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könnt Ihr euch noch erinnern wann ihr Euch zum ersten Mal vor dem Spiegel als Frau/Mädchen gesehen habt und was Ihr dabei empfunden habt ?
Ich war so weit ich mich erinnern kann so um die 8 Jahre und soviel ich mich noch erinnern kann war ich ziemlich erfreut über mein Aussehen und konnte es seitdem auch nicht mehr lassen.
Hallo
Ich konnte früher leider nichts weibliches an mir erkennen, wenn ich in den Spiegel geschaut habe. Als Frau bzw. Mädchen fühlen tue ich mich aber schon seit meiner Kindheit, nur dass ich es eben so weit es ging einfach verdrängte bis vor ungefähr 2 Jahren.
Von demher kam das erst im Zuge der HET, als ich die ersten Veränderungen wirklich wahrnehmen konnte (und es nicht nur Vermutungen waren) dass ich mich auch im Spiegel mehr als Frau sehen konnte
Wenn es nicht grade mal wieder davon überschattet wird, was mir alles (noch) zu männlich ist an meinem Körper, dann freue ich mich darüber sehr und es macht mich ziemlich glücklich
Das erste Mal sagt mir eigentlich gar nichts, aber das zweite Mal als ich Zeit gehabt hatte mir das Kompromiss "wie-möchte-ich-wie-kann-ich-aussehen" zu konstruieren war ich ... fast wie gelähmt und dann fing ich an zu weinen, als hätte ich mein ganzes Leben auf den Moment gewartet ohne wirklich zu wissen, dass ich darauf gewartet hatte.
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Früher war mein Blick in den Spiegel eher frustrierend. Selbst wenn ich weibliche Sachen anhatte — mein männliches Gesicht passte einfach nicht dazu. Doch als ich fast auf den Tag genau vor 6 Jahren nach einer professionellen Verwandlung im Atelier Changeable in Dresden in den Spiegel schaute "¦ Der Anblick war nicht mit Worten zu beschreiben, einfach überwältigend — schließlich sollte er mein ganzes Leben verändern.
Ich hatte darüber hier berichtet: viewtopic.php?f=6&t=4017
Nina . Ich habe , nein . Als ich mich zum ersten mal im Spiegel gesehen habe , Simone . Es war in Frankfurt bei Manuela. Sie hat grosse Spiegel . Ich habe geweint . Ich habe da jemand zum ersten mal gesehen , die ich lange gesucht habe . Als Junge habe ich im Spiegel gesehen und dann ???
Ein Spiegelbild ? Ein Spiegel zeigt er mich ? Nein !
Liebe Grüße Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
12 oder 13 ??? Keine Ahnung.
Bluse, Rock, FSH und Schuhe von meiner älteren Schwester.
Aus dem Spiegel hat ein kleines dünnes (flaches) ich weisnichtwas zurück gesehen - und trotzdem hab ich mich so wohl gefühlt.
Ich kann icht sagen, dass ich mich zu einem bestimmten Zeitpunkt als Frau gesehen habe. - Es gibt kein Schlüsselerlebnis.
Bei mir war das ein längerer Prozess, ein gleitender Übergang. Schon als Kind habe ich, wenn ich mich vor dem Spiegel betrachtet habe, eher vermieden, mein Gesicht wahrzunehmen. Und das ist auch viele Jahre so geblieben. Die schleichende Veränderung begann wohl 2010 nach dem Outing vor meiner neuen Freundin, die ich da grad kennengelernt hatte. Doch gedresst und geschminkt erkenne ich erst seit etwa 2014 eine Frau im Spiegel, nach dem ich die ersten Ausgänge und Erlebnisse als Frau hinter mir hatte, und so langsam das entsprechende Körpergefühl und Sicherheit im Auftreten gewann.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Im Rahmen meines Versteck Spiels war der erste Blick in den Spiegel in voller Größe tatsächlich sogar nach dem ersten Stammtisch Besuch. Bis dahin nur "Ausschnitte".
Das Kleid hatte ich vorher nur im Keller anprobiert, wenn die Liebste im Wohnzimmer am Fernseh Schlafen war. Wir haben in unserem "Partykeller" einen antiken Spiegel hängen, der ist aber nur einen knappen halben Meter groß.
Makeup hatte ich mir erst wenige Tage vorher anlässlich des Stammtischs gekauft und nur im Badezimmer kurz ausprobiert, ob und wie damit der Bartschatten in den Griff zu bekommen ist.
Auf dem Weg zum Stammtisch im Auto umgezogen und geschminkt, also außer einem Blick in den Sonnenblenden Spiegel beim Schminken, und mein Spiegelbild in der getönten Seitenscheibe für den Gesamteindruck, hatte ich mich bis dahin selbst noch nicht komplett gesehen.
Das sollte noch gut zwei Wochen danach so bleiben, bis ich endlich für zwei Stunden gesichert sturmfrei hatte. Natürlich lag alles schon parat, meine Frau hatte die Haustüre noch nicht ganz zu gezogen, war ich schon auf dem Weg ins Badezimmer.
Im Kleid mit und ohne Perücke hatte ich mich vorher schon öfter im Spiegel angeschaut und mich zugegeben halbwegs schön gefühlt. Aber das erste mal in ganzer Gestalt komplett mit Makeup, die Haare zurecht gezupft, Arme und Beine enthaart, und lila lackierten Nägeln, war Wahnsinn. Auch wenn es immer noch mein männliches Gesicht war, was mir entgegen blickte, hatte es durchs Schminken doch etwas weiblichere Züge angenommen. Auch wenn es vielleicht nur Einbildung oder Wunschdenken war, aber ich sah endlich keinen Mann im Kleid mehr dort stehen, oder konnte zumindest über die verbleibenden männlichen Attribute hinweg sehen.
Klingt das arrogant wenn ich sage, ich habe mich tatsächlich sogar ein wenig hübsch gefunden?
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Hallo Mädels,
interessanter Aspekt!
Liegt in dem Empfinden, was man im Spiegel sieht, eventuell der Schlüssel zur Erkenntnis: Bin ich Mann oder Frau?
Wenn ich (en femme) in den Spiegel sehe, sehe ich immer noch mich. Zwar mit weiblichen Attributen aber trotzdem ist da noch Thomas der Mann. Ich behaupte mal das meine Schminktechnik mittlerweile ziemlich ausgereift ist und ich auf der Straße optisch durchaus als Frau durchgehe. Nicht immer aber meistens. Das wird also wahrscheinlich nicht der Grund sein warum ich immer noch den Mann im Spiegel sehe.
Es ist vermutlich eher das innere Empfinden des eigenen Wesens. Da ich mich selbst als CD einschätze (ja ich weiß, ist ne Schublade) sehe ich natürlich auch "nur" den Mann.
LG
Angelique
Ich trage Frauenkleider - Na und! 50% der Menschheit tut das.
sbsr hat geschrieben: Mo 12. Feb 2018, 09:29
...
Klingt das arrogant wenn ich sage, ich habe mich tatsächlich sogar ein wenig hübsch gefunden?
Kein bisschen!
Ich selbst habe mein eigenes Spiegelbild mein Leben lang immer abstoßend empfunden. Bis zu dem Zeitpunkt vor ein paar Jahren, an dem ich mein weibliches Empfinden langsam zugelassen habe und kleidungsmäßig, sowie äußerlich die entsprechenden Veränderungen gemacht habe.
Mittlerweile kann ich mich selbst im Spiegel annehmen und habe ein angenehmes Empfinden dabei, was sich auch auf mein Selbstbewusstsein im alltäglichen Leben sehr positiv ausgewirkt hat.
ponygirl hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 20:31
könnt Ihr euch noch erinnern wann ihr Euch zum ersten Mal vor dem Spiegel als Frau/Mädchen gesehen habt und was Ihr dabei empfunden habt ?
das ist noch garnicht so lange her. Ende 2012, zu dem Zeitpunkt war es gerade ein Jahr her, das ich das erste Mal als Frau rausgegangen bin.
Ich kann mich noch gut an den Moment erinnern. Ich war mit ein paar Freundinnen im C&A in der Hamburger City unterwegs. Dort hängen an den Säulen ja häufig große Spiegel. Aus dem Augenwinkel sah ich dort eine Frau auftauchen und drehte mich interessiert um. Dann guckten "wir" uns an und es dauerte noch eine Sekunde, bis ich checkte, das ich diese Frau bin. In dem Moment bekam ich eine Gänsehaut und ein wohliger Schauer kribbelte mir den Rücken runter. Ich habe mich tatsächlich für einen Moment als Frau gesehen. Diesen Moment werde ich wohl mein Lebtag nicht vergessen.
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So war ich an diesem Tag unterwegs.
Wenn mir damals einer erzählt hätte, das es keine 4 Jahre mehr dauern würde und ich dann als Frau lebe... Wahnsinn. Hätte ich nie für möglich gehalten.
Grüße
die Anja
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Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
...lange ist es her, so Mitte der 60-ziger Jahre. Da hatten wir in unserer Wohnung einen alten großen Anziehspiegel. Wenn meine Eltern mal weg waren, dann habe ich den Dirndl-Bh von meiner Mutter ausprobiert und einen Trachtenrock, Bluse weiß ich nicht mehr, ich glaube das war mit zu gefährlich, denn Blusen knittern, wen sie angezogen werden. Die bekommst du nicht mehr unbemerkt in den Schrank. Damals haben ich mich einfach gefreut; verboten war es außerdem sozusagen... Das größte Problem war die nicht mädchenhafte Frisur, einfach schrecklich damals der Pißpottschnitt, wie ich das immer für mich so bezeichnet habe. Beim Friseur gabs kein entrinnen, wenn meine Mutter mich da hingeschleppt hat. Mit langen Haaren hätte mein Gesicht damals schon gepasst. Auf alten Fotos sieht man deutlich jünger aus...
sbsr hat geschrieben: Mo 12. Feb 2018, 09:29
Im Kleid mit und ohne Perücke hatte ich mich vorher schon öfter im Spiegel angeschaut und mich zugegeben halbwegs schön gefühlt. Aber das erste mal in ganzer Gestalt komplett mit Makeup, die Haare zurecht gezupft, Arme und Beine enthaart, und lila lackierten Nägeln, war Wahnsinn. Auch wenn es immer noch mein männliches Gesicht war, was mir entgegen blickte, hatte es durchs Schminken doch etwas weiblichere Züge angenommen. Auch wenn es vielleicht nur Einbildung oder Wunschdenken war, aber ich sah endlich keinen Mann im Kleid mehr dort stehen, oder konnte zumindest über die verbleibenden männlichen Attribute hinweg sehen.
Klingt das arrogant wenn ich sage, ich habe mich tatsächlich sogar ein wenig hübsch gefunden?
Mir ging es sehr ähnlich wie dir. Und arrogant nein, im Gegenteil. Es ist schon ein Ereignis, wenn man sich das erste Mal wirklich hübsch fühlen kann!
So richtig gut habe ich mich das erste Mal auf dem Stammtisch im Spiegel gesehen, sonst auch nie so richtig deutlich / vollumfänglich.
zum EP:
Im Spiegel hab ich mich seinerzeit auch betrachtet, als ich mit 5 oder 6 Mutters Strapsgürtel und die dazu passenden Strümpfe entdeckte...
"mich als Frau" habe ich mich da aber nicht gesehen, von weiblich war da nichts zu sehen, dazu sind ein paar Kleidungsstücke zu wenig.
Auch als es später zeitweise noch mehr wurde (solange die Sachen noch passten), empfand/sah ich da nie eine "Frau". Das blieb und bleibt auch lange so.
Das änderte sich zum ersten Mal, als ich persönlich meine bis dato Internetschneiderin in Nürnberg aufsuchte, sie mir entsprechende Körperpolster und passende Kleider machte (eher im Fetischbereich angesiedelt).
Dort erst hatte ich eine weibliche Figur, meine erste, gute Perücke, und immer noch einen Schnauzbart....
Geschminkt war ich nicht, ich wusste eigentlich gar nicht, was das ist, und wieso überhaupt.
Aber, der Virus war nun gepflanzt. Nur wenige Wochen später war ich, ohne Schnauzbart, bei Frau Jäger (eher als Elli Hunter bekannt), und ließ mich im vollem Umfange stylen. Das war Ende November 2011. Dort sah ich "mich" zu ersten Mal. Wenn auch das dortige "Bild" nur noch wenig mit dem heutigen zu tun hat, erinnere ich mich gern daran zurück.
Damals wie heute, sehe ich aber die Möglichkeit, und nichg "die Frau" an sich.