Wie soll der anfang.....
Wie soll der anfang..... - # 2

allgemeiner Austausch
Michi
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 16 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Mona,

ich kann ebenfalls nur betonen, dass es kein "entweder Arzt oder Selbsthilfegruppe" gibt, sondern dich beides voneinander unabhängig weiter bringt. Ich würde sogar annehmen, dass dich ein guter Arzt/Psychologe schon sehr bald fragen wird, ob du schon Kontakt mit anderen Betroffenen hattest, und dir dies empfehlen wird. Ich selbst hatte bisher noch keinen Gesprächsbedarf beim Psychologen, aber schon von anderen Betroffenen so manches gehört. Umgekehrt, in der SHG dürfte es ähnlich sein. Empfehlungen bzgl. Psychologen wirst du dort mit Sicherheit bekommen, und die sind womöglich auch erfolgversprechender als bei einem Hausarzt, der in dem Thema völlig neu ist, und sich auch erst schlau machen muss.

Ebenso würde ich dir empfehlen, einen zweiten Psychologen zu testen, wenn du dich beim ersten nicht 100% wohl und aufgehoben fühlst.


Liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mona
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 17 im Thema

Beitrag von Mona »

Anne-Mette hat geschrieben: Di 31. Jul 2018, 16:11 Moin,

mir ging es mit dem Hinweis auf die Hausärztin darum, dass vielleicht ein Vertrauensverhältnis besteht und man erst einmal ein Gespräch führen möchte ohne dass eine "höhere Instanz" eingebunden wird.
Zu vielen PsychologInnen kann man oder Frau auch ohne Überweisung gehen, d.h. man legt einfach seine Karte vor.
(telefonisch vorher abklären)

Gruß
Anne-Mette
Danke (smili)
Svetlana Medwedewna hat geschrieben: Di 31. Jul 2018, 17:37 Hallo Mona,
was genau ist denn das Problem, mit dem Du ringst? Ist es Dir selbst schon bewusst oder eierst Du noch im dunkeln drum herum? Wenn die gute Fee daher käme was würdest Du Dir denn wünschen?
Hmmm....Ist es nicht deutlich? Ich weiß nicht wo Ich anfangen soll und wie,und Ich will alles erfahren um evtluele Fehler auszuschließen.
Wenn jetzt eine Fee kommen würde und mich nach einen Wunsch erfüllen würde,dann würde Ich sagen mach mich zur einer Frau!
MichiWell hat geschrieben: Di 31. Jul 2018, 20:17 Hallo Mona,

ich kann ebenfalls nur betonen, dass es kein "entweder Arzt oder Selbsthilfegruppe" gibt, sondern dich beides voneinander unabhängig weiter bringt. Ich würde sogar annehmen, dass dich ein guter Arzt/Psychologe schon sehr bald fragen wird, ob du schon Kontakt mit anderen Betroffenen hattest

Das hoffe Ich doch das mich irgendwas oder wer weiter bringt.....
Ja den Kontakt zur anderen Betroffenen suche Ich auch,Ich hoffe das Ich hier auch jemanden finde man weiß es nie.
ExuserIn-2018-09-22
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2018-09-22 »

Ich bin jemand der gerne erst mal richtig Versteht um was es sich eigentlich dreht, spart Ärger und Missverständnisse, also sorry falls ich Dir ein wenig kompliziert oder umständlich vorkommen. So wie ich Dich verstanden habe geht es für Dich um die endgültige Transformation zur Frau oder liege ich da falsch? Was sagt denn dein innerer Kompass zu dir? Zeigt er Dir eine eindeutige Richtung?`Gibt er Dir wenigstens eine grobe Orientierung (wie rechts/links, vorne/hinten)? Oder dreht er sich einfach beständig im Kreis ohne jeglichen Anhaltspunkt wohin? Wenn er sich einfach nur hin und her bewegt und Dir nichts eindeutiges angibt, besteht doch immerhin die Möglichkeit, das Du zumindest für den aktuellen Augenblick schon genau dort bist wo Du im Augenblick sein solltest. Es jedoch noch nicht erkennen kannst. Wenn es mir so geht gehe erst mal in die Beobachtung und lasse das Chaos auf mich wirken, je weniger Du darauf reagiert und je neutraler Du Dir das ganze anschauen kannst, um so eher wird sich der Sturm beruhigen und Dir den weiteren Weg frei geben. (Erstarren oder tot stellen ist auch eine mögliche Reaktion, auch nicht der wahre Jakob) Ich glaube nicht das es Fehler gibt die Du machen kannst wenn Du dir die Zeit gibst die Du brauchst. Vom Taoismus aus betrachtet ist abwarten und gewissermassen "austragen" eine weibliche Eigenschaft (ich möchte hier nicht Passivität lobpreisen, doch manche Dinge benötigen ihre eigene Zeit, vermutlich alle) Ein Kind zu bekommen kann man nicht grundsätzlich beschleunigen. Gehe schwanger mit deinem Vorhaben und laß' es sich entwickeln, vielleicht gibt Dir das die Möglichkeit neue Facetten Deiner Persönlichkeit zu entdecken die Dir sonst unzugänglich geblieben wären.
Mona
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 19 im Thema

Beitrag von Mona »

Ich wäre noch für vorschläge,und Wissenswertes dankbar,was kann Ich dem Arzt/Ärztin sagen und was nicht.
Am 20ten oder 21ten werd Ich mit meinem Problem zur meiner Ärztin gehen mal sehen was auf mich dann zukommt.
Habe da echt schon angst davor. :-/

Ist hier echt keiner aus der ecke von Heppenheim?? Hmm.....
Michelle_Engelhardt
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 20 im Thema

Beitrag von Michelle_Engelhardt »

Hey Mona,

was genau Du dem Arzt sagen sollst? Im Grunde muss das nicht viel sein, denn er wird höchstwahrscheinlich wenig bis gar keinen Schimmer von der Materie haben und Dir eine Überweisung zum Psychotherapeuten ausstellen. Im Grunde genügt es ihm zu sagen, dass Du ein Identitätsproblem hast und Dich gerne in die Hände eines Therapeuten geben möchtest. Als Erklärung reicht im Prinzip, was Du uns in Deinem ersten Posting geschrieben hast. Das ist auf jeden Fall ein guter Einstieg und der Rest ergibt sich aus dem Gespräch.....und keine Angst, Dein Arzt entscheidet nicht, ob Du Frau bist oder nicht. Das entscheidet auch kein Therapeut, sondern nur eine einzige Person.....nämlich Du!

Alles Liebe
Michelle
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Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
Joe95
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 21 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Mona hat geschrieben: So 12. Aug 2018, 19:51 Ich wäre noch für vorschläge,und Wissenswertes dankbar,was kann Ich dem Arzt/Ärztin sagen und was nicht.
Am 20ten oder 21ten werd Ich mit meinem Problem zur meiner Ärztin gehen mal sehen was auf mich dann zukommt.
Habe da echt schon angst davor. :-/

Ist hier echt keiner aus der ecke von Heppenheim?? Hmm.....
"Ich habe ein Problem mit meiner Rolle als Mann".
Das waren meine ersten Worte gegenüber meinem Hausarzt und ähnlich habe ich mich wohl auch am Telefon ausgedrückt bei meinem ersten Anruf beim Psychotherapeuten.

Ich denke es kommt auch sehr darauf an wie sehr du deinem Arzt vertraust.
Sollte das Vertrauen nicht so stark sein kannst du sicherlich auch eine Überweisung bekommen ohne spezielle Angaben zu machen.
Dann sagst du einfach "ich hab Probleme, über die ich nicht so reden kann" und gut is...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Michi
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 22 im Thema

Beitrag von Michi »

Joe95 hat geschrieben: Mo 13. Aug 2018, 08:38 Dann sagst du einfach "ich hab Probleme, über die ich nicht so reden kann" und gut is...
Ich finde, dass ist das Beste, was man sagen kann. Vielleicht dazu noch ergänzen, dass/ob es dringend ist.

Genau aus diesem Grund geht man doch zum Psychologen, um über Dinge zu reden, über die man sonst mit niemand richtig reden kann.

Mehr würde ich bei meinem Hausarzt auch nicht sagen wollen, wenn ich in der Situation wäre. Zumal da auch immer noch ein-zwei Schwestern herumwuseln, und der Arzt mehr am Computer herumtippt, als mich anzuschauen und mit mir zu sprechen. (Aber man hat ja dank Ärztemangel keine Wahl.)


Liebe Grüße
Michi
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Nobbi56
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 23 im Thema

Beitrag von Nobbi56 »

Hallo Mona,

Du weißt ja: auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

Du möchtest vor allem einen Tipp haben, wie Du das Gespräch mit dem Arzt am besten beginnen solltest?

Nun, ein par Ideen und Vorschläge wurden ja schon gepostet. Hier wäre mein Rat: Unabhängig davon, ob Du Dich gleich dem Hausarzt/der Hausärztin anvertrauen willst oder doch lieber erst beim Psychiater/Psychotherapeuten die Dinge "beim Namen nennen" willst, ich würde ungefähr so beginnen:

"Also, ich bin heute zu Ihnen gekommen, weil es bei mir um die Thematik Transsexualität/Transidentität geht. Und zwar fühle ich mich zunehmend unwohl in meinem männlichen Körper und habe immer mehr das Gefühl, als Frau im falschen Körper geboren zu sein."


Und dann kannst du Deine Empfindungen und Probleme, wie Du sie hier im Forum im ersten Beitrag geschildert hast, so auch dem Gegenüber erläutern.

Ich denke, da Transsexualität/Transidentität heute ja zumindest in der Medizin und Psychiatrie kein Tabuthema mehr ist und es eigentlich keinen Mediziner (selbst Allgemeinmedizin) mehr hierzulande geben sollte, dem dieses Thema gänzlich fremd ist, solltest Du damit einen guten und zielführenden Gesprächseinstieg finden und die Basis für das wichtige Vertrauensverhältnis schaffen können.

Natürlich kostet es immer einige Überwindung, sich vor einem zu Anfang noch fremden Menschen - und sei es auch jemand "vom Fach" - in so einer höchstpersönlichen und intimen Angelegenheit "outen" zu müssen. Das ist zweifellos erst mal eine echte Hürde, die genommen werden will. Aber wie hier eigentlich von allen schon geschrieben wurde, dürfte dieser Schritt in Deiner Situation unvermeidbar und notwendig sein, damit sich Deine Befindlichkeit und Deine Unsicherheit nicht noch steigern und Du professionelle Hilfe bekommst.

Gaaanz viel Glück dabei wünscht Dir

Nobbi )))(:
Whoopy Highfly
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 24 im Thema

Beitrag von Whoopy Highfly »

Hallo Mona,
Ich war/bin oder so genauso verunsichert (gewesen) wie du. Da ich sowieso schon in psychotherapeutischen Behandlung bin, kam das Gespräch, wegen meinen Schwierigkeiten, auf das Thema TS TV. Erst danach wurde mir bewusst, das in mir noch eine Zweite Person ist. Das habe ich auch schon mit dem Psychologen und mit dem Hausarzt besprochen. Ferner ist dieses Forum sehr hilfreich.
Mir ist dabei einiges klarer geworden.
Ich sage mal so: Mein Weg zu mir ist wie die Wanderung auf dem Jakobsweg, steinig aber erfüllend.

Die Mädels hier sind klasse und hilfsbereit.

Gruß
steffi
Bin auf dem Weg. Bitte sucht mich nicht.
Melde mich demnächst wieder.

Bye
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 25 im Thema

Beitrag von Mona »

Huhu,

Ich danke Euch,und jeden der mir echt Hilfreiche Tips gab welche Ich auch umsätzen werde.
Habe echt viel nachgedacht über jede antwort die Ich bekomme habe und bin total dankbar dafür,hätte nicht gedacht das mir ein Forum Fremder irgendwie Helfen kann oder Tips geben kann.
Bin froh mich hier angemeldet zu haben,daß war der erste Schritt in richtige Richtung,und die nähsten Schritte werden kommen.

Ich wollte vor paar Wochen das alles schnell gehen soll,ob es einenTherapeut zu bekommen oder einen Arzt einbinden oder sonst was,aber nun sehe Ich es anders.
Es soll ein Schritt nach dem anderen gemacht werden sonst stolpert man und fällt hin^^
Ich dachte auch,daß die erste gute anlaufstelle für mich mein Hausarzt/Ärztin sein sollte.
Dem ist es aber nicht,den dieser wird mir zu 100% nicht weiter Helfen können.
Habe mir paar Therapeuten rausgesucht,welche Ich nun nach und nach Kontaktieren werde um einen Termin zu bekommen.
Ja mal sehen was noch so auf mich zu kommt die nähste zeit......

Lg an alle Mona
Michi
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 26 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Mona,

nicht wenige von uns (auch ich) standen am Anfang und brauchten Hilfe, als sie sich zum ersten Mal in einem Forum angemeldet haben. Wir haben Unterstützung erfahren, und nun geben wir diese anderen, die nach uns gekommen sind, die diese Hilfe jetzt brauchen. Das finde ich ganz normal und selbstverständlich. (Okay, meine Freundin würde mich jetzt liebevoll erinnern, achtsamer zu sein, und von Altruismus zu schreiben. Und Recht hat sie.)

Ich vertraue darauf, dass du in ein paar Jahren, dann wenn du selbst deinen Weg gefunden hast, du dich an erinnern wirst und dann ebenfalls andren die Hilfe und Unterstützung gibst, der sie bedürfen.


Lieb Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
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heike65

Re: Wie soll der anfang.....

Post 27 im Thema

Beitrag von heike65 »

Hallo Mona

ich denke du solltest nicht zu grosse Erwartungen an die Psycholgen haben, klar habe ich von denen auch ein paar gute Tips bekommen, aber ich denke eine vertraute Person mit der man über alles reden kann ist das A und O. Auch sind psychologen völlig unterschiedlich, der eine geht streng wissenschaftlich vor und gibt die Fragebögen die unter Zeitdruck aus gefüllt werden müssen, andere setzen nur auf Gespräche . Der eine sagt nach ein paar Sitzungen, ich bin mir bei ihnen nicht sicher und kommt nicht zu einer Diagnose, der nächste sagt nach 30 Minuten, alles klar, Standard Trans Lebensweg, Diagnose F64.0, eigentlich sind wir jetzt durch.
Tatjana_59
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 28 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

heike65 hat geschrieben: Mi 22. Aug 2018, 18:52 Hallo Mona

ich denke du solltest nicht zu grosse Erwartungen an die Psycholgen haben, klar habe ich von denen auch ein paar gute Tips bekommen, aber ich denke eine vertraute Person mit der man über alles reden kann ist das A und O. Auch sind psychologen völlig unterschiedlich, der eine geht streng wissenschaftlich vor und gibt die Fragebögen die unter Zeitdruck aus gefüllt werden müssen, andere setzen nur auf Gespräche . Der eine sagt nach ein paar Sitzungen, ich bin mir bei ihnen nicht sicher und kommt nicht zu einer Diagnose, der nächste sagt nach 30 Minuten, alles klar, Standard Trans Lebensweg, Diagnose F64.0, eigentlich sind wir jetzt durch.
Vertrauen zum Psychologen hin oder her, der Psychologe kann dir weiterhelfen, egal wie schnell er Diagnosen stellt. Egal ob er sie wissenschaftlich angeht oder wie auch immer.
Eine vertraute Person mit der ich über alles reden kann hilft mir gewissermaßen auch. Nur wenn mein Weg in eine Richtung gehen soll die sich Transition nennt, egal wie weit diese dann fehtz, hilft mir keine vertraute Person sondern der Psychologe in Form von Diagnosen oder Indikationen.
Ich rede jetzt vom klassischen Weg, egal wie richtig oder falsch dieser nach dem Tsg ist.
Die Aushebelung des TSG wie es Manu zB gemacht hat dürfte die absolute Ausnahme sein.
Ohne Psychologen und nur mit vertrauten Personen würde ich heute noch ohne Hormone und Operationen dastehen.

LG Tatjana
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Re: Wie soll der anfang.....

Post 29 im Thema

Beitrag von Céline »

Hallo Mona,
Ich hatte anfangs viel Kontakt zu einigen Menschen hier im Forum denen ich sehr viel verdanke da sie mir wirklich geholfen haben ohne mich in eine Falsche Richtung zu führen(Danke nochmals😉).Das wichtigste ist wirklich nichts zu überstürzen,den manche unüberlegte Handlungen sind gar nicht oder nur schwer rückgängig zu machen.
Zu meinen ersten Personen die von meiner Transidentität erfuhren gehörten auch mein Hausarzt(er ist über 60),er hat mir sehr viel Angst genommen und mich auch immer unterstützt und weitere Schritte mit eingeleitet.Ansonsten würden hier schon viele gute Tipps gegeben.
Das wichtigste ist einfach Vertraute Personen zu haben damit man auch an schlechten Tagen jemanden zum Reden zu haben.
Ich habe dadurch mittlerweile schon einige Freunschaften geschlossen.
Liebe Grüße
Kelly
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
heike65

Re: Wie soll der anfang.....

Post 30 im Thema

Beitrag von heike65 »

Tatjana_59 hat geschrieben: Mi 22. Aug 2018, 21:14
heike65 hat geschrieben: Mi 22. Aug 2018, 18:52 Hallo Mona

ich denke du solltest nicht zu grosse Erwartungen an die Psycholgen haben, klar habe ich von denen auch ein paar gute Tips bekommen, aber ich denke eine vertraute Person mit der man über alles reden kann ist das A und O. Auch sind psychologen völlig unterschiedlich, der eine geht streng wissenschaftlich vor und gibt die Fragebögen die unter Zeitdruck aus gefüllt werden müssen, andere setzen nur auf Gespräche . Der eine sagt nach ein paar Sitzungen, ich bin mir bei ihnen nicht sicher und kommt nicht zu einer Diagnose, der nächste sagt nach 30 Minuten, alles klar, Standard Trans Lebensweg, Diagnose F64.0, eigentlich sind wir jetzt durch.
Vertrauen zum Psychologen hin oder her, der Psychologe kann dir weiterhelfen, egal wie schnell er Diagnosen stellt. Egal ob er sie wissenschaftlich angeht oder wie auch immer.
Eine vertraute Person mit der ich über alles reden kann hilft mir gewissermaßen auch. Nur wenn mein Weg in eine Richtung gehen soll die sich Transition nennt, egal wie weit diese dann fehtz, hilft mir keine vertraute Person sondern der Psychologe in Form von Diagnosen oder Indikationen.
Ich rede jetzt vom klassischen Weg, egal wie richtig oder falsch dieser nach dem Tsg ist.
Die Aushebelung des TSG wie es Manu zB gemacht hat dürfte die absolute Ausnahme sein.
Ohne Psychologen und nur mit vertrauten Personen würde ich heute noch ohne Hormone und Operationen dastehen.

LG Tatjana
ohne Psycho wird es schwierig, weil du die indikation brauchst, da gehen wir dacor
allerdings fürs tägliche ( und wie beide haben partnerinnen mit denen wir uns austauschen können@ tatjana)
ist ein Partner/in ( der/die hier ja fehlt) das hilfreichste, ich mag mir nicht vorstellen das ganze nur mit meinem Thera
durchzuziehen, ohne Partnerin , nee das wäre in die hose gegangen.

Liebe Grüße

Heike

(man ersetze Partnerin durch Vertrauensperson etc)
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