Die Spirale dreht sich schneller
Die Spirale dreht sich schneller - # 2

Lebensplanung, Standorte
Anja
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 16 im Thema

Beitrag von Anja »

Hallo Conny-Andrea,

die wichtige Frage wäre doch: Wie fühlst du dich dabei?
Als ich damals bemerkt habe, das meine weiblichen Gefühle nicht von dem abhängig waren, was ich gerade trug, sondern immer da waren, wurde es auch entsprechend "step by step" immer weniger.
Ich fühlte mich auch in Hosen als Frau. Ich fühlte mich auch ohne Silis als Frau. Als letztes "Zubehör" verschwand dann die Perücke, nachdem ich meinen Haaren etwas Zeit zum Wachsen gegeben hatte...
Das "im Schrank lassen" kann bei dir natürlich ganz andere Ursachen haben, als bei mir.
Deswegen frage ich ja, wie du dich fühlst?

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Conny-Andrea
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 17 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo Anja,

wie ich mich fühle, kann ich schwer beschreiben. Ich fühle mich eigentlich sehr wohl als "richtiger" Mann, andererseits vermisse ich etwas undefinierbares, vielleicht so wie eine liebgewonnene Routine. Eine gewisse Unsicherheit kommt dazu, wie, wann und ob es wieder weitergeht. Einerseits wäre ich froh, wenn das CD aufhören würde, andererseits hat es mein Gefühlsleben bereichert. Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust. :roll:

Liebe Grüße von Conny-Andrea
Exuser-2019-01-04
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 18 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Conny-Andrea hat geschrieben: Mi 25. Okt 2017, 14:31 Mein Problem hier im Forum ist, dass ich oftmals nicht verstehe, worüber genau gesprochen wird. Manchmal komme ich mir da wirklich etwas unwissend vor.
Hallo Conny-Andrea,

ich bin sicher, das liegt nicht an Dir - die Gründe, das habe ich für mich herausgefunden, liegen woanders, mir geht es übrigens manches Mal genauso, aber ich glaube, das liegt in der Natur der Sache und in der Natur der Menschen, die sich mit ihr beschäftigen. Bitte sich jetzt ein Schmunzeln in meinem Gesicht vorzustellen...

mfG Sasha
Conny-Andrea
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 19 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo alle zusammen,

heute will ich mich mal wieder zu Wort melden und berichten wie es mir inzwischen geht.

Noch vor wenigen Monaten war mein CD praktisch bei null angelangt. Mittlerweile hat sich da einiges getan. Hatte ich mich letztes Jahr hier als Crossdresser angemeldet so muss ich sagen, dass die Spirale sich wieder weitergedreht hat.

Was bin ich heute? Ich würde sagen ich bin ein DWTCDTS. :?: Ein damenwäschetragender und crossdressender Transsexueller.

Mittlerweile trage ich permanent (außer bei Arztbesuchen) Feinstrumpfhosen, Bustier und kleine Sillies (240g/Paar) unter dem Männeroutfit. Ich bin also DWT im klassischen Sinne.

Zuhause, außer bei Besuch, laufe ich grundsätzlich in Frauenkleidung herum. Hierbei trage ich große Sillies (1200g/Paar). Ich bin also auch ein CD.

Aber seit einiger Zeit hat sich bei mir der Gedanke im Kopf festgesetzt, dass ich echte Brüste haben möchte. Bin ich ein TS?

Wenn die berühmte Fee kommen und mich fragen würde, ob ich gerne eine schöne und gesunde Frau wäre, würde ich wohl ohne Zögern ja sagen. Angeblich ist man bei positiver Beantwortung dieser Frage ein TS. Das würde ich aber nicht tun weil mein Leidensdruck so groß ist, sondern eher weil es für mich ein "Schnäppchen" wäre. Im realen Leben wäre mir das ganze Prozedere mit Therapeuten, Ärzten, Beamten, Hormonen, VÄ/PÄ und GaOP viel zu aufwendig.

Das optische Ergebnis, dass bei meinem Körperbau dabei herauskommen würde, wäre sowieso mit Sicherheit schlecht. Dazu kommt noch, dass ich an Schminke und Perücke kein Interesse habe. Ich könnte mir aber vorstellen als Mann mit Busen zu leben. Daran habe ich mich jetzt irgendwie festgebissen, ich schaue zur Zeit jedem Busen hinterher, dabei versuche ich mir vorzustellen wie das bei mir aussehen würde.

Ich weiß auch gar nicht wieso ich seit einiger Zeit ausgerechnet auf Brüste stehe, aber ich habe mir in den Kopf gesetzt einen "richtigen" Busen zu bekommen. Weibliche Hormone will ich nicht, mein Penis gefällt mir und er soll auch weiterhin aktiv bleiben. Ich denke also nicht an eine gewachsene Brust, sondern an eine Brust-OP mit Implantaten.

Da ich den offiziellen Weg nicht gehen möchte, müsste ich den ganzen Vorgang natürlich selber zahlen. Da würde wohl eine mittlere vierstellige Summe zusammen kommen. Aber ich glaube, dass es mir die Sache wert wäre. Meine einzige Sorge ist es ob ich in Zukunft immer noch so denke, oder ob sich in meinem Kopf dann schon wieder alles geändert haben wird. Mein Plan ist es jetzt erst mal abzuwarten, meine Sillies weiterhin zu benutzen, und vielleicht in einem Jahr dann eine Entscheidung zu treffen.

Es gibt bei mir noch ein Problem. Bin ich überhaupt TS? Denn ich fühle mich nicht als Frau. Wie fühlt sich eine Frau überhaupt, woran kann man das erkennen? Ich war mein Leben lang sicher, dass ich ein Mann bin. So wurde ich erzogen und so wurde es immer wieder bestätigt. Jetzt plötzlich zu sagen: "ich fühle wie eine Frau" käme mir irgendwie verlogen vor. Ich fühle mich als Mensch mit gewissen Neigungen, das trifft es schon besser.

Sorry, wenn ich hier etwas verwirrende Texte schreibe, aber genauso ist zur Zeit mein Gemütszustand. Hat jemand ähnliche Gedanken? Für Ratschläge bin ich dankbar.

Liebe Grüße von Conny-Andrea
Diana.65
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 20 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo Conny-Andrea.

Das hast du ja ganz schön beschrieben. Einige deiner Gedanken kenne ich selber nur zu gut. Bei mir hapert es aber dann doch bis jetzt an den Möglichkeiten, wie bei dir, das Ganze auch zu Hause auszuleben. Ansonsten sehe ich es so ähnlich. Noch ist die Rolle als Mann zu tief drin, um sie von Heute auf morgen abzulegen.
Die Beschäftigung mit dem Thema geht weiter und die nächsten Erkenntnisse werden kommen.
Ich wünsche dir viel Glück dabei.

Liebe Grüße,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
Michelle_Engelhardt
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 21 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Huhu Conny,

wenn Dir das ganze Theater mit Therapeuten, Ämtern, Hormonen usw. zu aufwendig ist und Du Dich auch nicht wie eine Frau fühlst, bist Du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht TS.

Liebe Grüße
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!

Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
ChristinaF
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 22 im Thema

Beitrag von ChristinaF »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Di 11. Sep 2018, 12:21 Huhu Conny,

wenn Dir das ganze Theater mit Therapeuten, Ämtern, Hormonen usw. zu aufwendig ist und Du Dich auch nicht wie eine Frau fühlst, bist Du aller Wahrscheinlichkeit nach nicht TS.

Liebe Grüße
Michelle
Michelle ist mir zuvorgekommen. (moin)
Ich sehe es ganz genauso.
LG Christina
Johanna Dornal
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 23 im Thema

Beitrag von Johanna Dornal »

Am Beginn des Ganzen ist natürlich weibliche Kleidung ein starkes und wichtiges Ausdrucksmittel in solch einem Prozeß. Aber das wird immer weniger, und auf einmal weiß man, ich bin Frau ohne diese Äußerlichkeiten. Du gehst, und stehst, und liegst im Bett, und denkst, ja ich bin die Johanna, wie in meinem Fall. Im Kopf ist das nun schon alles vorsortiert.
Ich benötige heute keine Strumpfhose oder Rock mehr, um mich als Frau zu fühlen. Alles hat sich geregelt, es ist klar. Und es ist gut.
(nurse) (yes)
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 24 im Thema

Beitrag von Lorelai74 »

Hallo Conny-Andrea,

Vielleicht bist du - wie es manche nennen - EnBi- für NB =NonBinär.
Es braucht nicht immer alles eine Schublade und vor allem musst du nicht in eine Schublade passen.
Sei einfach du, auch wenn du dann Unschubladisierbar bist.
Wenn du dich gut fühlst so wie du bist, dann ist es meist auch gut.

VLG
Lorelai

PS: Schubladen sind nur was für Möbel 😉
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 25 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Dieses Wechselspiel kenne ich auch. Aber letztlich ist es egal, wie Du es nennst. Du hast Deine Form, in der Du leben willst. Trans spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich denke, es ist wichtig, dass man sie lebt. Je mehr der Druck im inneren Kessel steigt, um so mehr ist das ein Signal, dass etwas nicht stimmt. Ein inneren Frieden zu erreichen ist nicht einfach. Ich glaube, das geht am besten, wenn man genau sein Inneres betrachtet. Die Gefühle zeigen den Weg. Ich glaube z.B. für mich, dass ich weiblich bin. Im Grunde möchte ich mehr davon leben als ich mir zugestehe. Ich denke, das führt bei mir zum entsprechenden Druck, der dann abgebaut werden muss. Vielleicht müsste ich einfach nur mehr Frau leben, um mehr Frieden zu finden. Deshalb wäre ich vorsichtig mit einer Vermutung, dass Du nicht TS bist. Manche wissen das von Anfang an ganz sicher, aber manche brauchen viele Schritte dazu. Manchmal steht auch der eigene Verstand im Weg, der dann Ängste und Hindernisse aufbaut.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 26 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Conny-Andrea hat geschrieben: Di 11. Sep 2018, 10:30...

Wenn die berühmte Fee kommen und mich fragen würde, ob ich gerne eine schöne und gesunde Frau wäre, würde ich wohl ohne Zögern ja sagen. Angeblich ist man bei positiver Beantwortung dieser Frage ein TS. Das würde ich aber nicht tun weil mein Leidensdruck so groß ist, sondern eher weil es für mich ein "Schnäppchen" wäre. Im realen Leben wäre mir das ganze Prozedere mit Therapeuten, Ärzten, Beamten, Hormonen, VÄ/PÄ und GaOP viel zu aufwendig.
Das lässt noch alles offen.
Entweder ist der Leidensdruck einfach noch nicht hoch genug oder du bist eben nicht Ts. Die Zeit wirds zeigen.
Das optische Ergebnis, dass bei meinem Körperbau dabei herauskommen würde, wäre sowieso mit Sicherheit schlecht. Dazu kommt noch, dass ich an Schminke und Perücke kein Interesse habe. Ich könnte mir aber vorstellen als Mann mit Busen zu leben. Daran habe ich mich jetzt irgendwie festgebissen, ich schaue zur Zeit jedem Busen hinterher, dabei versuche ich mir vorzustellen wie das bei mir aussehen würde.
Das ist mir noch sehr geläufig.
Ich habe früher auch geglaubt das Passing wäre wichtig für Ts.
"Mann mit Brüsten" war für mich eine gute Wahl, genauer CD mit Brüsten...
Oder doch eher was androgynes?
Ich war ziemlich lange auf der Suche nach "meiner" Schublade. Mit der Zeit wurden meine Vorstellungen vom Leben konkreter und irgendwann musste ich einsehen dass das Leben, das ich führen möchte, das Leben einer Frau ist.
Allerdings ist das jetzt nicht alleine Maßgeblich, es kommen ja noch viele andere Aspekte dazu.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 27 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Geht es wirklich um die Frage, ob man TS ist oder nicht ?

Oder geht es nicht viel mehr darum, für sich selber genau den Zustand zu definieren, der einem jenseits aller Schablonen am besten entspricht ? Oder anders gefragt, können wir die Emotionen jenseits der Schablonen wahrnehmen, wenn wir nur die Schablonen für die Beschreibungen (männlich/weiblich/TS/TV/CD/TG ) verwenden ? Ist unsere "innere Welt" nicht viel facettenreicher ?
Viele Grüße
Vicky

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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 28 im Thema

Beitrag von Emilia »

Hallo Ihr Lieben,
Hallo Vicky,
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 17. Sep 2018, 07:56 Ist unsere "innere Welt" nicht viel facettenreicher ?
Ist sie!!!!!
"¦...und wie schön die (unsere) Welt so ist.
Was aber ist nach wie vor das Verlangen, sich immer in eine Schublade stecken zu wollen. Ist es, um sagen zu können, ja der, oder das, oder die bin ich, um gezielter zu recherchieren und dadurch schneller mehr zu erfahren über sich? Oder was gibt einen die angebliche Sicherheit der Schublade?
Ich würde gern die Schublade gegen Entwicklung eintauschen, ist das nicht näher an der Realität? Also zu mindest in den Findungsphasen, wovon hier gerade gesprochen wird und wenn man (sie) angekommen ist, kann gesagt werden, ja so, das bin >ICH<.
Ich meine das wir wissen oder wussten, etwas ist mit mir, aber es nur Schrittweise herausgefunden werden kann, wer oder was oder wie ich bin.
Liebe Grüße, Tante Emi.
Eines Tages werden wir sterben, aber an allen anderen Tagen nicht.
Conny-Andrea
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 29 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo Vicky,

du hast schon recht, aber um mich selbst finden zu können würde ich gerne erst einmal die vorhandenen Schablonen und ihre genauen Definitionen kennen lernen. Dann könnte ich mich zumindest grob einordnen. Den genauen Standort zu ermitteln wird wohl noch einige Zeit brauchen.

Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Re: Die Spirale dreht sich schneller

Post 30 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

"Tante Emi" :wink: hat die passende Frage gestellt
Ist es, um sagen zu können, ja der, oder das, oder die bin ich, um gezielter zu recherchieren und dadurch schneller mehr zu erfahren über sich?
Ich glaube eher, die Frage ist sinnvoll, um zu sagen, was man nicht ist. Ich glaube A. Einstein hat einmal sinngemäß gesagt, wenn man versucht die Probleme mit den Mitteln zu lösen, mit denen man sie erzeugt hat, kommt man nicht weit. Das wollte ich analog übertragen auf die Frage, ob man sich finden kann, wenn man Schablonen benutzt. Sie formen das Denken und beeinflussen unsere Wahrnehmung. Ich glaube sogar, dass es nicht möglich ist, sich zu finden, in dem man Worte benutzt. Und deshalb versuche ich einen auf Emotionen basierten Ansatz, den ich an verschiedenen Stellen beschrieben habe. Aus meiner Sicht gibt es nichts, was mich näher an mich selber bringt. Damit will ich nicht sagen, dass man unter den bekannten Vokabeln recherchieren kann, aber letztlich sind die Antworten, die man findet, mehrdeutig und beschränkt.

Also braucht man eine Methode, die zu einem passt und da kommen die Emotionen ins Spiel. Sich darauf einzulassen und alle Kontrolle fahren zu lassen, braucht jedoch viel Mut, denn die Antworten, die man bekommt, können einen zu Konsequenzen bringen, die man anders nicht hätte. Was wäre z.B. wenn ich durch mein Inneres erkenne, dass ich komplett als Frau leben möchte, wenn meine Vernunft sagt, dass das sehr riskant ist (z.B. auf der Arbeit). Kompromisse wären an dieser Stelle halbherzig und man verrät sich selber. Aber innere Kämpfe verlangen nach Lösungen, sonst geht es uns nicht gut.
Viele Grüße
Vicky

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