Hallo Rabea,
ich schreibe hier eigentlich nicht viel, und hatte die letzten Tage einfach nur Lust mal wieder hier zu lesen. Dabei hat mich dein Beitrag beeindruckt, und da dachte ich - ich kann ja auch mal wieder was rein schreiben, auch wenn ich nicht so qualifiziert und erfahren bin wie die meisten andern. Das meine ich wirklich so, also nimm es einfach als spontane (unqualifizierte) Meinung.
Man spürt aus dem was du schreibst und wie du schreibst, dass Du ein Mensch mit viel Energie bist, hast die Herausforderungen mit Frau, Familie und Beruf sehr gut gemeistert, und jetzt wo dich "Schübe" von fraulichen Gefühlen und TV-Bedürfnissen überkommen, befürchtest du , dass du das nicht mehr in den Griff kriegst.
Da solltest du erst mal etwas Ruhe rein bringen, dann kannst du das schon.
Zum Beispiel
Rabea-Marie hat geschrieben: So 13. Aug 2017, 06:28
Ich bin ein Mensch der eigentlich der Widerspruch insich ist.
Das zieht sich von Interessen bis Gefühle komplett durch. Einerseits interessiere ich mich für Kampfsport (selbst 10 Jahre Kickboxen) Outdoor Survival und Gaming, andererseits wäre ich an Halloween mal wieder gerne "Tussy in tour" oder shoppen gehen...
Genauso ist es auf der emotionalen Ebene widersprüchlich... Manchmal bin ich total unangebracht rational und dann wiederrum überraschend emotional...
Manches ist bei mir ähnlich. Ich habe auch Hobbies, die eher männertypisch sind, und ich bin sehr (männer ?) rational. Bin ich deshalb widersprüchlich ? Ich glaube nicht. Es ist normal dass man Hobbies oder auch Charakterzüge hat, die berechtigter oder unberechtigterweise als typisch von seinem eigenen (männlichen) Geschlecht oder dem andern Geschlecht gelten. Und das Bedürfnis, in die Rolle des andern Geschlechts zu schlüpfen ist halt bei unsereinem auch da. Das muss man akzeptieren, und dem eine Rolle in sein Leben geben, aber nicht sein Leben dem unterordnen.
Bei Transsexuellen stellt sich die Frage anders. Aber so sieht es bei dir ja nicht aus. Deshalb rate ich dir, mach dich nicht verrückt. Wenn du mit deiner Frau darüber redest, dann würde ich es eher tatsächlich als ein "Hobby" darstellen, oder als ein Bedürfnis, das dir wichtig ist, also das du in irgendeiner Art auslebst, aber das erstens nicht den Alltag bestimmen wird, und schon gar nicht dich als Mensch verändern wird.
liebe Grüsse,

Ascona