Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen
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Martin-a
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Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 1 im Thema

Beitrag von Martin-a »

In Berlin-Neukölln ist ein Mann in Frauenkleider zusammengeschlagen worden. Die homophobe Gewalt scheint in der Region immer stärker zu werden.

Hoffentlich war das niemand von uns. Dennoch gute Genesung an den Betroffenen.

LG Martin-a
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
Dolores59
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 2 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Martin-a hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 19:41 In Berlin-Neukölln ist ein Mann in Frauenkleider zusammengeschlagen worden. Die homophobe Gewalt scheint in der Region immer stärker zu werden.

Hoffentlich war das niemand von uns. Dennoch gute Genesung an den Betroffenen.

LG Martin-a
Der Auslöser für die Gewalttat geht aus dem Bericht nicht hervor. Aber für eine Schlagzeile macht es sich gut.

Gibt es einen Unterschied, ob das Opfer "einer von uns" war oder nicht? Ein Mensch bleibt ein Mensch.

LG
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
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Martin-a
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 3 im Thema

Beitrag von Martin-a »

Dolores59 hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 19:52
Martin-a hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 19:41 In Berlin-Neukölln ist ein Mann in Frauenkleider zusammengeschlagen worden. Die homophobe Gewalt scheint in der Region immer stärker zu werden.

Hoffentlich war das niemand von uns. Dennoch gute Genesung an den Betroffenen.

LG Martin-a
Der Auslöser für die Gewalttat geht aus dem Bericht nicht hervor. Aber für eine Schlagzeile macht es sich gut.

Gibt es einen Unterschied, ob das Opfer "einer von uns" war oder nicht? Ein Mensch bleibt ein Mensch.

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Korrekt. Der Artikel gibt nicht gerade viele Infos preis. Aber ich habe den mal einfach so hier reingestellt.

Gewalt ist keine Lösung. Gewalt ist in der Regel ein Zeichen von Angst und Ablehnung. Oder ein Zeichen, dass zuviele Genussmittel (zB: Alkohol) und/oder Drogen benutzt wurden und der Gewalttäter sich nicht mehr unter Kontrolle hat.

LG Martin-a
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Michelle_Engelhardt
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 4 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

In vielen größeren Städten gibt es Ecken, die man besser meiden sollte. Neukölln ist so eine Ecke. Auch bei uns hier in Dortmund würde ich Teile der Nordstadt bestenfalls tagsüber betreten, wenn es unbedingt sein muss. Dem Opfer unbekannterweise gute Besserung.

Liebe Grüße
Michelle
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Dolores59
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 5 im Thema

Beitrag von Dolores59 »

Martin-a hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 20:17
Gewalt ist keine Lösung. Gewalt ist in der Regel ein Zeichen von Angst und Ablehnung. Oder ein Zeichen, dass zuviele Genussmittel (zB: Alkohol) und/oder Drogen benutzt wurden und der Gewalttäter sich nicht mehr unter Kontrolle hat.

LG Martin-a
Alkohol und andere Drogen die enthemmend wirken, sollten strafverschärfend sein und nicht strafmildernd!
Zuletzt geändert von Dolores59 am Fr 24. Aug 2018, 06:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 6 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Do 23. Aug 2018, 20:44 In vielen größeren Städten gibt es Ecken, die man besser meiden sollte. Neukölln ist so eine Ecke. Auch bei uns hier in Dortmund würde ich Teile der Nordstadt bestenfalls tagsüber betreten, wenn es unbedingt sein muss. Dem Opfer unbekannterweise gute Besserung.

Tut mir leid, aber dem muss ich entschieden widersprechen. Neukölln ist ein Stadtteil wie jeder andere auch. Ich wohne seit 35 Jahren in der "schlimmsten" Gegend von Neukölln, aber alles was ich hier erlebt habe ist genauso auch in anderen Stadtteilen oder anderen Städten passiert.

Neukölln hat die höchste Migrationsdichte, was ich als sehr angenehm empfinde, und ist zur Zeit der Szenebezirk Nr. 1. Kulturell ist hier die ganze Welt vertreten. Neukölln ist allerdings auch ein "armer" Bezirk mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Und trotzdem macht mir das Wohnen hier viel Freude.

Reißerische Schlagzeilen über mein Viertel zähle ich schon lange nicht mehr. Ich habe selbst erlebt, wie "Reporter" mit Jugendlichen aus unserem Wohnblock Situationen inszeniert haben, um dann groß darüber berichten zu können.

Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 7 im Thema

Beitrag von Rose »

Früher dachte ich immer das ist nur in Großstädten so.
Aber seid gut einem Jahr werden hier in unserer Kleinstadt fast im 2 Wochentakt entweder am Bahnhof oder an einer Unterführung Jugendliche zusammen geschlagen und beraubt. Es sind immer mehrere Täter die mit Auswertigen Kennzeichen davon fahren. Es ist schlimm und wird auch immer schlimmer werden.
Jeder sollte so leben wie er will.
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 8 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Danke für die Aufklärung, Conny-Andrea (smili) Wie es der Zufall wollte, hatte ich kurz vor meinem Posting eine Doku über verschiedene Brennpunkte in deutschen Städten gesehen und da kam auch Neukölln drin vor. Da bin ich dann wohl den Medien auf den Leim gegangen :?
Conny-Andrea hat geschrieben: Fr 24. Aug 2018, 04:57 Ich habe selbst erlebt, wie "Reporter" mit Jugendlichen aus unserem Wohnblock Situationen inszeniert haben, um dann groß darüber berichten zu können.
Das erinnert mich an Berichterstattungen vom Ballermann, wo Reporter ein paar Lokalrunden gegeben hatten und die anwesenden Gäste baten, fürs Fernsehen mal richtig die Sau raus zu lassen. Vielleicht gehört das aber auch ins Reich der Mythen und Legenden....wer weiß?

Liebe Grüße
Michelle
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 9 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

In meiner Kleinstadt , Reichenbach an der Fils ( 8500 Einwohner ) wurde ich auch schon verbal beleidigt. Ich habe hier aber auch so viele schöne Erlebnisse, in dieser Stadt .
Es gibt doch überall Idioten. Liebe Grüße Simone.
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 10 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Es gibt häufig den Effekt, dass über ein Thema zu einer Zeit mehr berichtet wird. Dann bekommt man den Eindruck, es würde schlimmer. Wenn die Polizei nicht mehr Anzeigen registriert, ist das eine offizielle Zahl, die eher auf Stagnation hinweist. Die Steigerung der Zahlen einer privaten Institution kann auch damit zu tun haben, dass die Interpretation von "Gewalt" sich verschoben hat oder mehr Menschen von dieser Stelle erfahren. Das muss nichts bedeuten.

Und sollte wirklich durch Menschen von außerhalb tatsächlich mehr Gewalt gegen Trans*-Menschen ausgehen, sagt das eine Menge über unsere einheimische Gesellschaft aus, die dem nicht entschieden entgegen tritt. Auch das kann man als eine Form der Gewalt verstehen.

Unser Blick ist m.E. viel zu sehr verengt auf bestimmte Aspekte. Ausländer, Migrationshintergrund, Gewalt, Straftaten gehören scheinbar irgendwie zusammen. Aber sie blenden andere Sachverhalte komplett aus. Dazu würde ich z.B. gelungene Integration, Fleiß, Arbeitswillen, Kulturvielfalt etc. zählen. Jede von uns kennt Menschen, die aus dem Ausland kommen und mit denen wir gut leben, sei es an der Dönerbude, auf dem Bau oder im Büro. Das dürfte die Mehrheit sein.

Zu einer gelungenen Integration gehört auch, dass wir uns als einheimische Bevölkerung bewegen. Wenn wir nur verlangen, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich genau so verhalten, wie es hier "normal" ist, kann das nur schief gehen. Hierin sehe ich auch eine Parallele zu Transmenschen. Auch wir sind davon abhängig, dass sich die Gesellschaft bewegt.

Wie würden wir uns fühlen, wenn auf einmal verstärkt bei Sexualdelikten auf mögliche Transhintergründe hingewiesen wird ? Diese Fälle gibt es zweifellos und die Berichterstattung muss noch nicht einmal falsch sein, um ein falsches Bild zu erzeugen. Und ja, auch bei den Journalisten gibt es schwarze Schafe. Aber wir sollten uns mMn davon nicht wirklich irritieren lassen. Es wird immer wieder Gewalt gegen Transmenschen geben. Es gibt auch jede Menge Gewalt gegen Frauen, Kinder und auch Männer.

Jeder Fall ist einer zu viel. Aber sollten wir uns deswegen Angst machen lassen ? Risiken kann man reduzieren, aber nicht ganz vermeiden. Sollen wir wegen eines möglichen Restrisikos lieber zuhause im Bett bleiben ? Ich jedenfalls nicht.
Viele Grüße
Vicky

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Magdalena
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 11 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo,

immer wieder bin ich betroffen, wenn ich solche Meldungen lese. Meine Gedanken und mein Mitgefühl ist beim Opfer. Auch wenn ich es nicht persönlich kenne.

Anders ist es schon, wenn man Opfer oder Täter kennt. Bitte nicht falsch verstehen. Ich hatte es leider erleben müssen und war, in dem Fall kannte ich den Täter, nicht nur geschockt. Mich plagte die Frage, hätte ich es verhindern können! Hätte ich vorher etwas erkennen können! Obwohl ich mir die Fragen mit nein beantworten konnte, die Zweifel bleiben.

Und jede Gewalttat, egal gegen wen, ist eine Tat zuviel.

Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
Michi
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 12 im Thema

Beitrag von Michi »

Conny-Andrea hat geschrieben: Fr 24. Aug 2018, 04:57 Ich habe selbst erlebt, wie "Reporter" mit Jugendlichen aus unserem Wohnblock Situationen inszeniert haben, um dann groß darüber berichten zu können.
Hallo Conny-Andrea,

das glaube ich dir unbesehen. Aber das ist auch kein Beweis dafür, dass alles nur erstunken und erlogen ist, und vielleicht hatte diese Inszenierung auch einen Hintergrund, den du nicht kennst? Oder hast du die Aufnahmen später im TV / auf Youtube gesehen?

Eines ist sicher: Die Wahrheit wird auf beiden Seiten nicht immer so genau genommen. Da wird überdramatisiert, wie auch verharmlost. Und beides(!) schadet den tatsächlichen Opfern.

Ich verlasse mich vor allem auf meine eigenen Erfahrungen, und auch wenn die zum Glück glimpflich abgegangen sind, bestätigen sie mir dennoch, dass es sehr wohl Probleme gibt, die man ernst nehmen muss. Dass ich mich als Frau z.B. ab etwa 20-21 Uhr nicht mehr alleine durch die Leipziger Innenstadt bewegen kann, ohne auf meinem Weg mehrfach angepöbelt zu werden, ist ganz real, und schränkt mich direkt in meiner Freiheit ein. Es waren, ich muss es leider sagen, ausschließlich dem Äußeren nach türkisch- oder arabisch-stämmige männliche Jugendliche im Alter von etwa 13 bis 30. Einmal bin ich von zwei Minderjährigen (ca. 12-14) direkt angegangen worden, die sich aus einer solchen Gruppe löste. Sie sollten sich wohl ihre Sporen verdienen, während die Gruppe die Aktion beobachtete. 4 Personen, die gerade in dem Moment aus einem Hauseingang traten, waren meine Rettung.

Fairerweise muss man natürlich sagen, dass die Anständigen aus dieser Altersgruppe offensichtlich nicht auf der Straße herumlungern, und mit älteren Männern aus diesem Kulturkreis hatte ich auch noch keine Probleme. Diese waren oft sogar recht freundlich und zuvorkommend.


Liebe Grüße
Michi
Zuletzt geändert von Michi am Fr 24. Aug 2018, 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 13 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

und mit älteren Männern aus diesem Kulturkreis hatte ich auch noch keine Probleme.
Ich war vor über 30 Jahren in Tunesien auf einer Exkursion. Schon damals war in den Reiseführern zu lesen, dass sich Jüngere gerne einmal recht "aufdringlich" gegenüber Frauen benehmen, dass aber das von Älteren nicht gerne gesehen wird und sie gelegentlich sogar helfend eingreifen. Im Kern ist das wohl auch in anderen Kulturen ähnlich ...

Übrigens wäre ich mit dem Begriff "Araber" als Sammelbegriff vorsichtig. Es gibt im nahen und mittleren Osten noch viele andere Ethnien und nicht alle gehören zu den Arabern, z.B. die Türken. Darüber hinaus gibt es auch christliche Gruppen, wie z.B. die Chaldäer. Und auch die Bewohner Nordafrikas kennen noch andere Volksgruppen wie z.B. die Berber, zu denen die Tuareg gehören. Diese Völker wollen sicher nicht Araber genannt werden.

Für mich ist das komplett unübersichtlich, aber ich weiß, ich bin kein Bayer ... ;-)
Viele Grüße
Vicky

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Re: Berlin: Mann in Frauenkleidung zusammengeschlagen

Post 14 im Thema

Beitrag von Michi »

Vicky_Rose hat geschrieben: Fr 24. Aug 2018, 10:24 Übrigens wäre ich mit dem Begriff "Araber" als Sammelbegriff vorsichtig. Es gibt im nahen und mittleren Osten noch viele andere Ethnien und nicht alle gehören zu den Arabern, z.B. die Türken. Darüber hinaus gibt es auch christliche Gruppen, wie z.B. die Chaldäer. Und auch die Bewohner Nordafrikas kennen noch andere Volksgruppen wie z.B. die Berber, zu denen die Tuareg gehören. Diese Völker wollen sicher nicht Araber genannt werden.
Danke für die Aufklärung. Tut mir leid, dass mir keine bessere Formulierung eingefallen ist. Ich hätte sie auch eher als türkische-stämmige Jugendliche eingeordnet, wollte die Herkunft aber nicht so einschränken, da ich es ja nicht 100% wissen und nur nach dem Äußeren einordnen kann. (Deswegen hatte ich auch auf eine "religiöse" Einordnung verzichtet.) Habe das jetzt mal in meinem vorherigen Beitrag etwas angepasst.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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