Trans als Mittel für eine Untersuchung
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Vincent
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Trans als Mittel für eine Untersuchung
Mal als Mann, mal als Frau um Lohnunterschiede zu testen:
https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/vid ... n-100.html
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LG
Vincent
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Marielle
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Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Nein, alles ist in bester Ordnung. In vielen Branchen sind Frauen zahlenmässig stark überproportional vertreten, wie z.B. in den Pflegeberufen und grade auch in der Pflege von Räumen. In der Summe verdienen sie dort also auch viel mehr Geld, als ihre männlichen Kollegen. Und zum Thema 'Qualifikationslücke': In Berufen, für die sie richtig qualifiziert sind, sind fast ausschliesslich Frauen in Lohn und Brot; z.B. in der Prostitution. Ein oft unterschlagener Fakt dazu ist: In der Billigpornobranche werden Frauen für ihre Arbeit sogar meistens bezahlt, während Männer quasi noch Geld mitbringen müssen, um dort einen Job zu bekommen. Man kann da also selbst bei bösem Willen kein Problem erkennen, das die Frauen benachteiligen würde. Eher schon leiden die Männer unter den Restriktionen beim Zugang zu den Pflegeberufen. Welcher Junge würde nicht gern Raumpfleger werden und auch ein bisschen von der vielen Kohle abbekommen, die da verdient wird? Und natürlich leiden Männer ganz besonders unter der Diskriminierung am Arbeitsplatz, wenn dieser ein schmieriges Bett ist, neben dem eine Kamera steht. Da kann man nicht einfach mit feministischen Parolen drüberweggehen.Sind Frauen wirklich so benachteiligt im Berufsleben?
Mann erlebt es täglich: Life sucks, if your girlfriend doesn't.
Ganz schlimm steht es aber am anderen Ende der Einkommensskala. Männer, die Tausende von Euro für einen Anzug und Hunderttausende für ein Auto ausgeben müssen, werden immer wieder mit diskriminierenden Forderungen nach Kürzung ihrer sauer verdienten Boni konfrontiert. Als wenn die es nicht schon schwer genug hätten, die armen Kerle. Die müssen ihre sauteuren Anzüge komplett selbst bezahlen, während jede Krankenschwester ihren Dienstkittel gestellt kriegt, die Latschen der Raumpflegerinnen grade mal Vierneunundneunzig kosten, sie auch noch mit einem schicken Dienstlieferwagen vorfahren und Sexarbeiterinnen grade im Berufsleben kaum was anziehen. Sowas ist haarsträubend ungerecht! Da muss endlich was passieren!
Als neuesten Unsinn hat das Feminist_innenpack sogenannte "stereotype Zuschreibungen" erfunden, um gegen seine angebliche Benachteiligung Front zu machen und die Bevölkerung aufzuwiegeln. In einer 'Studie' (Hört, hört!) behaupten diese Leute sogar, dass das eine "Barriere" für Frauen wäre. Also soetwas ähnliches wie eine Mauer. Welch eine dumme Verdrehung, wo es sich doch um einen Schutzwall gegen die Zumutungen der männlichen Arbeitswelt handelt.
"Als Barriere wirken sich stereotype Annahmen direkt negativ auf die Beteiligung von Frauen in der
Filmbranche aus. Zwar sind beide Geschlechter mit stereotypen Zuschreibungen konfrontiert, allerdings
werden Frauen vorwiegend mit Eigenschaften assoziiert, die sie als ungeeignet für Schlüsselpositionen
deklarieren, während Männer eher mit erfolgsrelevanten Attributen in Verbindung
gebracht werden." *
Marielle
*) aus einer Studie der Filmförderungsanstalt http://www.ffa.de/gender-und-film-rahme ... hland.html
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Simone 65
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Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Ich hatte schon mal geschrieben . Hier gibt es ein Tarifvertrag, da gibt es kein Unterschied zwischen Mann und Frau . Hier gibt es gleicher Lohn für gleiche Arbeit . Sicher kann man viel kritisieren. Zeitverträge , Leiharbeit und einiges mehr . Aber es gibt hier kein Unterschied zwischen Mann und Frau.
Liebe Grüße Simone
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Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
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Marielle
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Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Guten Abend Simone,
du schreibst
Das Thema 'Geld' betrifft z.B. die Reinigungskolonne, in der die Frauen halt die 'Reinigungskräfte' sind und der Mann den 'Teamleiter' spielen darf. Die Leute machen in der Praxis zwar alle das gleiche, nämlich putzen, aber natürlich verdient ein Teamleiter mehr als eine 'einfache' Reinigungskraft. Und selbstverständlich unterscheidet sich auch der Arbeitsvertrag eines Teamleiters minimal von dem der Reinigungskraft; schliesslich muss alles seine Ordnung haben und niemand soll sagen können, dass nach Geschlecht ungleich bezahlt wird. Das ändert aber auch nichts daran, dass für das gleiche Putzen unterschiedlich viel bezahlt wird; je nach dem, welchen Geschlechts der putzende Mensch ist.
Etwas anders ist es bei AT-Verträgen, die die Angestellten für sich selbst aushandeln. Dort wird für die gleiche Arbeit z.T. sehr deutlich unterschiedlich bezahlt. Und zwar kriegen Frauen dort im Schnitt wesentlich weniger Geld für die gleiche Arbeit als Männer. Das hört man direkt von Personaler_innen (ja, auch Frauen machen das mit Frauen; im Namen der Profitmaximierung), die diesen Mist nach dem dritten Glas Bordeaux an der Hotelbar fast stolz verbreiten. Man könnte zwar sagen, dass in diesem Fall die Frauen selbst schuld sind, weil sie ihre Arbeit zu billig verkaufen. Aber auch das ändert nichts daran, dass in der Praxis geschlechtsbezogen unterschiedlich viel bezahlt wird.
Das mögliche Argument, dass dies ja gar nicht geschlechtsbezogen sei, sondern nur am Verhandlungsgeschick oder Durchsetzungsvermögen der/des jeweiligen Angestellten liegt, zieht nämlich nicht. Solange es zur stereotypischen Erziehung von Mädchen und zu den Erwartungen an Frauen gehört, dass sie zurückhaltend, ausgleichend und nicht fordernd sind, solange ist es eine geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung, die sich durch unterschiedliche Bezahlung ausdrückt. Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar vieles verbessert, aber so richtig gut ist es noch nicht.
Am Ende läuft es wieder darauf hinaus, dass der stereotypische Rollenquatsch über Bord geworfen gehört und alle jungen Menschen in gleicher Weise mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten ausgestattet werden, mit denen sie sich dann so durch's Leben schlagen können, wie es ihren individuellen Eigenschaften entspricht; ganz egal, welches Geschlecht sie haben oder ob sie überhaupt eines haben.
Hab es gut
Marielle
du schreibst
Vom Standpunkt einer Industriearbeiterin, in einer tarifvertraglich geregelten und gewerkschaftlich gut kontrollierten Branche, stimmt das (hoffentlich). In anderen Bereichen ist es leider ganz anders. Dabei macht es auch keinen wesentlichen Unterschied, ob es um eher niedrig oder um eigentlich eher gut bezahlte Jobs geht. Es könnte aber durchaus sein, dass im 'geregelten Mittelbau' wirklich eher weniger Unterschiede bestehen; eben in der Industrie oder bei den Beamt_innen und Angestellten im öffentl. Dienst, weil es dort eine durchgängigere Anwendung der Regularien und bessere Kontrollmechanismen gibt. Im unteren Einkommensbereich und bei AT-Angestellten ist es aber Gang und Gäbe, dass für gleiche Arbeit unterschiedlich bezahlt wird. Von diversen anderen Wirkungen, wie z.B. langsameren Beförderungen, muss man gar nicht reden, obwohl die natürlich auch zu diesem Problemkomplex gehören.Aber es gibt hier kein Unterschied zwischen Mann und Frau.
Das Thema 'Geld' betrifft z.B. die Reinigungskolonne, in der die Frauen halt die 'Reinigungskräfte' sind und der Mann den 'Teamleiter' spielen darf. Die Leute machen in der Praxis zwar alle das gleiche, nämlich putzen, aber natürlich verdient ein Teamleiter mehr als eine 'einfache' Reinigungskraft. Und selbstverständlich unterscheidet sich auch der Arbeitsvertrag eines Teamleiters minimal von dem der Reinigungskraft; schliesslich muss alles seine Ordnung haben und niemand soll sagen können, dass nach Geschlecht ungleich bezahlt wird. Das ändert aber auch nichts daran, dass für das gleiche Putzen unterschiedlich viel bezahlt wird; je nach dem, welchen Geschlechts der putzende Mensch ist.
Etwas anders ist es bei AT-Verträgen, die die Angestellten für sich selbst aushandeln. Dort wird für die gleiche Arbeit z.T. sehr deutlich unterschiedlich bezahlt. Und zwar kriegen Frauen dort im Schnitt wesentlich weniger Geld für die gleiche Arbeit als Männer. Das hört man direkt von Personaler_innen (ja, auch Frauen machen das mit Frauen; im Namen der Profitmaximierung), die diesen Mist nach dem dritten Glas Bordeaux an der Hotelbar fast stolz verbreiten. Man könnte zwar sagen, dass in diesem Fall die Frauen selbst schuld sind, weil sie ihre Arbeit zu billig verkaufen. Aber auch das ändert nichts daran, dass in der Praxis geschlechtsbezogen unterschiedlich viel bezahlt wird.
Das mögliche Argument, dass dies ja gar nicht geschlechtsbezogen sei, sondern nur am Verhandlungsgeschick oder Durchsetzungsvermögen der/des jeweiligen Angestellten liegt, zieht nämlich nicht. Solange es zur stereotypischen Erziehung von Mädchen und zu den Erwartungen an Frauen gehört, dass sie zurückhaltend, ausgleichend und nicht fordernd sind, solange ist es eine geschlechtsbezogene Ungleichbehandlung, die sich durch unterschiedliche Bezahlung ausdrückt. Daran hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar vieles verbessert, aber so richtig gut ist es noch nicht.
Am Ende läuft es wieder darauf hinaus, dass der stereotypische Rollenquatsch über Bord geworfen gehört und alle jungen Menschen in gleicher Weise mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten ausgestattet werden, mit denen sie sich dann so durch's Leben schlagen können, wie es ihren individuellen Eigenschaften entspricht; ganz egal, welches Geschlecht sie haben oder ob sie überhaupt eines haben.
Hab es gut
Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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Michelle_Engelhardt
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Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Ich hatte bisher das Glück, mich dreimal erfolgreich als Michelle bewerben zu können, was wahrscheinlich schon bissi außergewöhnlich ist. Ich habe aber auch schon Absagen (ohne trans als Begründung natürlich) bekommen, oder aber auch gar keine Antwort. Das ist aber bei Cis-Menschen nicht anders. Schlechter bezahlt als männliche Kollegen wurde ich bisher nicht. Bei den verschiedenen Arbeitsämtern wurde ich immer ganz normal behandelt. Meine Jobs habe ich jedoch durch Eigeninitiative gefunden.
LG
Michelle
LG
Michelle
Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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ExuserIn-2018-07-15
Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Eine Liste kann ich dir nicht liefern, aber ich sehe gerade "Berlin" in deinem Profil und da kann ich dir aus eigener Erfahrung nur den öffentlichen Dienst empfehlen. Gerade in Berlin gibt es eine Menge Behörden, die sich das Thema "Diversity" ganz groß auf die Fahnen geschrieben haben. Falls du interessiert bist, kann ich dir per PN dazu gerne Material schicken. Es gibt in vielen Berliner Behörden gute Beispiele für die Integration von Trans* Ich selbst darf mich inzwischen auch dazu zählen.Delfinium hat geschrieben: Di 13. Mär 2018, 23:09 Wenn ich jetzt z.B. eine Ausbildung mache als Bürokauffrau, Erzieherin oder was im IT Bereich.
Bin ich nun benachteiligt oder nicht? Oder was für Berufe gäbe es wo ich als Frau sogar einen Vorteil habe? Da fällt mir ein so ne Liste wäre gut, eine Spalte für benachteiligte Branchen, eine für gleichberechtige und eine für wo man bevorzugt wird.
Nun bin ich allerdings im Vergleich zu dir schon eine alte Lady und hab zuvor über 20 Jahre lang als verkleideter Kerl gearbeitet. Du würdest neu einsteigen und hättest den Vorteil, dass dir deine Vergangenheit kaum nachhängen dürfte, weil dich alle schon richtig kennenlernen.
Ich muss im Schnitt jede Woche bei irgendwem ganz neu in meiner äußeren weiblichen Gestalt auftauchen, was einerseits irgendwo witzig, andererseits auch recht anstrengend ist. Das betrifft zum Glück nur noch Leute aus anderen Behörden und Bundesländern, mit denen ich nicht täglich zu tun habe. Im Hause kennen mich nach einem halben Jahr alle Kolleg_innen und ich bin wirklich sehr schnell als "normale Kollegin" aufgenommen und integriert worden.
Mit dem Geld brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Im ÖD werden Weiblein wie Männlein gleichermaßen bescheiden entlohnt ... Bei vielen Ausschreibungen gibt es für Frauen sogar eine bevorzugte Auswahl; Stichwort: Frauenquote.
Klar, auch der öffentliche Dienst steht und fällt mit dem Verhalten der jeweiligen Führungskräfte. Ich musste anfangs für die Anerkennung meiner Identität kämpfen. Zum Glück ging alles im Guten ab, niemand war sauer oder verletzt, auch wenn ich manchmal pubertär geweint habe. Letztlich waren die Verzögerungen der großen Unsicherheit geschuldet, weil ich hier die erste geoutete Trans*Person bin. Inzwischen werde ich überall mit meinem richtigen Namen und Geschlecht geführt und hab mich sogar schon als Frau auf eine höherbewertete Stelle beworben
Diese Mittel stehen dir in der Privatwirtschaft leider nicht zur Verfügung. Dort herrscht m.E. finsterstes Mittelalter und du hast kaum Chancen, gegen einen Chef vorzugehen, der dich penetrant mit "Herr" anredet, bis du ihm den geänderten PA unter die Nase hältst.
Obendrein gibt es - wie hier schon beschrieben wurde - leider vielerlei Schikanen und Berührungsängste, die zur kompletten Ausgrenzung oder Ablehnung führen können.
Vielleichts informierst du dich über die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten im ÖD, es muss ja nicht gleich eine Beamt_innen-Laufbahn sein
LG
Semele
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ExuserIn-2018-07-15
Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Tja, dann hättest du die Frage wohl auch frühestens in einem Jahr oder später stellen können ...Delfinium hat geschrieben: Mi 14. Mär 2018, 12:13 Danke für eure Beiträge.
Semele, ich lese aus deinem Text viel mit Trans heraus, das dürfte bei mir wohl weniger das Problem sein da ich wenn ich wieder arbeiten werden komplett stealth leben werde und daher wie alle anderen Frauen gleichermaßen behandelt werde.
Ich werde daher als "normale" Frau auf dem Arbeitsmarkt gelten was das ganze schonmal einfacher macht als Trans Person auf Suche zu gehen.
Diesen Gedankensprung hatte ich nicht mitbekommen, sorry. Denn anderswo schreibst du:
Damit bist du offensichtlich noch weit vom Endziel entfernt - erst recht bei deart hochgesteckten Zielen. Immerhin bist du ja altersmäßig knapp über die Pubertät hinaus, hast demnach alle männlichen Merkmale ausgebildet.Delfinium hat geschrieben: Do 25. Jan 2018, 12:03...Semele hat geschrieben: Do 25. Jan 2018, 11:20 Irgendwie wird bei einer Transfrau immer etwas Männliches durchschimmern als Beitrag zum Unperfektsein.
Für mich war die HRT kein Bonus, meine Zielsetzung ist villeicht anders als deine. Bei mir soll äußerlich nichtmehr erkennbar sein ob ich mal TS war, dem Ziel komme ich langsam immer näher aber es gibt halt noch ein paar Problemzonen um die ich mich kümmern muss
Jeder sollte so Leben wie er sich wohlfühlt, und damit ich mich wohlfühlen kann habe ich mir auch meine eigenen Ziele gesetzt, die villeicht etwas höher sind als bei anderen.
Bis zum Erreichen deines Ziels wirst du wohl damit leben müssen, von der Gesellschaft als "Trans*" wahrgenommen zu werden (wie wohl die meisten, die sich erst nach vollendeter Pubertät angleichen / ob man das wahrhaben will, steht auf einem anderen Blatt) und vorm Gesetz bis zur PÄ / VÄ sogar als Mann dazustehen. Du scheinst dich ja auch damit zu arrangieren, sonst würdest du auf der Stelle einem Crossdresser-Transgender-Forum den Rücken kehren und in ein reines Bio-Frauen-Forum wechseln.
Ich hatte deine Frage nur dummer Weise als akut verstanden und mich deshalb auf deine aktuelle Trans-Situation bezogen. Ich hoffe, du verzeihst das Missverständnis
Ich denke, deine ganze Hektik auf eine irgendwann aktuell werdende Frage geht an der Realität komplett vorbei. Keiner hier dürfte eine Glaskugel besitzen, um dir benachteiligungslose Branchen in der Zukunft aufzählen zu können. Insoweit ziehe ich auch meine Aussagen über den ÖD zurück, denn ich bezog mich auf die Gegenwart und nicht die Zukunft.Delfinium hat geschrieben: Mi 14. Mär 2018, 12:13 Auch wenn mir keiner eine Liste liefern kann, müsst ihr doch bestimmt Brachen kennen wo Frauen nicht benachteiligt sind (außer im öffentlichen Dienst)
Ich bin eine junge Frau, habe mir noch nie gedanken über die Benachteiligung gemacht und frage mich jetzt wo soll ich anfangen? Was wären geeignete Branchen? Wäre das was für mich? Wo sollte ich die Finger von lassen?
Das scheint dann eher ein Thread für Hellseher_innen zu sein, zu denen ich mich nicht zähle
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ExuserIn-2018-07-15
Re: Trans als Mittel für eine Untersuchung
Also bei so viel Perfektionismus frage ich mich in der Tat, wie du das hier - umgeben von derart viel Unperfektionismus - zu dem ich mich selbst ohne Probleme bekenne, überhaupt noch aushalten kannstDelfinium hat geschrieben: Mi 14. Mär 2018, 14:33 Mein passing ist perfekt und da ich bei den anderen Schritten so weit bin, dass sie von alleine laufen, fehlt nurnoch der letzte Schritt, die Operation.
...
Also zurück zum Thema bitte, sonst sehe ich mich wirklich gezwungen auf ein "BioFrauen Forum" zu gehen um dort die Hilfe zu finden die ich brauche bei diesem Thema.
Die Idee mit dem Bio-Frauen-Forum finde ich gut. Auf DIE perfekte Frau haben die Damen dort sicher schon lange gewartet
Tschüüüß!