offener Brief an den Bundestag
-
Tron007
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 77
- Registriert: So 17. Dez 2017, 15:12
- Geschlecht: männlich
- Pronomen: Er
- Wohnort (Name): Halle Saale
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: offener Brief an den Bundestag
Ein super Brief den du da geschrieben hast und bin der gleichen Meinung danke schön.
Das Leben ist schön, Männer sind die schöneren Frauen.
-
conny
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3720
- Registriert: Mo 9. Nov 2009, 18:54
- Geschlecht: vorhanden
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Lüneburg
- Hat sich bedankt: 88 Mal
- Danksagung erhalten: 92 Mal
- Kontaktdaten:
Re: offener Brief an den Bundestag
Ob das ein super Brief in Bezug auf die gewünschte Wirkung ist sei mal dahingestellt.
Ich sehe die gute Absicht von *, bitte aber zu bedenken, dass den Adressaten das Thema nicht so nahe und vertraut ist wie uns und einigen Abgeordneten in den zuständigen Ausschüssen.
Er beginnt mit einer Argumentation die unterstellt, dass alle Bundestagsabgeordneten bereits in dieses Thema eingearbeitet und für dieses sensibilisiert sind, bei allem was noch so Wichtiges (und da gibt es einiges) auf sie einströmt. Es folgt eine Anschuldigung, dass einige Abgeordnete nur ihren Willen durchsetzen wollen (war der den Wählern nicht bekannt?).
Er enthält Begriffe wie "cis" mit der wohl kaum ein Adressat etwas anzufangen weiss.
Er beinhaltet den Wunsch nach einem Volksentscheid, der aber nach geltenden Recht auf Bundesebene gar nicht möglich ist
Wie das wohl ankommt?
Ich sehe die gute Absicht von *, bitte aber zu bedenken, dass den Adressaten das Thema nicht so nahe und vertraut ist wie uns und einigen Abgeordneten in den zuständigen Ausschüssen.
Er beginnt mit einer Argumentation die unterstellt, dass alle Bundestagsabgeordneten bereits in dieses Thema eingearbeitet und für dieses sensibilisiert sind, bei allem was noch so Wichtiges (und da gibt es einiges) auf sie einströmt. Es folgt eine Anschuldigung, dass einige Abgeordnete nur ihren Willen durchsetzen wollen (war der den Wählern nicht bekannt?).
Er enthält Begriffe wie "cis" mit der wohl kaum ein Adressat etwas anzufangen weiss.
Er beinhaltet den Wunsch nach einem Volksentscheid, der aber nach geltenden Recht auf Bundesebene gar nicht möglich ist
Wie das wohl ankommt?
-
rika
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 776
- Registriert: Do 4. Sep 2014, 16:51
- Geschlecht: unten Mann
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: offener Brief an den Bundestag
*,
im Bundestag sind ca. 700 Menschen als Abgeordnete tätig. Wer bekommt Deinen Brief und wodurch? Stell' Dir mal vor, alle Briefe an den Bundestag würden an alle Abgeordneten verteilt, die sie lesen und beantworten müssten. Etwas zuviel, oder?
Mein Vorschlag: Du hast in Deinem Wahlkreis direkt und über die Parteilisten gewählte Abgeordnete. Schau sie Dir mal an und prüfe, welche Schwerpunkte sie haben. Wenn es nicht passt, kannst Du sie trotzdem mit Deinem Anliegen kontaktieren und bitten, die richtigen Personen zu erfahren. Es sind wahrscheinlich die Abgeordneten in den Sozial-, Gesundheits- und Familienausschüssen. Jetzt kannst Du sie alle anschreiben oder den/diejenige/n, der Dir politisch vielleicht sympathisch ist und von dem/der Du glaubst, dass er/sie erfahren ist.
Erwarte nicht, dass Du sofort und persönlich einen Anruf bekommst; vielmehr wird vielleicht ein Referent antworten und bestätigen, dass Dein Thema aufgenommen wurde = es liegt unten im Stapel. Ja, und dann musst Du immer mal nachfassen, auch mal anrufen und wie es so schön heißt: dranbleiben. Es werden dicke Bretter werden, die Du zu bohren bekommst. Ich spreche da aus Erfahrung, da selbst in der Lokal- und Kreispolitik alles unendlich langsam durch die Instanzen geht.
Trotzdem viel Erfolg.
rika (kommt gerade von der Stadtverordnetenversammlung)
im Bundestag sind ca. 700 Menschen als Abgeordnete tätig. Wer bekommt Deinen Brief und wodurch? Stell' Dir mal vor, alle Briefe an den Bundestag würden an alle Abgeordneten verteilt, die sie lesen und beantworten müssten. Etwas zuviel, oder?
Mein Vorschlag: Du hast in Deinem Wahlkreis direkt und über die Parteilisten gewählte Abgeordnete. Schau sie Dir mal an und prüfe, welche Schwerpunkte sie haben. Wenn es nicht passt, kannst Du sie trotzdem mit Deinem Anliegen kontaktieren und bitten, die richtigen Personen zu erfahren. Es sind wahrscheinlich die Abgeordneten in den Sozial-, Gesundheits- und Familienausschüssen. Jetzt kannst Du sie alle anschreiben oder den/diejenige/n, der Dir politisch vielleicht sympathisch ist und von dem/der Du glaubst, dass er/sie erfahren ist.
Erwarte nicht, dass Du sofort und persönlich einen Anruf bekommst; vielmehr wird vielleicht ein Referent antworten und bestätigen, dass Dein Thema aufgenommen wurde = es liegt unten im Stapel. Ja, und dann musst Du immer mal nachfassen, auch mal anrufen und wie es so schön heißt: dranbleiben. Es werden dicke Bretter werden, die Du zu bohren bekommst. Ich spreche da aus Erfahrung, da selbst in der Lokal- und Kreispolitik alles unendlich langsam durch die Instanzen geht.
Trotzdem viel Erfolg.
rika (kommt gerade von der Stadtverordnetenversammlung)
-
Renée
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 355
- Registriert: So 30. Jul 2017, 21:19
- Geschlecht: nb
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): Magdeburg
- Hat sich bedankt: 33 Mal
- Danksagung erhalten: 20 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: offener Brief an den Bundestag
* auch von mir ein Danke. Ich denke das ist das was Anne-Mette in ihrem Thread meinte - sichtbar werden und politisch Flagge zeigen.
Wie das ankommt? Es hätte sicher etwas diplomatischer ausgedrückt werden können, aber dieses diplomatische Fingerspitzengefühl vermisse ich auch bei manchen politscher Führungskräfte.
Es gibt genug Diskussionen in denn mit Fachbegriffen nur um sich geworfen wird und ich eine verständlichere Sprache vermisse. Warum sollten wir den Ball mal nicht zurückwerfen.
Der eine Brief wird keine Wellen schlagen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.
Wie das ankommt? Es hätte sicher etwas diplomatischer ausgedrückt werden können, aber dieses diplomatische Fingerspitzengefühl vermisse ich auch bei manchen politscher Führungskräfte.
Es gibt genug Diskussionen in denn mit Fachbegriffen nur um sich geworfen wird und ich eine verständlichere Sprache vermisse. Warum sollten wir den Ball mal nicht zurückwerfen.
Der eine Brief wird keine Wellen schlagen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.
Liebe Grüße
Renée
Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.
Renée
Wenn jemand zu Dir sagt "Das geht nicht". Denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.