Umgang im Forum miteinander - das wünsche ich mir ... - # 4
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colibri
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Tja, die Macht des Wortes. Es braucht vielleicht > 1000 Worte, um eine Beziehung aufzubauen, aber es reicht mitunter ein einziges Wort, um sie zu zerstören.
Und trotzdem - da schließe ich mit ein - rutscht einem mal was falsches raus. Dann ist es draussen und man kann es nicht mehr einfangen. Da ist dann der Mund manchmal schneller als das Hirn, und das ist schade.
Ich finde aber, dass die Diskussionen hier meist sehr gut laufen. In anderen Foren/Bereichen sieht das oft ganz anders aus und dort wird nur noch verbal aufeinander eingeschlagen.
Grüsse an die Runde,
colibri
Und trotzdem - da schließe ich mit ein - rutscht einem mal was falsches raus. Dann ist es draussen und man kann es nicht mehr einfangen. Da ist dann der Mund manchmal schneller als das Hirn, und das ist schade.
Ich finde aber, dass die Diskussionen hier meist sehr gut laufen. In anderen Foren/Bereichen sieht das oft ganz anders aus und dort wird nur noch verbal aufeinander eingeschlagen.
Grüsse an die Runde,
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Marlene K.
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Ich habe, auch als Administrator, in den letzten Jahren ein paar Erfahrungen gesammelt.
Auf diesem Hintergrund einen ganz dicken Dank an Dich, @Anne-Mette, die hier einen Raum zur Verfügung stellt, den ich nicht hoch genug einschätzen kann.
Ich habe mir erlaubt, die ganz oben formulierten Hoffnungen mit Quellenangabe in meinem Forum Poli(t)tunten bei Gayroyal zu zitieren, liebe @Jalana. Ich hoffe, dass dies erlaubt ist. Ich gebe zu, ich habe mir erst hinterher die Frage gestellt.
Meine Erfahrung bestätigt die Aussage mit den Ich-Botschaften.
Was ich auf keinen Fall für richtig halte, ist es, persönliche Animositäten auf Privatnachrichten zu verschieben. Hier werden die Hemmungen noch geringer und die Möglichkeit einer Gegenrede mit der Begründung, warum ich mich verletzt fühle, schwieriger. Hier sollte eher jede*r überlegen, wie das, was er sagt, beim anderen ankommt. Für mich ist ein Abbruch der Kommunikation immer nur die "ultima Ratio", die allerletzte Lösung. Bei einer "Schlammschlacht" im Privaten bleibt aber leider oft keine andere Möglichkeit.
Ich habe in solchen Fällen schon Mal nachgefragt, ob ich das gesagte öffentlich machen darf und dies nach Zustimmung auch anonymisiert schon getan. Es kam zwar die Aussage, dass diejenige, die die Angriffe unterhalb der Gürtellinie gefahren hat zu dem Gesagten stehen könne. Die Person ist allerdings öffentlich nie aus der Deckung gekommen. Ich hatte alllerdings danach privat Ruhe ohne sperren zu müssen.
Ich hoffe, mein Ton war jetzt nicht zu verletzt und "zickig".
Ralf (...ich denke immer noch über Marlene nach. Erfülle ich damit nur Erwartungen oder möchte ich den Namen?
Auf diesem Hintergrund einen ganz dicken Dank an Dich, @Anne-Mette, die hier einen Raum zur Verfügung stellt, den ich nicht hoch genug einschätzen kann.
Ich habe mir erlaubt, die ganz oben formulierten Hoffnungen mit Quellenangabe in meinem Forum Poli(t)tunten bei Gayroyal zu zitieren, liebe @Jalana. Ich hoffe, dass dies erlaubt ist. Ich gebe zu, ich habe mir erst hinterher die Frage gestellt.
Meine Erfahrung bestätigt die Aussage mit den Ich-Botschaften.
Was ich auf keinen Fall für richtig halte, ist es, persönliche Animositäten auf Privatnachrichten zu verschieben. Hier werden die Hemmungen noch geringer und die Möglichkeit einer Gegenrede mit der Begründung, warum ich mich verletzt fühle, schwieriger. Hier sollte eher jede*r überlegen, wie das, was er sagt, beim anderen ankommt. Für mich ist ein Abbruch der Kommunikation immer nur die "ultima Ratio", die allerletzte Lösung. Bei einer "Schlammschlacht" im Privaten bleibt aber leider oft keine andere Möglichkeit.
Ich habe in solchen Fällen schon Mal nachgefragt, ob ich das gesagte öffentlich machen darf und dies nach Zustimmung auch anonymisiert schon getan. Es kam zwar die Aussage, dass diejenige, die die Angriffe unterhalb der Gürtellinie gefahren hat zu dem Gesagten stehen könne. Die Person ist allerdings öffentlich nie aus der Deckung gekommen. Ich hatte alllerdings danach privat Ruhe ohne sperren zu müssen.
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Ralf (...ich denke immer noch über Marlene nach. Erfülle ich damit nur Erwartungen oder möchte ich den Namen?
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Luna
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Hallo Polittunte,PolitTunte hat geschrieben: Do 16. Aug 2018, 13:42
Was ich auf keinen Fall für richtig halte, ist es, persönliche Animositäten auf Privatnachrichten zu verschieben. Hier werden die Hemmungen noch geringer und die Möglichkeit einer Gegenrede mit der Begründung, warum ich mich verletzt fühle, schwieriger. Hier sollte eher jede*r überlegen, wie das, was er sagt, beim anderen ankommt. Für mich ist ein Abbruch der Kommunikation immer nur die "ultima Ratio", die allerletzte Lösung. Bei einer "Schlammschlacht" im Privaten bleibt aber leider oft keine andere Möglichkeit.
Deine Argumentation hat was - für die Beteiligten. Ich wäre allerdings froh, würden manche Privatfehden via pn ausgetragen. Es regt mich richtig auf, wenn interessante Themen verloren gehen bzw gekapert werden, weil Einzelne sich über zig Postings hinweg beflegeln müssen.
Alles Liebe
Luna
p.s.: nach den letzten Wochen bin ich froh, dass jemand das Thema wieder mal nach oben geholt hat.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Ich habe im Streitfall zu meinen Kindern immer gesagt, dass es mich nicht interessiert, wer angefangen hat, sondern wer als erster damit aufhört ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Michi
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Hallo Ralf,PolitTunte hat geschrieben: Do 16. Aug 2018, 13:42 Meine Erfahrung bestätigt die Aussage mit den Ich-Botschaften.
Was ich auf keinen Fall für richtig halte, ist es, persönliche Animositäten auf Privatnachrichten zu verschieben. ...
Ich hoffe, mein Ton war jetzt nicht zu verletzt und "zickig".
Ralf (...ich denke immer noch über Marlene nach. Erfülle ich damit nur Erwartungen oder möchte ich den Namen?
vorab: ich finde deinen Ton ganz in Ordnung.
Grundsätzlich sehe ich diese Ich-Botschaften als den richtigen Weg, um bemühe mich darum, obgleich ich mehr als einmal erlebt habe, dass mir dies als Schwäche ausgelegt und als willkommene Gelegenheit zum Nachtreten genutzt wurde.
Mit privatem Austausch habe ich persönlich grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht, ganz gleich ob die Kontaktaufnahme von mir oder meinem Gegenüber ausging. Allerdings habe ich in den wenigen Fällen, wo ich eine Eskalation befürchten musste, auch eine Kontaktsperre aktiviert, um mich gar nicht erst weiter provozieren zu lassen. Eine dieser wenigen Personen hat dann etwas später und mit viel Krawall dieses Forum verlassen.
Und zu deinem Nachdenken über Marlene: Ich finde ihn sehr harmonisch zu deiner Erscheinung. Die Frage ist halt, ob du das möchtest, oder eher ein Statement, eine Provokation.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Marlene K.
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Danke für die lieben Worte, liebe Michi,
ich denke bei den Privatnachrichten auch an zwei Fälle, wo eine Diskussion heftig öffentlich und noch heftiger mit persönlichen Nachrichten im Verborgenen geführt wurde.
Danke auch für Deinen Eindruck von meinem Namen. Die meisten Menschen empfinden es nach meiner Erfahrung als Provokation oder Verunsicherung, dass ich den Namen Ralf nicht ablege.
Ich persönlich kann mit beidem Leben, fühle kein Bedürfnis meine Identität durch einen Namen zu klären.
Alles Liebe wünscht
Ralf
ich denke bei den Privatnachrichten auch an zwei Fälle, wo eine Diskussion heftig öffentlich und noch heftiger mit persönlichen Nachrichten im Verborgenen geführt wurde.
Danke auch für Deinen Eindruck von meinem Namen. Die meisten Menschen empfinden es nach meiner Erfahrung als Provokation oder Verunsicherung, dass ich den Namen Ralf nicht ablege.
Ich persönlich kann mit beidem Leben, fühle kein Bedürfnis meine Identität durch einen Namen zu klären.
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Ralf
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Marlene K.
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Liebe Luna,
ja, dass kenn ich, dass endlose Feden nerven können. Solche Auseinandersetzungen müssen schnell beendet werden. Diese bringen meist keine Klärung von Sachfragen.
Auch Dir danke und alles Liebe
Ralf
ja, dass kenn ich, dass endlose Feden nerven können. Solche Auseinandersetzungen müssen schnell beendet werden. Diese bringen meist keine Klärung von Sachfragen.
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Marlene
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Exuser-2019-01-04
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Liebe Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: Do 16. Aug 2018, 17:48 Ich habe im Streitfall zu meinen Kindern immer gesagt, dass es mich nicht interessiert, wer angefangen hat, sondern wer als erster damit aufhört ...
möchtest Du es so verstanden wissen, daß jemand z.B. einen "Gegner" verbal zu Boden schlägt, und dann anmerkt, ich bin jetzt der/die erste, der aufhört - also bin ich jetzt der/die Gute?
Oder umgekehrt, das Opfer "schlägt" nicht zurück? - und ist der/die Gute?
Macht mir ein wenig Magengrummeln....
VG Sasha
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Hallo Sasha,
es geht nicht darum, wer der/die Gute ist, sondern wer zuerst die Kurve in einem Streit bekommt und wieder auf "friedlich" bzw. "sachlich" schaltet. Es geht auch nicht um "zu Boden schlagen" weder verbal noch körperlich. Es geht darum, die Emotionen wieder einzufangen und dabei auch fähig ist, sich selber zu hinterfragen. Das bedeutet nicht, dass man klein beigibt. Es bedeutet, dass man seine Position nicht verletztend vertritt.
es geht nicht darum, wer der/die Gute ist, sondern wer zuerst die Kurve in einem Streit bekommt und wieder auf "friedlich" bzw. "sachlich" schaltet. Es geht auch nicht um "zu Boden schlagen" weder verbal noch körperlich. Es geht darum, die Emotionen wieder einzufangen und dabei auch fähig ist, sich selber zu hinterfragen. Das bedeutet nicht, dass man klein beigibt. Es bedeutet, dass man seine Position nicht verletztend vertritt.
Viele Grüße
Vicky
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Whoopy Highfly
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Hallo Leute,
Ich sehe das so:
Jeder sollte den Gegenüber so respektieren, behandeln, anschreiben, etc. wie er selbst respektiert, behandelt, etc. werden möchte.
Denn, wie man in den Wald ruft, schallt es heraus.
Falls ich mich doch mal im "Ton" vergreifen sollte, bitte eine direkte Rückmeldung.
VG Steffi
Ich sehe das so:
Jeder sollte den Gegenüber so respektieren, behandeln, anschreiben, etc. wie er selbst respektiert, behandelt, etc. werden möchte.
Denn, wie man in den Wald ruft, schallt es heraus.
Falls ich mich doch mal im "Ton" vergreifen sollte, bitte eine direkte Rückmeldung.
VG Steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.
Bye
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Michelle_Engelhardt
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Ich bin offen, ehrlich, frei heraus. Manche mögen diese Eigenschaft an mir schätzen, andere eher nicht. Akzeptieren tue ich beide Lager. Ich habe aber in meinem Leben lange genug zu allem ja und amen gesagt. Seitdem ich das nicht mehr mache, geht es mir bedeutend besser.....auch wenn ich damit hier und da anecken sollte...so isses nun mal.
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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Conny-Andrea
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Hallo ihr Lieben
Offen und ehrlich ist aber manchmal auch verletzend. Ich möchte aber niemanden verletzen. Deshalb versuche ich immer diplomatisch zu sein.
Bei einer Diskussion mag ich nicht das Wort STREIT. Das hat für mich etwas Aggressives. Der Streit ist der Vorbote des Kampfes. Eine Diskussion soll aber ein Austausch von logischen Argumenten unter intelligenten Menschen sein.
Bei einer verbalen Diskussion höre ich dem Gegenüber aufmerksam zu und versuche seine Argumente nachzuverfolgen. Wenn ich erkenne, dass seine Argumente die besseren sind gebe ich das offen zu und ändere meinen Standpunkt. Das Gleiche würde ich von meinem Gegenüber erwarten. Wenn aber beide Seiten ihren Standpunkt nicht ändern wollen, dann ist das eben so. Kein Grund für einen Streit. Im allgemeinen sind hier wenige Teilnehmer (2 oder mehr) involviert.
Eine schriftliche Diskussion in einem Forum oder ähnlichen Institutionen ist viel schwieriger in vernünftigen Bahnen zu halten. Selbst wenn ich meine Texte akribisch nachbessere, umformuliere oder neu verfasse um meine Position so gut wie möglich zu erklären, ist es fast hundertprozentig sicher, dass andere Menschen meinen Text anders verstehen als ich ihn gemeint habe. Jeder Mensch tickt nun einmal anders. Ihre Antworten werden von mir natürlich genauso meistens missverstanden. Das heißt: Ich erkenne nicht den Sinn den sie ausdrücken wollten und verstehe sie falsch. Teilnehmerzahl hier ist fast unbegrenzt, also gibt es auch genau so viele Meinungen.
Deshalb ist eine politische oder anderweitig wichtige Diskussion für mich persönlich HIER nicht machbar. Selbst wenn alle Beteiligten absolut lautere Absichten hätten, was ja erwiesenermaßen hier schon oft nicht der Fall war.
Dazu kommt noch, dass die hier vertretenen User/Userinnen meistens ein unterschiedliches Bildungsniveau haben. Das reicht von Schreibern mit Legasthenie und abgebrochenem Hauptschulabschluss bis zum diplomierten Akademiker mit Rhetorik-Ausbildung. Damit ist ein schriftlicher Austausch ziemlich unfair und der Ausgang von vornherein schon sicher.
Mein persönliches Fazit: Ich enthalte mich hier "wichtigen" Diskussionen und beschränke mich auf die Themen, bei denen ich mich wohlfühle. Andere dürfen das gerne anders sehen. "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" (Friedrich II.)
Liebe Grüße von Conny-Andrea
Offen und ehrlich ist aber manchmal auch verletzend. Ich möchte aber niemanden verletzen. Deshalb versuche ich immer diplomatisch zu sein.
Bei einer Diskussion mag ich nicht das Wort STREIT. Das hat für mich etwas Aggressives. Der Streit ist der Vorbote des Kampfes. Eine Diskussion soll aber ein Austausch von logischen Argumenten unter intelligenten Menschen sein.
Bei einer verbalen Diskussion höre ich dem Gegenüber aufmerksam zu und versuche seine Argumente nachzuverfolgen. Wenn ich erkenne, dass seine Argumente die besseren sind gebe ich das offen zu und ändere meinen Standpunkt. Das Gleiche würde ich von meinem Gegenüber erwarten. Wenn aber beide Seiten ihren Standpunkt nicht ändern wollen, dann ist das eben so. Kein Grund für einen Streit. Im allgemeinen sind hier wenige Teilnehmer (2 oder mehr) involviert.
Eine schriftliche Diskussion in einem Forum oder ähnlichen Institutionen ist viel schwieriger in vernünftigen Bahnen zu halten. Selbst wenn ich meine Texte akribisch nachbessere, umformuliere oder neu verfasse um meine Position so gut wie möglich zu erklären, ist es fast hundertprozentig sicher, dass andere Menschen meinen Text anders verstehen als ich ihn gemeint habe. Jeder Mensch tickt nun einmal anders. Ihre Antworten werden von mir natürlich genauso meistens missverstanden. Das heißt: Ich erkenne nicht den Sinn den sie ausdrücken wollten und verstehe sie falsch. Teilnehmerzahl hier ist fast unbegrenzt, also gibt es auch genau so viele Meinungen.
Deshalb ist eine politische oder anderweitig wichtige Diskussion für mich persönlich HIER nicht machbar. Selbst wenn alle Beteiligten absolut lautere Absichten hätten, was ja erwiesenermaßen hier schon oft nicht der Fall war.
Dazu kommt noch, dass die hier vertretenen User/Userinnen meistens ein unterschiedliches Bildungsniveau haben. Das reicht von Schreibern mit Legasthenie und abgebrochenem Hauptschulabschluss bis zum diplomierten Akademiker mit Rhetorik-Ausbildung. Damit ist ein schriftlicher Austausch ziemlich unfair und der Ausgang von vornherein schon sicher.
Mein persönliches Fazit: Ich enthalte mich hier "wichtigen" Diskussionen und beschränke mich auf die Themen, bei denen ich mich wohlfühle. Andere dürfen das gerne anders sehen. "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" (Friedrich II.)
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Das sehe ich anders. Es kommt darauf an, dass man sich gegenseitig ernst nimmt und respektiert, dann klappt es auch mit dem Austausch.Conny-Andrea hat geschrieben: So 19. Aug 2018, 12:51 Dazu kommt noch, dass die hier vertretenen User/Userinnen meistens ein unterschiedliches Bildungsniveau haben. Das reicht von Schreibern mit Legasthenie und abgebrochenem Hauptschulabschluss bis zum diplomierten Akademiker mit Rhetorik-Ausbildung. Damit ist ein schriftlicher Austausch ziemlich unfair und der Ausgang von vornherein schon sicher.
Das ist zwar richtig. Aber er meinte damit, jeder solle seine Pflicht für den Staat tun. Dann würde er ihn auch in Ruhe seinen Ideen nachgehen lassen. Und was die Pflicht für den preußischen Staat bedeutete, ist ja hinlänglich bekannt. Es ging ihm nur um die Arbeitskraft, nicht um Toleranz.Conny-Andrea hat geschrieben: So 19. Aug 2018, 12:51 "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" (Friedrich II.)
Viele Grüße
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Vicky_Rose hat geschrieben: So 19. Aug 2018, 14:15 Das ist zwar richtig. Aber er meinte damit, jeder solle seine Pflicht für den Staat tun. Dann würde er ihn auch in Ruhe seinen Ideen nachgehen lassen. Und was die Pflicht für den preußischen Staat bedeutete, ist ja hinlänglich bekannt. Es ging ihm nur um die Arbeitskraft, nicht um Toleranz.
Wikipedia sagt dazu:
Die für Preußen in wirtschaftlicher Hinsicht nicht ganz uneigennützige Toleranz und Offenheit gegenüber Einwanderern und religiösen Minderheiten wie Hugenotten und Katholiken war keine Reform, sondern wurde schon vor seiner Amtszeit praktiziert. Der geflügelte Ausspruch (22. Juni 1740) "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" fasste diese Praxis nur in eine griffige Formel.
Aber danke für das Beispiel wie sich nach einer einfachen Aussage (Zitat) gleich wieder ein Gegenspruch erhebt und (bei entsprechender Motivation) möglicherweise eskalieren könnte.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Re: Umgang im Forum miteinander „ das wünsche ich mir ...
Offen und ehrlich muss nicht verletzend sein. Es kommt darauf an, wie man es rüber bringt. Besser als lügen ist es allemal und Kritik kann auch durchaus hilfreich sein.
Frei nach Bernd Stromberg: "Ich kann bei einem Hundehaufen halt nicht sagen.....och das ist aber ein toller Schokoladenkuchen"
Natürlich gibt es aber auch jene, die sich jeden Schuh anziehen, egal was man sagt.
Liebe Grüße
Michelle
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