Früher...
Früher... - # 6

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Sabrina Verena
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Re: Früher...

Post 76 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mi 3. Okt 2018, 13:00 Habe ich eben von einer lieben Freundin auf Whatsapp bekommen.

"Wer sich über mich ärgert, sollte immer bedenken, welche unsagbar schlimme Kindheit ich hatte.
Ich hatte kein Handy (GAR KEINS, nicht nur nicht das neueste Modell) und kein Internet.

Zur Schule und zurück musste ich mit dem Bus fahren, zu dem ich auch noch erst zu Fuß hingehen musste. Ich wurde nicht tagtäglich mit dem Auto bis direkt vor mein Klassenzimmer gefahren und dort auch wieder abgeholt. Meine Eltern haben es wohl nicht eingesehen, dass 2 Tonnen Auto für den Transport eines Kindes zur Schule in Bewegung gesetzt werden müssen, wenn da eh ein Bus fährt. Oder es lag daran, dass wir in unserer ganzen Armut nur ein Auto hatten, mit dem mein Vater zur Arbeit gefahren ist. Außerdem gab es vor der Schule eh nur einen Busparkplatz und keine 300 Stellplätze für in SUVs auf ihre Kinder wartenden Helikoptermütter. Dies habe ich wohl nur mit viel Glück überlebt.

Zum Spielen stand uns kein zehnfach TÜV-geprüfter Spielplatz zur Verfügung, wo unter der Schaukel eine Gummidämmmatte war, damit wir uns auch ja nicht zu Tode stürzten, wenn wir zu blöd zum Schaukeln waren. Wir mussten auf dem Bolzplatz oder auf dem Dorfplatz kicken, wir spielten im Feld zwischen Kühen, Stacheldrähten und Hecken, kletterten auf ungesicherte Bäume und liefen durch den Bach. Und wenn wir dabei auf die Schnauze flogen, dann heilte das meist von selbst, ohne dass man uns in Sagrotan oder sonstwas badete und sofort wegen jedem Fliegenschiss zum Arzt schleppte.

Wir waren so arm, wir konnten uns nicht mal eine Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit leisten. Geschweige denn einen Doppelnamen wie Jeremy Pascal oder Finn Torben. Einen Namensaufkleber des Nachwuchses auf der Heckscheibe gab es nicht. Unsere Eltern mussten uns in der ganzen Not noch ohne Hilfsmittel mit Namen kennen. Das ging aber auch, denn sie sahen uns ja auch häufig genug, weil es keine Ganztagesbetreuung in der Schule gab und wir nicht nur zum Abendessen und Schlafen zuhause bei ihnen waren. Selbst die Ernährung ihrer Kinder mussten in diesen Notzeiten die Eltern noch selbst übernehmen. Da gab es haufenweise Mütter, die das historische Ritual des Kochens noch beherrschten und auch durchführten!

Dass wir das alles einigermaßen überstanden haben, grenzt schon an ein Wunder. Dass unsere Eltern dafür nicht in den Knast kamen, noch mehr. Heute ist das alles zum Glück ja gar nicht mehr vorstellbar! Wo kämen wir denn da auch hin???
Aber wer so aufwächst, der muss auch zwangsläufig einen Schaden davontragen. Also habt Nachsicht mit mir. Ich bin ja schon froh, dass ich bei all diesen unsäglichen Missständen nicht gleich gestorben bin!"

Da steckt schon ne Menge Wahres drin )))(:
Hallo!
Ergänzend könnte man erwähnen, dass man sich mit seinen Freunden von Angesicht zu Angesicht verabredet hat, oder auf gut Glück einfach zu ihren Elterhaus gelaufen ist und geklingelt hat, Telefon war noch Luxus, geschweige Handy.
Und ja, man war auch Draußen unterwegs und hat auch mal den ein oder anderen Schabernack getrieben. Meistens aber die Umgebung erkundet oder gespielt.
So lernte ich die Landschaft und den Wohnort kennen. Ich sah, wie die Spielwiesen in Gewerbeflächen und Parkplätze verwandelt wurden, und nicht nur den neuen Wandanstrich des Klassenzimmers.
Und meine Eltern wussten noch, wie man den Haushalt organisiert und selber die Arbeiten erledigen musste. Haus- und Kindermädchen konnte sich nur die Reichen leisten. Im Urlaub verreisen war ein besonderes Erlebnis auf das lange gespart wurde. Den ICE und Bahncard gab es nicht und die Autos waren eng und langsam. Die Strassen waren noch durch diverse Ortschaften geführt und an die Landschaft angepasst.
Die Staaten waren noch durch Zollgrenzen getrennt. Mal eben ein Kurztrip ans Mittelmeer oder zum Schoppen nach Polen oder Dänemark undenkbar.
Und was ist?
Richtig wir leben noch.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.

Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
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Re: Früher...

Post 77 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Frieda hat geschrieben: So 7. Okt 2018, 07:12 dass sie stolz ist ihr Kind sein zu dürfen und ehrlich dankbar dafür ist.
Hallo Frieda,

ein Satz, der mich nachdenklich werden lässt. Was ist mit den Menschen, die das nicht können ? Es soll Menschen geben, für die das vierte Gebot eine Qual ist. Sie stecken durch diese mehr oder weniger unausgesprochene Forderung in einem tiefen Konflikt.

Schön, wenn seine Eltern ehren kann. Das meine ich ganz ehrlich, aber man muss seine Eltern nicht ehren. Manchmal liegt in der Distanzierung die Chance auf einen neuen, einen eigenen Weg. Die verpassten Chancen einer guten Kindheit kommen dadurch nicht wieder. Besser wäre ein Verzeihen, aber was, wenn man gar nicht weiß, was man Verzeihen soll, aber genau weiß, dass da etwas Ungutes in der eigenen Biographie steckt, es aber nicht benennen kann ?

Für jeden Anderen und auch für sich selber spürt man die Undankbarkeit und macht sich selber Vorwürfe und das nicht zuletzt durch die ständig im Raum stehende Forderung, man solle Vater und Mutter ehren. Muss man sich wegen des schlechten Gefühls, dass man mit sich herum schleppt schämen ?
Viele Grüße
Vicky

Respekt ist nicht teilbar.
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Re: Früher...

Post 78 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Hallo Vicky

ein leider etwas vom Thema abschweifender Gedanke:
laut Bibel sollst Du Deine Eltern ehren,
und im Umgekehrten? Müssen die Eltern die Kinder nicht ehren, mögen oder lieben? Sind die Kinder dann Leibeigene, über die Eltern nach Gutdünken verfügen können?

Nachdenkliche und liebe Grüße
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
Frieda
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Re: Früher...

Post 79 im Thema

Beitrag von Frieda »

Hallo Vicky, ich freue mich dein Denken, dein Empfinden wissen zu dürfen, gibt es mir die Chance mich ausführlicher auszudrücken.

Natürlich stimme ich dir zu, dass es Kinder und "erwachsene" Kinder gibt, die kein friedliches zu Hause kennen und auch im schlimmsten Fall keine fürsorglichen, liebevollen Eltern kennen. Dieses Thema ist nicht leicht Vicky, setze ich mich persönlich durch meine vergangene Ehe auch damit auseinander.

Grundsätzlich ist Unwissenheit (in meiner Wahrnehmung) das größte Seelengift und es ist vollkommen egal worum es geht, in welchem Bereich es aufkommt. Unwissenheit verursacht Leid! Und aus diesem Leid heraus zu kommen, greift für mich wieder die Akzeptanz! Es kam mit mir das Thema Akzeptanz schon hin und wieder hier im Forum auf...ich weiß. Und ich wiederhole mich, und ich weiß, dass ich da kaum Zustimmung finde, was mich nicht verletzt!
Aber dein Post Vicky zeigt es für mich doch sehr klar. Es gibt Fragen, auch Fakten oder Unklarheiten im Leben die existieren und trotzdem können diese nicht beiseite geräumt werden, weil die Umstände nun mal sind wie sie sind. Ob durch Tod, Zerrüttung oder Misshandlungen oder anderen Umstände. Es gibt Momente im Leben, Fakten im Leben die existieren egal, wie grausam sie auch sind, und wir können sie nicht mehr ändern.
Und das Wissen, das Annehmen, das Akzeptieren das etwas endgültig vorbei ist unwiderruflich, das die Vergangenheit niemals geändert werden kann und man dieses einfach nur loslässt ....schenkt einen innerlichen Frieden!
Mir ist auch klar, dass diese Worte von mir, schwer zu verstehen sind bzw kaum für jemanden umzusetzen sind, der sich in einem vollkommen anderen Denken befindet, als ich. Was der Unterschied zwischen uns Wesen nun auch mal ist.
Viele in unserer westlichen Gesellschaft lesen die neu aufkommenden Worte wie "Achtsamkeit" oder "Loslassen" oder "Mitgefühl" oder "Altruismus" oder "Demut" oder "innere Mitte" oder "Stille" oder "Erwachen" oder oder oder...aber nur sehr wenige wollen sie wirklich verstehen wollen.

Ich habe gelernt bekommen, dass jedes schlechte Gefühl, wie ein Wecker für uns ist! Und sobald man spürt, dass ein schlechtes Gefühl verursacht durch einen unserer Gedanken, in einem auftaucht/entsteht...dass es Zeit ist für eine Untersuchung, mehr nicht!
Diese Untersuchung beinhaltet 4 Fragen (diese 4 Fragen beginnen übrigens seit fast 30 Jahren schon, ihren Weg über unsere Erde zu gehen).
1. Frage: Ist es wahr? (hinterfragt wird hier dein eigener Gedanke!)
2. Frage: Kannst du absolut sicher sein, dass das wahr ist?
3. Frage: Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? (Für mich DIE Hauptfrage!)
4. Frage: Was wärst du ohne diesen Gedanken?

Vicky ich finde meine Antworten nicht in den 10 Geboten sry.
Aber finde ich sie zB in diesen Worten..."Entwickle einen Verstand, der nirgendwo verweilt."

Namaste🙏


PS: Passend zu meinen letzten Worten hab ich im Thread "Wer schrieb was..." heute einen Post geschrieben. Sry ich bin leider noch unwissend solche Link's hier jetzt einzufügen, um schneller und einfacher nachlesen zu können.
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

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Re: Früher...

Post 80 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hi Frieda,

an dieser Stelle nur so viel. Die 10 Gebote sehe ich als ein wesentliches Fundament in unserem Denken und Handeln und das hat nichts mit Religiosität zu tun. Es ist einfach da und mehr oder weniger unterschwellig so vermittelt. So auch das 4. Gebot. Wenn das schon in frühen Jahren der Kinder von Eltern unterlaufen wird, es muss ja noch nicht einmal ein Missbrauch sein, sondern einfach nur Vernachlässigung oder fehlende Zuneigung, was bekannterweise auch entsprechende Einflüsse nach sich zieht. Der/die Betroffene leidet unter Gefühlen, die nicht näher benannt werden können. Allein die Frage, ob sie wahr sind, ist hierbei bereits problematisch. Was soll denn wahr sein ? Das Gefühl ist real spürbar, aber es sagt nichts über die Quelle aus. Dann ist Frage 2 zu verneinen. Mit der dritten und vierten Frage kann man nichts anfangen, da es ja um diffuse Gefühle geht.

Wie soll man da weiter kommen ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Früher...

Post 81 im Thema

Beitrag von Frieda »

Falsch Vicky!
Es geht nicht um die Gefühle in den 4 Fragen!
Es geht um die Gedanken, die diese Gefühle verursachen!

Die Fragen sollte/müssen ehrlich so beantwortet werden, nur unter dem Gesichtspunkten, was der "Leidende" gedacht hat, als es zu dem Leid kam❗
Vicky! Die Gedanken sind der Auslöser für die Gefühle!
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Re: Früher...

Post 82 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 8. Okt 2018, 06:49 ein Satz, der mich nachdenklich werden lässt. Was ist mit den Menschen, die das nicht können ? Es soll Menschen geben, für die das vierte Gebot eine Qual ist. Sie stecken durch diese mehr oder weniger unausgesprochene Forderung in einem tiefen Konflikt.

Schön, wenn seine Eltern ehren kann. Das meine ich ganz ehrlich, aber man muss seine Eltern nicht ehren. Manchmal liegt in der Distanzierung die Chance auf einen neuen, einen eigenen Weg. Die verpassten Chancen einer guten Kindheit kommen dadurch nicht wieder. Besser wäre ein Verzeihen, aber was, wenn man gar nicht weiß, was man Verzeihen soll, aber genau weiß, dass da etwas Ungutes in der eigenen Biographie steckt, es aber nicht benennen kann ?
Bea Magdalena hat geschrieben: Mo 8. Okt 2018, 07:18 laut Bibel sollst Du Deine Eltern ehren,
und im Umgekehrten? Müssen die Eltern die Kinder nicht ehren, mögen oder lieben? Sind die Kinder dann Leibeigene, über die Eltern nach Gutdünken verfügen können?
Da sind wir ganz tief in einem für mich und viele schwierigen und schmerzbesetzten Thema gelandet.

Ich selber bin mehrfach von Psychotheraüeuten aufgefordert worden, meine Mutter zu hassen. Ich weiß, dass meine Probleme auf einer Übertragung ihrer Probleme seit meiner frühesten Kindheit beruhen. Sie war die Erfinderin der doppelten, widersaprüchlichen Botschaft und der Schuldzuweisung.
Schon als kleines Kind habe ich aber ihre Liebe und die Brüche in ihrer Seele gefühlsmäßig nachvollzogen. Keine gesunde Position für ein Kind unter sechs Jahren und so genau kann ich das eingrenzen.
Trotzdem liebe ich sie und kann sie nicht hassen. Sie hat sich selber genug Schuld zugewiesen, dazu brauchte es nicht mein Zutun.

Liebe Bea Magdalena,
in meinen Augen ist es viel wichtiger, dass Eltern ihre Kinder loslassen können und als eigenständige Wesen sehen, als das sie sie ehren. Aber ich denke, dieses "ehren" übersetzten wir gedanklich besser in beide Richtungen eher mit "als Menschen akzeptieren".
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Früher...

Post 83 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Hallo Ralf-Marlene,

mit dem Loslassen bin ich ganz bei Dir! Irgendwann werden sie erwachsen und leben ihr eigenes Leben. Das ist auch gut so!
Ehren ist in diesem Zusammenhang ein unzutreffendes Wort, gefällt mir auch nicht.

Liebe Grüße
Bea
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Re: Früher...

Post 84 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Frieda hat geschrieben: Mo 8. Okt 2018, 09:04 Hallo Vicky, ich freue mich dein Denken, dein Empfinden wissen zu dürfen, gibt es mir die Chance mich ausführlicher auszudrücken.

Natürlich stimme ich dir zu, dass es Kinder und "erwachsene" Kinder gibt, die kein friedliches zu Hause kennen und auch im schlimmsten Fall keine fürsorglichen, liebevollen Eltern kennen. Dieses Thema ist nicht leicht Vicky, setze ich mich persönlich durch meine vergangene Ehe auch damit auseinander.

Grundsätzlich ist Unwissenheit (in meiner Wahrnehmung) das größte Seelengift und es ist vollkommen egal worum es geht, in welchem Bereich es aufkommt. Unwissenheit verursacht Leid! Und aus diesem Leid heraus zu kommen, greift für mich wieder die Akzeptanz! Es kam mit mir das Thema Akzeptanz schon hin und wieder hier im Forum auf...ich weiß. Und ich wiederhole mich, und ich weiß, dass ich da kaum Zustimmung finde, was mich nicht verletzt!
Aber dein Post Vicky zeigt es für mich doch sehr klar. Es gibt Fragen, auch Fakten oder Unklarheiten im Leben die existieren und trotzdem können diese nicht beiseite geräumt werden, weil die Umstände nun mal sind wie sie sind. Ob durch Tod, Zerrüttung oder Misshandlungen oder anderen Umstände. Es gibt Momente im Leben, Fakten im Leben die existieren egal, wie grausam sie auch sind, und wir können sie nicht mehr ändern.
Und das Wissen, das Annehmen, das Akzeptieren das etwas endgültig vorbei ist unwiderruflich, das die Vergangenheit niemals geändert werden kann und man dieses einfach nur loslässt ....schenkt einen innerlichen Frieden!
Mir ist auch klar, dass diese Worte von mir, schwer zu verstehen sind bzw kaum für jemanden umzusetzen sind, der sich in einem vollkommen anderen Denken befindet, als ich. Was der Unterschied zwischen uns Wesen nun auch mal ist.
Viele in unserer westlichen Gesellschaft lesen die neu aufkommenden Worte wie "Achtsamkeit" oder "Loslassen" oder "Mitgefühl" oder "Altruismus" oder "Demut" oder "innere Mitte" oder "Stille" oder "Erwachen" oder oder oder...aber nur sehr wenige wollen sie wirklich verstehen wollen.

Ich habe gelernt bekommen, dass jedes schlechte Gefühl, wie ein Wecker für uns ist! Und sobald man spürt, dass ein schlechtes Gefühl verursacht durch einen unserer Gedanken, in einem auftaucht/entsteht...dass es Zeit ist für eine Untersuchung, mehr nicht!
Diese Untersuchung beinhaltet 4 Fragen (diese 4 Fragen beginnen übrigens seit fast 30 Jahren schon, ihren Weg über unsere Erde zu gehen).
1. Frage: Ist es wahr? (hinterfragt wird hier dein eigener Gedanke!)
2. Frage: Kannst du absolut sicher sein, dass das wahr ist?
3. Frage: Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? (Für mich DIE Hauptfrage!)
4. Frage: Was wärst du ohne diesen Gedanken?

Vicky ich finde meine Antworten nicht in den 10 Geboten sry.
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PS: Passend zu meinen letzten Worten hab ich im Thread "Wer schrieb was..." heute einen Post geschrieben. Sry ich bin leider noch unwissend solche Link's hier jetzt einzufügen, um schneller und einfacher nachlesen zu können.
Hallo Frieda,

bin soeben bei Rotary fündig geworden, glaube, meine Fragen haben sich damit erledigt.


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Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
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