Valeries Welt
Valeries Welt - # 20

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 286 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Danke und willkommen im Kreis der Leser. Ja, klar schreibe ich weiter, bin doch ein Geschichtenerzähler. Aber lies halt mal auch die alten Kapitel, das ging am 2. September los mit Valeries Welt.

Liebe Grüße, Valerie
Satinxsilk
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Re: Valeries Welt

Post 287 im Thema

Beitrag von Satinxsilk »

Hallo Valerie ich habe mir bereits alle Kapitel durchgelesen und wie gesagt fand sie sehr inspirierend. Dadurch wuchs in mir die Erkenntnis daß ich Valerie garnicht so unähnlich bin und ungefähr den selben Weg gehen möchte.

LG reneé
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 288 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Liebe Leserinnen und Leser von "Valeries Welt"

Jetzt, wo das neue Jahr 2018 vor der Tür steht, ist wieder die Zeit für die guten Wünsche gekommen. Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich deshalb aus ganzem Herzen Zufriedenheit, Gesundheit und Glück.

Die Geschichte von Valerie, dem crossdressenden Marketingassistenten beim weltbekannten Autohersteller XXXXler in Stuttgart, deren Ziel es ist, dort eine Marketingassistentin zu werden und dieses auch zu bleiben, ist noch nicht zu Ende geschrieben, von daher ist noch alles möglich.

Beide Berufsbezeichnungen unterscheiden sich nur in einem Buchstaben, in der Realität bemerkte Valerie aber schnell, dass es um mehr geht, sie wird sich ihre neue Welt erobern müssen. Geschenkt kriegt sie auch dort nichts. Es kann aber vermutet werden, dass die Kleine genügend Hartnäckigkeit, "drive" und Kampfgeist besitzt, um all die kleinen und auch die größeren Probleme und Schwierigkeiten zu überwinden, die sich in der neuen weiblichen Welt für sie auftun.

L.G. und einen "guten Rutsch" für alle :()b

Valerie
Maria T
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Re: Valeries Welt

Post 289 im Thema

Beitrag von Maria T »

Danke Valerie
Dir und allen lesern auch von mir alles gute fürs neue Jahr und nen guten Rutsch
Lg Maria
Einfach ist am schwersten.
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 290 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

und noch was:

Feiert und seid nett, trinkt von mir aus Champagner so viel ihr mögt, baut einen schneemann oder habt Sex miteinander, aber schiesst nicht so viel Böller in unsere Luft !!

Es grüßt aus der Feinstaubhauptstadt

Valerie (snow)
JanaH
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Re: Valeries Welt

Post 291 im Thema

Beitrag von JanaH »

Sex statt Böller :mrgreen:
Brigitta
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Re: Valeries Welt

Post 292 im Thema

Beitrag von Brigitta »

@ Jana:
Jawoll ... denn das knallt auch! dröhnt nur nicht in den Ohren ... (fwe3)
LG, Brigitta ))):s
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Brigitta
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Re: Valeries Welt

Post 293 im Thema

Beitrag von Brigitta »

Hallo Valerie,
(888)
nochmals ein gesundes neuesJahr!
Valerie Bellegarde schrieb:
Es hat mir bis hierher viel Spaß gemacht, euch diese Valerie-Geschichte erzählen zu dürfen.
Möglicherweise geht die Story ja im neuen Jahr noch weiter, wer weiß?

:roll:
... ich bin schon ganz gespannt, wann und wie es weitergeht ...
(gitli)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 294 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Hallo Brigitta,
Bin nicht zuhause. Krieg ich noch ein paar Tage?
LG, Valerie
Brigitta
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Re: Valeries Welt

Post 295 im Thema

Beitrag von Brigitta »

Hallo Valerie,
)))(:
entschuldige bitte meine Ungeduld ...
... ich vergaß ...
(snow)
Du hast Deine Abwesenheit ja angekündigt ...
... da müssen wir uns wohl noch eine Weile gedulden ... (seufz)
:D
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 296 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 64: Urlaubsfotos aus Tanger

Die Weihnachtstage und auch Sylvester waren überstanden, und Valerie war eigentlich sehr froh darüber, dass wieder normale Zeiten einkehrten. Diese zwei oder drei ruhigen Wochen Ende Dezember mögen der großen Mehrzahl der Familienmenschen unter uns als besinnlich und angenehm erscheinen, aber für Singles wie Valerie war eher das Gegenteil richtig. Individualisten mit etwas komplexerem Seelenleben wie sie reflektierten in diesen emotional aufgeladenen Tagen ihre eigenen Beziehungen in der Regel sehr selbstkritisch, und manchmal leiden solche Menschen auch unter ihrer Einsamkeit. Nach wenigen Tagen des Nichtstuns und freischweifenden Nachdenkens hatte Valerie genug. In diesem Gedanken- und Beziehungsfrust fand sie sich nicht mehr zurecht. Irgendetwas musste sie unternehmen dagegen.

Deshalb war sie wirklich froh, als am Tag vor Dreikönig das Handy klingelte. Es war Erica, sie war laut am Telefon und offenbar schon sehr gut drauf an diesem Morgen. Was auch verständlich ist. Immerhin waren noch Ferien, und wie fast alle hatte Erica freigenommen über die Feiertage.

"Wie geht es dir eigentlich, Süße? .. Was machst du?" Die Fragen prasselten auf Valerie ein.

"Hättest du Lust, morgen zum Kaffee herüber zu kommen zu uns? Wir schauen uns Fotos von unserer Marokkoreise an".

Valeries anfänglich noch sehr gedämpfte Laune verbesserte sich sofort, und sie sagte ihrer Freundin auf der Stelle zu. Alice, ihre Kollegin, würde auch dabei sein. Also würde quasi ein Mädels-Nachmittag zu dritt oder zu viert anstehen, je nachdem...

Aber klar doch, Michael würde wahrscheinlich auch dabei sein. Valeries Grundgefühl wurde dann auch gleich wieder ein wenig zwiespältig, als sie an Michael dachte. Einerseits mochte sie ihn gerne von seinem guten Aussehen und auch von seiner männlich-dominanten Art her, aber andererseits war da auch immer das Wissen darum, dass dieser Michael immer noch etwas wollte von ihr, das sie, Valerie, noch nicht bereit war, ihm zu geben. Gleich kamen die Erinnerungen an den bewussten Opernabend wieder auf. Sie drückte diese Bilder aber gleich wieder weg und versuchte an etwas anderes zu denken.

Am frühen Nachmittag des nächsten Tages, es war der Dreikönigstag, machte sie sich dann ein klein wenig fein (sie blieb ungeschminkt, aber sie trug eine teure Hose, einen ebenso teuren Pulli und halbhohe Cowboy-Boots) und traf pünktlich zur Kaffeezeit in Ericas Wohnung ein. Ihren kleinen Peugeot konnte sie wie abgemacht auf Ericas Anwohnerparkplatz vor dem Haus abstellen. Sie beneidete Erica um ihre neue Wohnung, die in einer ruhigen Wohnstraße gelegen war, mit Blick auf den Cannstatter Kurpark, alles sehr ruhig und vornehm, und sogar mit besonderen Straßen-Parkplätzen für die Anwohner.

Alice war auch schon da, ebenfalls casual, aber edel gekleidet mit Pulli und Hose, ein Seidentuch hatte sie um den Hals geschlungen. Es gab ringsum ein paar Umarmungen und auch Michael, der in der Küche herumwirtschaftete und eine Schürze trug, kam kurz heraus um sie in den Arm zu nehmen. Wieder kam dieses seltsame Gefühl auf, als er sie umarmte. Was spürte sie da?

Nach der ersten Tasse Kaffee zeigte Erica auf dem Bildschirm ihres großen Wohnzimmer-Fernsehers dann Urlaubsfotos von ihrer letzten Reise durch Andalusien, und einen Tag dieser Ferien hatten sie auch in der Stadt Tanger in Marokko zugebracht. Sie waren mit dem Fährschiff von Alceciras hinübergefahren über die Meerenge von Gibraltar, hinunter nach Tanger in Marokko.

"Man glaubt es nicht, was für Schrottkisten da auf den Straßen herumfahren, und wie ärmlich die Menschen da drüben leben müssen in Marokko..."

sagte Erica und zeigte Fotos von der Stadt und von Wochenmarkt in Tanger. Sie hatten dort gleich auf der Straße, aus dem Taxi aussteigend, einen einheimischen Führer gefunden, der ein wenig englisch sprach und sich bereiterklärte, sie beide, Michael und Erica den ganzen Tag durch die Stadt zu führen, sie allein, zu Fuß, und nur für ein paar Euros. Sie hatten viele Läden gesehen, Gewürze und wohlriechende Seifen gekauft, waren über orientalische Märkte gelaufen, hatten mit Händlern gefeilscht und Tee getrunken, und noch am Abend des gleichen Tages hatte sie ein Taxis zurückgebracht zu ihrem Schiff, das wieder nach Spanien zurückfuhr.

Die vier diskutierten dann noch bei Kaffee und Kuchen über das Erlebte, und Erica sagte voller Überzeugung, sie könne es sich nicht vorstellen, in einem solchen Land zu leben oder zu arbeiten. Michael erzählte von den strengen Grenzkontrollen im Hafen von Tanger, und dass ihm sein Stadtführer wohl erzählt hatte, dass es für Einheimische kaum möglich sei, ein Visum für eine Reise nach Europa zu bekommen.

Alice erzählte, sie habe schon einmal eine geführte Busreise durch das Land gemacht, dabei habe sie auch Casablanca und Rabat gesehen. Sehr interessante Eindrücke habe sie gesammelt dabei.

"Aber eine individuelle Reise würde ich dort in Marokko auch nicht machen" sagte sie dann noch und schaute zu Valerie hin.

"Dazu ist mein Französisch zu schlecht" setzte sie dann noch hinzu.

Alle wussten, was sie mit dem Hinweis auf die Sprache andeuten wollte, denn es war allgemein bekannt, dass Valerie sehr gut Französisch sprach.



Soviel erst mal für diese Woche. Es geht weiter am 13. oder 14. Januar. Dann ergeben sich, ausgehend von diesen Französischkenntnissen, für Valerie voraussichtlich ein paar neue Perspektiven.

Liebe Grüße für heute,

Eure Valerie. :()b
Zuletzt geändert von Valerie Bellegarde am So 7. Jan 2018, 14:53, insgesamt 2-mal geändert.
Maria T
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Re: Valeries Welt

Post 297 im Thema

Beitrag von Maria T »

Hallo Valerie,
Schön wieder was zu lesen 👍😊
Einfach ist am schwersten.
Brigitta
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Re: Valeries Welt

Post 298 im Thema

Beitrag von Brigitta »

Hallo Valerie,
)))(:
herzlichen Dank für die unerwartet schnelle Fortsetzung!
(ap)
Jetzt heißt es wieder eine Woche warten ... :roll:
(ki)
Liebe Grüße
Brigitta ))):s
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Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 299 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Ich kann halt keine Frauen weinen seh'n..... (he)
Nein im Ernst, danke, und ja, ich hatte gerade einen halben Tag Zeit heute früh. Also dann bis zum nächsten WE ihr beiden!

LG, Valerie :)p
Valerie Bellegarde
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Re: Valeries Welt

Post 300 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Kapitel 65: French Kiss

Dass Alice so lautstark die eigenen schlechten Französischkenntnisse beklagte, könnte man vielleicht schon als "fishing for compliments" bezeichnen. Also der Trick, vor dem Gesprächspartner irgendwas Selbstkritisches zu äußern in der Hoffnung, dass Widerspruch laut werde. Weil ihr aber niemand widersprach, so etwa in dem Sinne:

"Ach Alice, was sagst du da eigentlich, so schlecht finde ich dein Französisch gar nicht"

ging der Versuch ins Leere. Aber weil Alice bei ihrer Bemerkung so betont zu Valerie hinübergeschaut hatte, wurde jedem im Raum klar, Valerie würde jetzt den Ball aufnehmen müssen, den Alice ihr zugespielt hatte. Denn jeder der Anwesenden wusste: Valerie beherrschte das Französische perfekt. Sie war nicht nur frankophil, sie war sozusagen eine wirkliche Halbfranzösin. Papa Franzose, Mama Deutsche. Sie blickte also in die Runde.

"Nun ja, klar, das stimmt. Französisch kann ich schon. Das habe ich von meinem Papa gelernt."

"Aber nur wegen der Sprache allein käme ich doch niemals auf die Idee, als Einzelperson dorthin zu reisen, in so ein nordafrikanisches Land", setzte sie noch hinzu und kräuselte die Stirn, was ihrem Gesicht einen Moment lang etwas Ernstes gab.

Das war wirklich also ihre Meinung. Hätte jetzt jemand nachgefragt warum, woher diese Reserviertheit kam, so hätte sie allerdings erst mal nach einer vernünftigen Antwort suchen müssen. Es handelte sich dabei also mehr um ein allgemeines Gefühl, dessen genaue Ursache sie nicht spontan nennen konnte. Vielleicht nur ein Vorurteil, vielleicht hatte sie auch reale Gründe dafür.

Die Kaffeerunde debattierte noch eine Zeitlang weiter über Marokko als Reiseland, über Muslime an sich, und dann wiederum über Französisch als Sprache, und alle wurden hier schließlich wieder einig, die Sprache sei schwer und überhaupt, Englisch sei viel leichter und würde sowieso fast überall verstanden. Also warum überhaupt Französisch? Von der Stelle aus war es dann nicht mehr weit um ins Quatschen und Blödeln zu geraten. Michael (natürlich er, wer sonst?) sagte mit einem Blick zu Valerie hinüber, wenn sie so gut im Französischen sei, frage er sich schon, warum sie ihm nicht schon längst etwas davon beigebracht habe. Er sagte das mit einem zweideutigen Unterton, verzog aber nicht das Gesicht dabei. Valerie verstand die Anspielung sofort.

"Den French Kiss, meinst du das vielleicht mit deiner Andeutung, Michael?"

So fragte Valerie ganz frech und laut zurück und schaute Michael dabei genau in die Augen. Er sagte natürlich nichts darauf, sondern grinste nur leicht süffisant, ihre Replik hatte also gesessen. Wie alle am Tisch hatte sie seine doppeldeutige Bemerkung sofort kapiert und brillant retourniert. Denn dass Michael ein bewegtes Sexleben führte, war allgemein bekannt, und bestimmt war auch niemandem im Raum verborgen geblieben, dass Michael insgeheim ein wenig scharf auf Valerie war. Das war eigentlich ein offenes Geheimnis. Auch Erica wusste das.

Die Runde brach dann auch gleich in schallendes Gelächter aus, und speziell Erica konnte es sich nicht verkneifen, eine Grimasse zu ziehen und ihrem Partner kräftig in die Seite zu boxen, was dieser mit einem übertriebenen Aufheulen quittierte. Alles freute sich, und sofort war Stimmung im Raum. Das Verhältnis zwischen Erica und Michael war sowieso - das wusste jeder - ziemlich offen, um nicht zu sagen, beide waren im Grunde ziemlich libertin eingestellt, um nicht das Wort polyamor zu benutzen..

Aus dem Geschilderten wird wieder einmal klar, dass im Allgemeinen nichts mehr zur generellen Erheiterung und Entspannung einer Tischrunde beiträgt, als eine oder zwei gut gezielte sexuelle Anspielungen.

Der Hausherr öffnete dann noch eine Flasche Prosecco, was die Frauen nicht ablehnten, und bald trug der Alkohol dazu bei, die sowieso bereits sehr entspannte Stimmung noch weiter zu lockern, und besonders Michael, dem die Rolle als der "Hahn im Korb" gefiel, er allein unter drei attraktiven Frauen, hatte bald wieder seine große Hand auf Ericas nylonbestrumpftem Knie und Oberschenkel. Sie schien nichts dagegen zu haben. Valerie drängte sich bei dem Anblick plötzlich der Eindruck eines deja-vus auf:

Irgendwie, irgendwo schien sie die Situation schon einmal genauso erlebt zu haben. Und dann wusste sie auch, wo: Es war damals in der Nacht nach CARMEN gewesen, nach ihrem gemeinsamen Opernbesuch, als Michael etwas ausgeflippt und schließlich aus der Rolle gefallen war, woran aber auch Erica etwas Schuld hatte, denn sie hatte es zugelassen, wenn sie ihn nicht sogar etwas dazu animiert hatte, sich Valerie zu nähern. (wurde hier beschrieben in einem der ersten Kapitel).

In Valerie gingen dann aber alle Signale auf "rot". Nein, sie wollte so etwas wie damals nicht noch einmal erleben. Besonders auch deshalb nicht, weil heute ihre Freundin Alice mit im Raum war.

Sie verzichtete deshalb auf ein weiteres zweideutiges Geplänkel mit Michael und war dann auch ganz froh, dass Erica in der Küche verschwand und kurz darauf jedem am Tisch einen doppelten Espresso einschenkte. Espresso tut immer gut, nur muss er sehr süß, schwarz und stark sein. Die Unterhaltung fand dann auch schnell in normale Bahnen zurück. Michael erzählte von seinem Geschäft. Er betrieb in seinem Stuttgarter Büro einen Immobilienhandel und ein Teil davon, nämlich die Vermittlung von Ferienimmobilien im Ausland, schien gerade besonders gut zu laufen. Plötzlich war das Thema Fremdsprachen wieder da.

"Und deswegen komme ich auch auf deine Französischkenntnisse zurück, Valerie",

sagte er und blieb ernst dabei, Er schaute zu ihr hin, ganz cool und verzog keine Miene.

"Ferienhäuser in Frankreich, das läuft zur Zeit wie verrückt bei uns. Vermietung, Verkauf, alles... Wir könnten da dringend noch jemanden gebrauchen. Jetzt im Ernst: Könntest du dir vorstellen, uns einmal bei der Bearbeitung unseres Frankreichgeschäfts behilflich zu sein?"


Soviel für heute. Die Frage lassen wir erst mal so stehen. Valeries Antwort erfahrt ihr dann so etwa in einer Woche, am 19. oder 20. Januar.


Bis dann, eure Valerie :()b

(die sich auch im neuen Jahr freut, wenn sie von ihren Lesern und Leserinnen ein "like" bekommt)
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