FAZ über „Faschismus und Männlichkeit"
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Jaddy
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FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Schon wieder FAZ. Aufschlussreicher Artikel; die Kommentare hab ich mir gespart.
Es ist natürlich die durch braune Ideologie vergiftete "Männlichkeit" gemeint.
http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/deb ... 8.amp.html
Es ist natürlich die durch braune Ideologie vergiftete "Männlichkeit" gemeint.
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Tatjana_59
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Ich habe ihn auch gelesen, mit immer größerem Widerwillen. Da wird mir einfach nur schlecht. 
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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sbsr
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Das erste mal heulen musste ich schon bei

Ich verstehe die Eltern solchern Menschen nicht, warum sie nicht besser darauf geachtet haben, dass ihr Kind nicht jedes Mal beim Wickeln runter und auf den Kopf fällt.
Weiter als bis zum zweiten Absatz bin ich gar nicht gekommen, das hätte ich emotional nicht verkraftetdie Frauen wider ihre Natur vom Herd getrennt
Ich verstehe die Eltern solchern Menschen nicht, warum sie nicht besser darauf geachtet haben, dass ihr Kind nicht jedes Mal beim Wickeln runter und auf den Kopf fällt.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Jenina
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Hallo,
was ich immer sage! Und soll auch niemand sagen, er hätte es nicht gewußt.
Erstaunlich übrigens dass man hier die richtige Bezeichnung "Faschismus" lesen kann wo doch sonst immer nur beschönigend von Rechtspopulismus geredet wird. Vielleicht kommt langsam mal die Erkenntnis worum es sich handelt. Vom nötigen Geschichtsunterricht hatten wir es ja schon mal.
Jenina
was ich immer sage! Und soll auch niemand sagen, er hätte es nicht gewußt.
Erstaunlich übrigens dass man hier die richtige Bezeichnung "Faschismus" lesen kann wo doch sonst immer nur beschönigend von Rechtspopulismus geredet wird. Vielleicht kommt langsam mal die Erkenntnis worum es sich handelt. Vom nötigen Geschichtsunterricht hatten wir es ja schon mal.
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Michi
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Zustimmung! Wir haben das in der Schule gelernt.Jenina hat geschrieben: Mo 8. Jan 2018, 15:46 was ich immer sage! Und soll auch niemand sagen, er hätte es nicht gewußt.
Erstaunlich übrigens dass man hier die richtige Bezeichnung "Faschismus" lesen kann wo doch sonst immer nur beschönigend von Rechtspopulismus geredet wird. Vielleicht kommt langsam mal die Erkenntnis worum es sich handelt. Vom nötigen Geschichtsunterricht hatten wir es ja schon mal.
BTW: Wie sah es diesbezüglich im anderen Teil unseres schönen Landes aus?
Was mich auch erschreckt ist, wie sich auch SPDler wiederholt aus der Nazi-Ecke bedienen.
Heute Sigmar Gabriel - früher Franz Müntefering: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen."
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Conny-Andrea
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Da kann man sich nur den Finger in den Mund stecken, falls es nicht schon von alleine passiert.
Angewidert,
Conny-Andrea
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Bente
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Moin,
Mit den Politikern ist das heutzutage nicht so einfach! Der Ruf, das Ansehen "des Politikers" ist nicht ohne Grund im Keller. Ihre Aussagen vor der Wahl sind meistens nach der Wahl nur Schall und Rauch. Es geht in erster Linie darum, durch das Mandat Einfluß bei den Entscheidungen zu bekommen und dann auch noch finanzielle Vorteile zu haben. Wobei das Finanzielle für viele neben der "Wichtigkeit" zuerst kommt. Ehrlichkeit, Rückgrat, Verläßlichkeit, bekannte Grundüberzeugung, demokratisches Handeln sind nicht so häufig.
Bei den "ehrenamtlichen" findet man das noch öfter, aber je besser das Mandat ausgestattet ist, um so weniger wird es. In den Landtagen und im Bundestag sitzen dann "Berufspolitiker". Die sind dann meistens auch die Kader der Parteien, und sorgen vor allem dafür, daß die innerparteiliche Demokratie ausgeschaltet wird. Zur Zeit bei uns gut zu beobachten. Kampf um die Fleischtöpfe. Reiner Egoismus.
Ich wundere mich nicht über Politikverdruß
LG
Benny
Mit den Politikern ist das heutzutage nicht so einfach! Der Ruf, das Ansehen "des Politikers" ist nicht ohne Grund im Keller. Ihre Aussagen vor der Wahl sind meistens nach der Wahl nur Schall und Rauch. Es geht in erster Linie darum, durch das Mandat Einfluß bei den Entscheidungen zu bekommen und dann auch noch finanzielle Vorteile zu haben. Wobei das Finanzielle für viele neben der "Wichtigkeit" zuerst kommt. Ehrlichkeit, Rückgrat, Verläßlichkeit, bekannte Grundüberzeugung, demokratisches Handeln sind nicht so häufig.
Bei den "ehrenamtlichen" findet man das noch öfter, aber je besser das Mandat ausgestattet ist, um so weniger wird es. In den Landtagen und im Bundestag sitzen dann "Berufspolitiker". Die sind dann meistens auch die Kader der Parteien, und sorgen vor allem dafür, daß die innerparteiliche Demokratie ausgeschaltet wird. Zur Zeit bei uns gut zu beobachten. Kampf um die Fleischtöpfe. Reiner Egoismus.
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Brigitta
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Hallo Michi, ...
... Du wirst es kaum glauben, aber wir haben das auch in der Schule gelernt;
... sogar die richtigen Begriffe zu verwenden - denn "Rechtspopulismus" war damals noch gar nicht erfunden. Aber es kam auf die Lehrer an, worauf sie den Schwerpunkt gelegt haben. Schließlich musste ich auch noch Lehrer erleben, die im letzten Krieg als Soldat gekämpft hatten und das dann im Nachhinein sogar uns Schülern gegenüber verherrlichten ... und dann kam es oft vor, dass wegen Lehrermangels ganze Epochen im Geschichts- oder Sozialkundeunterricht übersrungen wurden, manchmal eben auch das 19./20. Jahrhundert ... Andererseits gab es auch Lehrer, wie etwa meinen Deutschlehrer, der seinen Unterricht nutzte, um uns gesellschaftspolitisch zu motivieren und ein Bewusstsein für die Verhältnisse im Lande zu schaffen, wobei dann leider zum Ausgleich die Literatur zu kurz kam ...
LG, Brigitta
MichiWell schrieb:
BTW: Wie sah es diesbezüglich im anderen Teil unseres schönen Landes aus?
... Du wirst es kaum glauben, aber wir haben das auch in der Schule gelernt;
... sogar die richtigen Begriffe zu verwenden - denn "Rechtspopulismus" war damals noch gar nicht erfunden. Aber es kam auf die Lehrer an, worauf sie den Schwerpunkt gelegt haben. Schließlich musste ich auch noch Lehrer erleben, die im letzten Krieg als Soldat gekämpft hatten und das dann im Nachhinein sogar uns Schülern gegenüber verherrlichten ... und dann kam es oft vor, dass wegen Lehrermangels ganze Epochen im Geschichts- oder Sozialkundeunterricht übersrungen wurden, manchmal eben auch das 19./20. Jahrhundert ... Andererseits gab es auch Lehrer, wie etwa meinen Deutschlehrer, der seinen Unterricht nutzte, um uns gesellschaftspolitisch zu motivieren und ein Bewusstsein für die Verhältnisse im Lande zu schaffen, wobei dann leider zum Ausgleich die Literatur zu kurz kam ...
LG, Brigitta
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
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Marielle
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Nabend,
Dazu hab ich eine Frage:
Wenn alle Politiker_innen reine Egoisten sind: Wie kann es dann sein, dass manche Menschen von im Bundestag vertretenen Parteien bzw. deren Abgeordneten immer wieder mal angeschrieben werden*, um die eigene Sicht der Dinge zu spezifischen Fragen bzw. spezifischen Aspekten von gesellschaftlichen Themen in den Politikbetrieb einzubringen? Und zwar explizit mit der Bitte, an Diskussionsrunden teilzunehmen, um die Wünsche, Vorstellungen und Bedarfe der 'eigenen Community' vorzutragen und zu erläutern.
Magst du mir das mal erläutern?
Marielle
*) Grade heute kam wieder so eine Anfrage
PS zum Topic: Die im FAZ-Beitrag geschilderten Zustände sind nun wahrlich nicht neu. Vor Jahren schon konnte man ziemlich genau die gleiche Analyse auf einer Internetseite lesen, die ein Bundesinnenminister mit rechtsseitiger Abgrenzungsschwäche verboten hat, statt den dort auch bekanntgemachten Straftaten gezielt nachzugehen.
Benny hat geschrieben: Mo 8. Jan 2018, 21:15
Ehrlichkeit, Rückgrat, Verläßlichkeit, bekannte Grundüberzeugung, demokratisches Handeln sind nicht so häufig.
Bei den "ehrenamtlichen" findet man das noch öfter, aber je besser das Mandat ausgestattet ist, um so weniger wird es. In den Landtagen und im Bundestag sitzen dann "Berufspolitiker". Die sind dann meistens auch die Kader der Parteien, und sorgen vor allem dafür, daß die innerparteiliche Demokratie ausgeschaltet wird. Zur Zeit bei uns gut zu beobachten. Kampf um die Fleischtöpfe. Reiner Egoismus.
Dazu hab ich eine Frage:
Wenn alle Politiker_innen reine Egoisten sind: Wie kann es dann sein, dass manche Menschen von im Bundestag vertretenen Parteien bzw. deren Abgeordneten immer wieder mal angeschrieben werden*, um die eigene Sicht der Dinge zu spezifischen Fragen bzw. spezifischen Aspekten von gesellschaftlichen Themen in den Politikbetrieb einzubringen? Und zwar explizit mit der Bitte, an Diskussionsrunden teilzunehmen, um die Wünsche, Vorstellungen und Bedarfe der 'eigenen Community' vorzutragen und zu erläutern.
Magst du mir das mal erläutern?
Marielle
*) Grade heute kam wieder so eine Anfrage
PS zum Topic: Die im FAZ-Beitrag geschilderten Zustände sind nun wahrlich nicht neu. Vor Jahren schon konnte man ziemlich genau die gleiche Analyse auf einer Internetseite lesen, die ein Bundesinnenminister mit rechtsseitiger Abgrenzungsschwäche verboten hat, statt den dort auch bekanntgemachten Straftaten gezielt nachzugehen.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Michi
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Hallo Brigitta,Brigitta hat geschrieben: Mo 8. Jan 2018, 23:15 ... Du wirst es kaum glauben, aber wir haben das auch in der Schule gelernt;
warum sollte ich dir das nicht glauben? - Wäre dem so, hätte ich die Frage ganz anders formuliert.
Alles ist gut. Danke für die Auskunft.
Liebe Grüße
Michi
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
@ Marielle
Alle hab ich nicht gesagt! Es gibt sie noch, aber zu wenig. Ich habe gerade im letzten Wahlkampf mitgemacht, in der Hoffnung die richtige Kandidatin unterstützt zu haben. Aber schau Dir doch mal den Cirkus an....
LG
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Alle hab ich nicht gesagt! Es gibt sie noch, aber zu wenig. Ich habe gerade im letzten Wahlkampf mitgemacht, in der Hoffnung die richtige Kandidatin unterstützt zu haben. Aber schau Dir doch mal den Cirkus an....
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Ganz einfach Jana: er soll darstellen wie die wirkliche Denke dieser Faschisten ist. DIe Mitläufer und Wähler ignorieren diese Tatsachen ja offenbar. Was auch daran liegt, dass viele die Sprache der Faschisten nicht erkennen können (zum x-ten Male: man lese "LTI lingua tertii imperii") - eine Sprache die geholfen hat zu morden. Und in dem Artikel wird diese Sprache (Klenmperer: "Sprache die für dich denkt" )entlavt, eine ganz wichtige Aufgabe. Ich habe jedenfalls die Hoffnung dass doch der eine oder andere zum Nachdenken angeregt wird welche Sprache er da akzeptiert oder gar selbst spricht.
@Brigitta
Glaube mir Brigitta, solche Lehrer gehabt zu haben kannst Du stolz sein, denn das war nicht selbstverständlich. Und das hat mit Ost und West gar nichts zu tun. Es hat mit Geschichtsbewusstsein zu tun und dem Willen sich mit der Geschichte auseinaderzusetzen, auch wenn es wehtut (was auch auf meine eigene Geschichte zutrifft).... Du wirst es kaum glauben, aber wir haben das auch in der Schule gelernt;
... sogar die richtigen Begriffe zu verwenden - denn "Rechtspopulismus" war damals noch gar nicht erfunden. Aber es kam auf die Lehrer an, worauf sie den Schwerpunkt gelegt haben.
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Re: FAZ über "Faschismus und Männlichkeit“
Interessante Beiträge, meine Lieben, aber erlaubt mir, einen Schritt weiterzugehen:
Auch ich habe den Eindruck, das Faschistoide nehme immer mehr zu, jedoch bettet es sich in meinen Augen in den derzeitigen gesellschaftlichen Kontext ein.
Vielleicht liegt es an einem möglicherweise vorhandenen Automatismus, bei zunehmendem Alter immer kulturpessimistischer zu werden, jedenfalls verstärkt sich mein Eindruck immer stärker, wir, die bundesdeutsche und auch andere europäischen Gesellschaften würden manipuliert, und zwar planvoll und äußerst effizient.
Beispiele gefällig?
Über Jahre war Sabine Christiansen (ältere unter uns werden sie noch kennen) die nützliche Idiotin in ihrer sonntagabendlichen "Talk-Show", die nichts anderes war als das gesteuerte Sprachrohr und Einflußinstrument des neoliberalen Abschaums der Gesellschaft, also der sog. Elite, in der das Trommelfeuer der Lohnkürzung, Arbeitszeit- und Arbeitsrechtflexibilisierung, Sozialleistungsabbau etc. etc. immer und immer wieder losgelassen wurde, flankiert von FAZ, Welt, die Zeit und anderen Medien sowie Talk-Shows mit dem gleichen Auftrag. Das wurde dann bewußt oder unbewußt umgesetzt von der astrein neoliberalen Politik der grün-roten Regierung unter Schröder, die eine CDU-Politik an den Tag gelegt hat, die besser war als das Original.
Einher damit ging nach meiner Meinung die Verdummung der Massen: lasse dich schlechter bezahlten, dann werden die Reichen immer reicher und konsumieren mehr und zahlen mehr Steuern, Folge: du hast mehr Arbeit und es geht dir besser! Dazu als Aperitif und Digestif Verblödungssendungen wie "Traumsiff", äh, Traumschiff, Rosamunde-Pilcher — und sonstige Schmachtfilme und, und, und.
Vielleicht ist sogar die Politikverdrossenheit nicht eine unbedachte Folge aus all dem, sondern geplant: umso uninteressierter und dümmer das Volk , desto leichter regiert sich's.
Was haben wir aus all dem bereits geerntet bzw. uns gefallen lassen? Einen offensichtlichen Schwarzgeld kassierten Bundeskanzler mit Ehrenwort bzgl. der Geldgeber, der zu seinem viel zu späten Ableben ausgiebig gefeiert wurde, einen ebenfalls in der Schwarzgeldaffäre tief Verstrickten, der dann ausgerechnet Finanzminister geworden ist (nun ja, von Geld verstand er offensichtlich etwas), einen meineidigen Innen- und dadurch Verfassungsminister Zimmermann, der nur durch das Gefälligkeitsattest, zumindest in diesem Moment einen an der Murmel gehabt zu haben, davongekommen ist, einen akademisch betrügenden, natürlich adligen, Verteidigungsminister, zahlreiche Politiker, die nicht erst nach ihrem nahtlosen Wechsel von der Politik in die Wirtschaft die Interessen ihrer Klientel bedienten, .
Ihr kennt sicher noch jede Menge anderer Beispiele.
Was passiert in einem entpolitisierten Volk, wenn es "merkt", daß etwas falsch läuft? Infolge seines zumindest mittlerweile sehr begrenzten Auffassungsvermögens richtet es seine Aufmerksamkeit auf das Naheliegende: die Horden an Flüchtlingen, die unseren Wohlstand auffressen und unsere Frauen und Kinder vergewaltigen oder ihnen wenigstens Drogen verkaufen.
Versteht mich nicht miß: ich habe nicht das Geringste übrig für zumeist nord- und schwarzafrikanische Vergewaltiger und Schmarotzer, aber das Kind mit dem Bade ausschütten?
Dazu paßt nebenbei auch, daß ein astrein wegen Unschuld freigesprochener Wettermoderator seit Jahren beruflich keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt und gemieden wird wie die Pest, während eine fanatisch männerhassende, subventionserschwindelnde, steuerbetrügende Feministin, die sich nicht entblödet hat, ausgerechnet in der Blöd-Zeitung den oben Erwähnten zu verleumden, bis es ihr gerichtlich untersagt werden mußte, weiterhin salonfähig ist und im TV erscheinen darf.
Das alles ist aus meiner Sicht der ideale Nährboden gewesen für das Aufkommen von AfD und anderen Konsorten. Dabei habe ich offengestanden nicht das geringste Mitgefühl für deren Wähler, die, wie vermutet werden darf, i. d. R. aus bildungsfernen, kleinbürgerlichen Milieus stammen. Ich bin überzeugt davon, daß fast niemand dieser Idioten das Wirtschafts- und Sozialpolitik-Programm der AfD gelesen hat, zusammengefaßt: zurück in die 50er Jahre, wenn nicht gar in noch frühere (in deren Augen: heroischere) Zeiten.
Und da wundert ihr euch über Faschismus?
Ziemlich verzweifelte Grüße,
Yvette
Auch ich habe den Eindruck, das Faschistoide nehme immer mehr zu, jedoch bettet es sich in meinen Augen in den derzeitigen gesellschaftlichen Kontext ein.
Vielleicht liegt es an einem möglicherweise vorhandenen Automatismus, bei zunehmendem Alter immer kulturpessimistischer zu werden, jedenfalls verstärkt sich mein Eindruck immer stärker, wir, die bundesdeutsche und auch andere europäischen Gesellschaften würden manipuliert, und zwar planvoll und äußerst effizient.
Beispiele gefällig?
Über Jahre war Sabine Christiansen (ältere unter uns werden sie noch kennen) die nützliche Idiotin in ihrer sonntagabendlichen "Talk-Show", die nichts anderes war als das gesteuerte Sprachrohr und Einflußinstrument des neoliberalen Abschaums der Gesellschaft, also der sog. Elite, in der das Trommelfeuer der Lohnkürzung, Arbeitszeit- und Arbeitsrechtflexibilisierung, Sozialleistungsabbau etc. etc. immer und immer wieder losgelassen wurde, flankiert von FAZ, Welt, die Zeit und anderen Medien sowie Talk-Shows mit dem gleichen Auftrag. Das wurde dann bewußt oder unbewußt umgesetzt von der astrein neoliberalen Politik der grün-roten Regierung unter Schröder, die eine CDU-Politik an den Tag gelegt hat, die besser war als das Original.
Einher damit ging nach meiner Meinung die Verdummung der Massen: lasse dich schlechter bezahlten, dann werden die Reichen immer reicher und konsumieren mehr und zahlen mehr Steuern, Folge: du hast mehr Arbeit und es geht dir besser! Dazu als Aperitif und Digestif Verblödungssendungen wie "Traumsiff", äh, Traumschiff, Rosamunde-Pilcher — und sonstige Schmachtfilme und, und, und.
Vielleicht ist sogar die Politikverdrossenheit nicht eine unbedachte Folge aus all dem, sondern geplant: umso uninteressierter und dümmer das Volk , desto leichter regiert sich's.
Was haben wir aus all dem bereits geerntet bzw. uns gefallen lassen? Einen offensichtlichen Schwarzgeld kassierten Bundeskanzler mit Ehrenwort bzgl. der Geldgeber, der zu seinem viel zu späten Ableben ausgiebig gefeiert wurde, einen ebenfalls in der Schwarzgeldaffäre tief Verstrickten, der dann ausgerechnet Finanzminister geworden ist (nun ja, von Geld verstand er offensichtlich etwas), einen meineidigen Innen- und dadurch Verfassungsminister Zimmermann, der nur durch das Gefälligkeitsattest, zumindest in diesem Moment einen an der Murmel gehabt zu haben, davongekommen ist, einen akademisch betrügenden, natürlich adligen, Verteidigungsminister, zahlreiche Politiker, die nicht erst nach ihrem nahtlosen Wechsel von der Politik in die Wirtschaft die Interessen ihrer Klientel bedienten, .
Ihr kennt sicher noch jede Menge anderer Beispiele.
Was passiert in einem entpolitisierten Volk, wenn es "merkt", daß etwas falsch läuft? Infolge seines zumindest mittlerweile sehr begrenzten Auffassungsvermögens richtet es seine Aufmerksamkeit auf das Naheliegende: die Horden an Flüchtlingen, die unseren Wohlstand auffressen und unsere Frauen und Kinder vergewaltigen oder ihnen wenigstens Drogen verkaufen.
Versteht mich nicht miß: ich habe nicht das Geringste übrig für zumeist nord- und schwarzafrikanische Vergewaltiger und Schmarotzer, aber das Kind mit dem Bade ausschütten?
Dazu paßt nebenbei auch, daß ein astrein wegen Unschuld freigesprochener Wettermoderator seit Jahren beruflich keinen Fuß mehr auf den Boden bekommt und gemieden wird wie die Pest, während eine fanatisch männerhassende, subventionserschwindelnde, steuerbetrügende Feministin, die sich nicht entblödet hat, ausgerechnet in der Blöd-Zeitung den oben Erwähnten zu verleumden, bis es ihr gerichtlich untersagt werden mußte, weiterhin salonfähig ist und im TV erscheinen darf.
Das alles ist aus meiner Sicht der ideale Nährboden gewesen für das Aufkommen von AfD und anderen Konsorten. Dabei habe ich offengestanden nicht das geringste Mitgefühl für deren Wähler, die, wie vermutet werden darf, i. d. R. aus bildungsfernen, kleinbürgerlichen Milieus stammen. Ich bin überzeugt davon, daß fast niemand dieser Idioten das Wirtschafts- und Sozialpolitik-Programm der AfD gelesen hat, zusammengefaßt: zurück in die 50er Jahre, wenn nicht gar in noch frühere (in deren Augen: heroischere) Zeiten.
Und da wundert ihr euch über Faschismus?
Ziemlich verzweifelte Grüße,
Yvette