vermutlich erkannt worden - # 2
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heike65
Re: vermutlich erkannt worden
Ich denke wenn man vor die Tür geht und dieses wirklich leben will, sollte man sich im klaren sein das so ein erkannt werden über kurz oder lang passieren wird, irgendwas wird einen verraten.
Liebe Grüße
Heike die das völlig offen lebt
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Franka
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Re: vermutlich erkannt worden
Ich habe mal 400km von Zuhause entfernt eine Kollegin im Schnellrestaurant getroffen. Sie war auf dem Rückweg von Polen nach Hause ich unterwegs nach Rheinland-Pfalz.
Man kann sich also niemals sicher sein niemandem zu begegnen den man kennt.
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Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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conny
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Re: vermutlich erkannt worden
@Saari,
es freut mich für Deine nette Begegnung, aber könnte es sein, dass Dein Beitrag mal wieder am Thema vorbeigeht?
es freut mich für Deine nette Begegnung, aber könnte es sein, dass Dein Beitrag mal wieder am Thema vorbeigeht?
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Tinchen
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Re: vermutlich erkannt worden
Hallo Svenja,
Du hast doch bereits die Antwort für dich selber gegeben. Die Wahrheit sagen wenn er dich anspricht
...Geschichten erfinden ist immer doof und führt zu noch mehr Problemen.
Die Chance wirklich erkannt zu werden ist doch trotzdem sehr gering, Perücke und MakeUp verändern kolossal......der Gegenüber bemerkt dass Du (oder ich) ganz baff schaut und fragt sich woher kenne ich sie?
Bleib entspannt und wenn er dich wirklich anspricht oder "investigativ" fragt, lade ihn zu einem Kaffee ein und sage was Du für richtig hältst...Du weißt es ja schon
LG Tina
Du hast doch bereits die Antwort für dich selber gegeben. Die Wahrheit sagen wenn er dich anspricht
Die Chance wirklich erkannt zu werden ist doch trotzdem sehr gering, Perücke und MakeUp verändern kolossal......der Gegenüber bemerkt dass Du (oder ich) ganz baff schaut und fragt sich woher kenne ich sie?
Bleib entspannt und wenn er dich wirklich anspricht oder "investigativ" fragt, lade ihn zu einem Kaffee ein und sage was Du für richtig hältst...Du weißt es ja schon
LG Tina
Wo kommen wir denn da hin, wenn Niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge.
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Cybill
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Re: vermutlich erkannt worden
Mal ganz ehrlich. Jede von uns wird früher oder später von irgendjemand en femme gesehen und vielleicht auch erkannt. Wo liegt das Problem?
Macht euch mal ganz einfach eines klar: lange bevor wir es selbst merken, registriert unsere Umgebung, dass etwas mit uns nicht normativ richtig ist. Werden wir dann in unserer eigentlichen Aufmachung angetroffen, dann ist das für das Gegenüber nur noch die Bestätigung des Verdachts. Ein kleines Aha-Erlebnis - mehr nicht.
- Cy
Macht euch mal ganz einfach eines klar: lange bevor wir es selbst merken, registriert unsere Umgebung, dass etwas mit uns nicht normativ richtig ist. Werden wir dann in unserer eigentlichen Aufmachung angetroffen, dann ist das für das Gegenüber nur noch die Bestätigung des Verdachts. Ein kleines Aha-Erlebnis - mehr nicht.
- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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JanaH
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Re: vermutlich erkannt worden
Ja, hat sich im Gespräch mit der Nachbarin auch bei mir schon gezeigt.Cybill hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 08:02 Mal ganz ehrlich. Jede von uns wird früher oder später von irgendjemand en femme gesehen und vielleicht auch erkannt. Wo liegt das Problem?
Macht euch mal ganz einfach eines klar: lange bevor wir es selbst merken, registriert unsere Umgebung, dass etwas mit uns nicht normativ richtig ist. Werden wir dann in unserer eigentlichen Aufmachung angetroffen, dann ist das für das Gegenüber nur noch die Bestätigung des Verdachts. Ein kleines Aha-Erlebnis - mehr nicht.
- Cy
Die wusste lang schon, bevor ich en femme rausgegangen bin, dass da was im Busch ist.
So what, eigentlich stehen wir uns nur selbst im Weg.
Habt einen schönen Tag, meiner ist wg. einer mail schon sehr schön
Liebe Grüße
Jana
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Svetlana L
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Re: vermutlich erkannt worden
Als ich mich morgen vor einem Jahr in der Dienststelle geoutet habe, sagten mir zwei Kolleginnen (Frauen haben dafür wohl die feineren Antennen), dass sie sich so etwas schon gedacht hätten. Da war ich erst mal geplättet, denn ich war immer der Meinung, das tägliche Versteck spielen gut gemeistert zu haben.Cybill hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 08:02lange bevor wir es selbst merken, registriert unsere Umgebung, dass etwas mit uns nicht normativ richtig ist.
Und auch vor dem Outing hatte ich zwei Momente, wo mir Kolleg_innen in der Stadt begegnet sind (Berlin ist auch nur ein Dorf). Einmal auf einem Bahnsteig, da - bin ich der Meinung - hat der Kollege mich nicht gesehen. Einmal auf einer Fähre (übrigens nur eine Woche vor meinem Outing), da saß die Kollegin nur ein paar Reihen vor mir und hat sich ab und zu mal umgedreht (nicht explizit zu mir). Ob sie mich erkannt hat, weiß ich nicht. Da ich mit beiden Kolleg_innen keinen täglichen, sondern nur sporadischen Kontakt habe, war es zwar im ersten Moment eine Schrecksekunde, aber letzlich egal.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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sbsr
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Re: vermutlich erkannt worden
Jetzt habe ich ja schon fast ein schlechtes Gewissen, was ich hier für Diskussionen angezettelt habe, danke aber trotzdem für Euer Interesse und die Beteiligung.
Nur um das nochmal klar zu stellen, wenn ich mit meinen (sehr) langen orange-roten Haaren raus gehe, ist mir klar dass ich allein schon deshalb auffalle, und dass der ein oder andere zwei mal hin schaut. Folglich ist auch nicht auszuschließen, erkannt zu werden, auch wenn man 20 Minuten von zu Hause auf einen heillos überfüllten Weihnachtsmarkt geht. Makeup (insbesondere Augen), Perücke und fehlende Brille verändern, aber das Gesicht darunter ist immer noch das gleiche. Er wäre vermessen zu glauben, in der Öffentlichkeit auf niemanden zu treffen, der dieses Gesicht gut genug kennt um trotz aller Maskerade den Menschen dahinter zu erkennen.
Mit der ganzen Geschichte hier wollte ich Euch lediglich an meinem Erlebnis und dem Resultat teilhaben lassen.
Vorhin war es dann übrigens so weit, der Kollege kam mir am Flur entgegen, sagte Guten Morgen, hatte kurz eine dienstliche Frage und ging seines Weges. Keine Bemerkung, keine Frage, kein komischer Blick. Wie bereits geschrieben ist er der Typ, der sich irgendeinen Kommentar nicht hätte verkneifen können. Deshalb nehme ich an, er hatte mich nicht erkannt. Oder ich schätze ihn falsch ein und es ist ihm total egal.
Der Weihnachtsmarkt an sich ist übrigens recht schön gemacht, der berühmte Turm und die zugehörige Brauerei mit Lichtern übersäht. Die paar Stände, die nichts zu Essen sondern Weihnachtssachen verkaufen, führen das übliche Sortiment was man halt überall sieht. Insofern, wer halbwegs in der Gegend ist, für den ist es einen Abstecher wert. Ich war auf eine gute halbe Stunde durch, wofür sich eigentlich das schminken kaum gelohnt hat, aber jede Gelegenheit raus zu kommen ist es wert.
Nur um das nochmal klar zu stellen, wenn ich mit meinen (sehr) langen orange-roten Haaren raus gehe, ist mir klar dass ich allein schon deshalb auffalle, und dass der ein oder andere zwei mal hin schaut. Folglich ist auch nicht auszuschließen, erkannt zu werden, auch wenn man 20 Minuten von zu Hause auf einen heillos überfüllten Weihnachtsmarkt geht. Makeup (insbesondere Augen), Perücke und fehlende Brille verändern, aber das Gesicht darunter ist immer noch das gleiche. Er wäre vermessen zu glauben, in der Öffentlichkeit auf niemanden zu treffen, der dieses Gesicht gut genug kennt um trotz aller Maskerade den Menschen dahinter zu erkennen.
Mit der ganzen Geschichte hier wollte ich Euch lediglich an meinem Erlebnis und dem Resultat teilhaben lassen.
Vorhin war es dann übrigens so weit, der Kollege kam mir am Flur entgegen, sagte Guten Morgen, hatte kurz eine dienstliche Frage und ging seines Weges. Keine Bemerkung, keine Frage, kein komischer Blick. Wie bereits geschrieben ist er der Typ, der sich irgendeinen Kommentar nicht hätte verkneifen können. Deshalb nehme ich an, er hatte mich nicht erkannt. Oder ich schätze ihn falsch ein und es ist ihm total egal.
Der Weihnachtsmarkt an sich ist übrigens recht schön gemacht, der berühmte Turm und die zugehörige Brauerei mit Lichtern übersäht. Die paar Stände, die nichts zu Essen sondern Weihnachtssachen verkaufen, führen das übliche Sortiment was man halt überall sieht. Insofern, wer halbwegs in der Gegend ist, für den ist es einen Abstecher wert. Ich war auf eine gute halbe Stunde durch, wofür sich eigentlich das schminken kaum gelohnt hat, aber jede Gelegenheit raus zu kommen ist es wert.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Dolores59
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Re: vermutlich erkannt worden
Vor einer halben Stunde hatte ich bei der Post eine unerwartete Begegnung mit einer Bekannten aus einem anderen Ort, die mich noch nicht in kompletter Damenkleidung gesehen hat. Da sie direkt an mir vorbei gelaufen ist, habe ich sie mit einem freundlichen "Guten Morgen" gegrüßt. Möglich, dass sie mich übersehen hätte, wenn ich still geblieben wäre. Aber ich wollte nicht als unhöflicher Stiesel dastehen oder als ob ich etwas zu verbergen hätte. Außerdem vermeide ich das Grübeln darüber, ob sie mich erkannt hat oder nicht (insofern passt dieser Beitrag zum Startthema).
Der Look ist unter dem Thread: "Was macht /tragt ihr heute?" zu sehen.
LG
Dolores
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Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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conny
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Re: vermutlich erkannt worden
So wie Du ihn beschreibst, ist wohl Ersteres anzunehmen. Und wie bei vielen anderen Berichten hier im Forum auch: viele Bedenken lösen sich einfach in Luft auf.sbsr hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 09:40 Deshalb nehme ich an, er hatte mich nicht erkannt. Oder ich schätze ihn falsch ein und es ist ihm total egal.
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Anja
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erkannt worden „ mal anders
Moinsen,
interessanter Thread, der sich hier aufgetan hat.
Während des Durchlesens fiel mir eine Begebenheit ein, wo ich erkannt worden bin und es mir direkt an den Kopf geworfen wurde. Aber eben nicht im Frauenmodus, sondern im Männermodus.
Eine Zeit lang hatte ich eine Kollegin quasi neben mir sitzen (Abstand ca. 2m, mit einem Schreibtisch-Arm dazwischen). Wir verstanden uns super und quatschten (neben der Arbeit) viel miteinander. Mitten in einem von diesen Gesprächen haute sie mir dann folgendes an den Kopf: "Du hast ein weibliches Wesen". Sie hatte mich erkannt obwohl ich doch ziemlich gut als Mann getarnt war. Zu dieser Zeit wusste ich zwar schon, das ich eine Frau bin, lebte mich aber nur in Teilzeit aus. Ich war sprachlos. Daraufhin bat ich sie in den Besprechungsraum und outete mich bei ihr. Obwohl sie ja eigentlich mich schon geoutet hatte...
Sie blieb die Einzige, die die Frau in mir gesehen hat, trotzdem ich als Mann vor ihr saß.
Später, als ich den Schreck verdaut habe, empfand ich diesen einen Satz von ihr als ein tolles Kompliment und Bestätigung.
Andersrum habe ich mir schon X-Mal ausgemalt, das man mich erkennen könnte, wenn ich als Frau unterwegs war. Das aber jemand die Frau in mir sieht, wenn ich als Mann zugegen bin - das kam mir bis dato nicht in den Sinn.
Grüße
die Anja
interessanter Thread, der sich hier aufgetan hat.
Hinterher gabs doch immer einen, der es kommen sahSvetlana L hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 08:29Als ich mich morgen vor einem Jahr in der Dienststelle geoutet habe, sagten mir zwei Kolleginnen (Frauen haben dafür wohl die feineren Antennen), dass sie sich so etwas schon gedacht hätten.
Während des Durchlesens fiel mir eine Begebenheit ein, wo ich erkannt worden bin und es mir direkt an den Kopf geworfen wurde. Aber eben nicht im Frauenmodus, sondern im Männermodus.
Eine Zeit lang hatte ich eine Kollegin quasi neben mir sitzen (Abstand ca. 2m, mit einem Schreibtisch-Arm dazwischen). Wir verstanden uns super und quatschten (neben der Arbeit) viel miteinander. Mitten in einem von diesen Gesprächen haute sie mir dann folgendes an den Kopf: "Du hast ein weibliches Wesen". Sie hatte mich erkannt obwohl ich doch ziemlich gut als Mann getarnt war. Zu dieser Zeit wusste ich zwar schon, das ich eine Frau bin, lebte mich aber nur in Teilzeit aus. Ich war sprachlos. Daraufhin bat ich sie in den Besprechungsraum und outete mich bei ihr. Obwohl sie ja eigentlich mich schon geoutet hatte...
Sie blieb die Einzige, die die Frau in mir gesehen hat, trotzdem ich als Mann vor ihr saß.
Später, als ich den Schreck verdaut habe, empfand ich diesen einen Satz von ihr als ein tolles Kompliment und Bestätigung.
Andersrum habe ich mir schon X-Mal ausgemalt, das man mich erkennen könnte, wenn ich als Frau unterwegs war. Das aber jemand die Frau in mir sieht, wenn ich als Mann zugegen bin - das kam mir bis dato nicht in den Sinn.
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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ChristinaF
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Re: vermutlich erkannt worden
Ich finde, dass Frauen, noch dazu mit denen man eng befreundet ist oder zusammenarbeitet, ein viel größeres "Gespür" für "Wesensänderungen" haben als Männer. Offenbar hängt dies mit ihrem inneren Empfinden zusammen.
LG
Christina
LG
Christina
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Tinchen
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Re: vermutlich erkannt worden
Musste nicht haben, wir lieben es unseren Senf dazu zu gebensbsr hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 09:40 Jetzt habe ich ja schon fast ein schlechtes Gewissen, was ich hier für Diskussionen angezettelt habe, danke aber trotzdem für Euer Interesse und die Beteiligung.
Ich möchte hier nur anfügen, dass es nicht unbedingt sein muss, dass die Leute sich "das immer" schon gedacht haben. Ich kenne eher den Spruch: "Von Dir hätte ich das am allerwenigsten erwartet." Ich mache auch gerne flapsige Sprüche: "Im Grunde meines Herzens bin ich ja eine Frau..." Dann klopfen sich alle auf die Schenkel... Die Kollegin, die neben mir eingeparkte sagte mal: "Manno, wann lernst Du endlich mal gerade einparken." "ich habe nicht nur die Haare wie eine Frau, ich kann auch so einparken." "Du und Frau..." "ja, Du hast mich halt noch nie im kleinen Schwarzen gesehen..." Schon geht das Gelächter wieder los
Mit dem Erkennen ist das so eine Sache, wenn ich meine naturlangen Haare mit Lockenstab und Haarspray Style, bin ich natürlich viel leichter zu erkennen, als wenn ich mit einem Wischmop und völlig anderer Frisur unterwegs bin. Es ist auch etwas anderes sich im Spiegel zu betrachten, da denke ich auch immer, ich bin sofort zu erkennen. Schaue ich mir Bilder von mir an, dann staune ich über mich selber......ich würde mich selbst nicht erkennen
Im Familien/Freundeskreis möchte ich mich nicht outen. Bei den Berliner Nachbarn ist mir das egal und ich trapse unbekümmert los. Klar im Hausflur erkennen die sofort wer ich bin, aber etwas vom Haus weg fällt es den Leuten schon viel schwerer mich einzuordnen. Das man angestarrt wird ist irgendwie normal, die Leute schauen halt und wundern sich. Wenn ein bekannter mich anstarrt, heißt das ja noch lange nicht dass er mich erkannt hat.
Outen möchte ich mich nicht, aber falls mich dennoch Jemand erkennt, dann ist es zumindest bei dieser Person dann so weit. Es kommt eben wie es kommt.....und ich gehe viel zu gerne aus....ich fühle mich dann so frei, so unendlich frei und schwebe glückselig durch die Gegend. Vielleicht ist das "Risiko erwischt zu werden" Teil des Kicks (no risk no fun)....ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich nach einem Ausflug noch lange im Kleid da sitze und schon die nächste Tour plane....mit einem breitem Grinsen im Gesicht
Wo kommen wir denn da hin, wenn Niemand ginge um zu sehen wohin man käme wenn man ginge.
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Re: vermutlich erkannt worden
Oh das liebe ich auch, solche Sprüche mache ich regelmäßig und denke mir immer dabei, wenn die wüssten, dass alles davon wahr ist. Eine Kollegin bei mir im Büro hat Amazon Prime, da dachte ich frage ich sie ob sie mir ein Kleid bestellen kann, dann spare ich mir das Porto. Sie denkt es war für meine Lebensgefährtin, aber ich mache bei jeder Gelegenheit Bemerkungen von wegen vielleicht ziehe ich es im Sommer mal an, oder ähnliche Sprüche. Sie glaubt es einfach nicht, oder möchte es nicht wahr habenTinchen hat geschrieben: Mo 4. Dez 2017, 13:49 Ich mache auch gerne flapsige Sprüche: "Im Grunde meines Herzens bin ich ja eine Frau..." Dann klopfen sich alle auf die Schenkel... Die Kollegin, die neben mir eingeparkte sagte mal: "Manno, wann lernst Du endlich mal gerade einparken." "ich habe nicht nur die Haare wie eine Frau, ich kann auch so einparken." "Du und Frau..." "ja, Du hast mich halt noch nie im kleinen Schwarzen gesehen..." Schon geht das Gelächter wieder los
Bei einem ungewollten Outing, wie zum Beispiel am Wochenende, kann man dann sagen, ich habe es ja schon immer gesagt, aber Du wolltest es nicht glauben
Der Kollege, der mir unlängst begenet ist, hat von solchen Sprüchen allerdings noch nichts mitbekommen und ist somit unbefangen.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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heike65
Re: vermutlich erkannt worden
So etwas wie Aja habe ich auch erlebt, allerdings eine spur krasser.
Meine Tante, die auch früher mein Kindermädchen war und zu der ich zeitlebens einen besonderen Draht hatte) und ich hatten uns aus den Augen verloren, ca 10 Jahre nicht gesehen und 5 oder 6 Jahre nicht telefoniert, also wirklich keinen Kontakt. Anlässlich des Todes unseres Sohnes schrieb sie mir einen langen Brief und ich habe Sie umgehend angerufen mit der bitte das sie auch zur Beerdigung kommen möge, was sie denn auch tat. Wir haben uns dann kurz vor der Beerdigung getroffen, kurz unterhalten, ich in schwarzer Anzughose und grauem Rolli, sie ist direkt nach der Beisetzung wieder verschwunden. Dann haben wir ein paar mal telefoniert, und Sie (meine Frau und ich) ca 2 Wochen später besucht, beide ganz normal gekleidet. Langes Gespräch geführt was so die letzten Jahre bei dem jeweilig anderen passiert ist, aber auch über unseren Sohn und wie wir mit der Trauer versuchen umzugehen etc, irgendwann hab ich denn gesagt das ich ja auch noch andere Baustellen hätte... worauf sie einfach nur sagte: Ja du bist transsexuell, das habe ich sofort gesehen und ihr Mann viel aus allen Wolken (ihr zweiter Mann, den wir vorher gar nicht kannten), meinte nur: wie kannst du sowas sehen ?
Soviel zum Thema das manche Frauen so etwas sofort erkennen (und da sah ich optisch wirklich zu 100% Mann aus)
Meine Tante, die auch früher mein Kindermädchen war und zu der ich zeitlebens einen besonderen Draht hatte) und ich hatten uns aus den Augen verloren, ca 10 Jahre nicht gesehen und 5 oder 6 Jahre nicht telefoniert, also wirklich keinen Kontakt. Anlässlich des Todes unseres Sohnes schrieb sie mir einen langen Brief und ich habe Sie umgehend angerufen mit der bitte das sie auch zur Beerdigung kommen möge, was sie denn auch tat. Wir haben uns dann kurz vor der Beerdigung getroffen, kurz unterhalten, ich in schwarzer Anzughose und grauem Rolli, sie ist direkt nach der Beisetzung wieder verschwunden. Dann haben wir ein paar mal telefoniert, und Sie (meine Frau und ich) ca 2 Wochen später besucht, beide ganz normal gekleidet. Langes Gespräch geführt was so die letzten Jahre bei dem jeweilig anderen passiert ist, aber auch über unseren Sohn und wie wir mit der Trauer versuchen umzugehen etc, irgendwann hab ich denn gesagt das ich ja auch noch andere Baustellen hätte... worauf sie einfach nur sagte: Ja du bist transsexuell, das habe ich sofort gesehen und ihr Mann viel aus allen Wolken (ihr zweiter Mann, den wir vorher gar nicht kannten), meinte nur: wie kannst du sowas sehen ?
Soviel zum Thema das manche Frauen so etwas sofort erkennen (und da sah ich optisch wirklich zu 100% Mann aus)