AfD-Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell - # 4
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Michi
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Danke Jenina, dass du das bereits so schön geschrieben hast.
Es piept mich auch immer wieder an, wenn mir Außenstehende erklären wollen, wie mein Leben damals gewesen ist.
Es piept mich auch immer wieder an, wenn mir Außenstehende erklären wollen, wie mein Leben damals gewesen ist.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Michi
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Ganz meine Meinung. Ich wünschte, ich könnte das ebenso schön auf den Punkt bringen.Svetlana L hat geschrieben: So 25. Feb 2018, 18:03 Gerade in der taz gelesen: "Trans, homo und gleichzeitig Fascho"
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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edeka
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
ich wollte eigentlich auch hier nichts politisches mehr schreiben ...
Das mag pessimistisch klingen, weil das bedeutet, daß sie immer wieder den Rattenfängern nachlaufen.
Vielmehr wollen sie einerseits ein Feindbild, einen Schwächeren, auf den sie herab schauen können - und gleichzeitig nichts an den Zuständen und Machtstrukturen ändern, auch um sich die Einbildung zu bewahren, selber zu den Mächtigen zu gehören.
Beispiele:
Gruß, ascona
Nach meiner Erfahrung erwarten gerade die Leute, die denen nachlaufen, auch gar nicht, daß ihnen die Versprechen gehalten werden.Jenina hat geschrieben: So 25. Feb 2018, 17:24 Meinst Du die, die vor 28 Jahren einem großen dicken Mann zugejubelt haben weil er ihnen blühende Landschaften versprochen hatte? Dummerweise sind diese Leute mit allen ihren Hoffnungen auf die Segnungen der D-Mark mächtig baden gegangen...
Leider sind Politik und Gesellschaft eben etwas komplexer als Klein Mäxchen sich das vorstellt. Dem lauten Schreihals hinterherzulaufen scheint wohl eher in die Hose - oder den Roch meinetwegen - zu gehen.
Das mag pessimistisch klingen, weil das bedeutet, daß sie immer wieder den Rattenfängern nachlaufen.
Vielmehr wollen sie einerseits ein Feindbild, einen Schwächeren, auf den sie herab schauen können - und gleichzeitig nichts an den Zuständen und Machtstrukturen ändern, auch um sich die Einbildung zu bewahren, selber zu den Mächtigen zu gehören.
Beispiele:
- was die AfD betrifft: wenn ich sage, daß ich auch lieber weniger Flüchtlinge in D hätte, und etwas über die Fluchtursachen erkläre, und daß die AfD auch die deutschen Waffenexporte unterstützt, und etwas über "land grabbing" in Afrika erzähle... Dann kommt die Reaktion: "ist mir egal, interessiert mich nicht."
- wenn du ihnen was über das neoliberale Wirtschaftsprogramm der AfD erzählst, das objektiv nicht in deren Interesse ist - "das ist mir egal"
- in Stuttgart: seit vielleicht 15 Jahren werden wir von Regierungsseite und Medien betrogen über Kosten und Qualität (bzw nicht-Qualität) von Stuttgart21. Und als tatsächlich mal die Möglichkeit bestand, in einer Abstimmung das abzulehnen, dann sagte eine - wenn auch kleine - Mehrheit: "weiterbauen. Ich glaube zwar nicht, daß es nur 3 Mrd kostet, aber ist egal wieviel es kostet, ist egal was alles kaputt gemacht wird, die da oben machen es schon richtig, und da will ich dazu gehören."
Gruß, ascona
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Yasmine
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Yasmine mit 'Y', aber nun gut..
Und nein, ich habe diese Partei nicht gewählt und ich mag weder die Partei noch deren Wähler. Dazu stehe ich. Das ist ein freies Forum und wenn man meine Meinung nicht akzeptiert, dass ist das *nicht* mein Problem.
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Anne-Mette
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Moin,
der TAGESSPIEGEL/queerspiegel äußert sich zum Thema:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/part ... 15282.html
Gruß
Anne-Mette
der TAGESSPIEGEL/queerspiegel äußert sich zum Thema:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/part ... 15282.html
Gruß
Anne-Mette
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Yasmine
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Zitat von dort:
"Der Pressesprecher des Berliner Landesverbands der AfD sagte, die Partei "respektiere die Entscheidung" des Bezirksverordneten, weiter könne er den Fall aber nicht kommentieren.[...] steht auf der Webseite der bezirklichen AfD-Fraktion noch "Nina Wittmann"."
Wieso verwundert mich das jetzt nicht?
LG
Yasmine
"Der Pressesprecher des Berliner Landesverbands der AfD sagte, die Partei "respektiere die Entscheidung" des Bezirksverordneten, weiter könne er den Fall aber nicht kommentieren.[...] steht auf der Webseite der bezirklichen AfD-Fraktion noch "Nina Wittmann"."
Wieso verwundert mich das jetzt nicht?
LG
Yasmine
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Michelle_Engelhardt
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Wenn diese Meldung kein Fake sein sollte, frage ich mich ernsthaft, wie man als trans überhaupt auf die Idee kommen kann, Mitglied dieser "Partei" zu werden. Es gehört schon eine gehörige Portion Dummheit dazu, an dem Ast zu sägen, auf dem man sitzt!
LG
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Tatjana_59
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Diese Meldung ist kein Fake Michelle.
Natürlich gehört eine gewaltige Dummheit dazu in solch einer Partei zu sein wenn man Transsexuell ist.
Man könnte ja auch austreten.
In der AfD sind sicher viele wirkliche intelligente Menschen, Dummheit schließt das aber nicht aus.
Auch der größte intellektuelle kann ein Idiot sein.
Davon gibt es in der braunen Brühe jede Menge.
LG Tatjana
Natürlich gehört eine gewaltige Dummheit dazu in solch einer Partei zu sein wenn man Transsexuell ist.
Man könnte ja auch austreten.
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Michelle_Engelhardt
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Huhu Tatjana,Tatjana_59 hat geschrieben: Fr 2. Mär 2018, 08:38 Diese Meldung ist kein Fake Michelle.
Natürlich gehört eine gewaltige Dummheit dazu in solch einer Partei zu sein wenn man Transsexuell ist.
Man könnte ja auch austreten.
In der AfD sind sicher viele wirkliche intelligente Menschen, Dummheit schließt das aber nicht aus.
Auch der größte intellektuelle kann ein Idiot sein.
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LG Tatjana
man könnte aber auch gar nicht erst eintreten bzw. vorher mal die Birne einschalten. Vermutlich besteht die Transsexualität schon länger als die AfD.
LG
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
Das würde wieder aktive Gehirnmasse voraussetzen, sehr schwerMichelle_Engelhardt hat geschrieben: Fr 2. Mär 2018, 08:56Huhu Tatjana,Tatjana_59 hat geschrieben: Fr 2. Mär 2018, 08:38 Diese Meldung ist kein Fake Michelle.
Natürlich gehört eine gewaltige Dummheit dazu in solch einer Partei zu sein wenn man Transsexuell ist.
Man könnte ja auch austreten.
In der AfD sind sicher viele wirkliche intelligente Menschen, Dummheit schließt das aber nicht aus.
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man könnte aber auch gar nicht erst eintreten bzw. vorher mal die Birne einschalten. Vermutlich besteht die Transsexualität schon länger als die AfD.
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Jaddy
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Re: AfD„Kommunalpolitiker outet sich als transsexuell
So in den Medien ist Wittmann eher unauffällig. Bei Abgeordnetenwatch gibt es ein paar Antworten, die eher -hm- zahm-populistisch sind. Ich sag mal: Populäre Forderungen ohne Rücksicht auf Finanzierung, mehr Polizei auf die Strassen, strengere Justiz, mehr Auto in der Innenstadt, weniger Radwege, Tegel erhalten ohne Rücksicht auf Anwohner und Verkehr, BER-Manager in den Knast, all sowas. Dabei sind das alles von anderen gestellte Fragen, keine eigeninitiativ formulierten Positionen.
Ein paar Knackpunkte: Einen konfessionsübergreifenden Ethik-Unterricht mit der Vielfalt zu begründen ist nice, aber dafür als "Leitbild" die "unsere christliche Werteordnung" zu fordern etwas widersinnig (was wenig verwundert).
Bei den Rechten für gleichgeschlechtliche Paare steht dann "Hier weiche ich bewusst von der Parteilinie ab. Letztlich geht es nur um das Adoptionsrecht, welches in sich selbst schon hohe Hürden an potentielle Adoptiveltern trägt. Es muss hierbei gewährleistet sein, dass das Kind sowohl weibliche, als auch männliche Bezugspersonen in seinem Leben hat."
Und nicht zu vergessen der Satz in der Pressemitteilung, "transsexuell — nicht Gender-Sternchen". Queerspeigel: "diesen Unterschied betonte er in seiner Rede". Also statt Offenheit beim Thema Geschlechtlichkeit das volle, betonharte binäre Programm.
Mit anderen Worten: Sobald man selbst betroffen ist oder sein könnte, wird es plötzlich gerade so liberal, dass es persönlich passt, der Tellerand genau für die eigene Suppe erweitert. Ich nenne es mal den Cheney-Effekt.
Für mich sieht das schon schlüssig aus. Es gibt nicht wenige Transpersonen, die vollkommen prima mit sehr restriktiven illiberalen Ansichten zurecht kommen, solange sie ihren eigenen Transitionsweg nicht übermässig beschränken.
Das Thema Trans führt genausowenig wie Homosexualität automatisch zu einer Auseinandersetzung mit Repression, Ausgrenzung, Marginalisierung, sondern wird irgendwie "integriert". Mal als übertriebenes Beispiel formuliert: Eine erzreaktionäre katholische Transpersonen könnte den Wechsel eher wie die Korrektur einer Hasenscharte betrachten, denn als Anlass, sich aufgrund eigener Erfahrungen mit dem völlig unnötigen Leidensdruck zu befassen, den das eigene Weltbild möglicherweise bei anderen - Atheisten, Homosexuellen, PoC, Enbis - bewirkt.
Ein paar Knackpunkte: Einen konfessionsübergreifenden Ethik-Unterricht mit der Vielfalt zu begründen ist nice, aber dafür als "Leitbild" die "unsere christliche Werteordnung" zu fordern etwas widersinnig (was wenig verwundert).
Bei den Rechten für gleichgeschlechtliche Paare steht dann "Hier weiche ich bewusst von der Parteilinie ab. Letztlich geht es nur um das Adoptionsrecht, welches in sich selbst schon hohe Hürden an potentielle Adoptiveltern trägt. Es muss hierbei gewährleistet sein, dass das Kind sowohl weibliche, als auch männliche Bezugspersonen in seinem Leben hat."
Und nicht zu vergessen der Satz in der Pressemitteilung, "transsexuell — nicht Gender-Sternchen". Queerspeigel: "diesen Unterschied betonte er in seiner Rede". Also statt Offenheit beim Thema Geschlechtlichkeit das volle, betonharte binäre Programm.
Mit anderen Worten: Sobald man selbst betroffen ist oder sein könnte, wird es plötzlich gerade so liberal, dass es persönlich passt, der Tellerand genau für die eigene Suppe erweitert. Ich nenne es mal den Cheney-Effekt.
Für mich sieht das schon schlüssig aus. Es gibt nicht wenige Transpersonen, die vollkommen prima mit sehr restriktiven illiberalen Ansichten zurecht kommen, solange sie ihren eigenen Transitionsweg nicht übermässig beschränken.
Das Thema Trans führt genausowenig wie Homosexualität automatisch zu einer Auseinandersetzung mit Repression, Ausgrenzung, Marginalisierung, sondern wird irgendwie "integriert". Mal als übertriebenes Beispiel formuliert: Eine erzreaktionäre katholische Transpersonen könnte den Wechsel eher wie die Korrektur einer Hasenscharte betrachten, denn als Anlass, sich aufgrund eigener Erfahrungen mit dem völlig unnötigen Leidensdruck zu befassen, den das eigene Weltbild möglicherweise bei anderen - Atheisten, Homosexuellen, PoC, Enbis - bewirkt.