Lesung und Diskussion (20.10.) in Dresden: "Und was sagen die Kinder..."
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Anne-Mette
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Lesung und Diskussion (20.10.) in Dresden: "Und was sagen die Kinder..."
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Andrea aus Sachsen
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Re: Lesung und Diskussion (20.10.) in Dresden: "Und was sagen die Kinder..."
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Danke Anne-Mette für den Tipp! Das ist ja von meiner Arbeitsstelle gleich "um die Ecke".
Mal sehen, vielleicht schaffe ich es, hinzugehen.
Danke Anne-Mette für den Tipp! Das ist ja von meiner Arbeitsstelle gleich "um die Ecke".
Mal sehen, vielleicht schaffe ich es, hinzugehen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Lesung und Diskussion (20.10.) in Dresden: "Und was sagen die Kinder..."
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Ich war nun am vergangenen Freitag auf besagter Veranstaltung.
Kernthema war das Buch der Autorin Uli Streib-Brzic, dessen Titel hier namensgebend war. Eigentlich handelt es sich um zwei Bücher. Das erste erschien bereits 2005 und gab die Gespräche mit 36 Kindern lesbischer und schwuler Eltern in Alter von 6 bis 31 Jahren wieder. Im zweiten Buch wurde ein Teil der Betroffenen 10 Jahre später erneut befragt, um deren Sichtweise mit gewissem zeitlichem Abstand zu ergründen. Einige neue Kinder kamen hinzu, unter anderem auch zwei mit einem von Trans* betroffenem Elternteil.
In den Ausführungen der Autorin sah ich eigentlich nur das bestätigt, was meine eigenen und die Erfahrungen vieler hier aus dem Forum sind: Kinder , deren Eltern in irgendeiner Form von LSBTTIQ betroffen sind, haben weitaus weniger oft mit daraus resultierenden Problemen zu kämpfen als allgemein angenommen oder befürchtet wird. Die Autorin gab auf Nachfrage allerdings zu, dass die Auswahl ihrer "Fälle" keinesfalls repräsentativ sei, denn wer ablehnend der Sache gegenübersteht, wird sich kaum zu einer derartigen Befragung bereiterklären. Die negativsten Beispiele waren zwei Betroffene, die zeitweise auf die "schiefe Bahn" gerieten, sich aber später wieder gefangen haben.
Die vorgestellten Bücher habe ich nicht gelesen, aber wer Interesse hat:
https://www.amazon.de/was-sagen-die-Kin ... B00NFL3FXK
https://www.amazon.de/was-sagen-die-Kin ... HNDNSK1M5P
Etwas nachdenklich machte mich dann nur die Aussage einer Studentin, die ehrenamtlich im "Gerede e.V.", dem Treffpunkt und Ansprechpartner für LSBTTIQ-Belange in Dresden tätig ist. Sie gehen regelmäßig an Schulen und andere Einrichtungen, um über eben diese Belange aufzuklären. Immer öfter werden sie allerdings ausgeladen, weil "besorgte Eltern" diese Aufklärung nicht möchten.
Ich war nun am vergangenen Freitag auf besagter Veranstaltung.
Kernthema war das Buch der Autorin Uli Streib-Brzic, dessen Titel hier namensgebend war. Eigentlich handelt es sich um zwei Bücher. Das erste erschien bereits 2005 und gab die Gespräche mit 36 Kindern lesbischer und schwuler Eltern in Alter von 6 bis 31 Jahren wieder. Im zweiten Buch wurde ein Teil der Betroffenen 10 Jahre später erneut befragt, um deren Sichtweise mit gewissem zeitlichem Abstand zu ergründen. Einige neue Kinder kamen hinzu, unter anderem auch zwei mit einem von Trans* betroffenem Elternteil.
In den Ausführungen der Autorin sah ich eigentlich nur das bestätigt, was meine eigenen und die Erfahrungen vieler hier aus dem Forum sind: Kinder , deren Eltern in irgendeiner Form von LSBTTIQ betroffen sind, haben weitaus weniger oft mit daraus resultierenden Problemen zu kämpfen als allgemein angenommen oder befürchtet wird. Die Autorin gab auf Nachfrage allerdings zu, dass die Auswahl ihrer "Fälle" keinesfalls repräsentativ sei, denn wer ablehnend der Sache gegenübersteht, wird sich kaum zu einer derartigen Befragung bereiterklären. Die negativsten Beispiele waren zwei Betroffene, die zeitweise auf die "schiefe Bahn" gerieten, sich aber später wieder gefangen haben.
Die vorgestellten Bücher habe ich nicht gelesen, aber wer Interesse hat:
https://www.amazon.de/was-sagen-die-Kin ... B00NFL3FXK
https://www.amazon.de/was-sagen-die-Kin ... HNDNSK1M5P
Etwas nachdenklich machte mich dann nur die Aussage einer Studentin, die ehrenamtlich im "Gerede e.V.", dem Treffpunkt und Ansprechpartner für LSBTTIQ-Belange in Dresden tätig ist. Sie gehen regelmäßig an Schulen und andere Einrichtungen, um über eben diese Belange aufzuklären. Immer öfter werden sie allerdings ausgeladen, weil "besorgte Eltern" diese Aufklärung nicht möchten.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Svetlana L
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Re: Lesung und Diskussion (20.10.) in Dresden: "Und was sagen die Kinder..."
Vielen Dank für den Bericht von der Veranstaltung. Ebenso war es auch (ebenfalls) am Freitag hier in Berlin. Bei der Veranstaltung ging es in erster Linie darum Vereine stark zu machen zu Vielfalt und Respekt. Ein Workshop beschäftigte sich auch mit dem Thema "Trans* und Vereine". Dort wurde u.a. auch gesagt, dass Kinder im Kindergarten und in der Vorschule in aller Regel überhaupt keine Probleme damit haben, ob Stefan jetzt Claudia sein will oder umgekehrt. Oftmals ist es so, dass die Eltern dann Unruhe in die Gruppen/Klassen bringen, wenn sie erfahren, dass ein Kind trans* ist.
Hawadehre
Svetlana
As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
Svetlana
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