wann ist eine frau eine frau?
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martina
wann ist eine frau eine frau?
was macht es so attraktiv für uns, uns als frau zu fühlen? was macht eigentlich eine frau aus? was sind die weiblichen eigenschaften, merkmale, attribute, die wir gern auf uns übertragen? was ist das eigentlich tolle, das erstrebenswerte am fraulichen dasein?
lg martina
lg martina
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Joe95
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Re: wann ist eine frau eine frau?
das tolle und erstrebenswerte daran ist für mich das gefühl dabei, das ich meine eigene weiblichkeit nenne...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
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Bianca D.
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Hallöchen,
Hm-schwierige Frage.So richtig beantworten konnte ich die bei meiner Thera auch nicht.Vielleicht ist es für eine TS schwieriger als ein für einen CD'ler,ich weiß es nicht.Ich würde es mal mit dem anderen
Körpergefühl beschreiben,das Frauen anderes Sozialverhalten zeigen,was meinem Charakter besser steht.Sicher macht es auch Spaß,als Ausdruck der eigenen Weiblichkeit entsprechende Kleidung zu tragen,
mit solchen Äußerlichkeiten fing es auch an,bis man gemerkt hat,daß man mit dem Thema schon viel früher zu tun hatte.Ich behaupte auch mal,so lange ich nicht unverkennbar als Frau in Erscheinung trete,
unabhängig von der gewählten Kleidung,solange wird es auch einen höheren Stellenwert haben,sich feminin zu kleiden,um halt dem angestrebten Geschlecht zu entsprechen.
Ich hoffe,daß ich mich nicht zu verwirrend ausgedrückt habe...
LG Bianca
Hm-schwierige Frage.So richtig beantworten konnte ich die bei meiner Thera auch nicht.Vielleicht ist es für eine TS schwieriger als ein für einen CD'ler,ich weiß es nicht.Ich würde es mal mit dem anderen
Körpergefühl beschreiben,das Frauen anderes Sozialverhalten zeigen,was meinem Charakter besser steht.Sicher macht es auch Spaß,als Ausdruck der eigenen Weiblichkeit entsprechende Kleidung zu tragen,
mit solchen Äußerlichkeiten fing es auch an,bis man gemerkt hat,daß man mit dem Thema schon viel früher zu tun hatte.Ich behaupte auch mal,so lange ich nicht unverkennbar als Frau in Erscheinung trete,
unabhängig von der gewählten Kleidung,solange wird es auch einen höheren Stellenwert haben,sich feminin zu kleiden,um halt dem angestrebten Geschlecht zu entsprechen.
Ich hoffe,daß ich mich nicht zu verwirrend ausgedrückt habe...
LG Bianca
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Katharina_68
Re: wann ist eine frau eine frau?
Bei mir ist es das Gefühl, mich so verhalten zu können, wie ich es als Mann - vor allem im Berufsleben - nicht kann.
Dabei ist die Kleidung der erste gefühlsmäßige Ausdruck (wie auch im männlichen Bereich bei mir). Und mit der
äußeren Veränderung kommt automatisch auch die innere nach außen. Somit ist es irgendwie auch befreiend,
wenngleich ich es nicht so ausleben kann, wie ich gern würde. Aber es verschafft mir große Zufriedenheit!
LG, Katha
Dabei ist die Kleidung der erste gefühlsmäßige Ausdruck (wie auch im männlichen Bereich bei mir). Und mit der
äußeren Veränderung kommt automatisch auch die innere nach außen. Somit ist es irgendwie auch befreiend,
wenngleich ich es nicht so ausleben kann, wie ich gern würde. Aber es verschafft mir große Zufriedenheit!
LG, Katha
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Anne-Mette
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Moin,
ich denke, das kann man ebenso wenig beantworten wie die Frage, die schon Herbert Grönemeyer stellte: "Wann ist ein Mann ein Mann?"
Bei einigen Eckmarken würde man sicherlich sagen: "Das trifft auf mich zu".
So gibt es auch Eigenschaften, die eigentlich "typisch Frau - typisch weiblich sein sollen".
... und es gibt immer wieder die Ausnahme von der Regel - auf der einen und der anderen Seite.
Weiterhin bin ich immer noch der Meinung, dass es die verschiedensten Abstufungen gibt und nicht nur Mann und Frau.
Ich will auch keiner Frau nacheifern und so aussehen wie...
Nein, ich möchte ich sein - und da gehört einiges dazu, was andere Menschen vielleicht eher auf der weiblichen Seite "verbuchen" würden, so z.B. das Tragen weiblicher Kleidung.
Es ist aber mehr.
Ich habe viele Jahre in einem rein typischen Beruf mit lauter Frauen zusammen gearbeitet und sehr viel über Frauen und Frauen-Miteinander erfahren. Irgendwie gehörte ich dazu.
Ich fühle mich wohl in meiner Zwischenstufe zwischen Mann und Frau. Lange habe ich gebraucht, bis ich das und mich so verstanden habe.
Gruß
CPG
ich denke, das kann man ebenso wenig beantworten wie die Frage, die schon Herbert Grönemeyer stellte: "Wann ist ein Mann ein Mann?"
Bei einigen Eckmarken würde man sicherlich sagen: "Das trifft auf mich zu".
So gibt es auch Eigenschaften, die eigentlich "typisch Frau - typisch weiblich sein sollen".
... und es gibt immer wieder die Ausnahme von der Regel - auf der einen und der anderen Seite.
Weiterhin bin ich immer noch der Meinung, dass es die verschiedensten Abstufungen gibt und nicht nur Mann und Frau.
Ich will auch keiner Frau nacheifern und so aussehen wie...
Nein, ich möchte ich sein - und da gehört einiges dazu, was andere Menschen vielleicht eher auf der weiblichen Seite "verbuchen" würden, so z.B. das Tragen weiblicher Kleidung.
Es ist aber mehr.
Ich habe viele Jahre in einem rein typischen Beruf mit lauter Frauen zusammen gearbeitet und sehr viel über Frauen und Frauen-Miteinander erfahren. Irgendwie gehörte ich dazu.
Ich fühle mich wohl in meiner Zwischenstufe zwischen Mann und Frau. Lange habe ich gebraucht, bis ich das und mich so verstanden habe.
Gruß
CPG
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xeni
Re: wann ist eine frau eine frau?
Für mich hat Frau sein eher was mit angenommen unter Frauen zu sein. Über Angelegenheiten zu reden die eine Frau nie mit Männern
besprechen würde. Einfach sich ganz weiblich fühlen — was auch einige Zeit gekostet hat. Ich nenne mal diese Zeit die zweite Pubertät,
lernen unbefangen auf Frauen zuzugehen. Neue Freundinnen kennen
zu lernen, sich auch nur einfach nach Laune burschikos gehen lassen.
Die Frauenwelt ist viel offener, was Gefühle angeht, einfach mal so eine Freundin in den Arm nehmen um sie zu trösten, bei Männer
Unmöglich. Als Transgender hatte ich das so nie erlebt, fürs dritte
Geschlecht gibt es wohl noch keine Welt die müsst ihr euch selber
Erschaffen.
Frau sein kann ja so schön sein.

Wenn es hier nicht zum Thema passen sollte - bitte löschen.
besprechen würde. Einfach sich ganz weiblich fühlen — was auch einige Zeit gekostet hat. Ich nenne mal diese Zeit die zweite Pubertät,
lernen unbefangen auf Frauen zuzugehen. Neue Freundinnen kennen
zu lernen, sich auch nur einfach nach Laune burschikos gehen lassen.
Die Frauenwelt ist viel offener, was Gefühle angeht, einfach mal so eine Freundin in den Arm nehmen um sie zu trösten, bei Männer
Unmöglich. Als Transgender hatte ich das so nie erlebt, fürs dritte
Geschlecht gibt es wohl noch keine Welt die müsst ihr euch selber
Erschaffen.
Frau sein kann ja so schön sein.
Wenn es hier nicht zum Thema passen sollte - bitte löschen.
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katjes
Re: wann ist eine frau eine frau?
Nicht alles, was eine Frau ausmacht, macht mich an, mich als Frau zu fühlen. Ich glaube schon, dass ich da nur etwas imitiere. Ich will an etwas näher heran kommen, was für mich unerreichbar scheint.
Ich glaube nicht, dass ich mich gerne als Frau verkleide, weil ich eine weibliche Seite habe, sondern weil ich dem weiblichen Geschlecht näher sein wollte, habe ich eine weibliche Seite entwickelt.
Kann das jemand nachvollziehen?
Katja
Ich glaube nicht, dass ich mich gerne als Frau verkleide, weil ich eine weibliche Seite habe, sondern weil ich dem weiblichen Geschlecht näher sein wollte, habe ich eine weibliche Seite entwickelt.
Kann das jemand nachvollziehen?
Katja
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Bianca D.
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Hallöchen,katjes hat geschrieben: weil ich dem weiblichen Geschlecht näher sein wollte, habe ich eine weibliche Seite entwickelt.
Kann das jemand nachvollziehen?
Katja
Na sicher! Ich habe angefangen,weibliche Kleidung zu tragen,weil ich eben mehr Frau sein wollte.Meine weibliche Seite ist ja schon länger da,unbewußt oder ich konnte bestimmte Ereignisse nicht einsortieren,aber im Laufe der Jahre und zum Schluß auch durch die Hilfe der Thera hat sich meine weibliche Seite immer mehr in den Vordergrund gedrängt.Nun duldet sie niemanden mehr neben sich...
LG Bianca
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Joe95
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Re: wann ist eine frau eine frau?
ich glaub das is der springende punkt...Jessica01 hat geschrieben:...Aber als Frau fühlen? Das ist nicht mein anliegen, ich weiß ja nicht mal wie ich frauliches und männliches fühlen definieren sollte...
ich will auch nur meine eigenen gefühle ausleben... keine frau imitieren, dann lieber transe sein...
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Regina
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Hallo Jessica,Jessica01 hat geschrieben:... ich musste ihr antworten, dass es nicht das Frausein ist, was ich will, sondern das Gefühl und Tragen der für Frauen vorbehaltenen Kleidung, insbesondere Röcke, Strumpfhosen und Pumps. Da ich das, kombiniert mit einem männlichen Oberkörper nicht so schön finde, style ich mich gern komplett als Frau (außerdem macht schminken auch Spaß).
da hast Du den Nagel direkt auf den Kopf getroffen. Besser hätte ich es für mich auch nicht formulieren können.
Liebe Grüße,
Regina
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Cynthia
Re: wann ist eine frau eine frau?
Hallo zusammen!
habe Eure Beiträge alle gelesen und fühle mich dabei an ein "Schlüsselerlebnis" erinnert,
das mich sehr beschäftigt und ein Stück weit verändert hat.
Es war letztes Jahr, so um die Zeit jetzt. Ich war mit ein paar anderen "Damen" hier im Chat und alle schienen
den Gedankenaustausch zu genießen, als sich die Lebensgefährtin einer der Damen dazu gesellte.
Ich dachte mir dabei nur, wow eine "Echte" in unseren Reihen, welche eine Ehre. Da fühle ich mich ein Stück weit mehr als weiblich bestätigt als sonst.
Der Gedankenaustausch ging weiter bis an einen Punkt, an dem sich die "Weiblichgeborene" mit den Worten "das ist jetzt für mich nicht so interessant" verabschiedet, noch einen schönen Abend wünscht und entschwindet.
Ich fand es schade, als wir wieder "unter uns" waren. Der besondere Zauber des Abends war für mich damit zu Ende.
Das dominierende Gefühl in diesem Moment für mich war, der scheinbar spürbare Unterschied zu einer Bio-Frau.
Da stellte ich mir ernsthaft die Frage, was macht jetzt den Unterschied tatsächlich aus? Was bedeutet es "eine echte Frau zu sein?"
Ich begann mir meine Aktionen, die mir weiblich empfundene Gefühle bescherten, mit dem was geborene Frauen tun, zu vergleichen.
Alles zentrierte sich für mich darauf, das für die "gemeine Frau" die meisten unserer Aktionen in ihrem Alltag völlig untergehen. Wesentlich finde ich ist, das eine echte Frau
(oder Transsexuelle, die den Weg bis zum Ende gegangen sind gleichermaßen)
nicht zwischen beiden Geschlechtern wählen kann (und normal auch nicht will)
und sich daraus auch ganz andere Schwerpunkte und Denkmuster ergeben.
In dem Zusammenhang hat sich für mich die Ansicht herauskristallisiert,
eine Frau dann eine Frau, wenn man mit Haut und Haare permanent als Frau lebt und damit glücklich ist.
Ich werde seit letzten Herbst durch eine Psychotherapeutin begleitet, die sich auf Transsexualität spezialisiert hat. Sie hat mich als Transsexuelle oder Transfrau bestätigt. Zu Jahresbeginn habe ich auch mit meiner Frau darüber gesprochen, welche Gefühle mein Leben dominieren und das es durchaus sein kann, das ich irgendwann eine komplette Frau sein werde. Durch dieses Gespräch scheint unsere Ehe keinen Schaden genommen zu haben und ich wünsche mir natürlich, das sie bis zum Schluss durchhält und meine Partnerin bleibt.
habe Eure Beiträge alle gelesen und fühle mich dabei an ein "Schlüsselerlebnis" erinnert,
das mich sehr beschäftigt und ein Stück weit verändert hat.
Es war letztes Jahr, so um die Zeit jetzt. Ich war mit ein paar anderen "Damen" hier im Chat und alle schienen
den Gedankenaustausch zu genießen, als sich die Lebensgefährtin einer der Damen dazu gesellte.
Ich dachte mir dabei nur, wow eine "Echte" in unseren Reihen, welche eine Ehre. Da fühle ich mich ein Stück weit mehr als weiblich bestätigt als sonst.
Der Gedankenaustausch ging weiter bis an einen Punkt, an dem sich die "Weiblichgeborene" mit den Worten "das ist jetzt für mich nicht so interessant" verabschiedet, noch einen schönen Abend wünscht und entschwindet.
Ich fand es schade, als wir wieder "unter uns" waren. Der besondere Zauber des Abends war für mich damit zu Ende.
Das dominierende Gefühl in diesem Moment für mich war, der scheinbar spürbare Unterschied zu einer Bio-Frau.
Da stellte ich mir ernsthaft die Frage, was macht jetzt den Unterschied tatsächlich aus? Was bedeutet es "eine echte Frau zu sein?"
Ich begann mir meine Aktionen, die mir weiblich empfundene Gefühle bescherten, mit dem was geborene Frauen tun, zu vergleichen.
Alles zentrierte sich für mich darauf, das für die "gemeine Frau" die meisten unserer Aktionen in ihrem Alltag völlig untergehen. Wesentlich finde ich ist, das eine echte Frau
(oder Transsexuelle, die den Weg bis zum Ende gegangen sind gleichermaßen)
nicht zwischen beiden Geschlechtern wählen kann (und normal auch nicht will)
und sich daraus auch ganz andere Schwerpunkte und Denkmuster ergeben.
In dem Zusammenhang hat sich für mich die Ansicht herauskristallisiert,
eine Frau dann eine Frau, wenn man mit Haut und Haare permanent als Frau lebt und damit glücklich ist.
Ich werde seit letzten Herbst durch eine Psychotherapeutin begleitet, die sich auf Transsexualität spezialisiert hat. Sie hat mich als Transsexuelle oder Transfrau bestätigt. Zu Jahresbeginn habe ich auch mit meiner Frau darüber gesprochen, welche Gefühle mein Leben dominieren und das es durchaus sein kann, das ich irgendwann eine komplette Frau sein werde. Durch dieses Gespräch scheint unsere Ehe keinen Schaden genommen zu haben und ich wünsche mir natürlich, das sie bis zum Schluss durchhält und meine Partnerin bleibt.
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Nicoletta
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Hallo, Tatjana,
ich wünsche Dir natürlich, dass es so bleibt, wie Du es Dir wünschst, dürfte aber schwierig sein. Meine Frau hat es eigentlich mit Einschränkungen akzeptiert, dass ich als Frau lebe (zuhause, die Einschränkungen betreffen hauptsächlich das soziale Umfeld). Interessanter finde ich einige Details, die sie an mir nicht mag. Sie sagt das nicht so klar, aber durch kleine Kommentare merkt man es. Sie mag bei mir keine geblümten Röcke und Blusen (einfarbige sind OK, karierte Blusen auch), sie mag bei mir gar nicht hochhackige Schuhe, Parfum, Lippenstift, hat aber nichts gegen Nagellack oder Schmuck. Und ich bekomme von ihr immer wieder Sätze zu hören nach dem Muster "Wenn du eine richtige Frau sein willst, solltest Du auch ...", z.B. den Ärger mit der Menstruation haben. Sie macht ihre Weiblichkeit sehr stark an Menstruation fest, was ja auch eine gewisse Berechtigung hat. Kleidung ist kulturell bedingt und hat mit geschlechtlicher Orientierung primär nichts zu tun. Reine Crossdresser sind -- so gesehen -- hier nicht betroffen. Es geht um diejenigen biologischen Männer, die sich dem weiblichen Geschlecht auch dann zugehörig fühlen, wenn sie Männerhosen tragen (tun Frauen ja auch). Woran macht man dann die Weiblichkeit fest? Eine Antwort, die meiner Frau, wäre offenbar das Vorhandensein von Menstruation, womit wir alle außen vor bleiben. Auf einer Seite hier im Forum war sogar schon einmal von Gebärfähigkeit als Kriterium die Rede, was natürlich nicht einmal auf alle Biofrauen zutrifft. Ich habe auch keine befriedigende Antwort parat, aber Gebärfähigkeit oder Menstruation können es ja wohl nicht sein, Kleidung alleine andererseits macht niemanden zur Frau.
LG Nicoletta
ich wünsche Dir natürlich, dass es so bleibt, wie Du es Dir wünschst, dürfte aber schwierig sein. Meine Frau hat es eigentlich mit Einschränkungen akzeptiert, dass ich als Frau lebe (zuhause, die Einschränkungen betreffen hauptsächlich das soziale Umfeld). Interessanter finde ich einige Details, die sie an mir nicht mag. Sie sagt das nicht so klar, aber durch kleine Kommentare merkt man es. Sie mag bei mir keine geblümten Röcke und Blusen (einfarbige sind OK, karierte Blusen auch), sie mag bei mir gar nicht hochhackige Schuhe, Parfum, Lippenstift, hat aber nichts gegen Nagellack oder Schmuck. Und ich bekomme von ihr immer wieder Sätze zu hören nach dem Muster "Wenn du eine richtige Frau sein willst, solltest Du auch ...", z.B. den Ärger mit der Menstruation haben. Sie macht ihre Weiblichkeit sehr stark an Menstruation fest, was ja auch eine gewisse Berechtigung hat. Kleidung ist kulturell bedingt und hat mit geschlechtlicher Orientierung primär nichts zu tun. Reine Crossdresser sind -- so gesehen -- hier nicht betroffen. Es geht um diejenigen biologischen Männer, die sich dem weiblichen Geschlecht auch dann zugehörig fühlen, wenn sie Männerhosen tragen (tun Frauen ja auch). Woran macht man dann die Weiblichkeit fest? Eine Antwort, die meiner Frau, wäre offenbar das Vorhandensein von Menstruation, womit wir alle außen vor bleiben. Auf einer Seite hier im Forum war sogar schon einmal von Gebärfähigkeit als Kriterium die Rede, was natürlich nicht einmal auf alle Biofrauen zutrifft. Ich habe auch keine befriedigende Antwort parat, aber Gebärfähigkeit oder Menstruation können es ja wohl nicht sein, Kleidung alleine andererseits macht niemanden zur Frau.
LG Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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Bianca D.
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Re: wann ist eine frau eine frau?
Moin,Tatjana hat geschrieben: In dem Zusammenhang hat sich für mich die Ansicht herauskristallisiert,
eine Frau dann eine Frau, wenn man mit Haut und Haare permanent als Frau lebt und damit glücklich ist.
Schön geschriebener Beitrag,trifft es doch den Nagel auf den Kopf.Ich drücke Dir/Euch die Daumen,daß eure Ehe den Belastungen und Veränderungen stand hält.
Liebe Grüße
Bianca
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Re: wann ist eine frau eine frau?
das ist auf den punkt gebracht auch meine meinung.individual.angel hat geschrieben:Vielleicht sollte man schreiben "Ein Mensch ist dann authentisch, wenn er mit Haut und Haaren permanent seine Individualität auslebt und damit glücklich ist."
ich bin der ansicht das es vom mann zur frau (und natürlich umgekehrt genau so) einfach verschiedene stadien sind (z.b. dwt, cd, tv, ts) wobei es ganz individuell ist wer sich wo befindet und/oder sich in die eine oder andere richtung entwickelt.
die meisten sind eben mann und bleiben es... rücken vllt nur ein kleinwenig ab...
viele sind vllt in dem bereich dwt/tv/cd wo auch keiner genau sagen kann ob sie sich noch weiter entwickeln bzw. wie...
einige sind in dem bereich ts und damit ist recht wahrscheinlich abzusehen wie die entwicklung weiter gehen wird...
einige wenige sind am "anderen ende" der scala angekommen und leben ihr leben als frau.
dabei nehme ich nicht den biologischen zustand des körpers als maßstab, sondern den psychischen.
ich kann mir durchaus vorstellen das jemand auch ohne gaop ein stadium erreicht hat wo sie sagt "ich werde als frau akzeptiert, ich lebe als frau, ich bin glücklich so".
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Re: wann ist eine frau eine frau?
meines wissens haben wir sogar einige junx hier...
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