Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang? - # 15
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Anne-Mette
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Moin,
oha, das ist eine schlimme Situation. So könnte ich nicht weiterleben.
Es ist die Frage, welche Möglichkeiten ihr habt, positiv miteinander ins Gespräch zu kommen, zu reden, zuzuhören und Vertrauen zurückzugewinnen.
Es scheint noch ein sehr befremdliches Bild "in der Öffentlichkeit" über transsexuelle und intersexuelle Menschen und Crossdresser zu bestehen. Dabei hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass inzwischen auch die positiven Artikel und Filme mal auf fruchtbaren Boden gefallen sind.
Es müsste doch wohl inzwischen jede(r) mal gehört haben, dass "unsere Themen" nichts mit Perversität zu tun haben - bzw. zwangsläufig damit zu tun haben müssen.
Etwas guten Willen, sich mit der Thematik ausführlicher aueinanderzusetzen, würde ich schon erwarten.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
oha, das ist eine schlimme Situation. So könnte ich nicht weiterleben.
Es ist die Frage, welche Möglichkeiten ihr habt, positiv miteinander ins Gespräch zu kommen, zu reden, zuzuhören und Vertrauen zurückzugewinnen.
Es scheint noch ein sehr befremdliches Bild "in der Öffentlichkeit" über transsexuelle und intersexuelle Menschen und Crossdresser zu bestehen. Dabei hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass inzwischen auch die positiven Artikel und Filme mal auf fruchtbaren Boden gefallen sind.
Es müsste doch wohl inzwischen jede(r) mal gehört haben, dass "unsere Themen" nichts mit Perversität zu tun haben - bzw. zwangsläufig damit zu tun haben müssen.
Etwas guten Willen, sich mit der Thematik ausführlicher aueinanderzusetzen, würde ich schon erwarten.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Martin-a
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Hallo Svenja
Auch heute darf der Mann immer noch nicht sich selber sein. Frag mal Deine Frau, was denn ein Mann ist? Bin auf die Antwort gespannt. Liebe heisst eigentlich, für einander da zu sein. Wenn das aber nur noch in einer Richtung geht, dann ist es keine Liebe mehr.
LG Martin-a
Auch heute darf der Mann immer noch nicht sich selber sein. Frag mal Deine Frau, was denn ein Mann ist? Bin auf die Antwort gespannt. Liebe heisst eigentlich, für einander da zu sein. Wenn das aber nur noch in einer Richtung geht, dann ist es keine Liebe mehr.
LG Martin-a
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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sbsr
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Hallo Anne-Mette
Der einzige Film, den meine Frau diesbezüglich gesehen hat, war ausgerechnet The Danish Girl. Sie hat durchaus Verständnis für die alltäglichen Probleme von transsexuellen Menschen. Doch in Ihrer Ansicht fühlt sie sich durch den Film sogar bestätigt: ein Mann ohne diesbezügliche Vorgeschichte, zumindest wird diese nicht gezeigt oder erwähnt, kommt ein Mal mit Frauenkleidern in Berührung, was unmittelbar unaufhaltsam in einer (im Film sogar lebensbedrohlichen) Operation endet. Ihre Folgerung, ein Mann, der Frauenkleider mag, muss zwangsläufig transsexuell sein. Oder pervers, weil im Internet steht überall, Transvestitismus ist immer fetischistisch motiviert.
Mein Eindruck, Trans* und Intersexualität stößt zunehmend auf Verständnis. Crossdressing wird hingegen weiterhin als Spinnerei angesehen, da man(n) sozusagen grundlos Frauenkleider anzieht. Das sieht übrigens auch meine Bekannte so, vor der ich mich als erstes geoutet habe. Sie sagt zwar, es ist ihr egal, aber zwischen den Zeilen hat sie eingestanden, dass sie es nicht versteht und mich auch nicht im Kleid oder en femme sehen will.Anne-Mette hat geschrieben: Fr 24. Aug 2018, 13:32 Es scheint noch ein sehr befremdliches Bild "in der Öffentlichkeit" über transsexuelle und intersexuelle Menschen und Crossdresser zu bestehen. Dabei hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass inzwischen auch die positiven Artikel und Filme mal auf fruchtbaren Boden gefallen sind.
Der einzige Film, den meine Frau diesbezüglich gesehen hat, war ausgerechnet The Danish Girl. Sie hat durchaus Verständnis für die alltäglichen Probleme von transsexuellen Menschen. Doch in Ihrer Ansicht fühlt sie sich durch den Film sogar bestätigt: ein Mann ohne diesbezügliche Vorgeschichte, zumindest wird diese nicht gezeigt oder erwähnt, kommt ein Mal mit Frauenkleidern in Berührung, was unmittelbar unaufhaltsam in einer (im Film sogar lebensbedrohlichen) Operation endet. Ihre Folgerung, ein Mann, der Frauenkleider mag, muss zwangsläufig transsexuell sein. Oder pervers, weil im Internet steht überall, Transvestitismus ist immer fetischistisch motiviert.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Es ist die Frage, wer den die Artikel liest, die in der Zeitung stehen. Ich denke, dass dürften vor allem die sein, die im Grundsatz eher positiv zu uns eingestellt sind. Wer eine feste Meinung hat, wird lange brauchen, sich davon zu lösen.
Zunächst dürfte es das schwierigste sein, eine gemeinsame Gesprächsbasis zu finden. Da kommt u.U. sehr, sehr viel zusammen. Und dann ist es mMn zu viel verlangt, dass die Partnerin zuhört, also wirklich versucht, das was man selber sagt nachzuvollziehen. Sie kann es zunächst nicht, weil die emotionale "Schieflage" das nicht zulässt. Der "Buhmann" ist zunächst eine Abwehrhaltung, damit das Problem einen nicht überwältigt. Erst nach und nach besteht die Chance, dass man sich aufeinander zu bewegt. In dieser Situation weiter zu bohren macht die Situation noch schlimmer, weil man die emotionale Verwirrung vergrößert. Ich denke, tief Luft holen, bis 10 besser bis 20 zählen und die Sache zunächst auf sich beruhen lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Gemüter sich beruhigt haben, könnte man einen Termin vorschlagen, oder besser sie nennt den Termin, an dem man darüber spricht. Das habe ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben.
Dann ist aber auch die Situation schon vorbereitet und man kann durchaus sagen, dass man sich verletzt fühlt (aber nicht, dass man durch die Partnerin verletzt wird). Ich halte es für besser, wenn man seine eigene Verletzung vor dem Hintergrund der fehlenden Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit abläuft. Interessant wäre auch das Modell des Zwiegesprächs, wie es Lukas Möller beschreibt (Die Wahrheit beginnt zu zweit, heißt das Buch). Im Kern bekommt jeder eine Zeitspanne von 30 oder 45 min Redezeit, in der der/die Andere nichts sagen darf, sondern nur zuhört. Verständnisfragen sind zugelassen. Danach beendet man das Gespräch und lässt die Worte wirken. Das kann einmalig schon sehr helfen, aber regelmäßig (z.B. einmal in der Woche zu einem festen Termin) leitet es einen Prozess der Veränderung ein. Entweder man vertieft die Beziehung oder man weiß warum die Beziehung am Ende ist. Beides ist besser als die Stagnation.
Ich denke, ich entscheide für mich selber, wie ich leben möchte. Das ist kein Egoismus, sondern Respekt und Liebe für mich selber. Man könnte es auch als eine Art Seelenhygiene betrachten. Wenn andere Menschen das nicht akzeptieren können oder wollen, ist das in erster Linie nicht mein Problem.
Auch wenn ich Deine Reaktion sehr gut verstehen kann, meine frühere Freundin hat das Thema völlig geleugnet, das mit den Buhmännern würde ich im ersten Anlauf nicht so ernst nehmen. Eine Situation, die einen überfordert, weicht man eben gerne aus. Entscheidend ist, ob man langfristig damit umgehen kann und will.Vielmehr werden wir als Buhmänner hingestellt, sollten wir uns doch in die Lage unserer Frauen versetzen.
Zunächst dürfte es das schwierigste sein, eine gemeinsame Gesprächsbasis zu finden. Da kommt u.U. sehr, sehr viel zusammen. Und dann ist es mMn zu viel verlangt, dass die Partnerin zuhört, also wirklich versucht, das was man selber sagt nachzuvollziehen. Sie kann es zunächst nicht, weil die emotionale "Schieflage" das nicht zulässt. Der "Buhmann" ist zunächst eine Abwehrhaltung, damit das Problem einen nicht überwältigt. Erst nach und nach besteht die Chance, dass man sich aufeinander zu bewegt. In dieser Situation weiter zu bohren macht die Situation noch schlimmer, weil man die emotionale Verwirrung vergrößert. Ich denke, tief Luft holen, bis 10 besser bis 20 zählen und die Sache zunächst auf sich beruhen lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Gemüter sich beruhigt haben, könnte man einen Termin vorschlagen, oder besser sie nennt den Termin, an dem man darüber spricht. Das habe ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben.
Dann ist aber auch die Situation schon vorbereitet und man kann durchaus sagen, dass man sich verletzt fühlt (aber nicht, dass man durch die Partnerin verletzt wird). Ich halte es für besser, wenn man seine eigene Verletzung vor dem Hintergrund der fehlenden Akzeptanz der eigenen Persönlichkeit abläuft. Interessant wäre auch das Modell des Zwiegesprächs, wie es Lukas Möller beschreibt (Die Wahrheit beginnt zu zweit, heißt das Buch). Im Kern bekommt jeder eine Zeitspanne von 30 oder 45 min Redezeit, in der der/die Andere nichts sagen darf, sondern nur zuhört. Verständnisfragen sind zugelassen. Danach beendet man das Gespräch und lässt die Worte wirken. Das kann einmalig schon sehr helfen, aber regelmäßig (z.B. einmal in der Woche zu einem festen Termin) leitet es einen Prozess der Veränderung ein. Entweder man vertieft die Beziehung oder man weiß warum die Beziehung am Ende ist. Beides ist besser als die Stagnation.
Frage: Wer bestimmt denn, was Du darfst und was nicht ?Auch heute darf der Mann immer noch nicht sich selber sein.
Ich denke, ich entscheide für mich selber, wie ich leben möchte. Das ist kein Egoismus, sondern Respekt und Liebe für mich selber. Man könnte es auch als eine Art Seelenhygiene betrachten. Wenn andere Menschen das nicht akzeptieren können oder wollen, ist das in erster Linie nicht mein Problem.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Anne-Mette
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Moin,
es gibt einen recht guten (finde ich) Film über einen Crossdresser. Der WDR hat ihn gesendet. Vielleicht finde ich ihn noch.
Gruß
Anne-Mette
es gibt einen recht guten (finde ich) Film über einen Crossdresser. Der WDR hat ihn gesendet. Vielleicht finde ich ihn noch.
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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sbsr
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Guten Morgen,
der Film ist nicht schlecht, beleuchtet mir aber auch zu wenige Aspekte. Es geht um zwei Teilzeitfrauen, die sich exklusiv entweder als Mann oder Frau bewegen. Das dazwischen, dass ein Mann im Alltag lieber Chiffon Shirts statt Polo trägt, fehlt leider.
Das warum und wieso kommt gar nicht zur Sprache, es wird nur an zwei Stellen nach einem "Verlangen" gefragt. Wahrscheinlich wäre die Motivation für Außenstehende schwer zu verstehen, aber ich denke genau das wäre das Wichtigste um Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen.
Die Reaktion des Umfelds der beiden, auch wenn man am Beispiel des Professors angebliche Normalität vorspielen möchte, spricht in meinen Augen Bände. Von echter Akzeptanz ist nicht viel zu sehen.
der Film ist nicht schlecht, beleuchtet mir aber auch zu wenige Aspekte. Es geht um zwei Teilzeitfrauen, die sich exklusiv entweder als Mann oder Frau bewegen. Das dazwischen, dass ein Mann im Alltag lieber Chiffon Shirts statt Polo trägt, fehlt leider.
Das warum und wieso kommt gar nicht zur Sprache, es wird nur an zwei Stellen nach einem "Verlangen" gefragt. Wahrscheinlich wäre die Motivation für Außenstehende schwer zu verstehen, aber ich denke genau das wäre das Wichtigste um Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen.
Die Reaktion des Umfelds der beiden, auch wenn man am Beispiel des Professors angebliche Normalität vorspielen möchte, spricht in meinen Augen Bände. Von echter Akzeptanz ist nicht viel zu sehen.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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NanaVistor
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Ich finde die Berichte für mich als Hobby- und Teilzeitfrau genau passend. Da ich zu diesen Zeiten "Frau sein" möchte, ist das gesellschaftliche Verständnis nicht so wichtig für mich, ja sogar eher kontraproduktiv. Andrerseits ist es, gerade auf mich bezogen, bereits vorhanden. Ich konnte wenigstens bisher nichts anderes feststellen. Schlussendlich beginnt dieses "Verständnis" aber immer bei einem selbst.
lg
Nana
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Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Michi
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Das ist okay, so lange es nicht dort endet.Schlussendlich beginnt dieses "Verständnis" aber immer bei einem selbst.
(Denn sonst ist man nicht anders als 99% der Leute "da draußen" ...)
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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NanaVistor
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Ist das nicht paradox?
Einerseits wollen "wir" sein wie die 99% da draußen, also quasi in der Allgemeinheit unsichtbar untergehen, und andererseits wird nach der Anerkennung der "Unterschiedlichkeit" gerufen.
Einerseits wollen "wir" sein wie die 99% da draußen, also quasi in der Allgemeinheit unsichtbar untergehen, und andererseits wird nach der Anerkennung der "Unterschiedlichkeit" gerufen.
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Vincent
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Das Dazwischen ist auch schwer zu thematisieren:sbsr hat geschrieben: Sa 25. Aug 2018, 08:46 der Film ist nicht schlecht, beleuchtet mir aber auch zu wenige Aspekte. Es geht um zwei Teilzeitfrauen, die sich exklusiv entweder als Mann oder Frau bewegen. Das dazwischen, dass ein Mann im Alltag lieber Chiffon Shirts statt Polo trägt, fehlt leider.
Erstens glaube ich, dass die in der Mitte relativ selten sind,
zweitens, wo fängt die Mitte an?
Man kann als Mann ziemlich viele Dinge tun und tragen, bis ernsthafte Fragen gestellt werden - meist mehr, als man denkt und sich traut.
Das Warum konnte ich in all den Jahren noch nicht für mich selbst beantworten - es ist so, so bin ich, so fühle ich mich wohl und damit bich ich auch zufrieden und mit mir im Reinen.sbsr hat geschrieben: Sa 25. Aug 2018, 08:46 Das warum und wieso kommt gar nicht zur Sprache, es wird nur an zwei Stellen nach einem "Verlangen" gefragt. Wahrscheinlich wäre die Motivation für Außenstehende schwer zu verstehen, aber ich denke genau das wäre das Wichtigste um Verständnis in der Gesellschaft zu schaffen.
Könnte ein Film eine allgemein verständliche Erklärung liefern?
LG
Vincent
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heike65
Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Mal ne kurze zwischenfrage
Du willst non binär leben ? Ich interpretiere das mal so, ne pinke jeans und dazu ne Bluse ? so richtig verstanden ?
das wäre dein ideales Alltagsoutfit ?
fragende Grüße
Heike
Du willst non binär leben ? Ich interpretiere das mal so, ne pinke jeans und dazu ne Bluse ? so richtig verstanden ?
das wäre dein ideales Alltagsoutfit ?
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Heike
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sbsr
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Hallo Heike,heike65 hat geschrieben: Sa 25. Aug 2018, 23:11 Du willst non binär leben ? Ich interpretiere das mal so, ne pinke jeans und dazu ne Bluse ? so richtig verstanden ?
das wäre dein ideales Alltagsoutfit ?
das kommt ziemlich gut hin. Es gibt vieles aus der Damenabteilung, was mir nicht gefällt oder wo ich der Meinung bin, dass es mir nicht stehen würde. Es gibt aber auch etliches, was mir super gut gefallen würde, mal mehr mal weniger feminin. Das Angebot aus der Herrenabteilung ist selten wirklich mein Geschmack.
Was meine Frau daran auch nicht versteht oder nicht glauben will ist, dass es mir nicht darum geht, Frauenkleidung zu tragen, sondern weil ich die Sachen schön finde und es vergleichbares in der Herrenabteilung schlicht nicht gibt.
Ganz mit Alltagskleidung ist es jedoch nicht getan. Die gelegentlichen Ausflüge gänzlich en femme genieße ich schon auch, dabei fühle ich mich etwas mehr auf der weiblichen Seite. Lange Haare, Makeup, Kleid und schöne Schuhe haben definitiv ihren Reiz. Ob das immer noch so wäre, wenn ich im Alltag auch einfach ein Kleid anziehen könnte, weiß ich nicht. Abgesehen von Haarentfernung kommen dauerhafte körperliche Veränderungen jedenfalls sicher nicht in Frage.
LG, Svenja
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sbsr
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Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Hallo Vincent,Vincent hat geschrieben: Sa 25. Aug 2018, 21:46 Erstens glaube ich, dass die in der Mitte relativ selten sind,
Könnte ein Film eine allgemein verständliche Erklärung liefern?
stimmt, die in der Mitte sind überwiegend Bio Frauen und da kräht kein Hahn danach
Zumindest könnte man versuchen mögliche Motive darzustellen. Alles würde helfen, um wenigstens diese in vielen Köpfen verankerte fetisch/schwul Denkweise sowie die Assoziation Crossdresser gleich verkappte Transsexuelle zu beseitigen.
LG, Svenja
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heike65
Re: Mini-/Micro-/Nano-Outing, ein Anfang?
Und deine Frau hätte mit der pinken Jeans (vielleicht mit strass besetzt (gib dem affen zucker)) und einer Bluse, Probleme so mit dir vor die Tür zu gehen ?
oder ist es eher die Angst was noch kommen könnte wenn sie dies akzeptieren würde ?
oder ist es eher die Angst was noch kommen könnte wenn sie dies akzeptieren würde ?