mir auch aufgefallen und habe spontan
an unsere Dolores und ihre Einstellung zum Thema gedacht.
Vieleicht wird der Dokumentarfilm irgendwann im TV gezeigt.

LG Tessa.
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Jenina
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 4 im Thema

Beitrag von Jenina »

Hallo,

der Mann ist "Crossdresser". Warum das in dem Artikel permanent in Anführungszeichen gesetzt wird erschließt sich mir nicht. Denn das ist er nun mal ganz ohne Füßchen. Dass er als Mann erkannt wird dürfte wohl fast allen von uns so gehen. Ich denke mal es ist eben mehr als "nur" androgyn. Man müsste halt die Doku sehen können.

Also ist er per gängiger Definition auch Transvestit, obwohl er - offenbar wegen der negativen Konnotatation - diesen Begriff wohl eher meidet. Und er weiss gewiss, dass er nicht transsexuell ist. Das macht ihn mir freilich besonders sympathisch.

Jenina
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Vincent
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 5 im Thema

Beitrag von Vincent »

TessaLouboutin hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 12:30
Valerie Bellegarde hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 12:14 Schon wieder eine neue Schublade in diesem Verwirrspiel?
an unsere Dolores und ihre Einstellung zum Thema gedacht.
Hallo zusammen,
ich finde Dolores kommt wesentlich femininer rüber als der Herr vom Zeitungsartikel und dürfte in der Regel auch als Frau angesehen werden, auch wenn sie/er sich als Mann definiert.
Schubladen sind mMn ziemlich ungeeignet, wenn es um Menschen und deren Beweggründe geht, solange man mehr als einen Menschen pro Schublade unterbringen will.

Im übrigen finden sich, auch hier im Forum, einige, die sich als Mann sehen, als solche optisch in Erscheinung treten und trotzdem gerne Kleidung tragen, die für Männer untypisch ist.
Auch ich rechne mich dazu.
Jenina hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 12:38 der Mann ist "Crossdresser". Warum das in dem Artikel permanent in Anführungszeichen gesetzt wird erschließt sich mir nicht. Denn das ist er nun mal ganz ohne Füßchen. Dass er als Mann erkannt wird dürfte wohl fast allen von uns so gehen. Ich denke mal es ist eben mehr als "nur" androgyn. Man müsste halt die Doku sehen können.
Als Crossdresser kann man das gerne bezeichnen, weil die Kleidung tatsächlich über Kreuz ist, zumindest teilweise.
Ich denke aber, dass die Mehrheit der nicht ins Thema involvierten Menschen unter einem Crossdresser eher diejenigen verstehen, die den Versuch unternehmen als Frau (an)erkannt zu werden - unabhängig vom Erfolg.
LG

Vincent
Theresa-Annalena
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 6 im Thema

Beitrag von Theresa-Annalena »

Hi Vincent,

es ging mir dabei auch nur um den Vergleich bezüglich der Einstellung zur gelebten Freiheit der Kleidungswahl.
Und wir können da eine Menge von solchen Menschen lernen.

LG Tessa.
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Simone 65
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 7 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Zum Anfang ,, Crossdresser , Frauen in Männerkleidung und Männer in Frauenkleidung " .
Frauen in Männerkleidung ? Was sind weibliche Crossdresser ?
LG Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 8 im Thema

Beitrag von Cybill »

Meine Güte, er ist wie er ist. Regt euch ab Mädels! Ihr solltet am Besten wissen, dass das Leben unendlich viele Facetten hat.

- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!

Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
freenicki

Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 9 im Thema

Beitrag von freenicki »

Ja, die Überlegung was er denn nun ist oder nicht ist, macht ja keinen Sinn. Denn letzten Endes sollten wir irgendwann genau davon wegkommen.
Und hier im Forum sollten wir hier ja eher vorbildlich vorangehen :-)
Ich finde den Typ cool und mutig. Ich hätte grne etwas davon. Für mich ist das immer noch Traum. Nämlich ungeachtet dessen, dass ich in irgendeine Gender Schublade passe, einfach anziehen worauf ich grad Bock hab, ohne auf irgend ein scheiß (sorry) Passing zu achten damit ich ja nicht auffalle.
Chris
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 10 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

zunächst möchte ich auf Simones Frage eingehen. Weinliche Crossdresser fallen heute weniger auf. Längst sind Hosen, Hemden , Hemdblusen in der Damenmode nicht mehr weckzudenken. Auch birschikose Haarschnitte fallen nicht mehr so auf. Und doch gibt es sie, weibliche Crossdresser.
Nun zu dem verlinkten Beitrag. Als was sich jeder fühlt, ist Sache eines jeden selbst. Und einige Begriffe sind mit negativen Vorurteilen besetzt. Die möchte man nichtgern
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 11 im Thema

Beitrag von lexes »

Ich finde das auch gar nicht so falsch ...

Kein MakeUp, keine Perrücke ... zwar teilweise weibliche Kleidung aber deutlich als Mann erkennbar was ihm wichtig ist.

Der ist weder TS noch CD ... ein Hetero-Typ mit einer ausgeprägteren weiblichen Seite. Dazu sehr offensichtlich die Suche nach Aufmerksamkeit & Nervenkitzel

Was er genau ist muss er uns mal verraten ... 😃
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 12 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Simone 65 hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 19:52Zum Anfang ,, Crossdresser , Frauen in Männerkleidung und Männer in Frauenkleidung " .
Frauen in Männerkleidung ? Was sind weibliche Crossdresser ?
Weibliche Crossdresser tragen "Männerkleidung" aus den gleichen, vielfältigen Gründen, wie männliche Crossdresser "Frauenkleidung tragen": Symbolik.

Es kann z.B. um die Abwehr der weiblichen "mach dich schick und für Männer anziehend" Aspekte gehen und/oder um die Aneignung männlicher Klischeesapekte wie Stärke, Unabhängigkeit, auch männlich-aktiver Sexualität.

Weibliche Crossdresser "argumentieren" auch ähnlich rationalisierend. Statt "es ist viel bunter, weicher" (männliche Crossdresser) heisst es dann z.B. "es ist praktischer, robuster".
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 13 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Jaddy hat geschrieben: Do 11. Okt 2018, 11:27
Simone 65 hat geschrieben: Mi 10. Okt 2018, 19:52Zum Anfang ,, Crossdresser , Frauen in Männerkleidung und Männer in Frauenkleidung " .
Frauen in Männerkleidung ? Was sind weibliche Crossdresser ?
Weibliche Crossdresser tragen "Männerkleidung" aus den gleichen, vielfältigen Gründen, wie männliche Crossdresser "Frauenkleidung tragen": Symbolik.

Es kann z.B. um die Abwehr der weiblichen "mach dich schick und für Männer anziehend" Aspekte gehen und/oder um die Aneignung männlicher Klischeesapekte wie Stärke, Unabhängigkeit, auch männlich-aktiver Sexualität.

Weibliche Crossdresser "argumentieren" auch ähnlich rationalisierend. Statt "es ist viel bunter, weicher" (männliche Crossdresser) heisst es dann z.B. "es ist praktischer, robuster".
Weiss nicht so recht Jaddy: Frauen können eigentlich alles tragen. Bis vielleicht auf "falsche Bärte", Penisprotehesen & Co., geht wirklich alles als noch im Bereich der Kleidung die für Frauen möglich ist durch.
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Re: "Ich bin Mann, ich bleibe Mann“ Dokumentarfilm

Post 14 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Können ja. Und etliche Artikel werden ja auch zum Beispiel als "boyfriend" Version hergestellt. Es geht aber häufig um die damit verknüpfte, "männliche" Symbolik. Meine Liebste hat schon in ihrer Jugend Herrenhemden und Männer-Fischgrätmäntel (beides vom Vater) getragen, immer die schlichten Jeans, kein Schmuck, kein Make-up, und da steckte nach ihren Aussagen immer die Absicht drin, nicht unbedingt als Mann, aber vor allem nicht als "Weibchen" wahrgenommen zu werden. Sie bezeichnet sich selbst als crossdressend und genderqueer, ist aber ansonsten mit ihrem weiblichen Körper okay.

Bei weiblich crossdressenden gibt es auch, ähnlich wie bei "getarnten" männlichen Crossdressern mit Unterwäsche oder relativ neutralen Sachen aus der Frauenabteilung, um einen Ausdruck männlicher Aspekte für sich selbst, ohne dass andere es unbedingt bemerken. Die eigene Kleidung beeinflusst eben auch die jeweilige innere Haltugn zu sich selbst und zur Umwelt. Ich denke, das können wir praktisch alle hier nachvollziehen :)
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