Die Oper und queere Männer Das Spiel mit den Geschlechtern
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Anne-Mette
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Die Oper und queere Männer Das Spiel mit den Geschlechtern

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

die taz schreibt dazu: http://www.taz.de/!5493164/

Gruß
Anne-Mette
triona
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Re: Die Oper und queere Männer Das Spiel mit den Geschlechtern

Post 2 im Thema

Beitrag von triona »

Das ist allerdings nicht wirklich etwas Neues. Und es dürfte auch für große Teile des übrigen (nicht musikbezogenen) Schauspiels gelten. Und das schon seit sehr frühen Zeiten. Vgl Tragödie und Komödie im antiken Griechenland, ... oder z.B. auch die Shakespearzeit im Elizabethanischen England, wo Frauen nicht Schauspieler werden durften. Ein sehr schönes Anschauungbeispiel gibt hier der wunderschöne Film "Stage Beauty" - einer meiner Lieblingsfilme: (he)

https://de.wikipedia.org/wiki/Stage_Beauty



Wenn er mal wieder irgendwo zu sehen ist, dann kann ich ihn nur wärmstens empfehlen. Da dies leider nur sehr selten geschieht, hab ich mir eine DVD davon besorgt. Aber im Kino kommt es natürlich besser.

Buchempfehlung für Leute, die sich für das Thema tiefer interessieren:
Marjorie Garber, Verhüllte Interessen — Transvestismus und kulturelle Angst,
deutsch: Frankfurt/M., 2000, Original: New York, 1995,
ISBN-13: 978-3100244055
Ist etwas für ausdauernde Leser (über 600 Seiten), aber hochinteressant.

Vgl auch hier:
viewtopic.php?t=8056


liebe grüße
triona
Andrea aus Sachsen
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Re: Die Oper und queere Männer Das Spiel mit den Geschlechtern

Post 3 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Ja, in der Oper und vielleicht sogar im Theater überhaupt kommen queere Themen relativ oft vor. Teilweise sind sie im Stück bereits drin oder sie werden vom Regisseur bzw. der Regisseurin "eingebaut". In meinen (Opern-)Erlebnisberichten habe ich auch immer darauf hingewiesen, wenn in einem Stück mal was zu "unserer Sache" vorkam.
Meist wird das Thema allerdings in CSD-Manier, also ziemlich übertrieben und schrill oder unverständlich (Warum zieht der sich jetzt ein Kleid an?) dargestellt, sodass ich da meine Bedenken habe, ob das für eine Aufklärung über "uns" dienlich ist.
Zahlreiche Aussagen des Intendanten der Komischen Oper Berlin in dem verlinkten Artikel, kann ich allerdings nicht bestätigen bzw. sehe diese sogar als falsch an. Das beginnt mit den Verkleidungsspielen des Cherubino in "Figaros Hochzeit", die normalerweise nur in einer Szene stattfinden und endet mit der Feststellung, dass die Oper ein Treffpunkt verschiedenster queerer Menschen sei und dass dieser Personenkreis ein besonderes Interesse für diese Kunstgattung zeigt.
Natürlich trifft man gelegentlich auf augenscheinlich schwule oder lesbische Pärchen und auch eine Transsexuelle habe ich bereits getroffen. Bezüglich deren Häufigkeit in der Oper sehe ich dagegen keinen nennenswerten Unterschied zum normalen Leben, sonst müsste es ja auch hier im Forum von Opernliebhaber(inne)n nur so wimmeln.
Andererseits: Die Komische Oper Berlin ist bekannt für manch "schräge" Inszenierung — vielleicht sieht es dort ja anders aus. Da muss ich bei meinem nächsten Besuch dort mal darauf achten.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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