Aber sie kann mich noch überraschen.
Wir kamen heute zufällig auf das Thema. Sie erzählte, sie habe noch Schmuck, ob ich den haben möchte, oder meine Liebste. Ich hab ihr meine Schmuckschatulle gezeigt und auch das wunderbare Collier, das meine Liebste mir geschenkt hat (auf dem Avatarbild). "Hach, das hätte ich nie gedacht, dass dir sowas gefällt".
Ich hab sie dann mal bezüglich nicht-binär auf Stand gebracht und auch von den Hormonen erzählt. Und nicht nur freut sie sich für mich, dass ich mehr ich selbst sein kann(*), sie findet auch, dass ich entspannter sei und besser drauf. Und sie hat erzählt, dass meine Eltern meinen bürgerlichen Namen bewusst uneindeutig gewählt haben. Sie hat auch immer vermieden, mich auf irgendeine Rolle festzulegen - und bereits gemerkt, dass ich mich nicht "standard-männlich" entwickle, als ich ca. 13 war. Allerdings hatte sie damals weder Namen noch Konzept dafür. Was Transidentität bedeutet hat sie praktisch erst über eine Freundin von mir erfahren.
Anyway. Ich bin ziemlich geflasht davon, was ich für eine prima Mutter habe. Es war schön, das mit ihr auszutauschen und mich bei ihr zu bedanken, dass sie meine Eigenarten immer wunderbar unterstützt hat
Jaddy / Kai
(*) Klar hat sie wegen der Hormone die Stirn gerunzelt, aber sie vertraut unserer Umsicht.