Wie versteckt Ihr Eure Sachen?
Wie versteckt Ihr Eure Sachen? - # 5

Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Johanna Dornal
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 61 im Thema

Beitrag von Johanna Dornal »

Hi,
also ich brauche nichts mehr zu verstecken. Ich habe sogar eine eigene Schrankhälfte. Und das Waschen meiner Damensachen erledigt dankenswerterweise auch meine Frau. Aber früher war das schon ein Problem. Da wurden alle denkbaren Eckchen und Winkel in der Wohnung genutzt. War sehr nervig, weil die Sachen teilweise in verschiedenen Verstecken in meinem Haus gebunkert waren. Bis die dann danach wieder an Ort und Stelle waren, verlor ich halt kostbare Zeit. Und die Klamotten wurden ja auch immer mehr, so daß ich dann echt ein logistisches Problem hatte. Zum Beispiel, als ich anfing, auch Damenschuhe zu tragen. Die sind halt mal ein wenig sperriger als z.B. weichere Textilien, die man auch mal zusammenknüllen konnte. Das sah bei Blusen und Röcken aber immer unordentlich und gar nicht ladylike aus. Aber was sollte ich machen.
Nur gut, daß das heute nicht mehr nötig ist.
Das Problem mit dem Verstecken ist so ohne Weiteres nicht einfach zu lösen, schon gar nicht, wenn man nur in einer Mietswohnung lebt. Denn es gibt immer dumme Zufälle, die dann alles ans Licht bringen können. Das Beste ist tatsächlich, sich seinem Partner anzuvertrauen,auch wenn es schwerfällt. Aber das vermeidet einen Erklärungsnotstand der peinlichen Sorte.
LG
Johanna (moin)
exuserin-2016-12-21

Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 62 im Thema

Beitrag von exuserin-2016-12-21 »

Zum heutigen Stand darf ich mich an den Sachen meiner Frau erfreuen und voll ausschoeffen ! Das Dirndl auf meinem Avatar ist auch von meiner Frau .
Wir nutzen auch die BHs gemeinsam ,Fsh und ich die süßen Hoeschen mit Spitze ,meine Frau mehr Mieder oder bequemer Stil.
Meine eigenen weiblichen Bekleidungsstücke finden Einzug in meine Männerschubladen oder Ablagen und vermischen sich.
Meine Frau wäscht auch meine Sachen mit und hat damit null Probleme .

Gott sei Dank wird das immer stabiler und zur Normalität.Keine Angst mehr erwischt zu werden ,das ist ein sehr schoenes Gefühl.
ExuserIn-2017-11-07

Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 63 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2017-11-07 »

Genaugenommen verstecke ich gar nichts in meinem kleinen Reich. Fliegt alles irgendwo rum. Hiding in plain sight :)p
Ines
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 64 im Thema

Beitrag von Ines »

Im begehbaren Kleiderschrank, im Schlafzimmerschrank (von meinem Mädel etwas verpönnt), in meinem Privatzimmer auf dem Kleiderständer. Wichtig ist nur, daß nicht Eingeweihte , mir die Klamotten zuordnen.

LG
Ines
Sandy123
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 65 im Thema

Beitrag von Sandy123 »

Ich gebe zu bei mir ist alles noch mehr oder weniger versteckt, früher am anfang wo es nur eine Strumpfhose und ein kleid war, da hatte ich meine sachen in einer schublade von einem schrank in meinem Kinderzimmer, frei zugänglich für jeden, für Bilder hatte ich ein anderes Versteck, wenn ich die Schublade ausgehängt hatte fand man auf der innenseite des schranks eine Festgetackerte Klarsichthülle in denen Bilder und andere sachen waren.
Als es dann langsam mehr wurde, lagen meine Sachen in einem Karton unter meinem Bett mit dicker fetter aufschrift ''PRIVAT'' in den meine Mutter beim Zimmer aufräumen aber irgendwann mal reinschaute und mich zur rede stellte, danach gab es eine länger Pause für mich.
Irgendwann Renovierten wir mein Zimmer und meine Eltern kauften mir einen kleines Schränkchen mit abschließbarer Schublade in die ich von da an immer meine Sachen Stopfte, als die dann zu klein wurde Baute ich eine Tür vor die Fächer darunter und machte diese abschließbar.
Als ich vor 2 jahren dann in die Wohnung über meine Eltern zog Kaufte ich mir einen 5 Türigen Kleiderschrank bei dem ich in eine Tür wieder ein schloss einbaute, und darin Lagern meine Sachen nun.
Lg Sandy

PS. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;-)
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 66 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Wichtig ist nur, daß nicht Eingeweihte , mir die Klamotten zuordnen.
Hi Ines,

den Satz finde ich goldig. Ein Outing der anderen Art ... :lol:
Viele Grüße
Vicky

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Ines
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 67 im Thema

Beitrag von Ines »

Hallo Vicky_Rose,

wenn jemand den Kleiderständer sieht, dann kann ich immer noch sagen, da hat meine Freundin nur mal ihren Kleiderständer geparkt. ;) Da wird ja wohl niemand so genau schauen und sehen, daß das nicht die Kleidungsgröße von ihr ist. ;)

LG
Ines
ExUserIn-2026-04-08
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 68 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Hi Ines,

schau Dir den Satz noch einmal an: Man kann ihn verstehen als: "Wichtig ist nur, daß Eingeweihte , mir die Klamotten nicht zuordnen." :?

oder besser als: "Wichtig ist nur, daß Nichteingeweihte , mir die Klamotten zuordnen." (fwe3)

Gemeint war wohl: "Wichtig ist nur, daß Nichteingeweihte , mir die Klamotten nicht zuordnen." :idea:

Egal, fand's nur lustig ... :P
Viele Grüße
Vicky

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Ines
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 69 im Thema

Beitrag von Ines »

Hallo Vicky,

ich fand die Ausdrucksweise eigentlich relativ klar, daß die, die nicht eingeweiht sind, das auch nicht wissen sollem. Man kann das natürlich auch durch eine andere Schreibweise, die den Begriff klar definiert, ausdrücken. ;) Aber ist ja nicht schlimm. Etwas Spaß, durch eine andere Interpretation, geht doch in Ordnung.

LG
Ines
Conny-Andrea
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 70 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo ihr Lieben,

beim Stöbern im Forum bin ich auf diesen alten Thread gestoßen. Ich fand die Thematik sehr interessant und würde ihn gern noch einmal mit einem Bericht fortsetzen.

Ich weiß nicht, ob euch meine Geschichte langweilt, ärgert, amüsiert oder staunen lässt. Mir wird es jedenfalls guttun einmal über diese Dinge in meinem Leben zu schreiben. Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Unterhaltung. (gitli)

Dieser Bericht ist zeitlich und räumlich verwoben mit meinem Vorstellungstext in diesem Forum.

viewtopic.php?f=2&t=14712


Im Alter von 11-12 Jahren, zu Beginn meiner Pubertät, unternahm ich erste Gehversuche im Bereich Self-Bondage und Crossdressing (klingt komisch, ist aber die Wahrheit). Der Badeanzug meiner Mutter, Kleider, Kittelschürzen und die häusliche Wäscheleine mussten dafür herhalten. Da mir die Sachen nicht gehörten, brauchte ich sie auch nicht zu verstecken. Sie mussten nur hinterher wieder ordentlich an ihrem Platz sein. Meines Wissens bin ich nie erwischt worden, denn meine Mutter hat nie etwas gesagt und das hätte sie mit Sicherheit. Sie hat mir mehr als einmal den Hintern versohlt.

Als Jugendlicher mit eigenem Zimmer hatte ich, wie so viele andere auch, große Lautsprecherboxen.
Astrid hat geschrieben: Mi 4. Mär 2015, 17:04 Die Lösung des Problems waren ein Paar schöne großvolumige Lautsprecherboxen, Marke Eigenbau.
Hinten kurz aufgeschraubt, eine Lage Dämmwolle zur Seite nehmen und der Spaß konnte losgehen. Hinterher alles wieder schön akkurat verstaut, Klappe zu und entspannt zurückgelehnt. Praktisch ohne Risiko.
Genauso habe ich es auch gemacht. Zu der Zeit war mein Interesse an CD sehr schwach, deshalb enthielten meine "Schatzkisten" nur "Spielzeug" und Pornohefte. Wie Astrid schon schrieb: völlig risikolos. Ich musste nur vermeiden das jemand ins Zimmer geplatzt wäre. Ich hatte damals ein Tisch-Billard. Einen Queue davon unter die Türklinke geklemmt und schon hatte ich Sicherheit. Eine passende Ausrede hatte ich mir damals schon im Voraus überlegt, aber da ich diese Aktionen immer nachts abgezogen habe, wenn meine Eltern schliefen, ist nie etwas passiert.

Ich wurde 18, Führerschein, die erste eigene Wohnung, FREIHEIT. :()b Herz was willst du mehr. Eine Beziehung hatte ich nie, ich konnte also machen was ich wollte. Meine Sammlung befand sich in einem Koffer, der griffbereit auf dem Hängeboden stand. In dieser Zeit erwachte auch wieder meine CD-Leidenschaft. Aber Mitte der 70er konnte man nicht so einfach im Laden Damenwäsche kaufen ohne misstrauisch beäugt zu werden. Das hätte ich mich auch nie getraut und auf Versandhaus-Kataloge bin ich merkwürdigerweise nie gekommen. Ich habe dann in Schmuddel-Second-Hand-Shops (Resteverwertung aus geräumten Wohnungen, meistens ältere Leute, die gestorben waren) in den Kisten gewühlt, um etwas für mich zu finden. Nur die Schuhe habe ich im Kaufhaus in der Schnäppchen-Ecke gekauft. Natürlich gab es die nicht in meiner Größe, also musste ich sie umbauen.

Es waren acht herrliche Junggesellenjahre, die ich so verbracht habe. 1982 passierte etwas das mein Leben radikal veränderte. Ich war mit Freunden auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest. Dabei befand sich auch jemand, den ich nur von Erzählungen kannte und dieser hatte seine Tochter mitgebracht. Wir saßen im Festzelt und immer wenn die engagierte Countryband spielte, ging die Post ab. Damals waren bestimmt die Hälfte der Gäste amerikanische Soldaten.
:)p
Ich hatte mich schon den ganzen Abend mit besagter Tochter toll unterhalten. Und dann kam der Moment in dem der John-Denver-Hit "Take me Home, Country Roads" gespielt wurde. Das war mein Lieblingsong und ich konnte es kaum glauben, mein Gegenüber sang vom Anfang bis Ende mit. Ich war völlig baff. >>Cartoon-Modus an<< Mein Unterkiefer fiel herunter, in meinen Augen erschienen rosa Herzen, mein Blutdruck stieg in ungeahnte Höhen und in meinem Gehirn explodierte ein Feuerwerk in tausend leuchtenden Farben. >>Cartoon-Modus aus<<
(fwe3) (fwe3) (fwe3)
Es hatte mich erwischt. Meine Traumfrau war groß, schlank, hatte lange blonde Haare, blaue Augen und ein sehr weibliches Aussehen mit High Heels und schwingenden Röcken. Und jetzt war ich verliebt in diese hier, eher klein und stämmig, kurze dunkle Haare, braune Augen, aber mit einem herrlichen und ansteckendem Lachen. Sie trug ein burschikoses Outfit mit Jeans, kariertem Baumwollhemd und Step-Weste. Ich glaube, solange ich sie kenne, hat sie nur eine handvoll Kleider besessen.

Ich habe an diesem Abend jedenfalls nichts mehr richtig auf die Reihe bekommen, aber zwei Jahre später waren wir verheiratet. Da wir dann zusammenziehen wollten, konnte ich meinen Koffer nicht mehr benutzen. Ich wollte mich ihr gegenüber outen, aber mein Mut verließ mich ihr die volle Wahrheit zu sagen. So erzählte ich nur von BDSM. Sie bat mich damit aufzuhören, aber ich erklärte ihr, dass man eine Leidenschaft nicht einfach abschalten könne. Mein Vergleich damals: "Du magst Country-Musik, bitte höre jetzt auf Country-Musik zu mögen".

Ich bin aber trotzdem auf ihre Bitte eingegangen, denn ich dachte, als angehender Familienvater könnte ich so nicht mehr weitermachen. Also entsorgte ich alles was ich besaß. Auch fast meine ganzen Möbel, nur Fernseher, Videorekorder und Stereoanlage nahm ich mit, eben typisch Mann. Dann zog ich in ihre Wohnung mit ein. Kurz danach hatten wir dann eine große gemeinsame Wohnung und anderthalb Jahre später hatten wir eine Tochter im Haus.

Aber irgendwann konnte ich meine Leidenschaften doch nicht mehr unterdrücken. Ich begann wieder im ganz kleinen Rahmen zu sammeln. Mein Versteck war damals ein Wäschekorb, in dem nur altes Zeug lag, das niemand brauchte. Dort, ganz unten drunter, lagen meine Schätze und ich hoffte, dass meine Frau sie nie finden würde.

Irgendwann habe ich ihr aber dann doch meine Rückkehr zum BDSM gestanden. Sie war verständnisvoll und hat es sogar ein paarmal mir zuliebe ausprobiert, konnte aber keinen Gefallen daran finden. Aber mir gab es die Gelegenheit eine bessere Unterbringung meiner Sachen inklusive Damenwäsche (von der meine Frau damals noch nichts wusste) zu organisieren. Ein alter Schrank aus dem Jugendzimmer meiner Frau, er hatte Schiebetüren. Ich habe kurzerhand ein Schloss eingebaut und schon hatte ich meinen privaten Bereich.

Als meine Tochter älter wurde, wurde sie logischerweise auch neugierig. Als dann die Fragen kamen, was das für ein Schrank sei, was darin enthalten wäre, konnte ich sie eine zeitlang noch mit Ausreden abspeisen. Aber ich wusste, so konnte es nicht weitergehen.

Nach dem Motto "Nicht kleckern sondern klotzen" plante ich den Eigenbau eines neuen Ehebettes. Das alte hatte mein Schwiegervater aus Rohren zusammengeschweißt, denn er war Schlosser. Dieses Bett gefiel uns nicht mehr und ich konstruierte ein neues. Während eines Kurzurlaubs von Frau und Tochter ging ich dann ans Werk, das Ergebnis war dieses Bett, völlig unauffällig.

Bett - Normalzustand.jpg

Wenn man die Lattenroste mit den Matratzen nach oben klappte, kam dort die Carrerabahn meiner Tochter zum Vorschein, die wir ihr vor Jahren mal geschenkt hatten. Dadurch entstand auch in ihrem Zimmer mehr Platz.

Bett mit Carrera-Bahn.jpg

Das Foto ist eine Montage aus zwei Bilder und wurde 2003 aufgenommen, bevor die Bahn demontiert wurde. Niemand der sie gesehen hat, wäre auf die Idee gekommen, dass sich darunter noch etwas anderes verbirgt. Nämlich zwei geheime Schubladen mit getarnten Griffen. Meine Frau hatte ich über diese Tatsache aber unterrichtet. Hier wurde der Inhalt des Fachs wegretuschiert.

Bett mit Geheimfach.jpg

Wir haben hier viele Stunden beim Autorennen verbracht und oftmals hatte sich meine Tochter auch mal auf den Teppich gelegt. Dann habe ich immer die Luft angehalten, ob ihr irgendetwas auffallen würde, aber das war nie der Fall. Man müsste schon die Fugen und Kanten ganz genau inspizieren um etwas zu entdecken, aber wer sollte das machen?

Dieses Geheimfach ist bis heute mit meinen "Spielzeugen" gefüllt. Das zweite habe ich manchmal benutzt um Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zu verstecken. Seitdem ich Anfang des Jahres meiner Frau von meiner CD-Leidenschaft erzählt habe, ist die Situation für mich sehr entspannt geworden. Meine Frau ist verständnisvoll und unterstützt mich sogar beim Einkauf. Meine Damenwäsche lagert in einem Koffer oben in meinem Kleiderschrank und die Kleider hängen auf Bügeln (könnten ja meiner Frau gehören). Vielleicht muss ich beizeiten mal über ein Kofferschloss nachdenken, denn unsere beiden Enkelinnen werden ja auch größer.

Ich muss jetzt mal eine Lanze für meine Frau brechen, sie ist im wahrsten Sinne des Wortes "die bessere Hälfte". Wir sind beide sehr harmoniebedürftig. In 33 Ehejahren kann man die Anzahl der richtigen Streits locker an zwei Händen abzählen. Und die waren spätestens beim Gutenachtsagen beendet, wenn wir uns ins Gesicht schauten und gleichzeitig anfingen zu lachen.
(ki)
Am Anfang unseres Zusammenlebens haben wir sehr oft (bestimmt 1-2 mal in der Woche) in der selben Sekunde genau dasselbe gesagt. Das war schon fast unheimlich wie gut wir harmonierten. Später lies die Häufigkeit nach, aber auch heute kommt es ab und zu noch mal vor. Sie sagte dann immer: "Noch ein Jahr!". Irgendwoher kannte sie wohl diese Regel. Wenn das wirklich stimmt, dann müssten wir bestimmt hundert Jahre verheiratet bleiben.

Zum Schluss noch eine kleine Anekdote. >>Romantik-Modus an<< Am Anfang unserer Beziehung haben wir uns hin und wieder einen Kuss auf die Nase gegeben und uns gegenseitig versichert, dass wir uns ganz doll liebhaben. Dieser Vorgang wurde dann ganz schnell zum abendlichen Gute-Nacht-Ritual. Da aber jeder von uns den anderen mehr liebhaben wollte, haben wir dann eine Regelung eingeführt. Am Wochenende ist "Gleichdoll liebhaben" mit gleicher Anzahl von Nasenküssen. In der Woche ist sie dreimal dran mit einem Kuss mehr pro Tag, ich nur zweimal. In der nächsten Woche wird dann gewechselt.

Ich mache mir oft einen Spaß daraus sie mit allerlei Tricks "hereinlegen" zu wollen. Das klappt natürlich nie, es gibt eine kleine verbale Kabbelei und am Ende ist wie immer Friede, Freude, Eierkuchen. >>Romantik-Modus aus<<

Diese Beschreibung von Liebe und Harmonie ---))) ---))) ---))) könnte ich noch endlos weiterführen, aber ich glaube, das gehört in einen anderen Thread.

Für heute soll es das gewesen sein. Ich hoffe, ihr habt euch amüsiert, über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

Es grüßt euch alle sehr herzlich

Conny-Andrea
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Brigitta
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 71 im Thema

Beitrag von Brigitta »

Hallo Conny-Andrea,

Deine Beschreibungen habe ich mit ähnlichen Erinnerungen an meine Jugend gerne gelesen.
Ja früher, da hatten wir noch oft etwas zu verstecken ... :mrgreen:

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, kann ich nur sagen, dass es auch ohne "Verstecken" geht,
wenn man/frau die Kleidung und Utensilien für das "2. Ich" nicht offen zeigen will oder darf. 8)
Meine Frau möchte meine Damenwäsche-, -kleider- und -schuhsammlung oder gar mich en femme nicht sehen,
obwohl sie davon weiß. Da wir jedoch - seit wir uns kennen - aus guter alter WG-Erfahrung kein gemeinsames
Schlafzimmer haben sondern jeder sein eigenes "Reich" besitzt, kann ich in meinen Kleiderschränken alles
aufbewahren, was mir lieb ist ohne dass es für andere (Familienangehörige oder Besucher) offen sichtbar wird.
Leider muss ich einen Teil des Schrankes für die noch immer benötigte Männerkleidung freihalten, wenngleich ich
dank offenem Crossdressing inzwischen immer mehr die Kleidungsstücke dezent mische und mich somit täglich
aus beiden Abteilungen bedienen kann. (smili)

Liebe Grüße
Brigitta ))):s
Nicht jede Frau kann eine Gazelle sein. (Elena Uhlig)
Michi
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 72 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Conny-Andrea,

deine Geschichte hat mich berührt. Sie ist so natürlich und mit Herz geschrieben. Man merkt, dass sie keiner wie auch immer gearteten Phantasie entsprungen ist. Ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass man sich darüber langweilen könnte. Einiges kommt mir auch gut bekannt vor.

Vielen Dank und liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Conny-Andrea
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 73 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo Brigitta,

heute geht es bei mir auch ohne Verstecken was meine Frau betrifft. Aber gegenüber der restlichen Welt wird dieses Versteckspiel wohl nie beendet sein. Ich muss also weiterhin immer auf der Hut sein.
Ich war früher sehr schüchtern und unsicher. Heute hat sich das etwas verbessert, aber nicht viel.
Nur durch die Anonymität dieses Forums kann ich solche Dinge verarbeiten.
Aber es ist wie es ist, und man/frau muss das Beste daraus machen.

Viele Grüße von Conny-Andrea
Conny-Andrea
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 74 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo Michi,

ich würde es "vorauseilendes Tiefstapeln" nennen. :D

Dieses Mittel setze ich oft ein wenn ich unsicher bin. In diesem Falle war es eigentlich unfair, denn bisher sind mir in diesem Forum nur Vertrauen und Zustimmung entgegengebracht worden.

Ich gelobe Besserung und hoffe, das euch allen meine Anwesenheit auch weiterhin nicht unangenehm ist.
Verdammt, jetzt ist es mir ja doch wieder passiert. :D

Viele Grüße von Conny-Andrea
Michi
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Re: Wie versteckt Ihr Eure Sachen?

Post 75 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Conny-Andrea,

dieses Verhalten, "sein Licht unter den Scheffel zu stellen" wird ja oft als typisch weiblich verortet. Insofern man sich also an solchen Klischees orientiert, würde das deine weiblichen Anteile bestätigen. :wink: Aber ein bissel mehr Selbstbewusstsein schadet sicher nicht. )))(:

Was deine handwerklichen Fähigkeiten angeht, das ist bei mir ähnlich. Im Bereich Holzarbeiten habe ich zwar noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber dafür bin ich ja noch auf einigen anderen Gebieten fit. Das spezielle Interesse am Holz habe ich erst seit 1-1,5 Jahren, bisher war das eher "Beiwerk".

Liebe Grüße
Michi
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