Liebe Aubergine,
Bekannte haben damamls eine ähnliche Situation mit dem
https://de.wikipedia.org/wiki/Phoenix_Kapitaldienst durchgemacht.
Es war sehr schwierig ihr Recht durchzusetzen (und es hat lange gedauert bis Geld geflossen ist), hat aber dennoch funktioniert (Hoffnung!).
Sie haben damals einen großen Teil des
!!!real!!! eingelegten Kapitals zurückbekommen. Es war, soviel ich weiß eine einmalige Kapitalanlage
die wahnsinnige Zinsen (auf dem Papier) abgeworfen hat. Der Zinseszinseffekt war wohl gigantisch über die Jahre. Dieser blieb aber bei der Auszahlung
vollständig unberührt.
Grundsätzlich empfehle ich Dir, wie hier schon gesagt worden ist, die Inanspruchnahme anwaltlichen Beistandes.
Aber die Rechtsverdreher sind ziemlich teuer! Falls Du eine Rechtsschutzversicherung besitzt, hilft das ungemein
weiter die Kosten überschaubar zu halten. Falls nicht, solltest Du abwägen, ob die Höhe des verlorenen Kapitals
dem Aufwand gerecht wird. Eine Rechtsschutzversicherung prüft in der Regel vorab die Aussichten bevor sie die
Kostenübernahme bestätigt. Bei "privater" Beauftragung wittern die Rechtsverdreher vielmal ein gutes Geschäft
mit
"unverbindlichem" Beratungsinhalt (das ist dann das gleiche nochmal in Grün wie mit den Anlageberatern)
Es gibt allerdings auch Anwälte bei den das erste Beratungsgepräch kostenfrei bzw. zum Festpreis angeboten
wird, und Du danach selber entscheiden kannst weiter zu machen. Zudem kannst Du selber prüfen ob ggf.
eine Sammelklage gegen den Berater bzw. die beratende Institution läuft, an die Du Dich anhängen kannst.
Zu den Aufklärungspflichten der Anlageberater weis ich nur so viel, das sowohl über das Risiko der Anlageform
als auch über die Provision des Beraters aufgklärt werden muss (da gibts wohl einen Stichtag 01.08.2014)
Dabei spielt es auch eine Rolle, welchen Informationsstand der Kunde besitzt (Stichwort anlegergerechte Beratung).
Es ist also nicht unerheblich ob es sich um einen "unbedarfter Kleinanleger" oder eine Notar mit rechtlichen Kenntnissen
handelt. Hier mal ein Link der Dir vieleicht hilft, die Situation etwas besser einzuschätzen:
http://www.kapitalanlagerecht-ratgeber. ... ex_02.html
Ich drücke Dir die Daumen das es gut für Dich (Euch) ausgeht.
Und denke daran, Anwälte wollen auch nur Dein Bestes - nämlich Dein Geld.
LG Tessa.
Hat die Blume einen Knick, war der Schmetterling zu dick.
Wenn alle Stricke reißen, warst Du zu schwer für die Schaukel.