Krankenkasse wechseln?
Krankenkasse wechseln?

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Laura R
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 1 im Thema

Beitrag von Laura R »

Moin,
nun ja die Richtlinien für die Kostenübernahme sind überall recht streng und auch an recht viele Kriterien müssen da erfüllt sein. Mit mal einfach beantragen wird das nichts.
Die GAOP hat auch nichts mit der VÄ/PÄ zu tun, das eine geht ohne das andere.
Solltest bei deiner Krankenkasse nachfragen was du erfüllen musst um die GAOP zu bekommen. In dem zur Zeit noch gültigen TSG steht auch was grade für die VÄ/PÄ erforderlich ist. Diese Bedingungen musst du erfüllen.
Die HET ist nur ein kleiner aber sehr wichtiger Teil vom ganzen. Wie schon gesagt, am besten die Infos direkt einholen damit bist am besten beraten und kannst es gegebenenfalls als Liste nehmen was zu erledigen oder zu machen ist.
Gruss
Laura
Eine Anmerkung noch:
Die GAOP sollte sehr gut überlegt sein und es ist keine Mal eben Sache, denn nach der Operation gibt es kein zurück mehr in den alten Zustand.
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Tatjana_59
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 2 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich denke die meisten Kassen ticken ähnlich.
Sie halten sich nach dem derzeitig gültigem TSG.
Du wirst immer eine Kasse finden die dir in der einen oder anderen Sache besser vorkommt wie eine andere.
Unter dem Strich sind die gesetzlichen zumindest sehr ähnlich.
Ob du mit neuem Namen schon eine Krankenkarte bekommst wage ich zu bezweifeln
Es tun sich schon Leute schwer die jahrelang in einer Kasse sind und dann ohne Vä/Pä den Namen ändern wollen. Manchmal klappt es.
Du kannst es nur versuchen.
Solltest dir aber schnell eine Kasse suchen, denn ohne kannst du den ganzen Weg beginnend mit Therapeuten vergessen.
Sechs Monate nach Beginn der Het wird dir kaum eine Kasse die Gaop genehmigen.
Geh es langsam an, überstürze nichts, sowie Laura schon schrieb. Die Gaop ist endgültig und nicht umkehrbar.

LG Tatjana
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Laura R
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 3 im Thema

Beitrag von Laura R »

Wie ich schon bemerkte sind auch die Krankenkassen an gesetzliche Vorgaben gebunden, gleiches gilt natürlich auch für die VÄ/PÄ. Ist nun leider so. Das beste ist du schreibst deine Krankenkasse direkt an und fragst nach einer Beratung. Die werden dir bestimmt weiterhelfen, so habe ich das damals gemacht. Ich selber bin bei der Techniker Krankenkasse freiwillig gesetzlich versichert und habe gute Erfahrungen da gemacht.
Liebe Grüße
Laura
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 4 im Thema

Beitrag von Britt »

Hallo,
also bei der Genehmigung von gegengeschlechtlichen Eingriffen halten sich alle gesetzlichen Krankenkassen üblicherweise an den Richtlinien des MDK. Das sind im wesentlichem:
6 Monate HRT + 18 Monate Therapie für die GaOP
6 Monate HRT + 12 Monate Therapie für die Epilation
24 Monate HRT für den Brustaufbau.

Einen Unterschied gibt es vor allem bei der Kostenübernahme der Epilation. Einige Krankenkassen beharren darauf das diese von einem Arzt durchgeführt wird, andere übernehmen gleich die Kosten bei einer Elektrologistin. Hier fragst du am besten mal die anderen Mädels in deiner Gegend, welche Erfahrung sie gemacht haben.

Medikamente, also Hormone darf die jeder Arzt "ohne weiteres" verschreiben. Viele Ärzte wollen jedoch einen Schrieb vom Therapeuten sehen.

Meier Erfahrung nach ist es einfacher/besser, wenn man die Krankenkasse nicht fragt. Also erst die erforderlichen Unterlagen (wie sie der MDK haben will) sammeln, dann den Antrag bei der Krankenkasse (über den MDK) stellen. Krankenkasse sind verpflichtet Kosten zu sparen. Dies bedeutet üblicherweise erst einmal alles ablehnen.

Den Namen auf meiner Krankenkarte zu ändern, das hatte ich nicht versucht. Ich wurde auch so bei allen Ärzten wo ich Stammgast war als Frau aufgerufen.

Für den Anfang ist diese Seite als Informationsquelle gut

http://hormonmaedchen.de/

Liebe Grüße,
Britt
Sunny
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 5 im Thema

Beitrag von Sunny »

Hallo,

ich finde es toll, dass so ausführliche Informationen geteilt werden, aber eine Kleinigkeit fällt mir dabei auf: Mastektomie und Hysterektomie lassen mich darauf schließen, dass statt Epilation eher der erste Rasierer fürs Gesicht sehnsüchtig erwartet wird ;-)

LG
Sunny
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 6 im Thema

Beitrag von Britt »

Sunny hat geschrieben: So 11. Feb 2018, 11:59 Hallo,

ich finde es toll, dass so ausführliche Informationen geteilt werden, aber eine Kleinigkeit fällt mir dabei auf: Mastektomie und Hysterektomie lassen mich darauf schließen, dass statt Epilation eher der erste Rasierer fürs Gesicht sehnsüchtig erwartet wird ;-)

LG
Sunny
Oops,
da hast du allerdings recht. Ich muss zugeben, das ich über die beiden Wörter nicht nachgedacht habe. Das MDK Problem ist jedoch in der anderen Richtung genauso vorhanden

Sorry,
Britt
Andrea aus Sachsen
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Re: Krankenkasse wechseln?

Post 7 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo "¦ (wie sollen wir dich eigentlich ansprechen?),
die gesetzlichen Krankenkassen "ticken" im Großen und Ganzen alle gleich. Sie wollen Kosten sparen und neigen deshalb dazu, genehmigungspflichtige Leistungen erst einmal abzulehnen. Lass dich also dadurch nicht entmutigen!
Ein Beispiel, wo es mal besser funktioniert hat, ist nicht unbedingt verallgemeinerbar. Deshalb wird dir hier niemand einen sicheren Tipp bezüglich einer geeigneten KK geben können.
Da du sowieso einen Wechsel vorhast, würde ich an deiner Stelle dorthin gehen, wo dein neuer (noch nicht amtlicher) Name von Anfang an akzeptiert wird. Grundsätzlich ist es Krankenkassen und anderen Einrichtungen nicht verboten, vorab den neuen Namen zu verwenden, verpflichtet sind sie dazu allerdings nicht.
Meine Krankenkasse (BKK) hatte sich anfangs diesbezüglich auch geweigert, weil sie es angeblich nicht dürften. Erst als ich sie aufforderte, mir die konkrete Vorschrift zu nennen, auf welcher diese Entscheidung basiert, lenkten sie ein — eben, weil es eine solche Vorschrift nicht gibt. Inzwischen habe ich eine Versichertenkarte, die meinem äußeren Erscheinungsbild entspricht.
Dir wünsche ich viel Erfolg auf deinem Weg!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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