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Pink Tax nennt man das Problem, das Frauen für genderiserte Produkte teilweise wesentlich höhere Preise zahlen als für das gleichwertige Männerprodukt.
Die frühe Teilung von Mädchen und Jungen , auch und gerade bei Kleidung, Spielzeug und anderen waren optimiert die Gewinne der Konzerne und verfestigt Genderklischees.
Solange wir das alle bereitwillig kaufen wird sich nichts ändern.
VLG
Lorelai
Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
im Artikel wird ja auch in die Richtung argumentiert. Gleiches Produkt in pink ist extra teuer aber ich bin der Überzeugung, die Tür schwingt in beide Richtungen:
Letztens beim Drogeriemarkt um eine Creme (Hydro-Booster) für meine sehr trockene Haut zu kaufen sah ich, dass die Männerversion (schwarz und sehr technischer Design) viel teurer war als die Frauenversion (weiß und fluffiger Design - aber nicht identische Marken). Also kaufte ich die Frauenversion und wurde bei der Kasse darauf hingewiesen, dass auch eine Version für Männer existiere. Ich habe dann freundlich mit der Schulter gezuckt und die Kassiererin meinte etwas humorvoll: Bei ihrer Haut geht auch bestimmt die Creme. Ich habe die Aussage dann mit meiner "ja, wie auch immer" Blick und einem freundlichem Lächeln gewürdigt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es technisch die gleiche Formel ist.
Na ja ist irgendwie klar, je spezieller ein Produkt ist ... um so teurer lässt es sich verkaufen.
Der Artikel war gut, die beispiele einleuchtend.
Ich würde es aber nicht nur als Gender-Thematik, das betrifft Joggingklamotten ebenso wie Yogagear, Cabrios odder Coupés, Bioprodukte oder Reiseangebote.
Massgeschneidert ist "besonders" ... teuer.