Dana X07 hat geschrieben: So 14. Jan 2018, 14:45
Da sehe ich auch das Problem , so wie Michi und Tichen das beschreiben . Auf wenn solche sich dein Umfeld ein stellen . Es sind immer beide Teile da . Mal dominiert der eine und Mal dominiert der Andere und dann sind die beiden Persönlichkeit auch noch verschieden . Obwohl ich für mich nicht sagen würde , das ich 2 Persönlichkeiten habe .
Ja Nicole, so scheint es.
Wobei ich denke, dass die zwei verschiedenen Persönlichkeiten eher nur Teile - überlappende Teilmengen - ein und der selben Persönlichkeit sind. Als Mann versuchen wir, so gut es geht die Rolle zu spielen, mit der unser Umfeld noch klar kommt, und unterdrücken die Anteile von uns, von denen wir glauben oder spüren, dass sie unpassend sind, wie auch jene, die uns verraten könnten. Auf der anderen "Seite" versuchen wir unser Passing zu verbessern, und "optimieren" ebenso nach außen hin unser Persönlichkeitsbild, nur mit entgegengesetztem Vorzeichen. Weil mir das schon frühzeitig bewusst war, habe ich mir auch den Namen angenommen, der meine Persönlichkeitsanteile so gut wie möglich vereint. Er war gewissermaßen ein Statement an mich selbst. Er sollte weiblich wirken, aber auch nicht zu sehr von meinem amtlichen Vornamen abweichen. Da lag es nahe, die Variante zu übernehmen, die meine Schwester gerne mal gebraucht hat.
Zur Problematik, dass unser Umfeld zumeist mit unserem "äußeren Wechsel" überfordert ist, fielen mir spontan folgende Worte ein:
"Und man siehet nur das Äuß're. Doch das Inn're sieht man nicht."
Wahrscheinlich hat es die Eine oder Andere sofort bemerkt:
Das ist die Abwandlung der ersten Hälfte der Schlussstrophe aus der Dreigroschenoper.
Über die Bedeutung meiner Eingebung muss ich erst mal selbst nachdenken.
Aber vielleicht habt ihr ja auch was dazu zu sagen.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.