ich hab hier jetzt grad so ein "First-World-Problem" oder wie man das nennt. Ich hab ja nun grade damit begonnen den Trans-Weg zu gehen und nun muss ich am Samstag zu einem Gespräch in einem potentiellen neuen Arbeitgeber. Ich frag mich jetzt was ich machen soll. Soll ich direkt die Karten auf den Tisch legen und dem neuen Arbeitgeber erzählen was da auf ihn zu kommt (ich schätze die so ein, das die damit klar kommen würden - sind alle etwas ... verrückt) oder besser Klappe halten und in einem Jahr dann damit rausrücken? Einerseits hätte ich ein schlechtes Gewissen es nicht zu sagen, andererseits wissen dann völlig unbeteiligte von der Transitionsabsicht - und das noch vor meinen Eltern. Das Problem ist jetzt, das ich in der Firma zwei Leute kenne und einer von denen mit absoluter Sicherheit nicht die Klappe halten kann. Selbst wenn er wollte: er wird es nicht können. Und in unserem Ort ist das ganze in null Komma gar nichts mittels des Stille-Post-Prinzip an jedes Ende übermittelt (es kommt also nachher totaler Mist bei meinen Eltern an). Um mich bei meinen Eltern oder anderen Bekannten zu outen - so weit bin ich noch nicht. War schon schwer genug das bei meiner Schwester zu tun - bei Fremden ist mir das total egal. Denen tue ich ja nicht weh (und wenn doch: sind Fremde
Was meint ihr? Karten auf den Tisch und hoffen das wenigstens für 2 Monate dicht gehalten wird oder besser nichts sagen? Obwohl nichts sagen ja das Vorenthalten wichtiger Informationen wäre. Ist das blöd...
Liebe Grüße
Trillian