Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
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sbsr
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Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
In letzter Zeit habe ich einem Arbeitskollegen gegenüber vermehrt Andeutungen gemacht, dass ich ein Hobby habe von dem niemand wissen darf. Letzten Freitag, als alle anderen Kollegen bereits nach Hause gegangen waren, fing er plötzlich an weiter danach zu fragen und schlug vor, er hätte drei Vermutungen und ich müsste wahrheitsgemäß antworten. Dafür würde er mir sein "Hobby" verraten, von dem niemand etwas weiß.
Da ich zu ihm vollstes Vertrauen habe, habe ich zugestimmt, und seine erste Vermutung war mehr oder weniger zutreffend. Ich habe ihm dann ein Foto vom letzten Stammtisch gezeigt, darauf hin war er doch etwas überrascht über das Ausmaß. Er hatte mit einer Crossdresser light Version gerechnet, also so in der Art ich würde ab und zu mal einen Rock anziehen. Sein Kommentar zum Makeup war, "krass dass du das so hin kriegst".
An sich war das Gespräch erwartungsgemäß recht unspektakulär, er findet nichts schlimmes daran, wäre aber halt auch nicht seins. Und er hat versprochen, es absolut für sich zu behalten.
Dann kam der Schock für mich. Er meinte, dagegen wäre sein Hobby ja fast nicht der Rede wert, er nimmt am Wochenende hin und wieder LSD. Ich wäre fast vom Stuhl gefallen.
Am Wochenende habe ich ein wenig im Internet recherchiert über die Wirkung von LSD. Zwar liest man überall, es sei total ungefährlich, mache nicht abhängig usw., aber immerhin reden wir von Drogenkonsum.
Ich habe ihn heute Vormittag, als wir mal kurz alleine im Büro waren, darauf angesprochen dass ich es nicht gut finde. Er hat abgewiegelt, Alkohol sei viel schlimmer, er wäre nicht abhängig von dem Zeug und er nimmt nur eine ganz kleine Dosis, die "nur für ein paar Stunden" wirkt.
Jetzt stehe ich da, wissend dass mein Arbeitskollege regelmäßig illegale Drogen nimmt, weiß aber überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll. Mit einer solchen Reaktion auf ein Outing hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
Da ich zu ihm vollstes Vertrauen habe, habe ich zugestimmt, und seine erste Vermutung war mehr oder weniger zutreffend. Ich habe ihm dann ein Foto vom letzten Stammtisch gezeigt, darauf hin war er doch etwas überrascht über das Ausmaß. Er hatte mit einer Crossdresser light Version gerechnet, also so in der Art ich würde ab und zu mal einen Rock anziehen. Sein Kommentar zum Makeup war, "krass dass du das so hin kriegst".
An sich war das Gespräch erwartungsgemäß recht unspektakulär, er findet nichts schlimmes daran, wäre aber halt auch nicht seins. Und er hat versprochen, es absolut für sich zu behalten.
Dann kam der Schock für mich. Er meinte, dagegen wäre sein Hobby ja fast nicht der Rede wert, er nimmt am Wochenende hin und wieder LSD. Ich wäre fast vom Stuhl gefallen.
Am Wochenende habe ich ein wenig im Internet recherchiert über die Wirkung von LSD. Zwar liest man überall, es sei total ungefährlich, mache nicht abhängig usw., aber immerhin reden wir von Drogenkonsum.
Ich habe ihn heute Vormittag, als wir mal kurz alleine im Büro waren, darauf angesprochen dass ich es nicht gut finde. Er hat abgewiegelt, Alkohol sei viel schlimmer, er wäre nicht abhängig von dem Zeug und er nimmt nur eine ganz kleine Dosis, die "nur für ein paar Stunden" wirkt.
Jetzt stehe ich da, wissend dass mein Arbeitskollege regelmäßig illegale Drogen nimmt, weiß aber überhaupt nicht wie ich damit umgehen soll. Mit einer solchen Reaktion auf ein Outing hatte ich überhaupt nicht gerechnet.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Christian
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Zunächst einmal Glückwunsch, zu der positiven Akzeptanz, die Du erhalten hast. Das freut mich für Dich.
"Die Drogenpolitik beruht vor allem auf Vorurteilen. Es gibt legale Drogen wie Alkohol, die genauso schädlich sind wie illegale oder der Gesellschaft gar größeren Schaden zufügen. Die Gesellschaft hat aufgrund von Willkür entschieden, welche Drogen akzeptabel sein sollen. Gleichwohl straft sie jeden, der illegale Mittel nutzt, mit moralischer Verurteilung. Diese Entrüstung verhindert, dass wir Drogen politik sachlich und objektiv angehen. Die systematische Abwertung von Menschen, die illegale Drogen nehmen, führt überdies dazu, dass sie eine Dehumanisierung erfahren, sie erscheinen in der Gesellschaft dann als Leute, die weder Mitgefühl noch Hilfe verdienen oder denen sogar grundlegende Menschenrechte vorenthalten werden können. Das müssen wir durchbrechen.", so der britische Ex-Vizepremier Nick Clegg, zum Kommissionsbericht der Global Commission on Drug Policy im SPIEGEL vom 13.01.2018, S. 99, aktuell an jedem Kiosk zu kaufen.
Generell sollte man die Einnahme von Rauschmitteln (Zigaretten, Alkohl, Tabletten, Pulver etc.) natürlich unterlassen. Gut finden muss man das auch nicht. Ich selbst bin froh, dass auch das Rauchen im öffentlichen Raum eingeschränkt ist und man wieder in ein Restaurant oder eine Bar gehen kann, ohne anschließend wie ein Aschenbecher zu riechen.
"Die Drogenpolitik beruht vor allem auf Vorurteilen. Es gibt legale Drogen wie Alkohol, die genauso schädlich sind wie illegale oder der Gesellschaft gar größeren Schaden zufügen. Die Gesellschaft hat aufgrund von Willkür entschieden, welche Drogen akzeptabel sein sollen. Gleichwohl straft sie jeden, der illegale Mittel nutzt, mit moralischer Verurteilung. Diese Entrüstung verhindert, dass wir Drogen politik sachlich und objektiv angehen. Die systematische Abwertung von Menschen, die illegale Drogen nehmen, führt überdies dazu, dass sie eine Dehumanisierung erfahren, sie erscheinen in der Gesellschaft dann als Leute, die weder Mitgefühl noch Hilfe verdienen oder denen sogar grundlegende Menschenrechte vorenthalten werden können. Das müssen wir durchbrechen.", so der britische Ex-Vizepremier Nick Clegg, zum Kommissionsbericht der Global Commission on Drug Policy im SPIEGEL vom 13.01.2018, S. 99, aktuell an jedem Kiosk zu kaufen.
Generell sollte man die Einnahme von Rauschmitteln (Zigaretten, Alkohl, Tabletten, Pulver etc.) natürlich unterlassen. Gut finden muss man das auch nicht. Ich selbst bin froh, dass auch das Rauchen im öffentlichen Raum eingeschränkt ist und man wieder in ein Restaurant oder eine Bar gehen kann, ohne anschließend wie ein Aschenbecher zu riechen.
Zuletzt geändert von Christian am Di 16. Jan 2018, 17:30, insgesamt 1-mal geändert.
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JanaH
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Hallo Svenja,
ich sags mal ganz krass: Na und...
Ich konsumiere täglich Drogen, Nikotin und Alkohol, er nur ab und zu am Wochenende.
Über die Legalität lässt sich trefflich streiten, aber ich gehe davon aus,
dass er schon groß ist und weiss, was er tut.
Du solltest aber ein offenes Ohr haben ihm gegenüber und eventuell gewappnet sein,
eine Therapie vorschlagen zu können.
Keine Missionierung, aber Zeichen erkennen.
Liebe Grüße
Jana
ich sags mal ganz krass: Na und...
Ich konsumiere täglich Drogen, Nikotin und Alkohol, er nur ab und zu am Wochenende.
Über die Legalität lässt sich trefflich streiten, aber ich gehe davon aus,
dass er schon groß ist und weiss, was er tut.
Du solltest aber ein offenes Ohr haben ihm gegenüber und eventuell gewappnet sein,
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Liebe Grüße
Jana
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Lina
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Wie du damit umgehen sollst - zumindest unmittelbar - ist doch ganz einfach: Ganz ruhig hinnehmen.
Zwar ist LSD geafehrliches Zeugs das auch sonderbare Langzeitwirkungen haben kann.
Aber erstens - Drogen können höchst unterschiedliche Wirkungen haben auf unterschiedliche Leute...
Und zweitens - wenn du bei ihm bis jetzt, wo du nichts davon wüsstest keine Ausfallerscheinungen erlebt hast, wird alles wohl OK sein.
Und dann fragst du ihn mal, was er alles so erlebt auf seinen Trips?
Und legal oder nicht - wen interessiert es. Es ist ja kein Verbrechen, zu konsumieren.
Aber ein witziges Beispiel davon was solche "Beichtstunden" unter Freunden auslösen kann. Da habe ich schon Krasseres erlebt. Freu dich und sei sei Stolz über dein Mut und deine über das Vertrauen, das dir erbracht wurde.
Zwar ist LSD geafehrliches Zeugs das auch sonderbare Langzeitwirkungen haben kann.
Aber erstens - Drogen können höchst unterschiedliche Wirkungen haben auf unterschiedliche Leute...
Und zweitens - wenn du bei ihm bis jetzt, wo du nichts davon wüsstest keine Ausfallerscheinungen erlebt hast, wird alles wohl OK sein.
Und dann fragst du ihn mal, was er alles so erlebt auf seinen Trips?
Und legal oder nicht - wen interessiert es. Es ist ja kein Verbrechen, zu konsumieren.
Aber ein witziges Beispiel davon was solche "Beichtstunden" unter Freunden auslösen kann. Da habe ich schon Krasseres erlebt. Freu dich und sei sei Stolz über dein Mut und deine über das Vertrauen, das dir erbracht wurde.
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Gaby Bergmann
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Ich sag mal so, ich bin wahrlich keine, die den Konsum illegaler Substanzen (egal welche) gut heißt. Trotzdem möchte mich meinen Vorrednerinnen aber weitgehend anschließen.
Frei nach Paracelsus: alleine die Menge macht das Gift. Wenn Dein Kollege seinen Konsum "im Griff" hat, so what. Dass es illegal ist, ist sein Problem, nicht Deins. Illegal ist aber so vieles auf dieser Welt. In Deutschland darf man auch nicht kiffen, bei manchen europäischen Nachbarn kann man das Zeug ganz legal auf der Straße kaufen...
Problematisch ist Drogenkonsum vor allem dann, wenn die jeweiligen Konsumenten dadurch die Kontrolle über ihr Leben verlieren, nur noch von ihrer Droge und deren Beschaffung dominiert werden und dementsprechend sozial abrutschen. Das hört sich bei Deinem Kollegen (natürlich ohne ihn gesehen zu haben) für mich jetzt nicht gerade so an.
Das betrifft "legale" Drogen aber genau so. Man bedenke die vielen Alkoholiker, die in ihrem Leben nichts mehr auf die Reihe kriegen, und deren Tagesbeschäftigung sich alleine auf Saufen konzentriert. Davon gibt's sicherlich weit mehr, als bei "seiner" Substanz. Oder die Leute, die weiter drei Päckchen am Tag rauchen, obwohl sie wissen, dass ihr Herz schon zu 3/4 kaputt ist, der nächste Infarkt kommen wird und auch der letzte sein wird.
Wäre man jetzt zynisch, könnte man noch weiter gehen und sagen: es sind vermutlich die Drogen "erlaubt", bei denen die Behebung der dadurch eintretenden Schäden weniger kostet, als der entsprechende "Gewinn" ist. Stichworte etwa Branntwein- und Tabaksteuer. Die werden sicherlich nicht deswegen regelmäßig angehoben, weil gehofft wird, dass deswegen weniger geraucht oder getrunken wird.
Daher würde ich zu diesem speziellen Fall sagen: Du hast sein Vertrauen in Anspruch genommen, also verdient er es umgekehrt genau so. Solltest Du im Verlauf den Eindruck bekommen, dass er Hilfe sucht, versuch ihm zu helfen, und sonst: lass ihn und hoffe, dass er weiß, was er tut.
Das mögen andere anders sehen, okay, es ist nur meine Meinung dazu. Und nochmal, damit es nicht falsch verstanden wird: ich bin ausdrücklich gegen den Konsum illegaler Substanzen jeder Art. Es hat aber auch irgendwo jeder Mensch seinen eigenen Verantwortungsbereich.
Viele Grüsse Gaby.
Frei nach Paracelsus: alleine die Menge macht das Gift. Wenn Dein Kollege seinen Konsum "im Griff" hat, so what. Dass es illegal ist, ist sein Problem, nicht Deins. Illegal ist aber so vieles auf dieser Welt. In Deutschland darf man auch nicht kiffen, bei manchen europäischen Nachbarn kann man das Zeug ganz legal auf der Straße kaufen...
Problematisch ist Drogenkonsum vor allem dann, wenn die jeweiligen Konsumenten dadurch die Kontrolle über ihr Leben verlieren, nur noch von ihrer Droge und deren Beschaffung dominiert werden und dementsprechend sozial abrutschen. Das hört sich bei Deinem Kollegen (natürlich ohne ihn gesehen zu haben) für mich jetzt nicht gerade so an.
Das betrifft "legale" Drogen aber genau so. Man bedenke die vielen Alkoholiker, die in ihrem Leben nichts mehr auf die Reihe kriegen, und deren Tagesbeschäftigung sich alleine auf Saufen konzentriert. Davon gibt's sicherlich weit mehr, als bei "seiner" Substanz. Oder die Leute, die weiter drei Päckchen am Tag rauchen, obwohl sie wissen, dass ihr Herz schon zu 3/4 kaputt ist, der nächste Infarkt kommen wird und auch der letzte sein wird.
Wäre man jetzt zynisch, könnte man noch weiter gehen und sagen: es sind vermutlich die Drogen "erlaubt", bei denen die Behebung der dadurch eintretenden Schäden weniger kostet, als der entsprechende "Gewinn" ist. Stichworte etwa Branntwein- und Tabaksteuer. Die werden sicherlich nicht deswegen regelmäßig angehoben, weil gehofft wird, dass deswegen weniger geraucht oder getrunken wird.
Daher würde ich zu diesem speziellen Fall sagen: Du hast sein Vertrauen in Anspruch genommen, also verdient er es umgekehrt genau so. Solltest Du im Verlauf den Eindruck bekommen, dass er Hilfe sucht, versuch ihm zu helfen, und sonst: lass ihn und hoffe, dass er weiß, was er tut.
Das mögen andere anders sehen, okay, es ist nur meine Meinung dazu. Und nochmal, damit es nicht falsch verstanden wird: ich bin ausdrücklich gegen den Konsum illegaler Substanzen jeder Art. Es hat aber auch irgendwo jeder Mensch seinen eigenen Verantwortungsbereich.
Viele Grüsse Gaby.
* ich mach' ein glückliches Mädchen aus mir *
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Magdalena
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Hallo,
Drogen, was sind eigentlich Drogen? Ist es nicht auch eine Droge, wenn ich als biologischer Mann gern weibliche Röcke und Kleider trage? Ja am Ende süchtig danach bin und mich in Röcken und Kleidern wohler fühle als in Männerklamotten? Ist das schon Sucht?
Bei dem was wir aber landläufig unter Drogen verstehen, hat jedes Ding zwei Seiten. Einige sind sogar nützlich, in der richtigen Dosierung werden sie in der Medizin zur Behandlung von Krankheiten verwendet. die Ärzte sind da in der Verantwortung, dass die Patienten nicht in eine Abhängigkeit geraten. Auch Alkohol ist Bestandteil einiger Medikamente. Ich will also nicht alles allgemein schlechtreden.
Nun sind aber viele Mittelchen illegal und nicht im Handel zu erwerben. Dies ruft die illegalen Hersteller auf den Plan. Und wer kann sicher sagen was da wirklich angeboten wird. Ist das Zeug "sauber". Ähnlich sieht es bei Zigaretten aus, welche billig auf Märkten entlang der Grenze angeboten werden. Da kann man auch nicht sicher sein was man raucht. Gut es stört mich nicht ich bin Nichtraucherin.
Als Freund/in kann man nur seine Position einbringen und wenn gewollt Hilfe anbieten. Doch eigentlich ist jeder heute informiert und selber verantwortlich was man konsumiert.
Viele Grüße Magdalena
Drogen, was sind eigentlich Drogen? Ist es nicht auch eine Droge, wenn ich als biologischer Mann gern weibliche Röcke und Kleider trage? Ja am Ende süchtig danach bin und mich in Röcken und Kleidern wohler fühle als in Männerklamotten? Ist das schon Sucht?
Bei dem was wir aber landläufig unter Drogen verstehen, hat jedes Ding zwei Seiten. Einige sind sogar nützlich, in der richtigen Dosierung werden sie in der Medizin zur Behandlung von Krankheiten verwendet. die Ärzte sind da in der Verantwortung, dass die Patienten nicht in eine Abhängigkeit geraten. Auch Alkohol ist Bestandteil einiger Medikamente. Ich will also nicht alles allgemein schlechtreden.
Nun sind aber viele Mittelchen illegal und nicht im Handel zu erwerben. Dies ruft die illegalen Hersteller auf den Plan. Und wer kann sicher sagen was da wirklich angeboten wird. Ist das Zeug "sauber". Ähnlich sieht es bei Zigaretten aus, welche billig auf Märkten entlang der Grenze angeboten werden. Da kann man auch nicht sicher sein was man raucht. Gut es stört mich nicht ich bin Nichtraucherin.
Als Freund/in kann man nur seine Position einbringen und wenn gewollt Hilfe anbieten. Doch eigentlich ist jeder heute informiert und selber verantwortlich was man konsumiert.
Viele Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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NanaVistor
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Drogen machen bekanntlich ja nie abhängig. Aufzuhören ist immer ganz einfach - jedes Mal.
Viele haben auch schon oft mit dieser Frauseinwollensache aufgehört....
Viele haben auch schon oft mit dieser Frauseinwollensache aufgehört....
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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Astrid
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Jeder darf natürlich seine eigene Meinung zum Konsum illegaler Drogen haben. Es gibt sicher sehr viele gute Gründe, die dagegen sprechen. Dennoch denke ich, sollten wir hier die Letzten sein, darüber zu urteilen.
Was unterscheidet uns denn so großartig von denen, die legale oder/und illegale Suchtmittel konsumieren?
Die einen berauschen sich an der Illusion, etwas zu sein was sie nicht sind, die anderen an der Flucht in die bunte Traumwelt der Drogen. Aber die Risiken ähneln sich doch. Die große Gefahr des sozialen Ruins steht über allem. Schaut doch nur auf die vielen zerstörten Beziehungen, die zerrütteten Familien, die beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten. Lediglich der körperliche Ruin ist bei der "Gender-Droge" nicht ganz so dramatisch, aber auch nicht ganz ausgeschlossen (HRT/GaOP).
Die Flucht in die eine oder andere Traumwelt ist immer eine Gratwanderung und fordert ihren Preis, je nachdem, wie hoch die Dosis ist.
Die meisten von den hier Versammelten fordern die Freiheit, über ihren eigenen Körper selbst zu bestimmen? Dann gewährt diese Freiheit auch den anderen.
Liebe Grüße - Astrid
Was unterscheidet uns denn so großartig von denen, die legale oder/und illegale Suchtmittel konsumieren?
Die einen berauschen sich an der Illusion, etwas zu sein was sie nicht sind, die anderen an der Flucht in die bunte Traumwelt der Drogen. Aber die Risiken ähneln sich doch. Die große Gefahr des sozialen Ruins steht über allem. Schaut doch nur auf die vielen zerstörten Beziehungen, die zerrütteten Familien, die beruflichen und finanziellen Schwierigkeiten. Lediglich der körperliche Ruin ist bei der "Gender-Droge" nicht ganz so dramatisch, aber auch nicht ganz ausgeschlossen (HRT/GaOP).
Die Flucht in die eine oder andere Traumwelt ist immer eine Gratwanderung und fordert ihren Preis, je nachdem, wie hoch die Dosis ist.
Die meisten von den hier Versammelten fordern die Freiheit, über ihren eigenen Körper selbst zu bestimmen? Dann gewährt diese Freiheit auch den anderen.
Liebe Grüße - Astrid
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Lina
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
OMG!
Bei einigen dieser Posts kommt es mir fast vor als hätte ich jetzt einen schlechten LSD Trip - da kommen Erinnerungen von Eltern (nicht meine) und anderen Bürgern hoch, die ab einer bestimmten Haarlaenge immer einen Fall von schwerster Drogenabhaengigkeit festgestellt haben wollten...
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Bei einigen dieser Posts kommt es mir fast vor als hätte ich jetzt einen schlechten LSD Trip - da kommen Erinnerungen von Eltern (nicht meine) und anderen Bürgern hoch, die ab einer bestimmten Haarlaenge immer einen Fall von schwerster Drogenabhaengigkeit festgestellt haben wollten...
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
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Astrid
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Am besten nacheinander!Lina hat geschrieben: Mi 17. Jan 2018, 09:32 OMG!
Bei einigen dieser Posts kommt es mir fast vor als hätte ich jetzt einen schlechten LSD Trip
[...]
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
Ich stehe ja ganz unten und komme dann zum Schluß dran. Da habe ich ja noch ein wenig Zeit zu überlegen, wie ich aus der Nummer wieder herauskomme
Ach ja, das mit den langen Haaren kann ich bestätigen. Ich trug ab einem Alter von 14 Jahren lange Haare und Lederjacke (auch so ein Indiz) und bin von vielen älteren Menschen des Drogenkonsums und anderer illegaler Dinge bezichtigt worden, was natürlich völliger Quatsch war. Aber immerhin kann ich dem auch etwas Gutes abgewinnen: Es hat mir ein dickes Fell wachsen lassen.
Also, bleib locker...
Gruß - Astrid
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Lina
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Ja genau. Haben die total den Fokus verloren? Erinnert mich an Schulparties,wo gerade die Kids, bei denen zu Haus nichts los war, sich wohl berufen fühlten, jemanden vor der Abwärtsspirale in der Gesellschaft zu retten, weil die mitbekommen hatten, dass er ein Mal gekifft hatte. Darüber konnten die dann den ganzen Abend labern, ohne zu peilen, dass sie selber zu der extremen Minderheit gehörten, die nie gekifft hatten oder es innerhalb der nächsten paar Jahre tun würden.
Und dann gerade LSD. Ich glaube im Grunde, dass die Langzeitwirkungen von LSD - was ja ein Arzneimittel ist und keine Designerdroge - besser belegt sind als die von der HRT. U.a. dass LSD nicht abhängig macht ... und ... und ...
Und dann gerade LSD. Ich glaube im Grunde, dass die Langzeitwirkungen von LSD - was ja ein Arzneimittel ist und keine Designerdroge - besser belegt sind als die von der HRT. U.a. dass LSD nicht abhängig macht ... und ... und ...
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sbsr
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Der erste Schock rührte schlichtweg daher, dass ich mich mit dem Thema Drogen noch nie auseinander gesetzt habe. Ob man's glaubt oder nicht, ich selbst habe noch nicht einmal an einer Zigarette gezogen, und war früher mit einer Truppe unterwegs, wo wir jede Menge Spaß hatten, ohne dass den ganzen Abend auch nur ein Tropfen Alkohol fließen musste.
Deshalb für mich erst mal: LSD = illegales Rauschmittel
Inzwischen habe ich noch mehr darüber gelesen und wie sich zeigt, scheint das Zeug tatsächlich recht harmlos zu sein. Es gibt keine körperlichen Folgen, angeblich keine psychische Abhängigkeit, wobei das zu beurteilen wohl schwierig sein dürfte, und das Risiko einer Überdosis ist nahe 0.
Er sagt, er hat das im Griff was er da tut, hat mir auch noch einmal zugesichert während eines Tripps weder Auto zu fahren noch sonst irgendwelche für sich oder andere gefährlichen Dinge zu betreiben. Das glaube ich ihm, schätze seine Offenheit und bewahre natürlich das gegenseitige Vertrauen.
So bleibt, nachdem sich das Erschrecken gelegt hat, jemand mit dem ich offen sowohl über meine, als auch über seine geheime Welt reden kann.
Die Parallelen sind tatsächlich halbwegs erstaunlich, er beschrieb einen Tripp zum Beispiel, er setzt sich auf die Terasse, wirft ein Ticket ein und eine halbe Stunde später nimmt er die Natur viel intensiever war. Dann hockt er zwei Stunden einfach nur da und findet die Welt toll.
Ich habe geantwortet, ähnlich ergeht es mir, wenn ich zum Stammtisch fahre. Ich ziehe mein Kleid an, eine halbe Stunde später treffe ich mich mit Freundinnen im Biergarten und wir genießen stundenlang die Gesellschaft.
Deshalb für mich erst mal: LSD = illegales Rauschmittel
Er sagt, er hat das im Griff was er da tut, hat mir auch noch einmal zugesichert während eines Tripps weder Auto zu fahren noch sonst irgendwelche für sich oder andere gefährlichen Dinge zu betreiben. Das glaube ich ihm, schätze seine Offenheit und bewahre natürlich das gegenseitige Vertrauen.
So bleibt, nachdem sich das Erschrecken gelegt hat, jemand mit dem ich offen sowohl über meine, als auch über seine geheime Welt reden kann.
Die Parallelen sind tatsächlich halbwegs erstaunlich, er beschrieb einen Tripp zum Beispiel, er setzt sich auf die Terasse, wirft ein Ticket ein und eine halbe Stunde später nimmt er die Natur viel intensiever war. Dann hockt er zwei Stunden einfach nur da und findet die Welt toll.
Ich habe geantwortet, ähnlich ergeht es mir, wenn ich zum Stammtisch fahre. Ich ziehe mein Kleid an, eine halbe Stunde später treffe ich mich mit Freundinnen im Biergarten und wir genießen stundenlang die Gesellschaft.
LG, Svenja
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cora
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Ich glaub da kann eine noch bessere Freundschaft daraus werden. Jedem das seine lassen, aber trotzdem interessiert und vor allem Hilfsbereit bleiben. Wenn keiner den Anderen bekehren will, aber die Meinung des Anderen respektiert, dann kann man über alles reden und auch eine angebotenen Hilfe leicht annehmen. Für den Fall das man sie braucht.
gratulation
lg Cora
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Cybill
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
Crossdressing im Vergleich mit Drogen?
Durchaus berechtigt, denn ich verwette die Hälfte meiner Schuhsammlung darauf, dass auch Crossdressen bei unsereins zu einem erhöhten Dopaminausstoss führt.
Das erklärte auch den "Gewöhnungseffekt" beim Crossdressen.
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Nebenbei: aus unerfindlichen Gründen gehört LSD nicht zu den explizit genannten berauschenden Substanzen im Strafverfahren. Ob es etwas damit zu tun hat, dass die früheren 68er an der zugehörigen Gesetzgebung mitgewirkt haben?
Durchaus berechtigt, denn ich verwette die Hälfte meiner Schuhsammlung darauf, dass auch Crossdressen bei unsereins zu einem erhöhten Dopaminausstoss führt.
Das erklärte auch den "Gewöhnungseffekt" beim Crossdressen.
- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Michi
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Re: Das erste Outing, und eine schockierende Antwort
"Recht harmlos" ist immer relativ. Schon Paracelsius wusste: "Die Dosis macht das Gift." - Ich werfe mal noch die Stichworte Mutterkorn und Antoniusfeuer in den Raum ...sbsr hat geschrieben: Mi 17. Jan 2018, 13:15 Deshalb für mich erst mal: LSD = illegales RauschmittelInzwischen habe ich noch mehr darüber gelesen und wie sich zeigt, scheint das Zeug tatsächlich recht harmlos zu sein. Es gibt keine körperlichen Folgen, angeblich keine psychische Abhängigkeit, wobei das zu beurteilen wohl schwierig sein dürfte, und das Risiko einer Überdosis ist nahe 0.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.