Körper gegen Gefühl - # 4
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Jenina
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Re: Körper gegen Gefühl
Mädels,
nix für ungut, aber der Thread sieht jetzt so aus wie die WhatsApp "Konversationen" die ich unfreiwillig morgensin der Straßenbahn bei meinen Sitznachbarn betrachten darf.
Könnten wir bitte mal zum Thema zurückkommen oder zerfließt ihr gerade in reinem Gefühl?
Jenina
nix für ungut, aber der Thread sieht jetzt so aus wie die WhatsApp "Konversationen" die ich unfreiwillig morgensin der Straßenbahn bei meinen Sitznachbarn betrachten darf.
Könnten wir bitte mal zum Thema zurückkommen oder zerfließt ihr gerade in reinem Gefühl?
Jenina
Disclaimer: Dies ist eine persönliche Meinung, sie ist möglicherweise inkompatibel mit Deinem Glauben/Lifestyle/Parteiprogramm!
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Anja
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Re: Körper gegen Gefühl
Moinsen,
Ich habe meinen Beitrag frei nach meinen Gefühlen geschrieben...
Grüße
die Anja
Nix passiert. Ich habe zwar den Thread gelesen, aber ehrlich gesagt kann ich mich an das was du geschrieben hattest, nicht im Detail erinnern. Sorry, ich wusste nicht, das der Ausdruck quasi geklaut ist.ChrisTina73 hat geschrieben: Di 7. Nov 2017, 20:25PS. als ich den Satz von Anja las, dachte ich, den kenne ich... okay, hatte ihn jetzt nicht ganz so offensichtlich geschrieben, eher in einen Kontext gesetzt. Ich wollte Dir jetzt nicht auf die Füsse treten @Anja. Tut mir leid.
Ich habe meinen Beitrag frei nach meinen Gefühlen geschrieben...
Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Hallo MädelsJenina hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 08:11 Mädels,
nix für ungut, aber der Thread sieht jetzt so aus wie die WhatsApp "Konversationen" die ich unfreiwillig morgensin der Straßenbahn bei meinen Sitznachbarn betrachten darf.
Könnten wir bitte mal zum Thema zurückkommen oder zerfließt ihr gerade in reinem Gefühl?
Jenina
Ok, ich formuliere mal meine Eingangsfrage neu.
Wenn der Körper und das Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer man das nennen will, nicht übereinstimmen, kann dann nur der Körper angepasst werden?
Kann nicht auch das Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer, in irgendeiner Weise verändert werden.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
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JaquelineL
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Re: Körper gegen Gefühl
Liebe Conny-Andrea,
die Geschichte der entsprechenden Änderungsversuche der Psyche ist eine Geschichte der Fehlschläge, weshalb man aktuell bevorzugt den Körper anpasst.
Das schließt natürlich nicht aus, dass man zukünftig einer körperlichen Ursache des vom Körperbau abweichenden Empfindens auf die Spur kommt und dort dann einzugreifen versuchen wird. Aber bislang sind mir noch keine zielführenden Ansätze untergekommen, überhaupt eine körperliche Ursache nachzuweisen. Zwar gibt es viele Vermutungen hinsichtlich hormoneller Einflüsse vor der Geburt und anscheinend auch die Erkenntnis, dass das Gehirn zu einem anderen Zeitpunkt pränatal geprägt wird, als dies beim restlichen Körper der Fall ist. Doch wo genau diese Prägung stattfindet, wo genau das "Geschlechtsempfinden" im Gehirn ansässig ist, ist meinem Stand nach immer noch ungeklärt.
Liebe Grüße
Jackie
die Geschichte der entsprechenden Änderungsversuche der Psyche ist eine Geschichte der Fehlschläge, weshalb man aktuell bevorzugt den Körper anpasst.
Das schließt natürlich nicht aus, dass man zukünftig einer körperlichen Ursache des vom Körperbau abweichenden Empfindens auf die Spur kommt und dort dann einzugreifen versuchen wird. Aber bislang sind mir noch keine zielführenden Ansätze untergekommen, überhaupt eine körperliche Ursache nachzuweisen. Zwar gibt es viele Vermutungen hinsichtlich hormoneller Einflüsse vor der Geburt und anscheinend auch die Erkenntnis, dass das Gehirn zu einem anderen Zeitpunkt pränatal geprägt wird, als dies beim restlichen Körper der Fall ist. Doch wo genau diese Prägung stattfindet, wo genau das "Geschlechtsempfinden" im Gehirn ansässig ist, ist meinem Stand nach immer noch ungeklärt.
Liebe Grüße
Jackie
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Jenina
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Re: Körper gegen Gefühl
Hallo,
Jaqueline hat recht damit dass die Versuche der Änderung der Psyche kläglich gescheitert sind, auch wenn einige das immer noch nicht wahr haben wollen.
Aber es ist auch so, dass sich die Gefühle betreffend trans* auch durchaus ändern. Ich habe in meinem Leben schon viele Arten von trans-Gefühlen gehabt. Von einer heftigen Phase in der Pubertät mit noch heftigerem Unterdrücken über androgyne Phasen und völlig ruhige Zeiten bis zum heftigen Ausbruch Anfang meiner 50er Jahre.
Ich glaube allerdings das das auch durchaus körperliche Ursachen hat. Insbesondere scheint mir ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den männlichen Wechseljahren und einer Verstärkung der trans-Gefühle in dieser Zeit. Ich bezeichen das Phänomen immer als "Spätberufene", obwohl das natürlich Blödsinn ist, denn alle diese Mädels sind schon ihr Leben lang Transgender, es verstärkt sich nur offenbar mit der Veränderung in den Wechseljahren. Die sind ja auch sehr individuell.
Offenbar werden wir mehr oder weniger stark vom Körper "getrieben". Da liegt es eben nahe, zu versuchen diesen anzupassen.
Also meine Fragen:
1. Hat der Körper Hoheit über unsere Gefühle? Oder umgekehrt?
2. Gibt es diese Rückkopplung der Gefühle, die wir mit der sozialen Umwelt beobachten können, auch für das Verhältnis Körper-Gefühl, also eine Wechselwirkung beiderseitig?
Und welche Konsequenzen hätte das? Ich muss selber etwas nachdenken, aber vielleich sind andere ja schneller...
Jenina
Jaqueline hat recht damit dass die Versuche der Änderung der Psyche kläglich gescheitert sind, auch wenn einige das immer noch nicht wahr haben wollen.
Aber es ist auch so, dass sich die Gefühle betreffend trans* auch durchaus ändern. Ich habe in meinem Leben schon viele Arten von trans-Gefühlen gehabt. Von einer heftigen Phase in der Pubertät mit noch heftigerem Unterdrücken über androgyne Phasen und völlig ruhige Zeiten bis zum heftigen Ausbruch Anfang meiner 50er Jahre.
Ich glaube allerdings das das auch durchaus körperliche Ursachen hat. Insbesondere scheint mir ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den männlichen Wechseljahren und einer Verstärkung der trans-Gefühle in dieser Zeit. Ich bezeichen das Phänomen immer als "Spätberufene", obwohl das natürlich Blödsinn ist, denn alle diese Mädels sind schon ihr Leben lang Transgender, es verstärkt sich nur offenbar mit der Veränderung in den Wechseljahren. Die sind ja auch sehr individuell.
Offenbar werden wir mehr oder weniger stark vom Körper "getrieben". Da liegt es eben nahe, zu versuchen diesen anzupassen.
Also meine Fragen:
1. Hat der Körper Hoheit über unsere Gefühle? Oder umgekehrt?
2. Gibt es diese Rückkopplung der Gefühle, die wir mit der sozialen Umwelt beobachten können, auch für das Verhältnis Körper-Gefühl, also eine Wechselwirkung beiderseitig?
Und welche Konsequenzen hätte das? Ich muss selber etwas nachdenken, aber vielleich sind andere ja schneller...
Jenina
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Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Hallo Uta,
Ich will wissen, ob es eine Möglichkeit gibt mein Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer man das nennen will zu verändern.
Ziel soll es sein ein Mensch mit einem männlichen Körper und einem männlichen Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer zu werden.
Kurzum: Kann ich so werden wie Mutter Natur mich eigentlich hätte erschaffen sollen.
Jackie hatte ja schon geschrieben, das diese Möglichkeit im Moment noch nicht gegeben ist. Aber vielleicht gibt es ja noch eine andere Sichtweise.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
nein ich will nicht wissen, ob ich meinen Körper anpassen soll/kann. Das wird ja hinlänglich praktiziert.uta hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 12:32 Ich lese aus deiner Frage heraus ,du willst jetzt wissen ob du deinen Körper anpassen sollst / musst wie auch immer ? Korrigiere mich bitte falls ich falsch liege.
Im Grunde bestimmt dein Empfinden, deine Abneigung zu deinem Körper was du Angleichen mußt oder nicht.
Uta
Ich will wissen, ob es eine Möglichkeit gibt mein Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer man das nennen will zu verändern.
Ziel soll es sein ein Mensch mit einem männlichen Körper und einem männlichen Gefühl/Geschlechtsidentität/Geist oder wie auch immer zu werden.
Kurzum: Kann ich so werden wie Mutter Natur mich eigentlich hätte erschaffen sollen.
Jackie hatte ja schon geschrieben, das diese Möglichkeit im Moment noch nicht gegeben ist. Aber vielleicht gibt es ja noch eine andere Sichtweise.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Liebe Jenina,
Das passt auch dazu, dass es einige wenige frühkindlich Betroffene gibt ("volle pränatale Dröhnung") und dann eine Häufung der coming-outs in der Pubertät und in den "männlichen Wechseljahren".
Liebe Grüße
Jackie
ich halte das nicht für "zwingend Blödsinn": Wenn Hormone für die pränatale Basisanlage zuständig sein können, warum soll es denn nicht möglich sein, dass "damals" nicht die totale Änderung erfolgte und stattdessen hormonelle Wechselphasen (Pubertät, Wechseljahre) als späterer Trigger fungieren?Jenina hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 12:33 Ich glaube allerdings das das auch durchaus körperliche Ursachen hat. Insbesondere scheint mir ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den männlichen Wechseljahren und einer Verstärkung der trans-Gefühle in dieser Zeit. Ich bezeichen das Phänomen immer als "Spätberufene", obwohl das natürlich Blödsinn ist, denn alle diese Mädels sind schon ihr Leben lang Transgender, es verstärkt sich nur offenbar mit der Veränderung in den Wechseljahren. Die sind ja auch sehr individuell.
Das passt auch dazu, dass es einige wenige frühkindlich Betroffene gibt ("volle pränatale Dröhnung") und dann eine Häufung der coming-outs in der Pubertät und in den "männlichen Wechseljahren".
Liebe Grüße
Jackie
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Körper gegen Gefühl
Moin,
Gibt es einen Bereich in mir, der unveränderlich ist ?
Wenn ich das richtig überblicke, habe ich den Eindruck, dass die meisten die Identität dieser Ort sein könnte. Aber selbst die ist mMn nicht unveränderlich. Sie verändert sich z.B. mit dem Alter. Als Bild würde ich einen Fluss nehmen, der in seinem Verlauf nie der gleiche ist.
Nur weil wir nicht willens oder in der Lage sind, in unserem Kopf die Veränderungen herbei zu führen, die wir uns wünschen, heißt das nicht, dass wir in diesen tiefen Bereichen nichts ändern können. Im Gegenteil, es wäre verwunderlich, wenn wir in uns etwas "hardwaremäßig" Verdrahtetes haben sollen, wenn alles andere veränderlich ist.
Vergessen sollte man nicht, dass man auch den männlichen Körper nicht zu dem einer Frau machen kann. Die Gene ändern sich nicht, der Hormonhaushalt muss ständig medikamentös angepasst werden und die Organe sind auch nicht die einer Frau. Es ist eine Anpassung äußerlicher Gegebenheiten.
Nicht falsch verstehen, ich respektiere jeden Menschen, der sich dieser Prozedur unterzieht und wünsche jedem/r, dass das richtig für ihn/sie ist. Aber ich denke, wir diskutieren unter annahmen, die vielleicht plausibel scheinen, mMn aber nicht zwangsläufig sind.
Die Annahme, dass im Bereich Körper - Identität etwas falsch ist, hat für mich auch noch eine andere Dimension. Sie erlaubt mir nicht, mich anzunehmen, wie ich bin. Oder anders gesagt, man ballert sich ständig mit negativen Impulsen voll. Das dürfte ziemlich ungesund sein und könnte den Widerspruch noch weiter anheizen. Was passiert, wenn ich mich in diesem vermeintlichen Widerspruch als "richtig und wertvoll" erachte und ihn damit auflöse ? Gibt es dann noch den Wunsch nach Veränderung, egal ob physisch oder psychisch ?
Sind Gefühle nicht Reaktionen auf Wahrnehmungen ? Und ändert sich die Wahrnehmung, ändern sich die Gefühle. Und was ich wahrnehme, wird durch meine inneren Einstellungen und Werte gesteuert. Und hier liegt für mich die Kernfrage:Es ist schon interressant wie sich auch meine Wahrnehmung verändert.
Gibt es einen Bereich in mir, der unveränderlich ist ?
Wenn ich das richtig überblicke, habe ich den Eindruck, dass die meisten die Identität dieser Ort sein könnte. Aber selbst die ist mMn nicht unveränderlich. Sie verändert sich z.B. mit dem Alter. Als Bild würde ich einen Fluss nehmen, der in seinem Verlauf nie der gleiche ist.
Nur weil wir nicht willens oder in der Lage sind, in unserem Kopf die Veränderungen herbei zu führen, die wir uns wünschen, heißt das nicht, dass wir in diesen tiefen Bereichen nichts ändern können. Im Gegenteil, es wäre verwunderlich, wenn wir in uns etwas "hardwaremäßig" Verdrahtetes haben sollen, wenn alles andere veränderlich ist.
Vergessen sollte man nicht, dass man auch den männlichen Körper nicht zu dem einer Frau machen kann. Die Gene ändern sich nicht, der Hormonhaushalt muss ständig medikamentös angepasst werden und die Organe sind auch nicht die einer Frau. Es ist eine Anpassung äußerlicher Gegebenheiten.
Nicht falsch verstehen, ich respektiere jeden Menschen, der sich dieser Prozedur unterzieht und wünsche jedem/r, dass das richtig für ihn/sie ist. Aber ich denke, wir diskutieren unter annahmen, die vielleicht plausibel scheinen, mMn aber nicht zwangsläufig sind.
Das ist auch richtig. Aber die Anpassungsversuche entstehen unter der Annahme, dass etwas falsch ist und korrigiert werden muss. Aber stimmt denn das überhaupt ? Viele TS verweisen immer wieder auf den inneren Konflikt Identität - Körper. Das kann ich nicht nachvollziehen und versuche es zu verstehen. Aber immer wieder lande ich dabei bei der Annahme, dass die Identität unveränderlich sei. Das entspricht der Erfahrung vieler Menschen in dieser Frage, kann aber u.a. aus o.g. Gründen auch in Frage gestellt werden. Damit will ich nicht sagen, dass das Empfinden falsch ist. Es könnte ja auch richtig sein. Aber wenn man in der Frage weiter kommen will, muss man diese Annahmen hinterfragen dürfen.die Geschichte der entsprechenden Änderungsversuche der Psyche ist eine Geschichte der Fehlschläge, weshalb man aktuell bevorzugt den Körper anpasst.
Die Annahme, dass im Bereich Körper - Identität etwas falsch ist, hat für mich auch noch eine andere Dimension. Sie erlaubt mir nicht, mich anzunehmen, wie ich bin. Oder anders gesagt, man ballert sich ständig mit negativen Impulsen voll. Das dürfte ziemlich ungesund sein und könnte den Widerspruch noch weiter anheizen. Was passiert, wenn ich mich in diesem vermeintlichen Widerspruch als "richtig und wertvoll" erachte und ihn damit auflöse ? Gibt es dann noch den Wunsch nach Veränderung, egal ob physisch oder psychisch ?
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Frauke
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Re: Körper gegen Gefühl
Gibt es tatsächlich eine Verstärkung eines "Transgefühls" in den Wechseljahren?Jenina hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 12:33 ...Ich glaube allerdings das das auch durchaus körperliche Ursachen hat. Insbesondere scheint mir ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den männlichen Wechseljahren und einer Verstärkung der trans-Gefühle in dieser Zeit. Ich bezeichen das Phänomen immer als "Spätberufene", obwohl das natürlich Blödsinn ist, denn alle diese Mädels sind schon ihr Leben lang Transgender, es verstärkt sich nur offenbar mit der Veränderung in den Wechseljahren. Die sind ja auch sehr individuell...
Die heute schon etwas reiferen transsexuellen Menschen haben in ihren jungen Jahren in anderen gesellschaftlichen Verhältnissen und mit meist einer sehr schwierigen Informationslage gelebt. Das muss aber nicht bedeutet, dass diese damals weniger transsexuell waren. Wurde versucht jahre- bzw. jahrzehntelang das Leben in der scheinbar "normalen" Rolle zu leben, ist es nicht so einfach zu erklären, dass das was alle kennen eigentlich so nicht richtig ist. Vielleicht kommt mit zunehmenden Alter auch ein gewisser innerer Druck dazu, doch noch das eigene Leben den Empfindungen anzupassen. Und viel mehr Informationsmöglichkeiten (siehe z.B. dieses Forum) gibt es ja nun auch.
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JanaH
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Re: Körper gegen Gefühl
... mein Empfinden war eher, der Druck lässt langsam nach, etwas zu leben, was nicht meins ist...
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Mina
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Re: Körper gegen Gefühl
Ganz ehrlich? Wirklich ehrlich?
Ok!
Ihr macht Euch viel zu viel Gedanken um viel zu wenig! Ganz aufrichtig gedacht. Und mit der Aussage möchte ich nicht den "AllerweltserfahrenenKlugscheisser*" raushängen lassen.
Ich verstehe das es in unserem Denken und in unserer Kultur vieles widersprüchliches gibt. Doch können wir niemals "dem" Status Quo entsprechen. Das kann niemand. Ein geschworener Handballfan wird sich niemals mit Fußball beschäftigen. Ein Naturfreund wird auch weniger Interesse an Betonbauten und Plattenbauvierteln entwickeln. Ein esotherischer Mensch wird sich mit der optisch wahrgenommenen Welt niemals in Einklang bringen wollen. Und ein Astrophysiker wird die Bibel nicht zu seiner Formelsammlung erklären.
Seit einfach was Ihr seid und seid liebenswert. Achtet einander und hört auf unsere Stimmen. Seit offen und bunt und freut Euch einfach zu sein. So wie Ihr seid, seid Ihr perfekt!
So einfach ist das Leben manchmal.
[Klugscheissmodusende]
Alles Liebe
Eure Mina
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Ihr macht Euch viel zu viel Gedanken um viel zu wenig! Ganz aufrichtig gedacht. Und mit der Aussage möchte ich nicht den "AllerweltserfahrenenKlugscheisser*" raushängen lassen.
Ich verstehe das es in unserem Denken und in unserer Kultur vieles widersprüchliches gibt. Doch können wir niemals "dem" Status Quo entsprechen. Das kann niemand. Ein geschworener Handballfan wird sich niemals mit Fußball beschäftigen. Ein Naturfreund wird auch weniger Interesse an Betonbauten und Plattenbauvierteln entwickeln. Ein esotherischer Mensch wird sich mit der optisch wahrgenommenen Welt niemals in Einklang bringen wollen. Und ein Astrophysiker wird die Bibel nicht zu seiner Formelsammlung erklären.
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Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Hallo Uta,
Wenn das stimmt, wäre es ja der eindeutige Beweis, dass auf psychologische Art keine Änderung des "sich als Frau fühlen" möglich ist.
Damit wäre meine Frage beantwortet.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
Auszug aus diesem Artikel: Der niederländische Neurobiologe am Amsterdamer Institut für Hirnforschung, Dick Swaab, hat bereits 1995 im renommierten Wissenschaftsmagazin "Science" einen Artikel über seine Forschungen veröffentlicht: An sechs verstorbenen Transsexuellen, geboren in männlichen Körpern, hat Swaab Nervenknötchen in der Gehirnregion Hypothalamus nachgewiesen, die typisch für Frauengehirne sind.uta hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 18:41 Hier findest du vielleicht ein paar Antworten. http://www.schwaebische.de/region/baden ... 65874.html
Wenn das stimmt, wäre es ja der eindeutige Beweis, dass auf psychologische Art keine Änderung des "sich als Frau fühlen" möglich ist.
Damit wäre meine Frage beantwortet.
Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Hallo Mina,
du hast ja sooo recht, aber leider bin ich auch noch etwas anderes, nämlich neugierig!
Liebe Grüße von Conny-Andrea
Mina hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 18:51 Seit einfach was Ihr seid und seid liebenswert. Achtet einander und hört auf unsere Stimmen. Seit offen und bunt und freut Euch einfach zu sein. So wie Ihr seid, seid Ihr perfekt!![]()
du hast ja sooo recht, aber leider bin ich auch noch etwas anderes, nämlich neugierig!
Liebe Grüße von Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Ahhh, jetzt haben wir den Hasen im Pfeffer!Conny-Andrea hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 18:56 Wenn das stimmt, wäre es ja der eindeutige Beweis,
Du brauchst einen physischen und greifbaren Beweis für das was in Dir vorgeht. Das ist keiner!
Die Menschlichkeit besteht aus Clustern und Mustern welche nicht in unserem Zeitalter bewiesen werden können. Natürlich strebt der Mensch nach allem Wissen und der Grundlage der Entstehung des Universums. Aber belegen kann man das nicht. Noch nicht. Und wir werden längst nicht mehr sein ehe wir wissen warum alles so ist wie es ist.
Anstatt dessen freue Dich einfach darüber das Du so bist wie Du eben bist!
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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Conny-Andrea
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Re: Körper gegen Gefühl
Hi Mina,
Liebe Grüße von Conny-Andrea
Ich habe schon als Kind Dinge zerlegt, nur um zu verstehen wie sie funktionieren. Zusammenhänge kapiere ich am besten, wenn ich sie anfassen und beschnüffeln kann. Und wenn ich etwas nicht verstehe, dann ist mir ein gelieferter Beweis immer lieber als eine Theorie. Dann lasse ich mich auch überzeugen.Mina hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 19:04Ahhh, jetzt haben wir den Hasen im Pfeffer!Conny-Andrea hat geschrieben: Mi 8. Nov 2017, 18:56 Wenn das stimmt, wäre es ja der eindeutige Beweis,![]()
Du brauchst einen physischen und greifbaren Beweis für das was in Dir vorgeht. Das ist keiner!![]()
Liebe Grüße von Conny-Andrea