Ich habe in den letzten 5 Jahren etwa 30-50 Übergriffe mit genitalistischen (trans sehe ich als Beleidigung an, es
suggeriert, der Körper oder die Person meiner Freundinnen hätte nicht zu deren Rest gepasst) Motiven erlebt, direkt,
meistens aber nicht gegen mich, sondern Freundinnen, zumindest hauptsächlich, gerichtet,
knapp 10 davon durch Uniformierte, Beamte oder andere Diensthabende Staatsdiener oder Sicherheitsleute, 13 waren
körperliche Attacken mit und ohne Waffen, 30 reine Beschimpfungen oder sonstige Formen verbaler Gewalt, etwa 40 mal
gab es, i.d.R. wg. mir, deutliche Gegenwehr.
Ich bilde mir ein, daß es etwas bringt, sich zu wehren und sich mental auf solche Situationen einzustellen, bis jetzt sind wir immer
ohne nennenswerte Verletzungen aus solchen "Kämpfen" herausgegangen und langsam halte ich das nicht mehr für Zufall. Man sollte
sich schon im Klaren sein, daß man als TV/Frau (mit Fehlzuweisungserfahrungen) /Transgender/Hermaphrodit/Genderqueer mit Gewalt
zu rechnen hat, so wie wir eh schon allgemein in einer Gesellschaft leben, die Hass und Konkurrenz fördert und Unterdrückung bejaht,
wenn diese im Einklang mit bestehenden Hierarchien steht.
Außerdem fällt mir gerade dieses Release dazu ein, daß den allgemeinen Hass "gegen uns" treffen aufgreift:
https://girlslivingoutsidesocietysshit. ... of-revenge
https://genius.com/Gloss-trans-day-of-revenge-lyrics