Dazu möchte ich abschließend etwas schreiben.Nicole Doll hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 12:30 Mit schönen bunten Bildern und einfachen Aussagen spricht man ein großes Publikum an.
Erklärfilme über Trans* sind ja meist immer im "Gummibärchen oder Blümchen" - Style erstellt. Oft karikativ oder animiert. Pflanzen finden auch oft Platz (Kleeblatt) oder eben einfach nüchterne Fakten welche aber in den einzelnen Bereichen schon für Aufsehen sorgen. (Wie hier zb)
Natürlich, es ist immer des Menschen beste Leistung vom Schönen auszugehen. Den schwerlichen Dingen im Alltag so gut es geht auszuweichen. Gaffen statt helfen. Man kennt das...
Und ich stelle mich nicht hin und sage es wäre anders. Es ist nicht anders weil es immer anders ist!
Für jeden Einzelnen kann Entdeckung, Entwicklung und Zukunft etwas anderes bedeuten. Jeder Mensch lebt nach dem was er gelernt und erfahren hat. Oder um es mit den Worten von Robert Betz zu sagen: "Wir Kinder sind der Spiegel unserer Eltern". Zwangsläufig. Ob wir das wollen oder nicht, ob wir sie lieben oder hassen.
Eine Situation kann anormal sein, sie kann sich langsam entwickeln und aber plötzlich hervorstechen. Ehe man sich versehen hat, sitzt man in seiner tiefen und dunklen Grube. Man kann nicht hinaus, glaubt niemanden und nichts ist in der Lage einem den schwarzen Schatten von der Seele zu nehmen. Eine bereits verdörrte Hoffnung.
Andersherum könnte ich fragen: Wer geht gerne und fröhlich zu Beerdigungen, ein Umstand welcher nach Anteilnahme und Auseinadersetzung verlangt?
Keine Angst, die Frage ist rhetorisch zu verstehen. Aber dennoch gibt es Dinge mit denen sich sehr viele Menschen auseinander setzen müssen. Sie müssen kämpfen, leben und funktionieren. Sie wollen allem gerecht werden und tragen nach aussen den Schein von Fröhlichkeit. Nachts, alleine - sie brechen zusammen und niemand kann helfen. Sie fühlen sich lästig und oft sind sie es für das Gegenüber auch. Eine Last. Wie kann man auf diese Probleme aufmerksam machen? Mit Blümchenfilmen? Wirklich?
Die Welt ist bunt und das Dunkle ein Teil dessen, auf welches ich aufmerksam machen wollte.