Dann verläßt mich der Mut...
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bianca
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Dann verläßt mich der Mut...
Hallo ihr da draußen!
Geht es noch jemandem so: Man nimmt sich vor: Heute gehst Du mal so richtig als Frau raus, ohne Angst. Man fährt irgendwohin, zieht sich um, schminkt sich, und wenn es ernst wird, ist da doch wieder die Angst vor Entdeckung und Ärger mit Intoleranten. Dann wird es meist ein einsamer Spaziergang, und wenn jemand kommt, rutscht das Herz runter.
Freue mich auf Eure Beiträge
Liebe Grüße Bianca.
Geht es noch jemandem so: Man nimmt sich vor: Heute gehst Du mal so richtig als Frau raus, ohne Angst. Man fährt irgendwohin, zieht sich um, schminkt sich, und wenn es ernst wird, ist da doch wieder die Angst vor Entdeckung und Ärger mit Intoleranten. Dann wird es meist ein einsamer Spaziergang, und wenn jemand kommt, rutscht das Herz runter.
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Liebe Grüße Bianca.
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Anne-Mette
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Re: Dann verläßt mich der Mut...
Moin,
ich würde Aufwand und Erwartung nicht so hoch ansetzen.
"Ganz einfach" rausgehen. Ich denke mal, die Gefahr, unangenehm aufzufallen oder unangenehme Erlebnisse zu haben, tendiert gegen NULL, wenn man den Ort des Geschehens gut auswählt.
Vor einsamen Gegenden möchte ich allerdings eindringlich warnen. Ein Fußballspiel würde ich mir allerdings auch nicht unbedingt - auch nicht nach dem letzten Tatort - in einem Stadion angucken.
Ausgehen in einer Gruppe hilft; am besten wäre eine gemischte Gruppe - oder jedenfalls ein oder zwei Personen - ganz egal, welchen Geschlechts.
Gruß
CPG
ich würde Aufwand und Erwartung nicht so hoch ansetzen.
"Ganz einfach" rausgehen. Ich denke mal, die Gefahr, unangenehm aufzufallen oder unangenehme Erlebnisse zu haben, tendiert gegen NULL, wenn man den Ort des Geschehens gut auswählt.
Vor einsamen Gegenden möchte ich allerdings eindringlich warnen. Ein Fußballspiel würde ich mir allerdings auch nicht unbedingt - auch nicht nach dem letzten Tatort - in einem Stadion angucken.
Ausgehen in einer Gruppe hilft; am besten wäre eine gemischte Gruppe - oder jedenfalls ein oder zwei Personen - ganz egal, welchen Geschlechts.
Gruß
CPG
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Bianca D.
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Re: Dann verläßt mich der Mut...
Hallöchen,Katharina hat geschrieben: suche lieber das "pralle Leben", also z.B. die belebte Fußgängerzone, Kaufhäuser, Shopping-Centren etc.. Je mehr Öffentlichkeit/Passanten, desto weniger kannst du auffallen,
Dem kann ich nur zustimmen.Bis vor einem Jahr hab ich auch noch soviel Angst gehabt.Komischer Weise hat mir mein Besuch bei CPG(lebt auf nem Dorf) die Hemmungen genommen,in Rock und
so auf die Strasse zu gehen.Zu Hause in der Großstadt dann fleißig geübt und heute gibt es da keine Probleme mehr.Also nur zu-trau dich!
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Sanja
Re: Dann verläßt mich der Mut...
Hallo Bianka,
ich kann deine Angst ziemlich gut verstehen, weil es mich auch immer wieder Überwindung kostet, mich ganz als Frau gekleidet ins Gewühl zu stürzen.
In Damenjeans fällt man kaum auf, aber in Rock und Strümpfen ...
Ich habe es allerdings kein einziges Mal bereut, mich überwunden zu haben, vielleicht auch, weil ich praktisch noch nie ein wirklich schlimmes Erlebnis hatte.
Also: Nur Mut. Wenn ich die erste Angst überwunden habe, fühle ich mich jedenfalls immer großartig.
Von sehr einsamen Spaziergängen würde ich auch abraten. Einerseits sind die natürlich potentiell gefährlicher. Andrerseits habe ich mich dann immer
eher schlecht gefühlt, weil etwas heimliches immer mit etwas unanständigem in Verbindung gebracht wird. Und das haben wir wirklich nicht nötig, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls viel Mut und nur gute Erlebnisse als Frau.
Liebe Grüße
Sanja
ich kann deine Angst ziemlich gut verstehen, weil es mich auch immer wieder Überwindung kostet, mich ganz als Frau gekleidet ins Gewühl zu stürzen.
In Damenjeans fällt man kaum auf, aber in Rock und Strümpfen ...
Ich habe es allerdings kein einziges Mal bereut, mich überwunden zu haben, vielleicht auch, weil ich praktisch noch nie ein wirklich schlimmes Erlebnis hatte.
Also: Nur Mut. Wenn ich die erste Angst überwunden habe, fühle ich mich jedenfalls immer großartig.
Von sehr einsamen Spaziergängen würde ich auch abraten. Einerseits sind die natürlich potentiell gefährlicher. Andrerseits habe ich mich dann immer
eher schlecht gefühlt, weil etwas heimliches immer mit etwas unanständigem in Verbindung gebracht wird. Und das haben wir wirklich nicht nötig, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls viel Mut und nur gute Erlebnisse als Frau.
Liebe Grüße
Sanja
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conny
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Re: Dann verläßt mich der Mut...
hallo,
ich habe mich zum ersten mal an einem regentag in die stadt getraut, den schirm als mehr oder weniger sichtschutz. das gab mir zunächst die notwendige sicherheit und als der regen aufhörte machte ich natürlich den schirm zu. es war bereits dunkel und nach feierabend gingen alle zielstrebig ihre wege ohne andere und mich länger zu "fixieren". bevor jemand evtl. mitbekam, dass die "frau" die er gerade gesehen hatte etwas atypisch aussieht, waren wir schon einige meter weit auseinander um noch weitere notiz voneinander zu nehmen.
dies vielleicht zur anregung.
ich habe mich zum ersten mal an einem regentag in die stadt getraut, den schirm als mehr oder weniger sichtschutz. das gab mir zunächst die notwendige sicherheit und als der regen aufhörte machte ich natürlich den schirm zu. es war bereits dunkel und nach feierabend gingen alle zielstrebig ihre wege ohne andere und mich länger zu "fixieren". bevor jemand evtl. mitbekam, dass die "frau" die er gerade gesehen hatte etwas atypisch aussieht, waren wir schon einige meter weit auseinander um noch weitere notiz voneinander zu nehmen.
dies vielleicht zur anregung.
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bianca
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Danke!
Hallo ihr da draußen!
Ich bin erfreut über so viel Resonanz! Wahrscheinlich habt ihr recht, das meiste 'Böse' scheint sich im eigenen Kopf abzuspielen. Habe heute einen Versuch in einem Parkhaus unternommen. Auf dem Weg zum Kassenautomaten sind mir mehrere Leute begegnet. In der Tat hatten fast alle mit sich selbst zu tun. Nur einer hat anscheinend näher hingesehen. Der Tipp mit dem Schirm ist auch gut, werde ich als nächstes probieren. Hoffentlich regnet es bald mal
Ich danke Euch für die guten Beiträge.
Liebe Grüße Bianca.
Ich bin erfreut über so viel Resonanz! Wahrscheinlich habt ihr recht, das meiste 'Böse' scheint sich im eigenen Kopf abzuspielen. Habe heute einen Versuch in einem Parkhaus unternommen. Auf dem Weg zum Kassenautomaten sind mir mehrere Leute begegnet. In der Tat hatten fast alle mit sich selbst zu tun. Nur einer hat anscheinend näher hingesehen. Der Tipp mit dem Schirm ist auch gut, werde ich als nächstes probieren. Hoffentlich regnet es bald mal
Ich danke Euch für die guten Beiträge.
Liebe Grüße Bianca.
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s_Roeckchen
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Re: Dann verläßt mich der Mut...
Selbst durch die belebte Fußgängerzone, vor allem voll en Femme, fällt man nicht besonders auf. Die paar die es wirklich bemerken, werden, wenn überhaupt, nur in Deinem Windschatten was sagen oder schauen. Kopf gerade aus und weiter.
Selbt 1/2 CDler wie ich erleben eher die "Nicht"reaktion. Soll heißen, nach dem Erkennen wird sofort gerade aus geschaut oder ins nächste Schaufenster. In den 2 1/2 Jahren die ich so rausgehe, gab es bisher nur 6 (!) direkte Reaktionen, davon nur eine voll negativ. Die anderen interessiert, wenn nicht direkt positiv.
Selbt 1/2 CDler wie ich erleben eher die "Nicht"reaktion. Soll heißen, nach dem Erkennen wird sofort gerade aus geschaut oder ins nächste Schaufenster. In den 2 1/2 Jahren die ich so rausgehe, gab es bisher nur 6 (!) direkte Reaktionen, davon nur eine voll negativ. Die anderen interessiert, wenn nicht direkt positiv.
...ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant "Prince Charming")
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conny
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Re: Dann verläßt mich der Mut...
reaktionen anderer hin oder her, manchmal denke ich, was soll der scheiß. was muß mich das interessieren? mache ich dsoch einfach was ich will, lass andere doch reden - aus dem auge aus dem sinn. hauptsache ich habe meinen spaß. das geht aus "sicherheitsgründen" natürlich nur in breiter öffentlichkeit.
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WilmaTV
Re: Dann verläßt mich der Mut...
Das war nur vor dem ersten Mal. Mit großem Herzklopfen, und wie komme ich schnell wieder zurück auder aus der Situation heraus? Aber als ich meinen ersten Schritt über die Türschwelle gesetzt habe wußte ich daß ich "Frau"bin. Das Geführl der Stöckelschuhe, das Rascheln des Windes unter dem Rock, das Reiben der Strümpfe an den Beinen waren erhebend. Ich wußte ich mußte da durch.Und wenn mich jemand erkannt hätte oder sonst etwas passiert wäre, ich war jetzt "Frau" und mußte es bleiben. Nicht mehr wie daheim im stillen Kämmerlein, wo mich dann manchmal Depressionen überfielen und ich den Fummel in die Ecke schmiss mit dem Schwur "nie wieder". Das geht draußen nicht mehr.Der Schwur hält nicht und frau muß raus.
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Andrea_CH
Re: Dann verläßt mich der Mut...
So, dass ich dann gar nicht rausgegangen bin, ist es mir noch nie passiert - Mehr oder weniger Lampenfieber kommt auch nach deutlich über einem Jahr noch vor, aber das haben weltberühmte Schauspieler auch. Einfach doch rausgehen und das ist sofort vorbei.
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Andrea_CH
Re: Dann verläßt mich der Mut...
Ich kann nicht mehr verstehen warum ich (und so viele Andere auch) auf die Idee kommen im Dunkeln raus zu gehen - da fällt man viel mehr auf, wenn man dann doch jemandem begegnet.
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Christine Josy
Re: Dann verläßt mich der Mut...
Hallo Bianca,
als ich damals, so vor sechs Jahren, damit angefangen habe, mich als Frau anzuziehen gingen mir auch Ängste durch den Kopf, so was ähnliches wie " Wie werden wohl die Leute reagieren" oder greifen Dich irgendelche Leute an bzw. mache irgendwelche dumme Bemerkungen und beleidigen dich. Aber letztendlich habe ich mich davon nicht abhalten lassen so zu leben wie ich möchte.
Um nicht rückfällig zu werden habe ich sogar meine ganzern Herrenklamotten verschenkt und bin nur noch in Damenkleidung rumgelaufen.
Angefangen habe ich mit Damen Hüftjeanshosen, sehr Körperbetont, ebenso Shirts, Bauchnabelfrei und ebenfalls sehr Körperbetont und Damenunterwäsche und Schuhe. Das habe ich dann langsam gesteigert.
Zirka ein Jahr später bin ich dann schon in Hotpants usw, und natürlich auch geschminkt rausgegangen. Bis auf ein paar dumme Bemerkungen, von ein paar dummen Menschen, bin ich in meiner Stadt, wo ich mich meistens aufhalte sehr gut angenommen worden. Die Leute in dieser Stadt kennen mich alle so wie ich jetzt bin und sie akzeptieren mich so wie ich bin.
Du brauchst da wirklich keine allzu grossen Bedenken haben und solltest einfach zu Dir stehen.
Wenn Du selber zu Dir stehst und Dich nicht durch dumme Sprüche, die mal kommen können, beeindrucken lässt, werden Dich die meisten Menschen so nehmen und akzeptieren wie Du bist.
LG Josy
als ich damals, so vor sechs Jahren, damit angefangen habe, mich als Frau anzuziehen gingen mir auch Ängste durch den Kopf, so was ähnliches wie " Wie werden wohl die Leute reagieren" oder greifen Dich irgendelche Leute an bzw. mache irgendwelche dumme Bemerkungen und beleidigen dich. Aber letztendlich habe ich mich davon nicht abhalten lassen so zu leben wie ich möchte.
Um nicht rückfällig zu werden habe ich sogar meine ganzern Herrenklamotten verschenkt und bin nur noch in Damenkleidung rumgelaufen.
Angefangen habe ich mit Damen Hüftjeanshosen, sehr Körperbetont, ebenso Shirts, Bauchnabelfrei und ebenfalls sehr Körperbetont und Damenunterwäsche und Schuhe. Das habe ich dann langsam gesteigert.
Zirka ein Jahr später bin ich dann schon in Hotpants usw, und natürlich auch geschminkt rausgegangen. Bis auf ein paar dumme Bemerkungen, von ein paar dummen Menschen, bin ich in meiner Stadt, wo ich mich meistens aufhalte sehr gut angenommen worden. Die Leute in dieser Stadt kennen mich alle so wie ich jetzt bin und sie akzeptieren mich so wie ich bin.
Du brauchst da wirklich keine allzu grossen Bedenken haben und solltest einfach zu Dir stehen.
Wenn Du selber zu Dir stehst und Dich nicht durch dumme Sprüche, die mal kommen können, beeindrucken lässt, werden Dich die meisten Menschen so nehmen und akzeptieren wie Du bist.
LG Josy
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jessicalady
Re: Dann verläßt mich der Mut...
Soweit mein "Senf" zum Thema Mut:
The hogdog - oder die innere Schweinehündin.
Jeder von uns hat das Problem, das erste mal. Rückblickend kann ichr sagen, wir messen dem viel zu viel Bedeutung bei.
Mein erstes mal lief wie folgt: Ich habe schon gesagt das ich LKW fahre und mich dabei anziehen kann wie es mir gefällt. So auh in diesem Fall. Ich war in Frakreich unterwegs. Auf diese Tour hatte ich roten Nagellack auf den Zehen, eine braune Strumpfhose und Trekkingsandalen. Die Firma war nicht im Navicomputer. In der Nähe des Ortes kam mir ein Kollege der gleichen Spedition entgegen. Ich blinkte und winkte anzuhalte. Mit der Adresse in der Hand stürmte ich zu ihm hin - und vergaß dabei meine Kleidung. Ich weis bis heute nicht ob er es nicht gesehen oder nur nichts gesagt hat. Im LKW fuhr es mir dann durch und durch, aber es war okay so. Keine Panik und kein Stress.
Das zweite mal war dann schon bewusster. Ich trug Nylons, Jeans und Highheels. Es war bereits 5 minuten vor Torschluß als ich die Firma erreichte. Am Eingang muss man sich beim Wachmann melden. Ich dachte daran die Schuhe zu wechseln, entschied mich dann jedoch genau so wie ich war auszusteigen. Lass ihn doch ehen - sch......egal. Und ich lebe immer noch.
Ermutig ging ich dann ebenfall mit den Higheels ins Lagerbüro. Ich glaubte mich allein. War es aber nicht. Aus dem Nebenraum kam ein weitere Fahrer und stellte sich zu mir. Zuerst dachte, nichts wie raus und Schuhe tauschen, blieb dann aber doch stehen.
Und - denn Anderen interessierte das überhaut nicht, er wollte nur seine Dokumente und nach Hause.
Fazit: Mach es einfach. Kein Mensch stört sich daran. Und wenn doch, benimm Dich genau so als sei das Alles das selbsverständlichst auf der Welt.
Ein Autor hat mal in seinem Roman geschrieben: Am wenigsten fällst du auf wenn du dich nicht vesteckst.
Liebe Grüße Jessica
jessicalady
Beiträge: 32
Registriert: Mo 9. Mai 2011, 17:37
The hogdog - oder die innere Schweinehündin.
Jeder von uns hat das Problem, das erste mal. Rückblickend kann ichr sagen, wir messen dem viel zu viel Bedeutung bei.
Mein erstes mal lief wie folgt: Ich habe schon gesagt das ich LKW fahre und mich dabei anziehen kann wie es mir gefällt. So auh in diesem Fall. Ich war in Frakreich unterwegs. Auf diese Tour hatte ich roten Nagellack auf den Zehen, eine braune Strumpfhose und Trekkingsandalen. Die Firma war nicht im Navicomputer. In der Nähe des Ortes kam mir ein Kollege der gleichen Spedition entgegen. Ich blinkte und winkte anzuhalte. Mit der Adresse in der Hand stürmte ich zu ihm hin - und vergaß dabei meine Kleidung. Ich weis bis heute nicht ob er es nicht gesehen oder nur nichts gesagt hat. Im LKW fuhr es mir dann durch und durch, aber es war okay so. Keine Panik und kein Stress.
Das zweite mal war dann schon bewusster. Ich trug Nylons, Jeans und Highheels. Es war bereits 5 minuten vor Torschluß als ich die Firma erreichte. Am Eingang muss man sich beim Wachmann melden. Ich dachte daran die Schuhe zu wechseln, entschied mich dann jedoch genau so wie ich war auszusteigen. Lass ihn doch ehen - sch......egal. Und ich lebe immer noch.
Ermutig ging ich dann ebenfall mit den Higheels ins Lagerbüro. Ich glaubte mich allein. War es aber nicht. Aus dem Nebenraum kam ein weitere Fahrer und stellte sich zu mir. Zuerst dachte, nichts wie raus und Schuhe tauschen, blieb dann aber doch stehen.
Und - denn Anderen interessierte das überhaut nicht, er wollte nur seine Dokumente und nach Hause.
Fazit: Mach es einfach. Kein Mensch stört sich daran. Und wenn doch, benimm Dich genau so als sei das Alles das selbsverständlichst auf der Welt.
Ein Autor hat mal in seinem Roman geschrieben: Am wenigsten fällst du auf wenn du dich nicht vesteckst.
Liebe Grüße Jessica
jessicalady
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Registriert: Mo 9. Mai 2011, 17:37