wir hatten gestern Abend nicht viel vor und "die Luft war raus", sodass wir uns nicht zu einer Außenaktivität aufraffen konnten.
Was bleibt?
Puschenkino
WDR Talk haben wir gesehen - und ich war froh, dass ich bis zum Schluss dabei geblieben bin; denn Rosa von Praunheim hatte einiges zu sagen, das
auch für uns Gültigkeit haben könnte.
Ausgezeichnet wurde Rosa unlängst für ein jahrzehntelanges Engagement.
Allerdings ist "das, was dabei herauskommt, wenn sich Gruppen engagieren" nicht immer im Sinne aller Mitstreiter; denn so sehr die "Ehe für alle" zu begrüßen ist, "eine kleinbürgerliche Familie mit Vater, Vater Kind oder Mutter, Mutter Kind" war nun nicht die gesellschaftliche Veränderung, die sich viele Menschen der "Bewegung" vorgestellt haben.
So könnte es "uns" auch gehen. Selbst wenn wir einige Ziele erreichen, für die es eine breite Mehrheit gibt, wie z.B. die Erleichterung in Bezug auf Namen und Geschlechtsstand,
wird es immer auch Menschen geben, die nicht hinter einigen Forderungen stehen.
Dabei sollte endlich mal damit aufgeräumt werden, uns mit Falschmeldungen "ans Bein zu pinkeln".
Ein Beispiel:
In den meisten Fällen haben wir "geschlechtsneutrale Toiletten" (und Unkleidekabinen) gefordert; es ist keine Frage, "Transtoiletten" oder "Toiletten für Intersexuelle Menschen"
zu fordern, wie es immer wieder unterstellt wird.
So auch "Beim ersten Kongress transsexueller Menschen in Melle", wo man in der Presse später nachlesen kann, dass die kleine VTSM Gruppe kein drittes Geschlecht und keine "eigenen Toiletten" will. https://www.noz.de/lokales/melle/artike ... n-in-melle
Hier hat man wohl noch nicht begriffen, dass es nicht um "eigene Toiletten" geht, sondern um gemeinsame Toiletten für jedes Geschlecht.
Gruß
Anne-Mette