Nicoles Galaxie
Nicoles Galaxie - # 5

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Nicole Fritz
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Re: Nicoles Galaxie

Post 61 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Kapitel 11; Das Huhn, das Ei und der Regenwurm

Ich wollte gestern eigentlich nur in der Simmerner Stadtbibliothek Bücher abgeben. Dort kennt man mich bereits als Nicole. Also gibt es da nichts besonderes zu erzählen. Danach ging es erst einmal - mit Zwischenstopp im ein oder anderen Geschäft - durch die Stadt zum Türken meines Vertrauens. Es musste wieder einmal sein: ein großer Döner-Teller mit Pommes und Salat. Der Türke und seine Frau begrüßten mich freundlich wie immer.

Reichlich gesättigt wollte ich nun aber nicht gleich wieder nach hause. Also ging ich zum Bahnhof und nahm den Bus zum Globus Markt. Dort gibt es nicht weit entfernt ein kleines Einkaufszentrum mit mehreren Läden. Bei der Filiale von Vögele für Bekleidung gab es einen Räumungsverkauf. Der Laden war aber schon zu 2/3 leer gekauft. Was noch da war, gefiel mir nicht oder passte nicht. Dafür gab es kostenlose Sauna in der Umkleidekabine. Bei Deichmann wurde ich schließlich bei Schuhen fündig - diese hier in Größe 43 (als Frau hat man ja nie genug davon).

DCFC0101_1.jpg

Zum Schluss ließ ich mir noch Zeit für frisches Gemüse im Globus-Markt. Dann ging ich zur Bushaltestelle und setzte mich dort auf eine Bank. Ich war richtig müde und verschwitzt. Was zieht man aber auch an, wenn es morgens kühl ist und nach Regen aussieht, und dann ab Mittag die Sonne vom Himmel knallt? - einen Pullover mit langen Ärmeln und eine dicke Strumpfhose unter dem Rock, dazu noch eine dicke Jacke, die man nachher in einer Tüte mit sich herum trägt.

Eine ältere Frau sprach mich an und setzte sich zu mir. Wir kamen ins Gespräch. Dann kam der Bus, und wir stiegen gemeinsam ein. Eine weitere Frau, eine Bekannte der anderen, kam hinzu. Plötzlich tauchte eine Dicke Hummel im Bus auf, und die Frau, mit der ich eingestiegen war, startete eine Rettungsaktion. Als der Bus kurz im Stau stand, öffnete der Fahrer die Tür. Dann beförderte die Frau die Hummel irgendwo in die Botanik. Danach erzählte sie, dass sie sich auch genauso liebevoll um Regenwürmer kümmern würde. Da konnte ich plötzlich nicht mehr anders und sagte: "Wenn bei mir die Regenwürmer hoch kommen, lässt mein Nachbar die Hühner raus." Für die naturfernen Städter(innen) unter uns hier ein Video, das zeigt, wie so etwas aussieht:



Im weiteren Gespräch ging es dann um die Nahrungskette in der Natur, wobei ich mich endlich einmal wieder als (Para?)Wissenschaftlerin einbringen konnte. Am Ende dieser Nahrungskette steht der Mensch, der die Hühner isst - gewissermaßen als veredelte Regenwürmer. Dann stellt sich die Frage, wie die Regenwürmer ihre Art erhalten, wenn sie immer wieder von den Hühnern gefressen werden. Damit sind wir bei einem meiner Lieblingsthemen: dem natürlichen Prinzip der Symbiose. Und wie funktioniert dieses nun im System Regenwurm-Huhn-Mensch?

Nun ist es ja so, dass zum einen nicht alle Würmer, die nach oben kommen, wenn es regnet, von den Hühnern gefressen werden, und zum anderen in den meisten Fällen die Regenwürmer vorher im Erdboden ihre Eier ablegen. Und die Eier ertrinken nicht, wie die Würmer, wenn sie bei Regen im Boden bleiben würden. So ist bei den Würmern für die Erhaltung ihrer Art gesorgt. Wie ist es aber bei den Hühnern, wo ihnen doch der Mensch - scheinbar vollkommen entgegen der Natur - ständig ihre Eier weg nimmt und verspeist. Ist das aber wirklich entgegen der Natur? - Eindeutig nein, wie dieses Video am Beispiel der Eierschlange zeigt:



Und da können wir doch wirklich froh sein, dass wir keine Schlangen sind und Arme und Beine haben. So können wir die Eier aufschlagen und Rührei machen. Beim Gedanken daran, ein Straußenei - das für den Menschen ja noch viel kleiner wäre als das gezeigte Ei für die Schlange - ganz zu verschlingen, beschleicht mich jedenfalls ein sehr unangenehmes Gefühl :mrgreen:.

Kommen wir aber nun zurück zur Nahrungskette. Dass wir Menschen den Hühnern ihre Eier weg nehmen und sie und auch die Hühner essen, widerspricht also keinesfalls der Natur - wohl aber dass wir die Hühner in enge Käfige sperren oder massenhaft in einem engen Raum zusammen pferchen - nur soviel hier zum Thema Massentierhaltung. Und eine Vegetarierin wird aus mir nicht! Ohne Überbevölkerung ist Fleisch als Nahrung jedenfalls kein Problem. Also müssen wir gegen die Überbevölkerung etwas machen und nicht zu Vegetariern werden, die wir von Natur aus nie waren. Und Insekten als Ersatz-Nahrung, wie es sich einige als - anerkannte!? - Wissenschaftler auftretende Spinner vorstellen, will ich auf keinen Fall!

Ich habe meinen Schritt dazu jedenfalls gemacht, indem ich meine Rolle als Mann in der Gesellschaft mit Familie und Kindern NICHT wahrgenommen habe. Und wenn es weltweit immer mehr Menschen so machen, dann wird auch irgendwann dieses sinnlose Wachstum der Bevölkerung rückläufig, das ein ebenso sinnloses Wachstum der Wirtschaft mit Ausbeutung aller Ressourcen der Natur nach sich zieht. ALSO: Eine Lebensweise als Homo oder Trans bringt die Evolution der Menschheit wieder in die RICHTIGE Richtung! Und genau DESHALB tritt dieses Phänomen immer häufiger auf.

Biologisch betrachtet kann man es vielleicht so erklären: Es gibt Gene für gleichgeschlechtliche Sexualität und gegengeschlechtliches Empfinden in unserem Erbgut. Diese werden dann, wie immer bei der Evolution, durch die Lebensumstände - in diesem Fall die Angst vor einer globalen ökologischen Katastrophe oder einer atomaren Selbstzerstörung - eingeschaltet. Es hilft sich also wieder einmal die Natur selbst. Man muss es nur zulassen statt mit Maßnahmen wie Geburtenkontrolle nur neue Probleme wie die vielen verwöhnten Einzelkinder in China zu schaffen oder Menschen, die sich evolutionär anders entwickeln, zu bekämpfen. - Nun aber erst einmal genug davon!

In einer PN gab es einen Vorschlag von Mina einen Thread zum Thema Parawissenschaft zu eröffnen. Auf die recht geringe Resonanz hin, das dieses Thema hier in "Nicoles Galaxie" bereits hatte, habe ich jedoch bisher davon abgesehen. Es ist aber im Moment eine sehr große Aktivität hier im Forum. Da verliere selbst ich immer wieder den Überblick, obwohl ich ja schon ein ganzes Jahr dabei bin. Ein solches Randthema verliert sich eben zu leicht in der Masse der Beiträge. Und auch ich schaue mir hier oft lieber schöne Fotos an als einen Beitrag zu einem ernsten Thema zu schreiben. Nur mit Kommentaren wie "Du siehst ja wieder toll aus" tue ich mich schwer, obwohl ich so etwas zu meinen Fotos gerne lesen würde - aber da meldet sich eben Nikolaus. Also gibt es meisten bestenfalls ein "Danke" zu dem Beitrag - wenn ich mal wieder wegen Nikolaus' Sozialphobie überhaupt dort hinein schaue.

So viel also erst einmal wieder aus Nicoles Galaxie.

Eure Nicole

PS: Falls jemanden das angesprochene Thema einer Homo- und Trans-(R)Evolution interessiert, gibt es in "Die Transautolegasthenistin" ein wenig mehr dazu zu lesen (einen Link zu meiner Autorenseite gibt es in meinem Profil).
Mina
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Re: Nicoles Galaxie

Post 62 im Thema

Beitrag von Mina »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 16:39 Also müssen wir gegen die Überbevölkerung etwas machen und nicht zu Vegetariern werden, die wir von Natur aus nie waren.
Hallo Nicole,

das ist richtig, das Dumme ist nur das es eine sehr große ethische Frage dahinter gibt.

Erklärung:

Wir haben also innerhalb unserer Evolution, durch den proteinhaltigen Fleischkonsum unser Gehirn vergrößert - zumindest gibt es eine Theorie dazu. Das führte unweigerlich dazu, das wir geschickter in Sachen Jagen, Waffen herstellen und Überlebenskunst wurden. Unsere "natürlichen" Feinde dadurch also weniger, weil einfach ein Säbelzahntiger gegen 15 ausgewachsene und bewaffnete Männer keine Chance mehr hatte. Wir vermehrten uns und nahmen immer mehr Raum bis in die heutige Zeit ein.
Durch die Industrialisierung und den Fortschritt der Medizin sind selbst Krankheiten mittlerweile recht beherrschbar - zumindest auf das globale Gleichgewicht betrachtet.

Kurzum - der Mensch hat nichts mehr zu befürchten und spielt wilde Sau auf der Erde. Eine natürliche Auslese/respektive Waage, existiert nur noch durch menschgemachte Umstände (Krieg/Handel/Kapital).

Das bedeutet wir werden tendenziell immer mehr. Was kann dagegen getan werden?

Nichts. Denn kein Mensch der lebt darf aus ethischen Gesichtspunkten dem Anderen verwehren, sich zu vermehren. Gäbe es solch ein Verbot, warum lebe dann gerade ich?

Wem erlaubt man sich zu vermehren und wem nicht? Selektion?

Antwort: Evolution.

Es wurde hier an Bord schon mal angesprochen. Alles was der Mensch macht und tut ist auch ein Stück weit Evolution. Der Mensch begrenzt sich selbst. Das wird passieren. Der Mensch kann Gravitationswellen messen/nachweisen. Aber tatsächliche Intelligenz hat er nicht drauf - leider fakt!
Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 16:39 In einer PN gab es einen Vorschlag von Mina einen Thread zum Thema Parawissenschaft zu eröffnen.
Ja natürlich. Das ist ein sehr interessantes Feld der Forschung. Das Argument dem nachzugehen lautet: Wenn ich an Gott glaube, an die Liebe glaube, beides nicht beweisen kann - was gibt es noch was existiert und noch nicht widerlegt ist?

Ich sage immer: Ist schön und toll mit der Urknalltheorie, kommt bald einer/eine und belegt es mir hieb und stichfest? Nicht aufgrund von abstrakter Ableitungen:...muss ja, weil...? Nein, Tatsache mir vor Augen halten und fertig. Dauert zehn Minuten, wenn überhaupt. Kann aber keine Person dieser Welt. Deswegen ist der Tenor aktuell: "offen bleiben für Neues"! )))(: :()b ))):s
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
Exuser-2019-01-04
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Re: Nicoles Galaxie

Post 63 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 16:39 [Und wenn es weltweit immer mehr Menschen so machen, dann wird auch irgendwann dieses sinnlose Wachstum der Bevölkerung rückläufig, das ein ebenso sinnloses Wachstum der Wirtschaft mit Ausbeutung aller Ressourcen der Natur nach sich zieht. ALSO: Eine Lebensweise als Homo oder Trans bringt die Evolution der Menschheit wieder in die RICHTIGE Richtung! Und genau DESHALB tritt dieses Phänomen immer häufiger auf.
Hallo Nicole,

da bin ich ganz bei Dir. Mir gibts auch zu viele Menschen hier auf unserem Kügelchen.
Ich nehme an, Du hast bei Deiner Betrachtung sicher auch daran gedacht, das diese Lebensweise dann auch für alle Ethnien gleichermassen gelten muss, sonst wird die natürliche Evulotion zu einer politisch manipulierten. Vergessen dürfen wir auch nicht, die Eliten davon zu überzeugen, dabei mitzumachen, sonst läuft die Evolution wieder in die falsche Richtung. Aber ein Ziel wird sicher bald erreicht sein: der Biodeutsche fegt sich selber aus der Geschichte, vielleicht werden unsere Gräber dann in den "Vereinigten arabischen Emiraten Germaniens" liegen.

Mit liebevoll sardonischen Grüßen,
Sasha
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Re: Nicoles Galaxie

Post 64 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 16:39Ich habe meinen Schritt dazu jedenfalls gemacht, indem ich meine Rolle als Mann in der Gesellschaft mit Familie und Kindern NICHT wahrgenommen habe. Und wenn es weltweit immer mehr Menschen so machen, dann wird auch irgendwann dieses sinnlose Wachstum der Bevölkerung rückläufig, das ein ebenso sinnloses Wachstum der Wirtschaft mit Ausbeutung aller Ressourcen der Natur nach sich zieht. ALSO: Eine Lebensweise als Homo oder Trans bringt die Evolution der Menschheit wieder in die RICHTIGE Richtung! Und genau DESHALB tritt dieses Phänomen immer häufiger auf.
Diese Schlussfolgerung ist, mit Verlaub, nicht mal parawissenschaftlich. Hinter "der Evolution" steckt kein aktiver Plan. Evolution reagiert nicht spezifisch. Die mehr oder weniger natürliche Bandbreite an Mutationen bleibt gleich, aber je nach Lebenssituation werden einige bei der Reproduktion bevorzugt, andere benachteiligt. Ob eine Variante in ihrem Leben gut oder schlecht durchkommt, interessiert "die Evolution" bei der (Er)zeugung nicht. Wenn sie genetisch möglichist, dann tritt sie einfach in bestimmter Anzahl auf.

Sieh mal guck, trotz aller Versuche, bestimmte Varianten zu unterdrücken, gibt es eine ziemlich konstante Quote an homosexuellen, transidenten, blau/braun/grünäugigen, und sogar die Rothaarigen, die Albinos und Linkshändigen sind trotz rezessiver Vererbung und Unterdrückung bis zum Mord nicht ausgestorben. Wer weiss, wann unsere Art sie mal braucht. Melaninmangel der Haut war auch mal eine tödliche Variante. Davon betroffene Menschen sind vermutlich früh gestorben. Aber bei der Verbreitung über die Erde hatten diese immer wieder auftretenden Mutationen dann in gemässigtem und kaltem Klima plötzlich Vorteile... (übrigens haben die frühen, hellhäutigen Einwanderer nach Europa ihren Genpool mit Neandertaler-DNS aufgepeppt, was ihnen vermultich auch das Überleben erleichtert hat)

Wenn es also etwas gibt, was Arten resilient gegenüber äusseren Gefahren macht, dann ist es Vielfalt. Aus den diversen Randbereichen kommen die Impulse, die "die Mehrheit" befördern, beschützen. Wie bei Star Trek: Unter den verschiedenen Figuren ist immer eine, die genau die benötigte Fähigkeit für das Problem hat. Eine Monokultur, wie sie irgendwelchen "biodeutschen" Death Eatern vorschweben, wäre ein Rezept für den Untergang. Bei Menschen wie bei Pflanzen. Naja, waren sie ja schon in gewisser HInsicht. Was für Gene gilt, funktioniert nämlich viel schneller auch bei Memen.

Zur Bevölkerungsentwicklung gibt es übrigens erstaunlich gute Daten. Und die zeigen auf, dass bei aktueller Entwicklung(*) der Peak noch vor 2100 überschritten sein wird. Dazu braucht es nicht mehr Homosexuelle oder Trans*, sondern mehr Wohlstand. Die effektivste Bremse gegen mehr Bevölkerungswachstum sind nämlich ein akzeptabler Lebensstandard und stabile Zukunftsaussichten. Je unsicherer und gefährlicher die Zeiten, je schlechter der Lebensstandard, desto mehr Kinder werden gezeugt.

Der Trick für eine stabile, nachhaltige Welt ist also nicht, andere vom eigenen alten Kuchen fernzuhalten, sondern gemeinsam einen ausreichend großen zu backen.

Nachweis übrigens nicht nur in diversen Ländern (s. Gapminder), sondern auch bei Migration. Wenn die Zugewanderten die Chancen zur Teilhabe bekommen, passen sich die Geburtenraten innerhalb von 2-3 Generationen an die Umgebung an.

(*) Entwicklung im wörtlichen Sinne. Siehe bei Gapminder.org und Ourworldindata.org.
Nicole Fritz
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Re: Nicoles Galaxie

Post 65 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Sasha,

ich denke, diese Entwicklung oder Form der Evolution wird sich längerfristig durchsetzen. Es gibt beispielsweise mehr schwule Moslems als man allgemein glaubt. Es outen sich bereits relativ viele. Wie groß muss dann die Dunkelziffer sein, bei dem, was von den Vertretern des Islam über die Einstellung Allahs zu Homosexuellen behauptet wird? Über lesbische moslemische Frauen hört man nichts, da man bei den Moslems allgemein nichts über Frauen hört. Und in Asien - und dort nicht nur in Thailand - gibt es recht viele Transmenschen.

Die Entwicklung wird allerdings noch eine recht lange Zeit benötigen. Die ewig Gestrigen, die krampfhaft an der Tradition der klassischen Familie mit vielen Kindern als Kanonenfutter für die Kriege fest halten, werden nicht so schnell aufgeben - und schon gar nicht freiwillig. Aber wenn in Zukunft vermehrt Roboter - automatische Drohnen und ähnliches - in den Krieg ziehen, geht die Rechnung mit dem Kanonenfutter noch weniger auf als schon jetzt. Warum gibt es denn diese vielen Flüchtlinge vor unhaltbaren sozialen Verhältnissen? Jedenfalls gibt selten jemand freiwillig seine Heimat und dort seine Existenz auf - auch nicht für ein angebliches "Paradies" in Deutschland.

Was können wir als Homo- oder Transmenschen also machen? - Vor allem können und sollten wir so oft wie nur möglich und dabei nachdrücklich auf uns aufmerksam machen. Hier in Deutschland haben wir - hoffentlich noch für eine längere Zeit - die Möglichkeit das ganz öffentlich zu tun. Und sollte das nicht mehr möglich sein, wird es - wie jetzt in den islamischen Ländern - im Geheimen weiter gehen. Man kann vieles kontrollieren und überwachen, aber niemals alles. Da kann ein Staat so viele Spitzel beschäftigen, dass er wie die DDR pleite geht.

Ich fürchte mich mehr vor der neuen deutschen braunen Sch.. und rücksichtslosen Kapitalisten als vor möglichen "Vereinigten arabischen Emiraten Germaniens". Wer schreit denn nach immer mehr Polizei und Überwachung? Unsere moslemischen Mitbürger oder die "christlichen" rechten Populisten?

@ Jaddy: Ich habe es gerade gelesen. Das von mir über das Einschalten verborgener Gene Beschriebene ist wissenschaftlich bewiesen. Da können etabliert vernagelte Wissenschaftler mit ihren verwirrenden Statistiken behaupten, was sie wollen! Warum werden denn jetzt als Folge des Klimawandels aus Zugvögeln immer mehr Standvögel? Ein (angeblich?) vererbter Instinkt ändert sich innerhalb weniger Generationen. Nur mittels Auslese funktioniert das nicht! Ich denke zudem, was die Statistik derzeit über Homo- und Transmenschen aussagt, ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges, der bald auf uns zu kommen wird. Und wo ist der erwähnte Wohlstand, der uns vom Kinder Machen abhält, in den vielen Slums der Großstädte in Asien oder Südamerika? Wenn es also um 2100 mit dem Wachstum der Bevölkerung wieder rückläufig wird, liegt das bestimmt nicht nur am Wohlstand.

Mit lieben anarchischen Grüßen
Nicole
Jaddy
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Re: Nicoles Galaxie

Post 66 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 22:24@ Jaddy: Ich habe es gerade gelesen. Das von mir über das Einschalten verborgener Gene Beschriebene ist wissenschaftlich bewiesen. Da können etabliert vernagelte Wissenschaftler mit ihren verwirrenden Statistiken behaupten, was sie wollen! Warum werden denn jetzt als Folge des Klimawandels aus Zugvögeln immer mehr Standvögel? Ein (angeblich?) vererbter Instinkt ändert sich innerhalb weniger Generationen. Nur mittels Auslese funktioniert das nicht! Ich denke zudem, was die Statistik derzeit über Homo- und Transmenschen aussagt, ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges, der bald auf uns zu kommen wird. Und wo ist der erwähnte Wohlstand, der uns vom Kinder Machen abhält, in den vielen Slums der Großstädte in Asien oder Südamerika? Wenn es also um 2100 mit dem Wachstum der Bevölkerung wieder rückläufig wird, liegt das bestimmt nicht nur am Wohlstand.
Also die "verborgenen Gene" sind keineswegs verborgen. Du hast insofern recht, dass jede DNS viele ausgeblendete, inaktive Bereiche enthält. Bei manchen Individuen werden sie aus irgendwelchen Gründen aktiv und produzieren z.B. sog. Atavismen, "alte Eigenschaften".
Auch Epigenetik ist grundsätzlich bekannt, sogar wie sie prinzipiell funktioniert. Das sind zum Beispiel Effekte wie die Fettleibigkeit der Kinder und Enkel, wenn die Eltern oder Großeltern Hungejahre hatten. So nachgewiesen für die Generationen nach 1945.
Aber!
In dem Satz "Es gibt Gene für gleichgeschlechtliche Sexualität und gegengeschlechtliches Empfinden in unserem Erbgut. Diese werden dann, wie immer bei der Evolution, durch die Lebensumstände - in diesem Fall die Angst vor einer globalen ökologischen Katastrophe oder einer atomaren Selbstzerstörung - eingeschaltet." stecken gleich mehrere Probleme.
Erstens gibt es immer noch keine belastbaren Beweise für _Gene_, die die sexuelle Präferenz steuern. Es gibt überhaupt noch keine Nachweise, wie sexuelle Präferenz eigentlich funktioniert. Es ist noch nicht einmal klar, _ob_ es überhaupt eine klare physiologische Herkunft für Homo-, Bi-, Pan-, sonstige Präferenz gibt.
Es gibt Hypothesen! Vielleicht noch ein paar Indizien. Nicht mehr. (In dem Zusammenhang bitte schon mal kurz reflektieren, was Naturwissenschaftler eine Theorie nennen und wie sich das von einer Hypothese unterscheidet).
_Sollten_ für sexuelle Präferenz z.B. irgendwelche Hormonschwankungen während der Schwangerschaft und/oder postnatalen Entwicklung verantwortlich sein (Hypothese!) ist immer noch nicht klar, wodurch zweitens diese Schwankungen ausgelöst werden. Also ob es normale genetische Mutationsbandbreite ist ("Zufall") oder durch bestimmte Stimuli ausgelöste genetische oder epigenetische Aktivierung oder Mutation. Drittens kenne ich keinen seriösen Nachweis eines Mechanismus', durch den "Angst vor einem Abstraktum X" irgendwie zielgerichtet (epi)genetische Veränderungen auslösen könnte.

Diese "Erklärung" von Dir ist also, von der Belastbarkeit her gesehen, eine - sorry - frei erfundene Hypothese ohne jegliche Basis.

Nächster Punkt. "Eine Lebensweise als Homo oder Trans bringt die Evolution der Menschheit wieder in die RICHTIGE Richtung! Und genau DESHALB tritt dieses Phänomen immer häufiger auf." Nope. In der genetischen Evolution gibt es keine "richtige Richtung". Es gibt nur statistisch mehr oder weniger erfolgreiche Mutationen. Normalerweise inaktive, durch Stimuli eingeschaltete Gene wären insgesamt eine erfolgreichere Subpopulation. Ein identifizierbarer Mechanismus, der zum "Deshalb" erklärt werden könnte ist a) nicht bekannt, b) wäre nicht auf irgendeine objektive Art "richtig", sondern "zufällig im Sinne Deines Bauchgefühls von 'richtig'".

Und dann ist dieses Zusammenwerfen von sexuellem und/oder romantischem Begehren (homo-, hetero-, bi-, pan-, a-) als "Homo" ebenso problematisch, wie das körperliche Selbstbild mit der sozialen Rolle unter "Trans". Niemand weiss aktuell, wie viel dieser mindestens vier Vektoren körperliche Ursachen hat oder sozial geprägt ist. Dass Transidentität wesentlich ein Konflikt der eigenen Persönlichkeit mit sozial konstruierten, mithin nicht-biologischen Rollen ist, sollte sich ja herumgesprochen haben. Wie körperliches Selbstbild und soziale Rolle wirklich zusammenhängen, Grenzfläche Neurophysiologie zu Psychologie, ist meines Wissens offen. Wie Gene von sozialen Konstrukten eine Ahnung haben sollen, wäre eine spannende Frage, zu der es zumindest meines Wissens noch weniger, aka keine, Hinweise gibt.

Schliesslich: Wie häufig Homo-/Bi-/Pan-/Asexualittät oder Nichtkonformität mit den aktuellen Genderrollen ist, ist äusserst schwierig zu ermitteln. Wie bekannt sind den Befragten die Optionen? Nur wer etwas benennen kann und eine akurate Vorstellung hat, kann auch die Frage danach beantworten. Wie stark werden die Varianten sanktioniert? Wie wird gefragt? Es gab Experimente, die latentes homoerotisches Begehren aufzeigten (physiologische Reaktion), obwohl die Probanden dies strikt von sich wiesen. Wo sind die Grenzen? Wenn die Verhaltenssets wenig strikt nach biologischem Geschlecht getrennt wären, zum Beispiel keine genderspezifische Kleidung, gäbe es dann noch Crossdresser? Einige Kulturen kennen trotz ausgeprägtem Cis-Hetero-Mainstream "Lustknaben", die mehr oder weniger feminin aufgestylt -nunja- missbraucht werden. Oder andere, bei denen Männer Sex mit Männern haben, dies aber nie Sex nennen würden, denn das tut man ja nur mit Frauen. Sind die nun schwul? Bi? Oder einfach nur T-gesteuert und kulturell verschwurbelt?

Also (Gegenthese!) tritt "dieses Phänomen" vielleicht nicht wirklich häufiger auf, sondern wird nur wegen günstigerer gesellschaftlicher Situation öffentlicher sichtbar? Eine immer noch ungelöste Aufgabe für Soziologen und Anthropologen.

BTW, der Vergleich mit den Zugvögeln hinkt meines WIssens beidbeinig. Von vielen Wandertierarten ist seit Jahrzehnten bekannt, dass ihr Verhalten klimaabhängig ist. Wenn es warm ist, bleiben sie, wenn es kalt wird gehen sie. Ob sie bleiben oder reisen ist kein Festprogramm, sondern (Gegenthese!) das Festprogramm (Genetik) beinhaltet beide Möglichkeiten, weil (Überraschung!) sich dieses Erbgut während der vergangenen Klimaphasen an besten bewährt hat.

So. Sorry, ist lang geworden. Ich hatte keine Zeit, es kürzer zu schreiben ;)

Ein kleines Nachwort noch. Auch wenn ich Deine Hypothesen zerpflücke, bin ich im Ergebnis vollkommen bei Dir. Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Würde und Respekt. Einfach weil sie existieren. Um jemanden in der Lebensweise zu behindern oder zu diskriminieren braucht man äusserst triftige Gründe, die sich niemand mal eben nach Gutdünken ausdenken kann. Von daher ist sichtbar werden und die gleichen Rechte wie die angebliche Mehrheit einfordern auf jeden Fall angesagt. Das zu begründen brauchen wie aber nicht mit Pseudoscience :)

Und wie gesagt: Vielfalt bedeutet Stabilität und Robustheit gegen innere und äussere Probleme :)
Nicole Fritz
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Re: Nicoles Galaxie

Post 67 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Jaddy,

jetzt hast Du meine kühne Behauptung ja schön auseinander genommen. :)p

Ich muss zugeben: Da habe ich ohne irgendwelche Nachforschungen einfach einmal so argumentiert, wie man es eben bei den meisten Parawissenschaftlern liest. Das Prinzip ist einfach: Wenn über irgend etwas nicht geforscht wird, MUSS es da ja etwas Geheimes geben, von dem niemand etwas wissen darf. Und eine Statistik sagt grundsätzlich NIE etwas konkretes aus, da die Dunkelziffer nicht erfasst werden kann. Dann muss man nur noch so geschickt argumentieren, dass alles absolut plausibel klingt. Und schon ist dem notorischen Kritiker der Wissenschaft vollkommen klar, dass wir mal wieder alle nur verarscht werden.

Also danke für die - hoffentlich (auch das kann ich nicht mal eben prüfen) - fundierte Gegendarstellung. Ich hätte vielleicht betonen sollen, dass meine "Theorie" eigentlich nicht viel mehr als nur eine Idee ist, über die man nachdenken, und deren Zusammenhänge man vielleicht erforschen sollte. Es ist aber leider so, dass ein Parawissenschaftler - auch wenn er bestrebt ist "seriös" oder "wissenschaftlich" zu arbeiten - nur dann Gehör findet, wenn er provoziert und seine Ideen marktschreierisch präsentiert. Er kann einfach, wenn überhaupt, nur in Teilbereichen, wie in der anerkannten und vom Kapital finanzierten Wissenschaft üblich, detailliert forschen. Dazu fehlen ihm jegliche Mittel. Wenn er diese mit Arbeit verdienen will, kommt er so gut wie nicht zum Forschen, und wenn er sich die Zeit nimmt, hat er kein Geld.

Aber trotzdem danke! Es ermahnt mich in Zukunft vorsichtiger zu argumentieren. Einem Parawissenschaftler, der ernsthaft Lücken oder Schwachstellen in der anerkannten Wissenschaft aufzeigen will, tut es nicht gut, wenn man seine Arbeit ins Lächerliche zieht. Und wenn sich etablierte Wissenschaftler angegriffen fühlen, belassen sie es nicht wie Du bei einer sachlichen Gegendarstellung.

Nun haben wir zwei Sichtweisen, über die man nachdenken und sich seine eigene Meinung bilden kann. Das ist doch schon einmal etwas Positives! (yes)

LG Nicole
Exuser-2019-01-04
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Re: Nicoles Galaxie

Post 68 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Hallo,
damit kein Missverständnis über meinen Beitrag weiter oben aufkommt: ich bin Vater und danke Gott und meiner Frau dafür. Wissenschaft ist eines meiner Lieblingsinteressensgebiete, aber von dem, was heute von (selbst-)erklärten Fachleuten gesagt wird, glaube ich nur das, was ich gedanklich selbst nachvollziehen kann. Und das ist verdammt wenig, weil der Mensch nicht mehr mithalten kann. Statistiken sind nichts wert. Und den Urknall mag es ja gegeben haben, mir egal, aber wenn, dann hat es vor ihm auch schon einen gegeben.
Sasha
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Re: Nicoles Galaxie

Post 69 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Jaddy hat geschrieben: Mi 11. Apr 2018, 00:46 So. Sorry, ist lang geworden. Ich hatte keine Zeit, es kürzer zu schreiben ;)
Herrliche Begründung, sogar logisch - Hut ab!
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Re: Nicoles Galaxie

Post 70 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Sasha,

dass Du, wie auch viele andere bei uns, Vater bist, lässt meinen gezeigten Weg der "Evolution" nicht scheitern. Wenn wirklich die Gene beteiligt sind, - wie es Jaddy bezweifelt - müssen wir auch die Trans-Gene vererben. Wenige Nachkommen mit den "richtigen" Genen wären also durchaus zielführend.

Zum Thema Urknall habe ich mich hier bereits in einem vorherigen Kapitel geäußert (dort geht es um SciFi und einen relativistischen Massenzuwachs bei Astronauten, die sehr schnell unterwegs sind):
.... Jetzt fällt mir zum Thema Unsinn noch etwas anderes ein: Bei unendlicher Masse im Urknall steht die Zeit still. Also kann es - ohne dass irgendwie Zeit abläuft - ganz am Anfang überhaupt nicht geknallt haben. Entsprechend kann unser ganzes Universum gar nicht existieren. Leben wir also doch nur in einer virtuellen Matrix? Oder stimmt da vielleicht bei der anerkannten Physik einiges nicht, wie ich es als Nikolai Fritz mit der Paraphysik versuchte aufzuzeigen? - Jetzt nur mal so als Denkanstoß. :wink:
Also liebe Grüße aus der virtuellen Matrix :roll:
Nicole
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Re: Nicoles Galaxie

Post 71 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Hallo Nicole,

ich persönlich bin davon überzeugt, daß wir Menschlein bis in alle Ewigkeiten bestimmte "Geheimnisse" niemals werden erklären können. Ich denke, Gott will das so. Schade ist, daß die Wissenschaft nicht anerkennt, daß eben nicht alles nicht so ist, wie es scheint. Daß der Mensch für alles eine Erklärung sucht, Hypothesen aufstellt, die Erkenntnisse hinterfragt und ändert, das finde ich absolut in Ordnung. Tut er nur leider nicht oft genug. Es ist einfach faszinierend, sich vorzustellen, daß wir Menschen angesichts der Unendlichkeit in Raum und Zeit eigentlich gegen "Null" gehen, und uns trotzdem über soviele Dinge aufregen.
Und wirklich bemerkenswert ist der Umstand, daß viele Menschen glauben, die Erde zerstören zu können. Da ist viel Selbstüberschätzung dabei...

Gruß,
Sasha
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Re: Nicoles Galaxie

Post 72 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Nicole Doll hat geschrieben: Di 10. Apr 2018, 16:39...Eine Lebensweise als Homo oder Trans bringt die Evolution der Menschheit wieder in die RICHTIGE Richtung! Und genau DESHALB tritt dieses Phänomen immer häufiger auf...
Vielleicht nicht wirklich deshalb.
Der Mensch entwickelt sich weiter, vieles, was früher gut war, blkeibt auf der Strecke.
Ich denke es fängt schon damit an, das es immer weniger Großfamilien mit drei Generationen unter einen Dach gibt.
So sehr sich auch alles in mir dagegen sträubt weil ich es für das Schlimmste Verbrechen überhaupt halte und es mir zu grausam, zu unmenschlich und zu unverständlich ist, auch im Tierreich gibt es Beispiele dafür, das Tiere ihren Nachwuchs töten.

Evolution ist grausam, sie hat nämlich keine Gefühle.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
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Bea Magdalena
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Re: Nicoles Galaxie

Post 73 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Hallo Nicole, hallo Sasha,

"Und wirklich bemerkenswert ist der Umstand, daß viele Menschen glauben, die Erde zerstören zu können. Da ist viel Selbstüberschätzung dabei..."
und Gier!
Geld und Profit sind der Maßstab aller Dinge und allen Handelns. Für den eigenen Profit werden umfangreiche Zerstörungen unseres Lebensraumes in Kauf genommen, leider!

Liebe Grüße
Bea Magdalena
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Exuser-2019-01-04
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Re: Nicoles Galaxie

Post 74 im Thema

Beitrag von Exuser-2019-01-04 »

Hallo Bea Magdalena,
ich bin mir nicht sicher, ob wir dasselbe meinen: geschrieben und gemeint habe ich: "zerstören können", nicht "zerstören dürfen". Will sagen: die Erde läßt sich nicht zerstören - auch nicht von gierigen Menschen. Denn die Erde braucht uns nicht.
Gruß,
Sasha
Bea Magdalena
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Re: Nicoles Galaxie

Post 75 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Hallo Sasha,
Da hab ich Dich falsch verstanden, sorry. Wir meinen da wohl nicht dasselbe.
Viele Grüße
Bea Magdalena
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
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