Unangenehme Erfahrung
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Angelique
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Unangenehme Erfahrung
Kennt Ihr das auch?
Unangenehme Erfahrungen wenn man en femme unterwegs ist?
Ich hatte am letzten Samstag, d. 08.07.17 auf dem Rückweg vom Stammtisch HH Allermöhe folgende Begebenheit.
Ich bin gegen 22:30 auf der A23 ziemlich alleine unterwegs als sich ein doch ziemlich dringendes Bedürfnis einstellte, 2 große Spezi wollten wieder raus.
Gut war, der Rastplatz Steinburg ist gut ausgeleuchtet, hat unisex Toiletten (es gibt nur die Wahl zwischen Pissoir-Kabinen und regulären Toiletten-Kabinen) und ist nachts recht wenig besucht da die A23 keine Transit Autobahn für den Fernverkehr ist.
Schlecht war, es war auch niemand da! Ganz am Ende des Parkplatzes standen zwei LKW, sonst nichts. Im ersten Moment hab ich mich gefreut, konnte ich doch völlig unbehelligt zur Toilette gehen. Ich habe dann alles erledigt was zu erledigen war und wollte zurück zu meinem Auto das etwa 20m entfernt geparkt ist. Allerdings hat sich in der Zwischenzeit ein schwarzer Volvo Kombi neben mein Auto gestellt. Neben dem Volvo stand ein Mann und rauchte — und plötzlich wurde ich unsicher. Die ganze Situation wirkte auf mich mit einem Mal bedrohlich, ich alleine auf weiter Flur, en femme gekleidet (nichts Provozierendes: Etwas über knielanger Rock, Bluse und Strickjacke dazu normale Pumps) und ein Mann, der mich auch noch anschaute.
Ich hatte Angst!
Weg war die ganze Gelassenheit, die ich den ganzen Abend erlebt habe. Plötzlich fühlte ich mich verwund- und angreifbar.
Ich bin schnell zu meinem Auto, rein, Motor gestartet und weg"¦
Ich hab mich erst auf der Autobahn langsam wieder beruhigt und habe versucht die Situation zu analysieren. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. Es war ja auch nicht so, dass der andere Mann sich in irgendeiner Weise aggressiv gezeigt hat, er stand da nur und hat geraucht. Klar hat er in meine Richtung geschaut, wo sollte er auch sonst hinschauen war ja sonst niemand da und eine einsame Autobahnraststätte ist ja für die Sinne nun auch nicht so erbaulich.
Normalerweise hätte ich mir bei all dem nichts gedacht aber diesmal hat mich die Situation aus der Ruhe gebracht.
Ich habe jetzt allerdings ein noch tieferes Verständnis für die hellerleuchteten Frauenparkplätze in vielen Parkhäusern.
Habt Ihr sowas auch schon gehabt? Plötzlich Unwohlsein, Angst oder sogar Panik?
LG
Angelique
PS: ich habe diesen Text genauso auch in einem anderen Forum eingestellt, also nicht wundern wenn Euch das irgendwie bekannt vorkommt
Unangenehme Erfahrungen wenn man en femme unterwegs ist?
Ich hatte am letzten Samstag, d. 08.07.17 auf dem Rückweg vom Stammtisch HH Allermöhe folgende Begebenheit.
Ich bin gegen 22:30 auf der A23 ziemlich alleine unterwegs als sich ein doch ziemlich dringendes Bedürfnis einstellte, 2 große Spezi wollten wieder raus.
Gut war, der Rastplatz Steinburg ist gut ausgeleuchtet, hat unisex Toiletten (es gibt nur die Wahl zwischen Pissoir-Kabinen und regulären Toiletten-Kabinen) und ist nachts recht wenig besucht da die A23 keine Transit Autobahn für den Fernverkehr ist.
Schlecht war, es war auch niemand da! Ganz am Ende des Parkplatzes standen zwei LKW, sonst nichts. Im ersten Moment hab ich mich gefreut, konnte ich doch völlig unbehelligt zur Toilette gehen. Ich habe dann alles erledigt was zu erledigen war und wollte zurück zu meinem Auto das etwa 20m entfernt geparkt ist. Allerdings hat sich in der Zwischenzeit ein schwarzer Volvo Kombi neben mein Auto gestellt. Neben dem Volvo stand ein Mann und rauchte — und plötzlich wurde ich unsicher. Die ganze Situation wirkte auf mich mit einem Mal bedrohlich, ich alleine auf weiter Flur, en femme gekleidet (nichts Provozierendes: Etwas über knielanger Rock, Bluse und Strickjacke dazu normale Pumps) und ein Mann, der mich auch noch anschaute.
Ich hatte Angst!
Weg war die ganze Gelassenheit, die ich den ganzen Abend erlebt habe. Plötzlich fühlte ich mich verwund- und angreifbar.
Ich bin schnell zu meinem Auto, rein, Motor gestartet und weg"¦
Ich hab mich erst auf der Autobahn langsam wieder beruhigt und habe versucht die Situation zu analysieren. Ich bin zu keinem Ergebnis gekommen. Es war ja auch nicht so, dass der andere Mann sich in irgendeiner Weise aggressiv gezeigt hat, er stand da nur und hat geraucht. Klar hat er in meine Richtung geschaut, wo sollte er auch sonst hinschauen war ja sonst niemand da und eine einsame Autobahnraststätte ist ja für die Sinne nun auch nicht so erbaulich.
Normalerweise hätte ich mir bei all dem nichts gedacht aber diesmal hat mich die Situation aus der Ruhe gebracht.
Ich habe jetzt allerdings ein noch tieferes Verständnis für die hellerleuchteten Frauenparkplätze in vielen Parkhäusern.
Habt Ihr sowas auch schon gehabt? Plötzlich Unwohlsein, Angst oder sogar Panik?
LG
Angelique
PS: ich habe diesen Text genauso auch in einem anderen Forum eingestellt, also nicht wundern wenn Euch das irgendwie bekannt vorkommt
Ich trage Frauenkleider - Na und! 50% der Menschheit tut das.
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Valerie Bellegarde
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Re: Unangenehme Erfahrung
Ja, ich hatte dieses Gefühl auch schon, plötzlich auftretendes Unwohlsein das sich bis zu Angstzuständen steigerte, bzw. Fluchtgedanken oder Versteck-Reaktionen und ähnliches (ach wär' ich doch unsichtbar). Über die Ursachen mag ich im Moment nicht spekulieren, aber es hat wohl schon damit zu tun, dass man sich in seiner Rolle "en femme" eben nicht ganz sicher ist. Bei mir entstehen derartige Gefühle oft dann, wenn mir eine Gruppe junger Männer entgegenkommt, während ich allein bin. Ich denke, es hat mit der unterschwelligen Furcht zu tun, "entdeckt" zu werden, und ich denke auch, dass sich diese Furcht im Laufe der Zeit legen wird, besser gesagt, ich hoffe das.
LG, Valerie
LG, Valerie
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NanaVistor
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Re: Unangenehme Erfahrung
ja, das kommt immer wieder mal vor.
Man sieht etwas, man hört etwas, man ist sich unsicher. Nicht jeder Tag ist gleich. Meistens ist es ein Fehlalarm, ein Einbildung.
schieben wir es auf die Hormone
Man sieht etwas, man hört etwas, man ist sich unsicher. Nicht jeder Tag ist gleich. Meistens ist es ein Fehlalarm, ein Einbildung.
schieben wir es auf die Hormone
Auch Vordenker müssen nachdenken.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Unangenehme Erfahrung
Das kenne ich auch, hatte ich einmal eine Begegnung an einem schwach besuchten Baggersee. Ich schwamm (en femme mit Perücke) alleine in einer entfernteren Ecke, als aus der Ferne ein Mann in meine Richtung schwamm, offensichtlich war ich sein Ziel. Als er näher kam, wurde mir das zu mulmig und ich ging aus dem Wasser und entfernte mich auf einem Waldweg. Der Mann schwamm auch auf das Ufer zu. An einer unübersichtlichen Stelle versteckte ich mich im Gebüsch. Nach einer Weile dachte ich, er wäre verschwunden und kam wieder auf den Weg. Von wegen, er bog gerade um eine Ecke und war ... nackt ! Aber ich hatte Glück und er erschreckte sich noch mehr und nahm Reißaus. Das hätte aber auch anders enden können ...
Ich habe mich heute besser unter Kontrolle, da ich weiß, dass die allermeisten Situationen, die ich erlebt habe, harmlos waren und Panik ist prinzipiell ein schlechter Ratgeber, während Unwohlsein und Angst mir helfen, die Situation besser zu beurteilen.
Zu Deiner Situation: Ich vermute der Andere, hat einfach nur eine Raucherpause gemacht und da er offensichtlich nichts gemacht hat, war er vielleicht auch nur harmlos und alles fand in Deinem Kopf statt. Aber Dein Erleben ist auch die Welt vieler Frauen, aber der Hintergrund ist ein anderer. Gerade panische Reaktionen ziehen die Aufmerksamkeit auf uns und lassen den Anderen Dinge sehen, die ihm sonst evtl. verborgen bleiben. Aber das ist sehr situationsabhängig.
Ich habe mich heute besser unter Kontrolle, da ich weiß, dass die allermeisten Situationen, die ich erlebt habe, harmlos waren und Panik ist prinzipiell ein schlechter Ratgeber, während Unwohlsein und Angst mir helfen, die Situation besser zu beurteilen.
Zu Deiner Situation: Ich vermute der Andere, hat einfach nur eine Raucherpause gemacht und da er offensichtlich nichts gemacht hat, war er vielleicht auch nur harmlos und alles fand in Deinem Kopf statt. Aber Dein Erleben ist auch die Welt vieler Frauen, aber der Hintergrund ist ein anderer. Gerade panische Reaktionen ziehen die Aufmerksamkeit auf uns und lassen den Anderen Dinge sehen, die ihm sonst evtl. verborgen bleiben. Aber das ist sehr situationsabhängig.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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bianca
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Re: Unangenehme Erfahrung
Hi Angelique!
Das kenne ich nur zu gut! Ich berichtete darüber:
viewtopic.php?f=9&t=10353&p=118935&hili ... he#p118935
Gottlob war es mitten am Tag und belebt. Was Du da schilderst, ist gruselig. Nun ja, die meiste Angst kam aus dem Kopf. Aber man weiß je nie. Um die Zeit vielleicht doch lieber an geschützter Stelle am Straßenrand, Feldweg o.ä.
Na Hauptsache, es ist nichts passiert. Das sollte Dich aber auf alle Fälle nicht von weiteren Versuchen abhalten.
Liebe Grüße
Bianca.
Das kenne ich nur zu gut! Ich berichtete darüber:
viewtopic.php?f=9&t=10353&p=118935&hili ... he#p118935
Gottlob war es mitten am Tag und belebt. Was Du da schilderst, ist gruselig. Nun ja, die meiste Angst kam aus dem Kopf. Aber man weiß je nie. Um die Zeit vielleicht doch lieber an geschützter Stelle am Straßenrand, Feldweg o.ä.
Na Hauptsache, es ist nichts passiert. Das sollte Dich aber auf alle Fälle nicht von weiteren Versuchen abhalten.
Liebe Grüße
Bianca.
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Céline
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Re: Unangenehme Erfahrung
Hi,
Ich kenne das nur alzugut,auf dem Weg zum Stammtisch muss ich auch immer ein Stück durch schlecht beleuchtete Straßen laufen und es sind nachts doch öfters Leute unterwegs die mir nicht ganz geheuer sind.Dann fährt schon mal langsam ein Auto neben einem her oder es wird nachgepfiffen.Da ich schon immer ängstlich war und mir bewusst bin körperlich unterlegen zu sein habe ich immer was in der Handtasche und habe immer die Umgebung im Auge .Auch in der Arbeit muss ich nachts schon mal in nicht so "sichere Gegenden",kann aber meine Einsätze in Absprache mit meinem Vorgesetzten abrechen und gehen.Leider gibt es dort Bevölkerungsgruppen die mit Transidentität große Probleme habe.Also lieber die Flucht ergreifen und Sicherheit suchen.
LG
Kelly
Ich kenne das nur alzugut,auf dem Weg zum Stammtisch muss ich auch immer ein Stück durch schlecht beleuchtete Straßen laufen und es sind nachts doch öfters Leute unterwegs die mir nicht ganz geheuer sind.Dann fährt schon mal langsam ein Auto neben einem her oder es wird nachgepfiffen.Da ich schon immer ängstlich war und mir bewusst bin körperlich unterlegen zu sein habe ich immer was in der Handtasche und habe immer die Umgebung im Auge .Auch in der Arbeit muss ich nachts schon mal in nicht so "sichere Gegenden",kann aber meine Einsätze in Absprache mit meinem Vorgesetzten abrechen und gehen.Leider gibt es dort Bevölkerungsgruppen die mit Transidentität große Probleme habe.Also lieber die Flucht ergreifen und Sicherheit suchen.
LG
Kelly
"Sprache und Worte können mich nicht verletzten...nur der Mensch und seine Absicht dahinter"
C.B.
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Lina
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Re: Unangenehme Erfahrung
Das erste was mir dazu einfällt ist, "welcome to our world". Ja, man fühlt sich nicht nur verletzlicher in der sozialen Rolle als Frau. Man ist es auch und muss vorsichtiger sein. Norah Vincent, Autorin von dem Buch über ihr Selbstexperiment, "Self-Made Man", hat es genau umgekehrt erlebt. Sie erzählt davon, wie sie im Männermodus durch Straßen und zu Tages- oder Nachtzeiten rum laufen konnte, wo sie sich als Frau nie getraut hätte.
Man ist einfach weniger "bedrohlich" als Frau - und macht deshalb auch den Eindruck von einem leichteren Opfer, wenn jemand evtl. was Böses will. Und wenn man als "Transe" auffällt, noch schlimmer. In der "light" Version kennt ihr es vielleicht auch - oder vielleicht ist es zu Subtil für die Mehrheit: Ich merke oft, dass wenn ich en femme z.B. durch eine Straße mit vielen Menschen gehe, Menschen die sich einfach um ihre Sachen kümmern, Shoppen, auf den Weg nach Hause sind - und entweder bewusster oder auch weniger bewusst auf mich achten: Wenn die es eilig haben erlebe ich viel viel öfter, dass wenn sie es eilig haben, dann erwarten die, dass ICH ihnen aus dem Weg gehe eher als drum herum zu gehen. Wenn ich im Männermodus bin, kommt das recht selten vor.
Aber man sollte ruhig die Biege machen, wenn man konkret oder auch intuitiv meint, dass irgend etwas nicht OK ist.. Untersuchungen haben tatsächlich gezeigt, dass viele Vergewaltigungsopfer, die z.B. in geschlossenen Räumen - beispielsweise Aufzüge - den Täter schon bemerkt hatten und ihn nicht geheuer gefunden. Trotzdem - aus "social compliance" oder was auch immer steigen die trotzdem in den Aufzug mit ihm, oder gehen auf die Toilette wo er draußen irgendwo gelungert hat ... und dann passiert, was vermeidbar gewesen wäre, wenn sie einfach nach ihrer intuition gehandelt hätten.
Man ist einfach weniger "bedrohlich" als Frau - und macht deshalb auch den Eindruck von einem leichteren Opfer, wenn jemand evtl. was Böses will. Und wenn man als "Transe" auffällt, noch schlimmer. In der "light" Version kennt ihr es vielleicht auch - oder vielleicht ist es zu Subtil für die Mehrheit: Ich merke oft, dass wenn ich en femme z.B. durch eine Straße mit vielen Menschen gehe, Menschen die sich einfach um ihre Sachen kümmern, Shoppen, auf den Weg nach Hause sind - und entweder bewusster oder auch weniger bewusst auf mich achten: Wenn die es eilig haben erlebe ich viel viel öfter, dass wenn sie es eilig haben, dann erwarten die, dass ICH ihnen aus dem Weg gehe eher als drum herum zu gehen. Wenn ich im Männermodus bin, kommt das recht selten vor.
Aber man sollte ruhig die Biege machen, wenn man konkret oder auch intuitiv meint, dass irgend etwas nicht OK ist.. Untersuchungen haben tatsächlich gezeigt, dass viele Vergewaltigungsopfer, die z.B. in geschlossenen Räumen - beispielsweise Aufzüge - den Täter schon bemerkt hatten und ihn nicht geheuer gefunden. Trotzdem - aus "social compliance" oder was auch immer steigen die trotzdem in den Aufzug mit ihm, oder gehen auf die Toilette wo er draußen irgendwo gelungert hat ... und dann passiert, was vermeidbar gewesen wäre, wenn sie einfach nach ihrer intuition gehandelt hätten.
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Michelle_Engelhardt
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Re: Unangenehme Erfahrung
Habt ihr irgendetwas zu eurem Schutz dabei? Handtaschenalarm? Pfefferspray?
Ich vermeide in den Abendstunden auch gewisse Gegenden und ich mag es gar nicht, spät abends noch mit Bus und Bahn oder am HBF in Dortmund unterwegs zu sein, wenn ich alleine bin.
LG
Michelle
Ich vermeide in den Abendstunden auch gewisse Gegenden und ich mag es gar nicht, spät abends noch mit Bus und Bahn oder am HBF in Dortmund unterwegs zu sein, wenn ich alleine bin.
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Brauchst Du Hilfe oder einfach jemanden zum quatschen? Schick mir 'ne PN!
Weihnachtsmarkt ist das Wacken für Büroangestellte!
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lilijana
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Re: Unangenehme Erfahrung
Unangenehme Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Das war in einem großen Bahnhof Abends um 18 Uhr, es waren viele Leute anwesend und trotzdem wollte mir einer an die Wäsche.
Man kann das Risiko minimieren, man kann es aber nich ganz ausschliessen, es kann überall und zu jeder Tageszeit passieren. Dunkle Ecken, einsame Straßen, nachts irgendwo alleine, dunkle verlassene Parkplätze, das meide ich alles. Aber S-Bahn und Bahn fahren (alleine), auch nachts, da habe ich auch Angst, trotzdem lasse ich mir das von irgendwelchen Idioten nicht nehmen.
Und nein, ich habe kein Pfefferspray, Handtaschenalarm oder ähnliches und bin auch sonst eine zierliche Person.
Grüße
Lilijana
Man kann das Risiko minimieren, man kann es aber nich ganz ausschliessen, es kann überall und zu jeder Tageszeit passieren. Dunkle Ecken, einsame Straßen, nachts irgendwo alleine, dunkle verlassene Parkplätze, das meide ich alles. Aber S-Bahn und Bahn fahren (alleine), auch nachts, da habe ich auch Angst, trotzdem lasse ich mir das von irgendwelchen Idioten nicht nehmen.
Und nein, ich habe kein Pfefferspray, Handtaschenalarm oder ähnliches und bin auch sonst eine zierliche Person.
Grüße
Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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ExuserIn-2019-12-18
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Re: Unangenehme Erfahrung
Hallo,
ich denke es ist der normale Instinkt, der einem das Unwohlsein verursacht. Unabhängig von dem Trans*thema, aber vielleicht sind dadurch die Dinne noch einmal mehr geschärft.
Ich bin in der Grosstadt aufgewachsen und habe ein Gefühl für "merkwürdige" Situationen entwickelt. Meine Alarmsirenen gehen früher an als bei anderen ... und die beschriebene Situation ist geeignet sie schrillen zu lassen ... egal wie gekleidet....
Aber ich gebe zu... als Frau ist man sicher gefährdeter ....
Liebe Grüße
VanessaL
ich denke es ist der normale Instinkt, der einem das Unwohlsein verursacht. Unabhängig von dem Trans*thema, aber vielleicht sind dadurch die Dinne noch einmal mehr geschärft.
Ich bin in der Grosstadt aufgewachsen und habe ein Gefühl für "merkwürdige" Situationen entwickelt. Meine Alarmsirenen gehen früher an als bei anderen ... und die beschriebene Situation ist geeignet sie schrillen zu lassen ... egal wie gekleidet....
Aber ich gebe zu... als Frau ist man sicher gefährdeter ....
Liebe Grüße
VanessaL
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Olivia
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Re: Unangenehme Erfahrung
Hallo Angelique,
ich traue mich ja en femme nicht aus dem Haus und das liegt genau an dem Gefühl, das Du von Deinem Erlebnis beschreibst. Eigentlich ist ja gar nichts passiert und doch hat man ein seltsames Gefühl. Das geht mir immer so, wenn ich als Mann gekleidet aber mit Strumpfhose unter der Hose und (möglichst unauffälligen) Damenschuhen durch die Stadt spazieren gehe. Durch das klacken der Absätze meine ich immer, alle anderen Menschen würden mich anstarren und genau sehen, wer oder was ihnen da begegnet. Kein schönes Gefühl und leider auch durch den Verstand nicht so einfach abzustellen.
Liebe Grüße von Olivia
ich traue mich ja en femme nicht aus dem Haus und das liegt genau an dem Gefühl, das Du von Deinem Erlebnis beschreibst. Eigentlich ist ja gar nichts passiert und doch hat man ein seltsames Gefühl. Das geht mir immer so, wenn ich als Mann gekleidet aber mit Strumpfhose unter der Hose und (möglichst unauffälligen) Damenschuhen durch die Stadt spazieren gehe. Durch das klacken der Absätze meine ich immer, alle anderen Menschen würden mich anstarren und genau sehen, wer oder was ihnen da begegnet. Kein schönes Gefühl und leider auch durch den Verstand nicht so einfach abzustellen.
Liebe Grüße von Olivia
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Lina
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Re: Unangenehme Erfahrung
Ich immer, aber ich spreche eine absolute Gegenempfehlung gegen jegliche Waffen und "weapons of opportunity" aus, wenn man nicht konkret und intensiv mit ihnen trainiert hat. Was isch konkret bei mir habe, nenne ich prinzipiell nie in einem Internetforum. Das hat nichts mit der Legalität, von Dingen, die ich bei mir habe, zu tun - zu viel öffentliches Wissen darüber kann aber negativ ausgelegt werden, beispielsweise in einem Gerichtsprozess, wo es um Notwehr geht. Insbesondere in Ländern wie Dänemark, Schweden, oder UK.Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Mi 12. Jul 2017, 07:00 Habt ihr irgendetwas zu eurem Schutz dabei? Handtaschenalarm? Pfefferspray?
Ich vermeide in den Abendstunden auch gewisse Gegenden und ich mag es gar nicht, spät abends noch mit Bus und Bahn oder am HBF in Dortmund unterwegs zu sein, wenn ich alleine bin.
LG
Michelle
Ich sehe z.B. oft dass Leute einen Pfefferspray (bessere Wahl als CS-Gas übrigens) so halten, wie sie einen Deospray halten würde, also mit dem Zeigefinger auf dem Knopf. Wenn jemand mir das zeigt, mache einen kleinen Klatsch auf die Hand von unten und das Ding fliegt 3 m weg. Das muss der Angreifer nicht mal gewollt haben. Das könnte auch ein Versuch zu greifen sein ...
So ein Spray muss man natürlich fest in der Faust halten wie ein Hammer und den Daumen auf den Knopf haben. Viele wissen auch nicht, dass es unterschiedliche gibt: Nebel, Strahl, Gel, Schaum. Pfefferspray hat eine stärkere Wirkung als CS-Gas - und hat rechtlich den Vorteil, dass er nach Deutschem recht keine Waffe ist, sondern ein Tierabwehrmittel. Der Waffentrageverbot "auf öffentlichen Vergnügungen, insbesondere Tanzveranstaltungen und Volksfesten" (in etwa so ...) greift also nicht. CS Gas in der Handtasche im Club oder auf dem Domplatz ist unerlaubtes führen einer Waffe, Tierabwehrspray nicht.
Ich bin immer für Tips offen, geben und nehmen, auch Erfahrungsberichte - und wenn jemand 4-5 Leute zusammen kriegt, veranstalte ich gerne einen Selbstschutz Workshop über zwei Wochenenden für T-Frauen, wo insbesondere auf die ganz einfachen Techniken m. und o. Waffen und vor allem auf Taktik und Situationsgefühl eingegangen wird.
lilijana hat geschrieben: Mi 12. Jul 2017, 07:09 ... bin auch sonst eine zierliche Person.
Grüße
Lilijana
Ich auch - aber mehrere meiner Trainer waren noch kleiner und würden trotzdem Hackfleisch aus mir machen können.
Z.B.: Bei dem hier war ich neulich selber zu einem Seminar:
https://www.youtube.com/watch?v=u3kKJhA1ZBA
Der ist fast 5-10 cm kleiner als ich.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Unangenehme Erfahrung
Das geht mir völlig ab. Ich würde niemals so viel Zeit darin investieren, um einigermaßen fit im Kampfsport zu sein. Ich bin für das Wort und im Bedarfsfall vermeiden und verdrücken ...
Zuletzt geändert von ExUserIn-2026-04-08 am Mi 12. Jul 2017, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Simone 65
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Re: Unangenehme Erfahrung
Hallo . Ich gehe seit 1 Jahr raus. Ich habe in der Zeit viele Situationen erlebt. In Köln mitten durch eine Demo von Kurden und Türken , auf dem Frühlingsfest im Festzelt , in Regensburg kamm ich in der Nacht vom Stammtisch , die Dult war zu Ende , halb Regensburg war voll ,auch mit Alkohol. Ich fahre mit der Bahn und Bus .
Ich habe gemerkt , wenn ich selbstbewusst auftrete passiert nichts. Das soll nicht heißen , das mir auch manchmal mulmig wird. Ich wechsele auch die Straßenseite , wenn es geht. Ich vermeide mulmige Situationen. Das geht aber nicht immer.
Ich lasse mir das Frausein , das Leben doch nicht von ein paar komische Gestalten vermiesen.
LG Simone
Ich habe gemerkt , wenn ich selbstbewusst auftrete passiert nichts. Das soll nicht heißen , das mir auch manchmal mulmig wird. Ich wechsele auch die Straßenseite , wenn es geht. Ich vermeide mulmige Situationen. Das geht aber nicht immer.
Ich lasse mir das Frausein , das Leben doch nicht von ein paar komische Gestalten vermiesen.
LG Simone
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
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Ulrike-Marisa
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Re: Unangenehme Erfahrung
Moin zusammen,
unangenehme Erfahrungen habe ich en femme als Frau bisher so noch nicht gemacht. Niemand hat mich angemacht oder angepöbelt - angesehen und taxiert und sich dabei was gedacht, das haben schon viele, meist Frauen denke ich.
Andererseits bin ich aber stets vorsichtig und beobachte gerade in Städten, was um mich herum gerade passiert, welche Personen eine potentielle Gefahr für mich darstellen könnten etc. Aber das muss, so glaube ich, heutzutage jede/r im Getümmel der Massengesellschaft in Ballungsräumen machen. Gefahren lauern überall.
Meine Taktik ist in gewisser Weise einfach; sich natürlich kleiden und selbstbewusst geben und lächeln, wenn es weiter helfen kann, wenn nicht, dann möglichst entfernen und sicherere Plätze suchen. Da ich mit 170 nicht so groß bin, kann ich mit Kämpfertypen sowieso nicht mithalten und kämpfe auch nicht mit Messern - also vermeiden, wenn es geht.
Beste Grüße, Ulrike-Marisa
unangenehme Erfahrungen habe ich en femme als Frau bisher so noch nicht gemacht. Niemand hat mich angemacht oder angepöbelt - angesehen und taxiert und sich dabei was gedacht, das haben schon viele, meist Frauen denke ich.
Andererseits bin ich aber stets vorsichtig und beobachte gerade in Städten, was um mich herum gerade passiert, welche Personen eine potentielle Gefahr für mich darstellen könnten etc. Aber das muss, so glaube ich, heutzutage jede/r im Getümmel der Massengesellschaft in Ballungsräumen machen. Gefahren lauern überall.
Meine Taktik ist in gewisser Weise einfach; sich natürlich kleiden und selbstbewusst geben und lächeln, wenn es weiter helfen kann, wenn nicht, dann möglichst entfernen und sicherere Plätze suchen. Da ich mit 170 nicht so groß bin, kann ich mit Kämpfertypen sowieso nicht mithalten und kämpfe auch nicht mit Messern - also vermeiden, wenn es geht.
Beste Grüße, Ulrike-Marisa