Humanismus und Satanismus
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dunkles_sternchen
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Humanismus und Satanismus
Gibt es denn hier Anhänger des Humanismus oder auch Satanismus?
Gerade auch Transidentität oder Crossdressing sind ja Dinge, die immer wieder religiös auf Widerstand stoßen. In humanistischen Bewegungen dagegen wird das als völlig natürlich akzeptiert und stellt auch nichts dar, worüber man gesondert debattieren müsste. Mittlerweile gibt es auch eine humanistische Partei in Deutschland - nur wird die in wenigen Ländern zu finden sein. Warum?
Was lässt uns denn irgendwie an dem alten Glauben festhalten, es gäbe einen Gott? Wer glaubt da wirklich noch dran?
Irgendwo schränkt es uns doch ein - bei der Gleichberechtigung, Homosexuellen, Transsexuellen ...
Ich finde das schade.
Gerade auch Transidentität oder Crossdressing sind ja Dinge, die immer wieder religiös auf Widerstand stoßen. In humanistischen Bewegungen dagegen wird das als völlig natürlich akzeptiert und stellt auch nichts dar, worüber man gesondert debattieren müsste. Mittlerweile gibt es auch eine humanistische Partei in Deutschland - nur wird die in wenigen Ländern zu finden sein. Warum?
Was lässt uns denn irgendwie an dem alten Glauben festhalten, es gäbe einen Gott? Wer glaubt da wirklich noch dran?
Irgendwo schränkt es uns doch ein - bei der Gleichberechtigung, Homosexuellen, Transsexuellen ...
Ich finde das schade.
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Jasmine
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Re: Humanismus und Satanismus
Ich finde nicht das der Glaube an Gott meine Partnerin oder mich einschränkt.dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 03:18 Was lässt uns denn irgendwie an dem alten Glauben festhalten, es gäbe einen Gott? Wer glaubt da wirklich noch dran?
Irgendwo schränkt es uns doch ein - bei der Gleichberechtigung, Homosexuellen, Transsexuellen ...
Wir gehen auch regelmäßig in die Kirche.
Außerdem beschäftigen wir uns mit Yoga, Heilsteinen, Bachblüten usw.
Jasmine
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Drachenfrau
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Re: Humanismus und Satanismus
Hallo dunkeles_sternchen,
mit der satanischen Bibel nach Anton S. LaVey habe ich mich letztes Jahr beschäftigt, denn ich fand, man sollte nicht nur das Licht kennen sondern auch um die Schatten wissen.
Sind es nicht vielmehr die Menschen, die einem Glauben anhängen, die auf einmal Grenzen setzen und nicht der Glaube selbst?
Ich bin einmal einem Menschen begegnet, der sagte, ein Christ denkt wie ein Christ, ein Hinduist wie ein Hindu usw.
Sicher können die Glaubensrichtlinien uns begrenzen und einschränken, WENN wir unsere Verantwortung, die wir für uns und unser Leben haben an die Religion abgeben und uns hinter ihr verstecken.
Ablehnung von Transsexualität, Homosexualität, etc. hat nichts mit dem Glauben selbst zu tun, sondern mit dem jeweiligen "Bodenpersonal".
Denke mal an die Hexenverfolgungen. Millionen von Frauen und auch Männern haben ihr Leben verloren.
Das Christentum hat mit der päbstlichen Bulle von Papst Alexander 1493 beschlossen, dass, wenn Christen Länder entdecken, in denen Heiden leben, sie kein Anrecht auf dieses Land haben, man dieses bedingungslos in Besitz nehmen könne, da dort ja keine Christen leben. Denn nur Christen wurden nach dieser Bulle als Menschen anerkannt.
Dies ist immer noch Basis der Gesetzgebung für die USA von Landrechten und weshalb die Natives es sehr schwer haben, sich weiter gegen die Wegnahme ihres Landes zu wehren, damit man die Bodenschätze ausbeuten kann, die ausgerechnet in den heutigen Reservaten zu finden sind.
In Indien hatten Männer, die zwischen den Geschlechtern lebten eine anerkannte besondere Stellung.
Erst als die Engländer dies verboten und diese Menschen verfolgten, wurden sie mit der Zeit auch von den Indern selbst abgelehnt.
Doch ist das alles wirklich wichtig, dass man sagt: du oder die Religion oder die Politik bist schuld?
Man kann nur eins tun - meiner Meinung nach:
Zu sich selbst stehen, Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen und anderen Menschen vorurteilsfrei begegnen und ihnen so ein Paradigma vorleben.
Alles Gute für dich vom nachdenklichen Drachen
mit der satanischen Bibel nach Anton S. LaVey habe ich mich letztes Jahr beschäftigt, denn ich fand, man sollte nicht nur das Licht kennen sondern auch um die Schatten wissen.
Sind es nicht vielmehr die Menschen, die einem Glauben anhängen, die auf einmal Grenzen setzen und nicht der Glaube selbst?
Ich bin einmal einem Menschen begegnet, der sagte, ein Christ denkt wie ein Christ, ein Hinduist wie ein Hindu usw.
Sicher können die Glaubensrichtlinien uns begrenzen und einschränken, WENN wir unsere Verantwortung, die wir für uns und unser Leben haben an die Religion abgeben und uns hinter ihr verstecken.
Ablehnung von Transsexualität, Homosexualität, etc. hat nichts mit dem Glauben selbst zu tun, sondern mit dem jeweiligen "Bodenpersonal".
Denke mal an die Hexenverfolgungen. Millionen von Frauen und auch Männern haben ihr Leben verloren.
Das Christentum hat mit der päbstlichen Bulle von Papst Alexander 1493 beschlossen, dass, wenn Christen Länder entdecken, in denen Heiden leben, sie kein Anrecht auf dieses Land haben, man dieses bedingungslos in Besitz nehmen könne, da dort ja keine Christen leben. Denn nur Christen wurden nach dieser Bulle als Menschen anerkannt.
Dies ist immer noch Basis der Gesetzgebung für die USA von Landrechten und weshalb die Natives es sehr schwer haben, sich weiter gegen die Wegnahme ihres Landes zu wehren, damit man die Bodenschätze ausbeuten kann, die ausgerechnet in den heutigen Reservaten zu finden sind.
In Indien hatten Männer, die zwischen den Geschlechtern lebten eine anerkannte besondere Stellung.
Erst als die Engländer dies verboten und diese Menschen verfolgten, wurden sie mit der Zeit auch von den Indern selbst abgelehnt.
Doch ist das alles wirklich wichtig, dass man sagt: du oder die Religion oder die Politik bist schuld?
Man kann nur eins tun - meiner Meinung nach:
Zu sich selbst stehen, Verantwortung für sich und sein Handeln übernehmen und anderen Menschen vorurteilsfrei begegnen und ihnen so ein Paradigma vorleben.
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Mina
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Re: Humanismus und Satanismus
Meiner Ansicht nach geht es im Glauben an Gott, mehr darum innerlich Verantwortung sich selbst gegenüber abzugeben und ein Ritual zu pflegen.
Etwas zu haben was einem alleine gehört und man innerliche Konflikte löst. Der Mensch glaubt seit jeher, weil er es nicht besser wusste. Ratzfatz ist man durch religiöse Erziehung in ein Verhaltensmuster gezwungen, man kann sich auch selbst als besseren Menschen einordnen wenn man glaubt.
Gründe zu glauben sind Erziehung, Persönlichkeit und soziales Gefüge.
Interessant ist nur der Umstand das man Gott nicht beweisen kann, weder das es ihn gibt noch eben nicht.
Das zu diskutieren macht keinen Sinn.
Etwas zu haben was einem alleine gehört und man innerliche Konflikte löst. Der Mensch glaubt seit jeher, weil er es nicht besser wusste. Ratzfatz ist man durch religiöse Erziehung in ein Verhaltensmuster gezwungen, man kann sich auch selbst als besseren Menschen einordnen wenn man glaubt.
Gründe zu glauben sind Erziehung, Persönlichkeit und soziales Gefüge.
Interessant ist nur der Umstand das man Gott nicht beweisen kann, weder das es ihn gibt noch eben nicht.
Das zu diskutieren macht keinen Sinn.
Ziel: Human being -> Ist Dein Ziel erreicht, war es zu niedrig angesetzt -> Der Weg ist das Ziel!
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SteffiVau
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Re: Humanismus und Satanismus
Ich bin sehr religiös aufgewachsen und erzogen worden und habe viele Dinge nicht hinterfragt. Mit zunehmendem Alter musste ich jedoch feststellen, dass auch in dieser Gemeinde nur mit Wasser gekocht wird und man bloß nicht hinter die schönen Fassaden blicken sollte. Da ich vieles hinterfragt habe wurde ich mit der Zeit "unbequem". Man redet sich vieles schön und hatte für jeden Ausgang eines Ereignisses eine göttlich passende Antwort z.B. Klassenarbeit gut --> Gott hat geholfen, Klassenarbeit schlecht --> man hat nicht genug gebetet / geglaubt. Das hat mich angekotzt.
Das angestrebte Ziel dieser Glaubensgemeinschaft ist die Hochzeit im Himmel, wo alle zusammen mit Christus im 1000jährigen Friedensreich zusammen feiern. Das war zuviel für mich, dass ich mit Leuten, auf die ich schon hier auf Erden keinen Bock habe auch noch mindestens 1000 Jahre zusammen hocken muss. Also bin ich raus aus dem Verein...
Ich denke, dass viele Glaubensgemeinschaften den Grundsatz haben "Tue gutes auf Erden und Du wirst nach dem Tod dafür belohnt"
Grundsätzlich nicht schlecht. Wenn aber niedere Beweggründe der Organisatoren in der Struktur irdische Güter bunkern und sich persönlich bereichern ist der "Göttliche Gedanke" nur vorgegaukelt.
Da ich in meiner Jugend "solche Musik" gehört habe hatte ich mehrere Gespräche mit den Kirchenmenschen...
Das angestrebte Ziel dieser Glaubensgemeinschaft ist die Hochzeit im Himmel, wo alle zusammen mit Christus im 1000jährigen Friedensreich zusammen feiern. Das war zuviel für mich, dass ich mit Leuten, auf die ich schon hier auf Erden keinen Bock habe auch noch mindestens 1000 Jahre zusammen hocken muss. Also bin ich raus aus dem Verein...
Ich denke, dass viele Glaubensgemeinschaften den Grundsatz haben "Tue gutes auf Erden und Du wirst nach dem Tod dafür belohnt"
Grundsätzlich nicht schlecht. Wenn aber niedere Beweggründe der Organisatoren in der Struktur irdische Güter bunkern und sich persönlich bereichern ist der "Göttliche Gedanke" nur vorgegaukelt.
Da ich in meiner Jugend "solche Musik" gehört habe hatte ich mehrere Gespräche mit den Kirchenmenschen...
Manche Männer sind die kompliziertesten Mädchen, die ich kenne.
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heike65
Re: Humanismus und Satanismus
Mina:
kürzer und knapper und vor allem besser gehts nicht.Interessant ist nur der Umstand das man Gott nicht beweisen kann, weder das es ihn gibt noch eben nicht.
Das zu diskutieren macht keinen Sinn.
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Jasmine
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Re: Humanismus und Satanismus
Tut mir leid, ich gehe in die katholische Kirche, sowas habe ich bisher nicht gehört.SteffiVau hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 11:04 .......Man redet sich vieles schön und hatte für jeden Ausgang eines Ereignisses eine göttlich passende Antwort z.B. Klassenarbeit gut --> Gott hat geholfen, Klassenarbeit schlecht --> man hat nicht genug gebetet / geglaubt. ........
Das angestrebte Ziel dieser Glaubensgemeinschaft ist die Hochzeit im Himmel, wo alle zusammen mit Christus im 1000jährigen Friedensreich zusammen feiern. Das war zuviel für mich, dass ich mit Leuten, auf die ich schon hier auf Erden keinen Bock habe auch noch mindestens 1000 Jahre zusammen hocken muss.
Liebe Grüße Jasmine
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Nobbi56
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Re: Humanismus und Satanismus
Dafür dürfte es eine Vielzahl von Gründen geben - Erziehung, Kultur, Überlieferung, Tradition; aber wohl auch, weil viele Menschen ein inneres Bedürfnis verspüren, dass es "irgendwo da draußen" ein höheres Wesen gebe. Nicht zuletzt die Vorstellung, dass mit dem Tod alles vorbei ist, wirkt auf viele Menschen bedrohlich, die Idee eines Lebens nach dem Tode tröstlich. Ebenso, dass die "Guten" in das Paradies kommen und die "Bösen" in die Hölle, was zwar irgendwo antiquiert anmutet, aber es ist eben für viele unerträglich, dass man hier auf Erden morden, stehlen und sonstwie "sündigen" kann, ohne irgendwann dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Manche Menschen brauchen vielleicht die Überzeugung, dass das alles irgendwie einen "höheren Sinn" haben muss, um nicht an der Realität zu verzweifeln und zu resignieren...dunkles_sternchen hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 03:18
Was lässt uns denn irgendwie an dem alten Glauben festhalten, es gäbe einen Gott?
Und wohl auch nicht jeder mag sich mit der These von Steven Hawking anfreunden (obwohl ich persönlich sie überzeugend finde), dass es keinen "Schöpfergott" braucht, um das Bestehen des (M)ultiversums als Folge einer quantenphysikalischen Vakuumfluktuation, also qua Selbstschöpfung zu erklären. Womit freilich die Existenz eines "höheren Wesens" nicht widerlegt werden kann - das ist, wie Kant gezeigt hat und hier schon erwähnt wurde, a priori nicht möglich, ebenso wenig wie der positive Beweis seiner Existenz.
Aber es geht bei Religion ja auch nicht um WISSEN, sondern GLAUBEN - was ich weiß, daran muss ich nicht mehr glauben.
Außerdem muss man m. E. zwischen Glauben, Religion und Kirche unterscheiden, denn es gibt einen metaphysischen und einen moralisch-ethischen Aspekt; letzteres manifestiert sich z. B. in den 10 Geboten, die ja gar nicht so weit vom "kategorischen Imperativ" der Aufklärung entfernt sind! Es geht in beiden Fällen um verbindliche Regeln für ein sozialverträgliches Verhalten, was wiederum Voraussetzung für die Stabilität jeder Gesellschaft aus unterschiedlichen und von Natur aus eigennützigen Individuen ist. So gesehen, hatten Religionen mit ihren Ge- und Verboten zumindest in der Geschichte der menschlichen Zivilisation ihre Berechtigung. Auch viele soziale und karitative Einrichtungen, Stiftungen usw. gehen auf religiöse/kirchliche Inspiration zurück. Dass andererseits Intoleranz und Engstirnigkeit bis hin zu Judenverfolgung, Kreuzzügen, Hexenwahn, Fundamentalismus (den es auch im Christentum gab und gibt, s. Evangelikale im amerikanischen "Bible-Belt", die schon mal auf Abtreibungsärzte schießen) und "Religionskriegen" schwerlich ohne religiösen Bezug vorstellbar sind, ist ein überaus heikles und komplexes Sujet, das wir an dieser Stelle mit Sicherheit nicht ergründen werden können...
LG N.
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SteffiVau
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Re: Humanismus und Satanismus
Waren auch nicht die Katholiken, aber egal.Jasmine hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 19:49Tut mir leid, ich gehe in die katholische Kirche, sowas habe ich bisher nicht gehört.SteffiVau hat geschrieben: Mi 23. Aug 2017, 11:04 .......Man redet sich vieles schön und hatte für jeden Ausgang eines Ereignisses eine göttlich passende Antwort z.B. Klassenarbeit gut --> Gott hat geholfen, Klassenarbeit schlecht --> man hat nicht genug gebetet / geglaubt. ........
Das angestrebte Ziel dieser Glaubensgemeinschaft ist die Hochzeit im Himmel, wo alle zusammen mit Christus im 1000jährigen Friedensreich zusammen feiern. Das war zuviel für mich, dass ich mit Leuten, auf die ich schon hier auf Erden keinen Bock habe auch noch mindestens 1000 Jahre zusammen hocken muss.
Liebe Grüße Jasmine
Letztendlich steht die Belohnung für ein ehrwürdiges Leben, wenn man am Ende des selbigen die Augen für immer zu macht. Buddhisten mit Wiedergeburt in einer besseren Kaste als aktuell, Christen kommen in den Himmel, beim Islam ist's ähnlich.
Genauso wie die Herrlichkeit, wird aber auch immer wieder das Wenn-Du-nicht-brav-bist-Szenario aufgezeigt, das Ticket zur Hölle , mit den bekannten Sanktionen schon zu Lebzeiten (u.a. Hexenverbrennung als extrem, Tadel und Missachtung in der heutigen Zeit)
Ich wusste damals, dass der Herr in absehbarer Zeit kommen wird, um mich und alle anderen Gläubigen in sein Reich zu holen. Vorausgesetzt, ich bin bereit und ich kann sein Rufen hören. Also war meine Kindheit und Jugend vom schlechten Gewissen geprägt, wenn ich laute Musik gehört oder gebannt Fernseh geschaut habe. Die ständige Angst, alleine zurück zu bleiben, während meine Familie an besagter Hochzeit im Himmel teilnimmt.
In der Jugend habe ich hinterfragt: Diskobesuch --> No go.! Kann ich den Ruf des Herrn ja nicht hören... Was ist aber, wenn ich in einer Disko arbeite? Oder mit Gehörschutz an einem Presslufthammer? Das wäre ok ...Hä?
Kann das göttlich sein, sein Gefolge mit Angst auf dem richtigen Weg zu halten?
Wie weiter oben schon steht:
Es gibt keinen Beweis dafür, dass es Gott gibt, oder eben nicht.
Ich lebe ein respektvolles, bewusstes Leben, auch ohne am Wochenende in einen Tempel zu gehen und konzentriere mich auf das "hier und jetzt". Was nach dem Tod kommt, ist mir ehrlich gesagt egal, ich gehe davon aus, dass das Licht ausgeht und es das war. Ich werde ohne Erwartungen abtreten, von da her kann ich nicht enttäuscht werden. Obwohl... Wiedergeburt wäre natürlich auch cool, dann aber gleich als Frau
LG
Steffi
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Re: Humanismus und Satanismus
Interessant, wenn es Wiedergeburt gäbe, wo kommen die zusätzlichen Seelen her, da die Menschen ja immer mehr werden?
Der Tod ist das Ende. Ich stelle es mir vor wie eine Nacht in welcher ich nichts träume, nur eben nicht mehr aufwache. Einfach weg so wie vor der Geburt oder der ersten dauerhaft hinterlegten Erinnerung meines Seins.
Auf eine Besserstellung nach der Wiedergeburt zu hoffen ist unlogisch, da ich mir nachher nicht über mein vorheriges Leben bewusst bin.
Das Thema Tod hängt doch sehr mit dem Glauben überein da es korreliert mit dem Wunsch innerlich nicht alleine zu sein. Die spirituelle Alleinsamkeit, sozusagen.
Es spendet einfach Hoffnung und Trost vielleicht. Für emotional intelligente Spezies ein muss an irgendwas zu glauben, ich vermute die Evolution hat das für uns hinterlegt um am Leben zu bleiben und die Vergabe der erfolgreichsten DNA in den Evolutionsprozess.
Der Tod ist das Ende. Ich stelle es mir vor wie eine Nacht in welcher ich nichts träume, nur eben nicht mehr aufwache. Einfach weg so wie vor der Geburt oder der ersten dauerhaft hinterlegten Erinnerung meines Seins.
Auf eine Besserstellung nach der Wiedergeburt zu hoffen ist unlogisch, da ich mir nachher nicht über mein vorheriges Leben bewusst bin.
Das Thema Tod hängt doch sehr mit dem Glauben überein da es korreliert mit dem Wunsch innerlich nicht alleine zu sein. Die spirituelle Alleinsamkeit, sozusagen.
Es spendet einfach Hoffnung und Trost vielleicht. Für emotional intelligente Spezies ein muss an irgendwas zu glauben, ich vermute die Evolution hat das für uns hinterlegt um am Leben zu bleiben und die Vergabe der erfolgreichsten DNA in den Evolutionsprozess.
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Jasmine
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Re: Humanismus und Satanismus
Es kann doch jeder glauben was er will.
Ich glaube auch an die Liebe meiner Partnerin. Obwohl, wie beweißt man das?
Einfach zu sagen, es gibt keinen Gott weil ich ihn nicht sehen kann, ist mir zu wenig.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Humanismus und Satanismus
Klar, jeder glaubt was er möchte und das ist auch gut so. Denn es macht die Welt so bunt wie sie ist.Jasmine hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 13:06 Es kann doch jeder glauben was er will.
Ich glaube auch an die Liebe meiner Partnerin. Obwohl, wie beweißt man das?
Einfach zu sagen, es gibt keinen Gott weil ich ihn nicht sehen kann, ist mir zu wenig.
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Re: Humanismus und Satanismus
Ich denke noch immer über die Überschrift nach, in der Humanismus und Satanismus in einem Atemzug genannt werden.
Vielleicht ist der Mensch als alleiniger Maßstab in Wirklichkeit die Hölle auf Erden?
Dolores
Vielleicht ist der Mensch als alleiniger Maßstab in Wirklichkeit die Hölle auf Erden?
Dolores
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Humanismus und Satanismus
Könnte man verleitet sein zu denken, aber das würde in den Bereich Ethik und Andropozän gleiten, was den Thread wohl stark polarisieren würde.Dolores59 hat geschrieben: Do 24. Aug 2017, 15:14 Ich denke noch immer über die Überschrift nach, in der Humanismus und Satanismus in einem Atemzug genannt werden.
Vielleicht ist der Mensch als alleiniger Maßstab in Wirklichkeit die Hölle auf Erden?
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Re: Humanismus und Satanismus
Nachträglich ergänzte Fassung:
Hallo, meine Lieben,
in dem Zusammenhang hätte ich eine Leseempfehlung ...
Ein Buch, das ich sehr mag, für die von Euch, die mal vergleichen wollen ...
"Die neun Weltreligionen: Was sie eint, was sie trennt"
von Stephen Prothero (Boston University)
das Buch entstand aus einem ursprünglich für Studenten gedachten, knapp gehaltenen, Kompendium für einen groben Überblick.
--> Vom Eintrag auf der Rückseite des Buches (444 Seiten), das in Teamarbeit mit anderen Religionswissenschaftlern entstand: "Glauben die Frommen dieser Welt letztlich an den gleichen Gott? Ja, sagt der Zeitgeist. Nein, widerspricht der amerikanische Religionswissenschaftler und Bestsellerautor Stephen Prothero. Die Weltreligionen markieren Wege zu verschiedenen Gipfeln. Ihre Mythen, Rituale und Gebote prägen nicht nur besondere Glaubenswelten, sondern auch Lebensordnungen. Wo sich die Wege kreuzen, können noch immer blutige Konflikte entstehen. Umso wichtiger, die wirkmächtigsten Religionen unserer Zeit - Islam, Christentum, Konfuzianismus, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Daoismus, Yaruba und Atheismus - von innen heraus zu verstehen." Daneben geht es auch um andere Strömungen. Es wird so ziemlich alles Wesentliche angesprochen...
LG Andrea
Hallo, meine Lieben,
in dem Zusammenhang hätte ich eine Leseempfehlung ...
Ein Buch, das ich sehr mag, für die von Euch, die mal vergleichen wollen ...
"Die neun Weltreligionen: Was sie eint, was sie trennt"
von Stephen Prothero (Boston University)
das Buch entstand aus einem ursprünglich für Studenten gedachten, knapp gehaltenen, Kompendium für einen groben Überblick.
--> Vom Eintrag auf der Rückseite des Buches (444 Seiten), das in Teamarbeit mit anderen Religionswissenschaftlern entstand: "Glauben die Frommen dieser Welt letztlich an den gleichen Gott? Ja, sagt der Zeitgeist. Nein, widerspricht der amerikanische Religionswissenschaftler und Bestsellerautor Stephen Prothero. Die Weltreligionen markieren Wege zu verschiedenen Gipfeln. Ihre Mythen, Rituale und Gebote prägen nicht nur besondere Glaubenswelten, sondern auch Lebensordnungen. Wo sich die Wege kreuzen, können noch immer blutige Konflikte entstehen. Umso wichtiger, die wirkmächtigsten Religionen unserer Zeit - Islam, Christentum, Konfuzianismus, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Daoismus, Yaruba und Atheismus - von innen heraus zu verstehen." Daneben geht es auch um andere Strömungen. Es wird so ziemlich alles Wesentliche angesprochen...
LG Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am Fr 25. Aug 2017, 08:23, insgesamt 3-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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