Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert
Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert - # 2

Simone 65
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Re: Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Post 16 im Thema

Beitrag von Simone 65 »

Ninakadin. Ich wünsche deiner Bekannten alles Gute und balde Besserung.
Solche Anfeinderung kennen viele von uns . Ich wurde bisher nur verbal beleidigt . Zum Glück nicht oft .
Liebe Grüße Simone

Ich hätte Angst vor mir selbst. Ich weiss , ich könnte so einen Menschen .... !
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Nicki
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Re: Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Post 17 im Thema

Beitrag von Nicki »

Ninakadin hat geschrieben: Sa 5. Mai 2018, 21:18 Das Opfer ist eine Bekannte von mir, sie kann derzeit weder essen, noch trinken, noch sprechen.
Wo kommt dieser Hass und diese Gewalt her?
Geht es ihr denn inzwischen wieder besser und wurde der Täter gefunden? Nicht, dass es mich etwas angeht, aber solche Nachrichten machen mich verrückt, wenn es dazu keine Updates gibt!
Sonnenuhr
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Re: Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Post 18 im Thema

Beitrag von Sonnenuhr »

Der Staat hat es / Alle Staaten haben es durch Jahrhundertelange Gesetze der Verfolgung, Ächtung und noch viel Schlimmerem
überhaupt erst möglich gemacht, daß solcher Hass existiert und solche Straftaten deswegen begangen werden...
wer sich 20 Jahre nachdem er gerade mal nicht mehr fürs reine existieren strafverfolgt und unter Generalverdacht "homosexuell"
zu sein, gestellt wird, schon wieder jammernd unter den Rockzipfel des Staates und der Staatsdiener kriecht, ist m.E. nicht ernst
zu nehmen, trauschauwem
Neue Aktionsgruppe gegen das Transsexuellengesetz - https://t.me/NoTSG030
Jaddy
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Re: Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Post 19 im Thema

Beitrag von Jaddy »

"Der Staat" - Du meinst wohl eher die Repräsentantinnen, Funktionsträgerinnen, etc. Das sind alles Menschen, mit Weltbildern und Bauchgefühlen, die in ihre Rollen hineinwirken. Welche Gesetze letztlich gemacht werden und wie Staatsbedienstete sie umsetzen und sich verhalten ist kein Aspekt "des Staates", sondern der - leider nicht so netten - menschlichen Komponente.

Klar gibt es noch jede Menge Mist, sowohl in geschriebenen Regeln, wie in der Umsetzung. Allerdings wird es seit Jahrzehnten immerhion langsam besser. Nicht schnell genug nach meinem Gefühl, aber Millionen Menschen mit einem Rucksack an antrainierten, überkommenen Mustern und wenig Info über Menschen mit bisher kaum erwähnten Befindlichkeiten sind auch eher ein Supertanker, als ein Schnellboot, wenn es um derartige Kursänderungen geht.

Mir sind im persönlichen Umgang bisher fast nur freundliche Funktionsträger begegnet, die sich in ihren ziemlich strikten Verhaltensvorgaben sehr kulant verhalten haben. Ich gehe daher immer erst mal positiv und erklärend auf sie zu und nehme an, dass sie eher kurz bei Null Info abgeholt werden müssen.
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Re: Berlin: Transsexuelle an Neuköllner Bushaltestelle attackiert

Post 20 im Thema

Beitrag von Laila-Sarah »

Huhu,

Was der Staat möchte, steht im Grundgesetz. Und da haben wir in der BRD eines der humanistischen und progressivsten Versionen weltweit überhaupt. Praktisch wird aber alles von Menschen im Staatsdienst umgesetzt: Beamte, Polizisten, Richter etc. Und da liegt im Einzelfall der Hund begraben (Transphobie, Homophobie, Rassismus). Aber das ist kein deutsches Problem und der Staat an sich ist für die Tendenzen einiger Staatsdiener nicht zu beschuldigen sondern wenn überhaupt solch ein Verhalten vorliegt die lokalen Verwaltungen, welche u.U. Staatsdiener mit solchen Tendenzen dulden/fördern. Aber meißtens geben sich solche Staatsdiener öffentlich und ihrem Vorgesetzten gegenüber liberal, so dass sie unter dem Radar operieren.

VlG
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