Du würdest Dich also mit Gott einlassen, wenn kein Kind an Hunger oder Krebs stirbt? Oder hast Du noch andere Bedingungen?Anja hat geschrieben: Fr 25. Aug 2017, 16:28 Moin,
Ich verstehe die Formulierung nicht. Ist denn heute kein Kind an Hunger oder Krebs gestorben?Dolores59 hat geschrieben: Fr 25. Aug 2017, 16:17 Komisch nur, dass selten oder nie nach Gott gefragt wird, wenn alles glatt läuft. Darüber beschwert sich niemand, auch Du nicht!
Grüße
die Anja
Humanismus und Satanismus - # 3
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Dolores59
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Re: Humanismus und Satanismus
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(Psalm 139,14)
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Mina
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Re: Humanismus und Satanismus
Und jetzt der Paukenschlag......tataaaa....
Die Klarstellung vor dem Herrn......Herrn? ....kenne ich auch aus dem BDSM - Bereich. Eine Sub braucht einen Herrn. Der Herr hat die Aufgabe, seiner Sub das zu geben was Sub braucht. Von daher ist der Herr, oder auch neudeutsch "Top" der eigentlich devote Part, da dieser weiß, wenn der bereit ist der Sub zu geben wonach sie dürstet, kommt er auch zu seinem Ziel - der Erlösung! (im interdisziplinären Sinne)
Nein, ich muß alle leider enttäuschen - es gibt schlicht die Evolution.
Fettmoleküle, Proteinmoleküle und andere Moleküle haben sich zu einer "Ur-RNA" bilden können welche sich in der Ursuppe des Planeten Erde, gebildet haben. Dadurch konnte sich dann etwas später die erste Zelle bilden, welche sich freudig teilte. Geteilt haben sich aber nur stabile Verbindungen, welche in ihrer Konklusion sicher waren.
Die Zellen teilten sich und lernten hinzu. Sodann gab es die ersten Mikroorganismen.....
.....gefühlte 1,4 Millarden Jahre später grub Adam und Eva Knochenreste eines Tieres aus der Erde, von welchen in der Bibel keine Rede war.
Zur Erklärung:
Ich bin religiös erzogen worden. Habe immer den Kindergottesdienst besucht und später im Kinderkirchenchor gesungen. Ausserdem noch in meinem Dorf ca. 250 Leute auf dem letzten Weg begleitet, als Kreuzträger bei Beerdigungen.
Mir braucht gewiss keiner erzählen, was Religion bedeutet und Gott wäre.
Mein logisches Denken sagt - NEIN! Da gebe ich Anja recht und zitiere mich selbst: Bei dem was der Mensch heute im Deckmantel der Religion verbockt und dem was die Bibel schreibt, müßte es eine Naturkatastrophe sondersgleichen geben. Es passiert aber nichts - ausser das der Mensch sich selbst für seine saudumme Dämlichkeit einen Freifahrtschein ausstellt. Wenn es einen unergründlichen Gott gäbe, wäre längst Ruhe auf der Erde. Das gleiche gilt für die Satanwurst.
Wenn ich allerdings "Satansdeathmetal" höre.....nunja, ein Stück beweiß das es ihn vielleicht doch gibt?
Wenn ich aus dem Herzen sprechen könnte ohne eine Sanktion zu erwarten, würde ich sagen: Wer sich seines Weges nicht sicher ist, der glaubt!
Aber das tue ich nicht, denn es stellt sich mir mein innerer Respekt vor dem Individuum in den Weg. Das eine geht nicht, das andere auch nicht. Also lieber nichts, oder?
Mein Tenor!
Die Klarstellung vor dem Herrn......Herrn? ....kenne ich auch aus dem BDSM - Bereich. Eine Sub braucht einen Herrn. Der Herr hat die Aufgabe, seiner Sub das zu geben was Sub braucht. Von daher ist der Herr, oder auch neudeutsch "Top" der eigentlich devote Part, da dieser weiß, wenn der bereit ist der Sub zu geben wonach sie dürstet, kommt er auch zu seinem Ziel - der Erlösung! (im interdisziplinären Sinne)
Nein, ich muß alle leider enttäuschen - es gibt schlicht die Evolution.
Fettmoleküle, Proteinmoleküle und andere Moleküle haben sich zu einer "Ur-RNA" bilden können welche sich in der Ursuppe des Planeten Erde, gebildet haben. Dadurch konnte sich dann etwas später die erste Zelle bilden, welche sich freudig teilte. Geteilt haben sich aber nur stabile Verbindungen, welche in ihrer Konklusion sicher waren.
Die Zellen teilten sich und lernten hinzu. Sodann gab es die ersten Mikroorganismen.....
.....gefühlte 1,4 Millarden Jahre später grub Adam und Eva Knochenreste eines Tieres aus der Erde, von welchen in der Bibel keine Rede war.
Zur Erklärung:
Ich bin religiös erzogen worden. Habe immer den Kindergottesdienst besucht und später im Kinderkirchenchor gesungen. Ausserdem noch in meinem Dorf ca. 250 Leute auf dem letzten Weg begleitet, als Kreuzträger bei Beerdigungen.
Mir braucht gewiss keiner erzählen, was Religion bedeutet und Gott wäre.
Mein logisches Denken sagt - NEIN! Da gebe ich Anja recht und zitiere mich selbst: Bei dem was der Mensch heute im Deckmantel der Religion verbockt und dem was die Bibel schreibt, müßte es eine Naturkatastrophe sondersgleichen geben. Es passiert aber nichts - ausser das der Mensch sich selbst für seine saudumme Dämlichkeit einen Freifahrtschein ausstellt. Wenn es einen unergründlichen Gott gäbe, wäre längst Ruhe auf der Erde. Das gleiche gilt für die Satanwurst.
Wenn ich allerdings "Satansdeathmetal" höre.....nunja, ein Stück beweiß das es ihn vielleicht doch gibt?
Wenn ich aus dem Herzen sprechen könnte ohne eine Sanktion zu erwarten, würde ich sagen: Wer sich seines Weges nicht sicher ist, der glaubt!
Aber das tue ich nicht, denn es stellt sich mir mein innerer Respekt vor dem Individuum in den Weg. Das eine geht nicht, das andere auch nicht. Also lieber nichts, oder?
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Re: Humanismus und Satanismus
Das verstehe ich nicht Mona?
Böse haben wir doch jeden einzelnen Tag, wenn wir Nachrichten hören/sehen.
Gut haben wir im Alltag. Aber auch nur weil wir in Deutschland sitzen.
Was sagt eine indische Frau die regelmäßig Massenvergewaltigungen zum Opfer wird?
Was sagt eine syrische Familie welche niedergebomt wurde?
Was sagt ein Israeli der einem pakistanischen Anschlag zum Opfer fiel?
WO IST GOTT?
Wer sich im Wohlstand suhlt hat natürlich leicht glauben, oder?
Naja, vielleicht den Klingelbeutel füttern, dann hat man sich sein gutes Gewissen wieder freigekauft, nicht?
Gottogott.......*kopfschüttel*
Böse haben wir doch jeden einzelnen Tag, wenn wir Nachrichten hören/sehen.
Gut haben wir im Alltag. Aber auch nur weil wir in Deutschland sitzen.
Was sagt eine indische Frau die regelmäßig Massenvergewaltigungen zum Opfer wird?
Was sagt eine syrische Familie welche niedergebomt wurde?
Was sagt ein Israeli der einem pakistanischen Anschlag zum Opfer fiel?
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Naja, vielleicht den Klingelbeutel füttern, dann hat man sich sein gutes Gewissen wieder freigekauft, nicht?
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Re: Humanismus und Satanismus
Wer sich im Wohlstand suhlt (das tun keineswegs alle Leute in Deutschland), tut sich in der Regel besonders schwer mit dem Glauben.Wer sich im Wohlstand suhlt hat natürlich leicht glauben, oder?
Es gibt Menschen, die trotz Verfolgung durch Menschen am Glauben an Gott festhalten. Was sagst Du denen?
In Deinen aufgeführten Beispielen aus Syrien, Israel und Indien sind es Menschen, die vergewaltigen, bombardieren, Anschläge verüben. Nicht Gott. Also musst Du in diesen Fällen Menschen auf die Anklagebank setzen.
Unglücksfälle, Krankheiten und Ereignisse, auf die Menschen keinen Einfluss haben, kann ich auch nicht erklären oder deuten. Die muss ich so annehmen wie die guten Dinge. Auch wenn das nicht leicht ist.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
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Re: Humanismus und Satanismus
Dolores59 hat geschrieben: Fr 25. Aug 2017, 19:57Wer sich im Wohlstand suhlt (das tun keineswegs alle Leute in Deutschland), tut sich in der Regel besonders schwer mit dem Glauben.Wer sich im Wohlstand suhlt hat natürlich leicht glauben, oder?
Es gibt Menschen, die trotz Verfolgung durch Menschen am Glauben an Gott festhalten. Was sagst Du denen?
In Deinen aufgeführten Beispielen aus Syrien, Israel und Indien sind es Menschen, die vergewaltigen, bombardieren, Anschläge verüben. Nicht Gott. Also musst Du in diesen Fällen Menschen auf die Anklagebank setzen.
Unglücksfälle, Krankheiten und Ereignisse, auf die Menschen keinen Einfluss haben, kann ich auch nicht erklären oder deuten. Die muss ich so annehmen wie die guten Dinge. Auch wenn das nicht leicht ist.
Wozu soll dann Gott geglaubt werden wenn wir sowieso für alles verantwortlich sind?
Wozu Fürbitten?
Zitat: wenn du glaubst zu töten wäre schwer, wo kommen dann all die Toten her?
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Re: Humanismus und Satanismus
Nein, es tobt kein Kampf in mir.
In mir gibt es Frieden und nur Frieden denn ich weiß. Ich bin. Und ich bin eins mit mir.
Und werde ich auf dem Sterbebett liegen, werde ich wissen es war gut. Bis heute war es und zukünftig wird es ob meiner Motivation nicht anders sein.
Sorry, und eine Autovervollständigung meines Smartphones wird es auch nicht ändern. Setzen sechs würde ich aber in anderen Belange gerne zurück geben, nur das widerspricht meiner Toleranz.
In mir gibt es Frieden und nur Frieden denn ich weiß. Ich bin. Und ich bin eins mit mir.
Und werde ich auf dem Sterbebett liegen, werde ich wissen es war gut. Bis heute war es und zukünftig wird es ob meiner Motivation nicht anders sein.
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Re: Humanismus und Satanismus
Nein? Erklär doch mal genau wie du das siehst. Vielleicht sehen alle das unterschiedlich.Tatjana_59 hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 22:19Satan ist kein imaginäres Wesen????dunkles_sternchen hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 22:06Ich glaube es liegt in der Natur der Sache, dass man "Andersdenkende" in Bezug dazu nicht versteht. So, wie ich auch nicht verstehen kann, wie man sich an einem imaginären Wesen orientiert und nach den Vorgaben eines jahrtausenden alten Buch lebt, das ja auch irgendwie nur Menschen geschrieben haben. Ich denke, dass wir durchaus auch in diesen tausenden Jahren als Gesellschaft gereift sind und heute auch ganz andere Regeln des Zusammenlebens wichtig geworden sind - und sei es nur bei Crossdressern oder Transsexuelle - die ja weder in Bibel, noch Koran irgendwie erwähnt werden.conny hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 20:40 Was hier teilweise z.B. in Bezug auf die Bibel und in einem Gegenentwurf dazu so alles geschrieben wird, ist schon abenteuerlich. In wenigen Sätzen kann man diese Diskussion nicht ernsthaft führen, also lasse ich es.
Und ich musste selbst schon die Arbeiten der katholischen Kirche lesen, die uns TS als kranke Menschen hinstellt. Googlet mal. Da stösst dann, ehrlich gesagt, meine Toleranz auch an Grenzen. Umso überraschender fand ich dann das Engagement der Evangelen hierbei, wobei ja bekannt ist, dass die weit weniger fundamental eingestellt sind. Und ganz sicher liegt es mir fern hier jemanden für den Humanismus missionieren zu wollen. Das muss jeder selbst wissen ...
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Re: Humanismus und Satanismus
OK ich lasse mal die Katze aus dem Sack: In Dänemark wo min 90% der Bevölkerung als Kirchensteuerpflichtig registriert sind - also offensichtlich Christlich in einer protestantisch/evangelischen Variante hat man in einer Befragung Folgendes festgestellt:Anja hat geschrieben: Fr 25. Aug 2017, 15:43Also ich nicht.dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 03:18 Was lässt uns denn irgendwie an dem alten Glauben festhalten, es gäbe einen Gott? Wer glaubt da wirklich noch dran?
Egal wie man es nennen mag. Höhere Macht oder Gott oder Allah oder Odin usw...
Für mich gibt es 3 Möglichkeiten. Der Einfachheit halber nehme ich mal die Bezeichnung Gott:
- 1. Es gibt einen Gott und er hat die Macht alles zu beeinflussen und zu verändern. Dann macht er aber einen scheiss Job, wenn ich mir so das Elend auf der Welt angucke. Wenn Kinder an Krebs oder im Krieg oder an Hunger sterben. Wenn er die Macht hat, das zu ändern, Sie aber nicht nutzt, kann er mich mal...
- 2. Es gibt einen Gott aber er hat nicht die Macht irgendwas zu ändern. Insofern kann er mir ebenso egal sein.
Ich persönlich komme für mich zu dem Schluss, egal ob es ihn gibt oder nicht, mir kann es (er) egal sein.
- 3. Es gibt keinen Gott
Wenn ich mit jemandem darüber spreche, der an Gott glaubt und ich dann frage, warum dann das ganze Leid auf der Welt? Dann kriege ich i.d.R. die Antwort: Die Wege des Herrn sind unergründlich. Ja ne, is klar...
Ich geh meinen eigenen Weg![]()
Grüße
die Anja
Nur 25% von denen Glauben an einen "personifizierten Gott" - also eine allmächtige, Entscheidungen treffende Persönlichkeit. Die Restlichen glauben an "Gott" also irgend etwas Anderes im Universum oder sehen die Religion nur als eine kulturelle, Werte gebende Institution.
(Und dann glauben über 50% von denen an Reinkarnation - das kommt noch dazu)
Ich glaube, dass zumindest in Norddeutschland, dass die gleiche Umfrage ein ziemlich ähnliches Ergebnis haben würde.
Es scheinen zumindest ganz viele Menschen ihren eigenen Weg zu gehen. Warum aber so wenig Leute das offen zugeben, ist mir rätselhaft.
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Re: Humanismus und Satanismus
Japp, Du hast meine niedergeschriebenen Buchstaben gelesen. Mehr schon nicht auch. Is auch egal, denn ich hatte woanders schon geschrieben das ich auf Wettbewerbsunterhaltungen keine Lust habe. In einem solchen Thema Ansichten/Argumente von Einzelnen zu bewerten und herabzustufen zeugt nicht von Erdigkeit vielmehr von Hochmut! Und das ist der Punkt an dem ich mich ausklinke. Denn das Thema war Humanismus und Satanismus. Beides korreliert mit dem Glauben und der indifferenzierten Darstellung von Gott. Also themenrelevant.ChrisTina73 hat geschrieben: Fr 25. Aug 2017, 23:42 Ich weiß, was ich gesehen hab und das hat bestimmt nichts mit dem kindlich naiven Glauben an den "Lieben Gott" zu tun oder "Unterwürfigkeit und BDSM", wenn ich sage, es gibt eine "höhere Macht, eine kosmische Ordnung, Gott oder wer weiß was".
Nur wenn man schon Argumente vorbringt, dann bitte nicht die 08/15, die nichts aussagen. Viel Glück auf Deinem weiteren Weg der Erkenntnisse.
Aber wiegesagt, wenn es wieder wie so oft ins persönliche abrutscht - bin ich raus.
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Re: Humanismus und Satanismus
Das verspreche ich Dir!
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dunkles_sternchen
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Re: Humanismus und Satanismus
Die Diskussion driftet mir persönlich zu sehr auf das Thema ab, ob es einen Gott gibt oder nicht. Das ist doch aber völlig irrelevant. Denn selbst wenn es Gott tatsächlich gäbe, bliebe doch nach wie vor die Frage, ob "seine" Gebote die sind, die Menschen an ihrer Evolution hindern oder diese begünstigen. Und mit Evolution meine ich auch insbesondere die soziale - sprich die schrittweise Optimierung des Zusammenlebens aufgrund von Erfahrungen.
Davon sind wir ja heute weit entfernt. Sicherlich haben wir Sozialinseln wie Europa geschaffen, in denen wir recht zivilist miteinander umgehen. Je weiter man in den Südosten kommt, desto ungeordneter werden die Zustände und nicht zuletzt sind daran wirtschaftliche Güter und Misstände beteiligt. Und je ohnmächtiger Menschen werden, desto verzweifelter halten sie an völlig absurden Vorstellungen fest.
Wäre Satan unser Erlöser? Mal so in Gedanken? Was wäre denn, wenn die Menschheit mal den Reset-Knopf drückt? Dann geht der Jude früh nicht mehr zum Gebet. Er kann sich dann vielleicht intensiver um seine Frau oder die Kinder kümmern. Die Muslima würde die Burka daheim lassen ... was genau Schlimmes würde denn passieren, wenn alle morgen die Bibel oder den Koran wegwerfen? Warum darf ich denn anstelle des Gebetes mir nicht Zeit für mich nehmen? Vielleicht ein warmes Bad genießen und intensiv über mich nachdenken - was ich heute Gutes getan habe oder über Situationen, in denen ich unfair war? Die Frage, die ich an Gott habe - warum schaffe ich dies oder jenes nicht - einfach an mich selbst richten.
Warum schaffen wir einfach nicht diesen Schritt unsere "Gottesfragen" an UNS zu richten.
Wir sind es, die urteilen und verurteilen. Nicht Gott.
Davon sind wir ja heute weit entfernt. Sicherlich haben wir Sozialinseln wie Europa geschaffen, in denen wir recht zivilist miteinander umgehen. Je weiter man in den Südosten kommt, desto ungeordneter werden die Zustände und nicht zuletzt sind daran wirtschaftliche Güter und Misstände beteiligt. Und je ohnmächtiger Menschen werden, desto verzweifelter halten sie an völlig absurden Vorstellungen fest.
Wäre Satan unser Erlöser? Mal so in Gedanken? Was wäre denn, wenn die Menschheit mal den Reset-Knopf drückt? Dann geht der Jude früh nicht mehr zum Gebet. Er kann sich dann vielleicht intensiver um seine Frau oder die Kinder kümmern. Die Muslima würde die Burka daheim lassen ... was genau Schlimmes würde denn passieren, wenn alle morgen die Bibel oder den Koran wegwerfen? Warum darf ich denn anstelle des Gebetes mir nicht Zeit für mich nehmen? Vielleicht ein warmes Bad genießen und intensiv über mich nachdenken - was ich heute Gutes getan habe oder über Situationen, in denen ich unfair war? Die Frage, die ich an Gott habe - warum schaffe ich dies oder jenes nicht - einfach an mich selbst richten.
Warum schaffen wir einfach nicht diesen Schritt unsere "Gottesfragen" an UNS zu richten.
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Re: Humanismus und Satanismus
Auch das kann man nicht definieren, zumindest nicht klar. Denn was ein Nichtgläubiger impulsiv tut, kann ein Gläubiger als den Impuls Gottes auslegen. Also bleibt wieder die Frage.dunkles_sternchen hat geschrieben: So 27. Aug 2017, 03:26 Wir sind es, die urteilen und verurteilen. Nicht Gott.
Der Glaube und die Schrift Gottes, jedweder Religion ist eben auch ein Stück Lebenseinstellung und Ritual. Ein wichtiger Aspekt im Leben. Ebenso das tragen einer Burka ist eher gesellschaftsgebunden, als dem Glauben zugetragen. Es hat sich eben nur massiv verwaschen. Der Übergang ist sehr fließend, zwischen Tradition und Religion. Obgleich beides an einander hängt.
Europa ist eine soziale Insel. Da fallen mir die zehn Gebote ein.
Du sollst nicht töten:
...sagt der Vorstand der RWE, bei gehäuften Fällen von Leukämie in Regionen wo mit Kernstoffen hantiert wird. Antibiotika in Futter von Geflügel und Dioxin in Grundwasser wie Eiern.
Du sollst nicht lügen:
...schreibt die Bildzeitung. Die Beschneidung der Wahrheit geht zu Lasten der Pressefreiheit.
Du sollst den Feiertag heiligen:
...sagt auch Amazon. Am Sonntag ist die Kommision Deiner Primeartikel besonders effektiv für gute Bewertungen in Bezug auf Versand.
Du sollst den Namen von Gott nicht missbrauchen:
...schweigen sich die Lehrer der missbrauchten Knabensänger aus...während der Amerikaner unter dem Schutz Gottes seine Nuklearwaffen in Deutschland einlagert.
...usw...
Erst wenn der Mensch kapiert, das er sich fortwährend ins eigene Bein schießt, wird er einen Reset durchführen können. Solange es noch Machthaber und Funktionelle gibt, welche den Hals nicht voll genug haben können, wird auch keine Ruhe sein. Diese Unruhe spornt natürlich auch an, für Gläubige noch intensiver zu beten um erhört zu werden.
Sogesehen, kann man schon sagen das eine satansähnliche Kraft das Zepter führt, hinsichtlich des Weltgeschehens.....
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Re: Humanismus und Satanismus
Hallo,
genau deswegen finde ich es interessanter, sich - sozusagen als vernünftige Grundlage - mal gründlich wissenschaftlich
und vor allem religionsübergreifend mit der Problematik auseinanderzusetzen.
Daher empfahl ich das Buch als brauchbaren Einstieg -> http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 14#p175414
Liebe Grüße
Andrea
genau deswegen finde ich es interessanter, sich - sozusagen als vernünftige Grundlage - mal gründlich wissenschaftlich
und vor allem religionsübergreifend mit der Problematik auseinanderzusetzen.
Daher empfahl ich das Buch als brauchbaren Einstieg -> http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... 14#p175414
Liebe Grüße
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Re: Humanismus und Satanismus
Danke für den Tipp, Andrea.
Eines muss aber nicht studiert werden, und das ist auch das wesentliche Argument weswegen Religion unlogisch hinsichtlich des Lebens ist:
Wenn es eine höhergestellte Energie/Macht/ Figur gibt,
warum in so vielen verschiedenen Facetten?
Und jeder Gläubige, unhabhängig seiner Religion ist überzeugt, die wahre Religion zu leben. Das funktioniert nicht um Weltfrieden zu erreichen. Denn die Konkurrenzfähigkeit zwischen den Religionen verursacht zwangsläufig Konflikte.
Mehr oder Weniger.
Als wenn ein böses Wesen diese verteilt hätte und nun gespannt zusieht wie wir uns die Köpfe einschlagen.
Und welche Macht theologische Orientierung haben kann sehen wir jeden Tag. Bei 98%Gläubigen auf der Erde sind Spannungen diskret vorprogrammiert.
Ich stelle mich hin und behaupte: Die Religionen stellen die massivste Entwicklungsbremse dar. Entwicklung in ein Miteinander und Füreinander.
Eines muss aber nicht studiert werden, und das ist auch das wesentliche Argument weswegen Religion unlogisch hinsichtlich des Lebens ist:
Wenn es eine höhergestellte Energie/Macht/ Figur gibt,
warum in so vielen verschiedenen Facetten?
Und jeder Gläubige, unhabhängig seiner Religion ist überzeugt, die wahre Religion zu leben. Das funktioniert nicht um Weltfrieden zu erreichen. Denn die Konkurrenzfähigkeit zwischen den Religionen verursacht zwangsläufig Konflikte.
Mehr oder Weniger.
Als wenn ein böses Wesen diese verteilt hätte und nun gespannt zusieht wie wir uns die Köpfe einschlagen.
Und welche Macht theologische Orientierung haben kann sehen wir jeden Tag. Bei 98%Gläubigen auf der Erde sind Spannungen diskret vorprogrammiert.
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Re: Humanismus und Satanismus
Hallo Mina,Mina hat geschrieben: So 27. Aug 2017, 17:57Die Religionen stellen die massivste Entwicklungsbremse dar. Entwicklung in ein Miteinander und Füreinander.
das mag durchaus so sein, so kann man das sicher sehen...
aber mir stellt sich trotzdem die Frage "Warum sind Religionen trotzdem da und waren immer schon da?"
Das muss doch einen Grund, der tief in der Natur des Menschen verwurzelt ist, haben...
-> Irgendwie gibt es Menschen, für die es wichtig ist und die es für sich brauchen, und es gibt andere, die sich davon lösen.
Mit allen Zwischenstufen, allen Verästelungen, die Glaube haben kann. Natürlich kann man die negativen Auswirkungen dieser Situation beklagen,
Deine Aufzählung in dem Zusammenhang ist sicher richtig, aber es gibt auch andere Aspekte. -> Es gibt Personen, für die z.B. ein klösterliches Leben die Erfüllung ist.
Ein tief in der Religion verwurzeltes Leben kann Menschen auch sehr glücklich machen. Ein tiefer Glaube hat also sicher nicht nur negative Aspekte!!
Liebe Grüße
Andrea
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