Frauenquote
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Olivia
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Frauenquote
Die Geschlechterquote in Aufsichtsräten greift. In den Kontrollgremien der rund 100 Unternehmen, die seit 2016 an eine Quote von 30% Frauen in Aufsichtsräten gebunden sind, ist der Frauenanteil bis Anfang 2017 auf gut 30% gestiegen. Das hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ergeben.
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ExuserIn-2022-03-18
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Michi
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Re: Frauenquote
In Aufsichtsräten wird gearbeitet?
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Mina
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Re: Frauenquote
Hallo Olivia,
Das sind guten Nachrichten eines längst überfällig gewordenen Fortschritt.
Doch wirklich zufrieden wäre ich mit einer 50/50 Quote. In allen Bereichen. Ob das nun leitende Funktionen, Gehälter aus allen Sparten oder die Rente betrifft.
Die 30% haben irgendwie den faden Nachgeschmack, eines zähneknirschenden Nachgebens um die Revolte ruhig zu halten.
Was das betrifft, Mittelalterromantik gefühlt.
Aber ich bin guter Dinge das sich stehtig noch was tut.
Das sind guten Nachrichten eines längst überfällig gewordenen Fortschritt.
Doch wirklich zufrieden wäre ich mit einer 50/50 Quote. In allen Bereichen. Ob das nun leitende Funktionen, Gehälter aus allen Sparten oder die Rente betrifft.
Die 30% haben irgendwie den faden Nachgeschmack, eines zähneknirschenden Nachgebens um die Revolte ruhig zu halten.
Was das betrifft, Mittelalterromantik gefühlt.
Aber ich bin guter Dinge das sich stehtig noch was tut.
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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edeka
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Re: Frauenquote
und wieviele Frauen und Männer sind bei Aufsichtsräten betroffen bei 100 Unternehmen in Deutschland ? Die Geschlechterverteilung ist dort nicht das Problem.
Wichtiger wäre Gehaltsbegrenzung und Haftung für Entscheidungen und das verhindern von Mehrfachposten (damit sich Vorstände nicht gegenseitig lukrative Aufsichtsratsposten zuschieben)
in den "unteren" - schlechter bezahlten Berufsgruppen wäre die Mann/Frau Verteilung interessanter. Quote mag da auch nicht die Lösung sein, aber ist es gerecht wenn die Arzthelferin oder Verkäuferin von ihrem Gehalt alleine nicht leben kann ?
Wichtiger wäre Gehaltsbegrenzung und Haftung für Entscheidungen und das verhindern von Mehrfachposten (damit sich Vorstände nicht gegenseitig lukrative Aufsichtsratsposten zuschieben)
in den "unteren" - schlechter bezahlten Berufsgruppen wäre die Mann/Frau Verteilung interessanter. Quote mag da auch nicht die Lösung sein, aber ist es gerecht wenn die Arzthelferin oder Verkäuferin von ihrem Gehalt alleine nicht leben kann ?
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conny
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Re: Frauenquote
Könnte es sein, dass es in vielen Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen nicht so einfach ist, eine höhere Quote zu erreichen?Mina hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 15:47
Die 30% haben irgendwie den faden Nachgeschmack, eines zähneknirschenden Nachgebens um die Revolte ruhig zu halten.
btw: ich musste mehr als einmal eine geeignete Mitarbeiterin mit Engelszungen dazu überreden, eine Führungsposition zu übernehmen.
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Mina
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Re: Frauenquote
Ja natürlich Conny, und der Grund könnte denkbar einfach sein. Könnte...
...denn wenn eine Frau, ob des Wissens der Seltenheit, sich in eine Position begeben könnte, welche bisher Männern zugedacht war, könnten Ängste und mögliche Disakzeptanz ein wesentlicher Grund des Zögern sein.
Hätte "Frau " aber mehr Backround und Fundament, gäbe es diese Ängste vermutlich nicht.
Naja, zumindest wäre das ein plausibler Grund, welcher mir im persönlichen Austausch schon öfter mitgeteilt wurde.
...denn wenn eine Frau, ob des Wissens der Seltenheit, sich in eine Position begeben könnte, welche bisher Männern zugedacht war, könnten Ängste und mögliche Disakzeptanz ein wesentlicher Grund des Zögern sein.
Hätte "Frau " aber mehr Backround und Fundament, gäbe es diese Ängste vermutlich nicht.
Naja, zumindest wäre das ein plausibler Grund, welcher mir im persönlichen Austausch schon öfter mitgeteilt wurde.
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Svetlana L
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Re: Frauenquote
Eine Dozentin hat das mal in einer Fortbildung sinngemäß so formuliert: Männer, die drei von fünf in einer Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllen, denken sich: Passt schon! Frauen, die drei von fünf in einer Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllen, denken sich: Für die Stelle bin ich nicht geeignet!Mina hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 19:24 Hätte "Frau " aber mehr Backround und Fundament, gäbe es diese Ängste vermutlich nicht.
Naja, zumindest wäre das ein plausibler Grund, welcher mir im persönlichen Austausch schon öfter mitgeteilt wurde.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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conny
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Re: Frauenquote
Noch krasser: fünf von fünfSvetlana L hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 19:34 Frauen, die drei von fünf in einer Ausschreibung genannten Anforderungen erfüllen, denken sich: Für die Stelle bin ich nicht geeignet!
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Lina
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Re: Frauenquote
OK, lass es uns nicht übertreiben. So viel Euphorismus verblendet.
Was es konkret bedeutet, ist die es zumindest tendenziell mehr Frauen in der Führung von Aktiengesellschaften gibt. Das ist was es bedeutet. Nicht mehr, nicht weniger.
Was das dann für den Betrieb der AGs bedeutet, da kann man nur theoretisieren oder Erfahrungen im Einzelfall beurteilen.
Aber du hältst es wohl nicht für negativ, dass es gendertechnisch etwas ausgeglichener geworden ist. Nicht nur da. Auch in der Politik, dass es auch Frauen bei der Polizei gibt, als Forscherinnen und als Profs an den Unis und in vielen anderen Berufen, Männer als "Krankenschwestern" usw.?
...
Ändert natürlich nichts daran, dass ich mich immer noch wundere, warum die ganzen Tussis, die sich gegen Gender Mainstreaming aussprechen, sich nicht in ihre jeweiligen Küchen verziehen und ihre Klappe halten.
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conny
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Re: Frauenquote
muss man das auf Anhieb verstehen?Lina hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 22:56
Was es konkret bedeutet, ist die es zumindest tendenziell mehr Frauen in der Führung von Aktiengesellschaften gibt. Das ist was es bedeutet. Nicht mehr, nicht weniger.
Was das dann für den Betrieb der AGs bedeutet, da kann man nur theoretisieren oder Erfahrungen im Einzelfall beurteilen.
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Lina
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Re: Frauenquote
Du darfst natürlich verstehen so viel oder so wenig wie du willst.conny hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 23:13muss man das auf Anhieb verstehen?Lina hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 22:56
Was es konkret bedeutet, ist die es zumindest tendenziell mehr Frauen in der Führung von Aktiengesellschaften gibt. Das ist was es bedeutet. Nicht mehr, nicht weniger.
Was das dann für den Betrieb der AGs bedeutet, da kann man nur theoretisieren oder Erfahrungen im Einzelfall beurteilen.
Was soll an der Beschreibung der Tatsachen unklar sein? Davon abgesehen, dass die Aufsichtsräte ja nur indirekt auf den Betrieb nehmen. Oder legst du den Infos aus dem Ausgangspost mehr Bedeutung zu?
Wenn du meinst, dass Delfinium auch eine genaue Erklärung der Funktion eines Aufsichtsrates benötigt, dann erklär doch selber, statt zu meckern.
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Vincent
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Re: Frauenquote
Das kommt mir irgendwie bekannt vor...conny hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 19:02 Könnte es sein, dass es in vielen Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen nicht so einfach ist, eine höhere Quote zu erreichen?
btw: ich musste mehr als einmal eine geeignete Mitarbeiterin mit Engelszungen dazu überreden, eine Führungsposition zu übernehmen.
Meine Lebensgefährtin ist Personalchefin in eine größeren Firma (caund sie erzählt mir immer wieder von Frauen, die Führungspositionen ablehnen - manchmal wie geschrieben wegen mangelndem Selbstvertrauen, meistens aber, weil sie nicht gewillt sind, für das Mehr an Geld und Einfluss und Verantwortung auch die damit einhergehenden Nachteile zu akzeptieren, wie Dienstreisen, ungeregeltere Arbeitszeiten, weniger Freizeit.
Eine Brachte es mal so auf den Punkt: "Die Gesamtlebensqualität würde für mich durch die neue Position nicht steigen"
Ich denke, dass Männer häufiger als Frauen direkt aus ihrer Position eine Selbstbestätigung und damit einen Gewinn beziehen und dafür eher eine vergoldete Kröte schlucken
LG
Vincent
Vincent