PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
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Jaddy
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PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Vielleicht noch nicht ganz angekommen, aber man merkt mAn die Lerneffekte und vielleicht ist ja was für euch dabei.
https://perspective-daily.de/article/633/qHCZHAPE
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Michi
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Gefällt mir, spiegelt es doch in weiten Teilen meine Sichtweise wieder.
Besser, richtiger, positiver ist der Kampf für etwas, denn anstatt Vernichtung (im Kampf gegen ...) bietet ein Kampf für etwas jedem die Chance auf Entwicklung. Dann ist niemand ausgeschlossen, was leider immer noch sehr gern praktiziert wird. Das kann man gerade wieder in dem von Anne-Mette in einem anderen Thread verlinkten TAZ-Artikel nachlesen.
Wir sind noch lange nicht am Ziel, ganz im Gegenteil. Noch nicht mal die Vorreiter sind auch nur irgendwie in der Nähe der Zielgeraden, sondern ganz im Gegenteil um so weiter entfernt, um so überlegener sie sich wähnen.
Mein Reden, auch wenn ich dafür in der Vergangenheit gerne mal "foren-öffentlich" gesteinigt wurde.Der Feminismus muss auf seine eigene Abschaffung hinarbeiten, denn der
Feminismus hat ja dann sein Ziel erreicht, wenn er nicht mehr nötig ist.
Dieser Gedanke zeigt bereits ein Umdenken, ist aber immer noch verbesserungswürdig, denn genau im "gegen" liegt das Problem. So lange man immer noch gegen etwas kämpft, kann die Auflösung nur in der totalen Vernichtung dieses erklärten Gegners liegen. Man zementiert geradezu das Feindbild, anstatt sich davon zu lösen, und verhindert so aktiv eine positive Auflösung des Problems, und damit die Abschaffung des Feminismus.Gut gegen Böse, also gute Männer und gute Frauen vereint gegen böse Männer und böse Frauen.
Besser, richtiger, positiver ist der Kampf für etwas, denn anstatt Vernichtung (im Kampf gegen ...) bietet ein Kampf für etwas jedem die Chance auf Entwicklung. Dann ist niemand ausgeschlossen, was leider immer noch sehr gern praktiziert wird. Das kann man gerade wieder in dem von Anne-Mette in einem anderen Thread verlinkten TAZ-Artikel nachlesen.
Wir sind noch lange nicht am Ziel, ganz im Gegenteil. Noch nicht mal die Vorreiter sind auch nur irgendwie in der Nähe der Zielgeraden, sondern ganz im Gegenteil um so weiter entfernt, um so überlegener sie sich wähnen.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Da musste ich doch einmal schmunzeln. Sind wir nun am Ziel oder sind wir es nicht ... ?MichiWell hat geschrieben: Mo 1. Okt 2018, 20:37 Wir sind noch lange nicht am Ziel, ganz im Gegenteil.
Mein Satz, der mir im Interview entgegen gesprungen ist, lautet:
-»In Momenten des Zweifels, in Momenten des Nachdenkens, in Momenten der Unsicherheit, stell dir eine Frage: Was würde Liebe tun?-«
Ich werde das ausprobieren.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Marlene K.
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Sich überlegen fühlen heißt auch immer sich abgrenzen, gegen sein. Ich denke,das Verhältnis von Mensch zu Mensch wird immer ein Prozeß sein. Ich denke, es wird keinem Menschen gelingen, ohne Vorurteile und Abgrenzung zu sein. Die frage ist, ob ich bereit bin, darüber nachzudenken und gegenzusteuern.MichiWell hat geschrieben: Mo 1. Okt 2018, 20:37 Wir sind noch lange nicht am Ziel, ganz im Gegenteil. Noch nicht mal die Vorreiter sind auch nur irgendwie in der Nähe der Zielgeraden, sondern ganz im Gegenteil um so weiter entfernt, um so überlegener sie sich wähnen.
Kein ganz neuer Satz und Gedanke, aber leider ein auf beiden Seiten wenig bekannter Satz. Feminismus ist Humanismus, ist Menschlichkeit. Frauenfeindlichkeit ist Menschenfeindlichkeit.Der Feminismus muss auf seine eigene Abschaffung hinarbeiten, denn der
Feminismus hat ja dann sein Ziel erreicht, wenn er nicht mehr nötig ist.
Zuletzt geändert von Marlene K. am Di 2. Okt 2018, 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Beachtenswert sind die Stellen, wo Herrn Schumacher klar wird, wie "die Gesellschaft", von der wir ja alle Teil sind, auch die Männer gegen die eigenen Interessen zwingt, nicht nur die Frauen (alles im binären Denkmodell...).
Marlene
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Michi
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Ich muss zugeben, ich bin ziemlich irritiert, dass es dir nicht gelingen will, diesen Satz in geeigneter Weise zu deuten.Vicky_Rose hat geschrieben: Di 2. Okt 2018, 14:09Da musste ich doch einmal schmunzeln. Sind wir nun am Ziel oder sind wir es nicht ... ?MichiWell hat geschrieben: Mo 1. Okt 2018, 20:37 Wir sind noch lange nicht am Ziel, ganz im Gegenteil.![]()
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Das ist gefährliches Neusprech. So werden Begriffe verwaschen, austauschbar gemacht, und verkommen zur Beliebigkeit.
Dagegen möchte ich mit allem Nachdruck verwehren.
Dies ist vollkommen richtig, rechtfertigt aber nicht den oben von dir gemachten Umkehrschluss.
Ich will es mal an einem neutralen Beispiel erklären: Der Feind meines Feindes ist deswegen nicht mein Freund.
Liebe Grüße
Michi
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Liebe Michi,
es ist für mich kein Umkehrschluss. Echter Feminismus funktioniert nicht ohne die Beachtung der Rechte und Pflichten für alle Menschen. Das eine bedingt das andere.
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Marlene
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Re: PD Interview mit Hajo Schumacher zu Männerrollen
Hallo Ralf-Marlene,PolitTunte hat geschrieben: Mi 3. Okt 2018, 20:30 Liebe Michi,
es ist für mich kein Umkehrschluss. Echter Feminismus funktioniert nicht ohne die Beachtung der Rechte und Pflichten für alle Menschen. Das eine bedingt das andere.
was ist denn "Echter" Feminismus? Man*) erklärte mir mehr als einmal, dass es gar nicht "den" Feminismus gibt.
BTW fehlt in deiner Definition noch ein gleichermaßen. Das fehlt mir übrigens in vielen Vorstellungen von dem, was Leute als Feminismus ansehen.
Ich sage es vielleicht mal anders: So wie viele Feministinnen Trans-Frauen nicht als Frauen akzeptieren, geschweige denn Menschen einfach als Menschen sehen, kann ich "diesen" Feminismus nicht als Humanismus akzeptieren.
Liebe Grüße
Michi
*) Leute, die selbsterklärte FeministInnen sind.
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