Für die Klassikfreunde - # 77
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Mazurka" aus dem Ballett 'Coppelia' von Léo Delibes
Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Das Ballett Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (deutsch Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon komponiert, letzterer erstellte auch die Originalchoreographie. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1870 an der Pariser Oper statt, mit Eugenie Fiocre als Franz, und war ein triumphaler Erfolg. Bis heute gehört Coppélia zum Standardrepertoire des klassischen Balletts.
Es tanzen und musizieren die KünstlerInnen des Bolshoi-Theaters.
LG
Jalana
Léo Delibes (* 21. Februar 1836 bei Saint-Germain-du-Val (Sarthe); " 16. Januar 1891 in Paris) war ein französischer Komponist. Mit seiner einprägsamen Melodik, rhythmischen Brillanz und funkelnden farbigen Orchestrierung zählte er zu den beliebtesten Bühnenkomponisten der Romantik. Er belebte die Ballettkunst wie seit seinem Landsmann Rameau niemand mehr, trat aber auch mit einigen Opern hervor. Daneben schuf er Kirchenmusik und Lieder.
Das Ballett Coppélia ou La Fille aux yeux d'émail (deutsch Coppelia oder Das Mädchen mit den Glasaugen) wurde 1870 von Léo Delibes nach einem Libretto von Charles Nuitter und Arthur Saint-Léon komponiert, letzterer erstellte auch die Originalchoreographie. Die Handlung basiert auf E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann. Die Uraufführung fand am 25. Mai 1870 an der Pariser Oper statt, mit Eugenie Fiocre als Franz, und war ein triumphaler Erfolg. Bis heute gehört Coppélia zum Standardrepertoire des klassischen Balletts.
Es tanzen und musizieren die KünstlerInnen des Bolshoi-Theaters.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"La pia materna mano" aus der Oper "La Battaglia di Legnano" von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La battaglia di Legnano (Die Schlacht von Legnano) ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Salvatore Cammarano. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1849 am Teatro Apollo in Rom statt. Das Werk ist nach heutigem musikwissenschaftlichem Stand die einzige originäre Risorgimento-Oper Verdis.
Es singt Franco Corelli.
LG
Jalana
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La battaglia di Legnano (Die Schlacht von Legnano) ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Salvatore Cammarano. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1849 am Teatro Apollo in Rom statt. Das Werk ist nach heutigem musikwissenschaftlichem Stand die einzige originäre Risorgimento-Oper Verdis.
Es singt Franco Corelli.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Einzug der Gladiatoren" von Julius FucÃk
Julius Ernest Wilhelm FucÃk (* 18. Juli 1872 in Prag; " 15. September 1916 in Berlin) war ein tschechischstämmiger Komponist und Kapellmeister aus Österreich-Ungarn.
Einzug der Gladiatoren (oder tschechisch Vjezd gladiátoru*) ist ein Triumphmarsch des Komponisten Julius FucÃk (op. 68) aus dem Jahr 1899. Über den Umweg über die Vereinigten Staaten, wo er üblicherweise schneller gespielt wird, ist er vor allem als Zirkusmarsch bekannt.
LG
Jalana
Julius Ernest Wilhelm FucÃk (* 18. Juli 1872 in Prag; " 15. September 1916 in Berlin) war ein tschechischstämmiger Komponist und Kapellmeister aus Österreich-Ungarn.
Einzug der Gladiatoren (oder tschechisch Vjezd gladiátoru*) ist ein Triumphmarsch des Komponisten Julius FucÃk (op. 68) aus dem Jahr 1899. Über den Umweg über die Vereinigten Staaten, wo er üblicherweise schneller gespielt wird, ist er vor allem als Zirkusmarsch bekannt.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"C'est Thaïs.." aus der Oper 'Thaïs' von Jules Massenet
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
Es singen Renée Fleming und Thomas Hampson.
LG
Jalana
Jules Émile Frédéric Massenet (* 12. Mai 1842 in Montaud bei Saint-Étienne; " 13. August 1912 in Paris) war ein französischer Opernkomponist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war das jüngste von elf Kindern einer Offiziersfamilie. Von seiner Mutter bekam er den ersten Musikunterricht. Bereits als Elfjähriger (1853) erhielt er am Conservatoire de Paris die erste Ausbildung bei Ambroise Thomas und Charles Gounod und beendete dort 1863 sein Studium, als er den Prix de Rome gewann.
Thaïs ist eine Oper in drei Akten (sieben Bildern) von Jules Massenet (Musik) mit einem Libretto von Louis Gallet. Die Handlung beruht auf dem historischen Roman Thaïs (1890) von Anatole France, der wiederum auf das Drama Pafnutius (nach 962) der Hrotsvit von Gandersheim zurückgeht. Die Handlung geht auf die Legende um die ägyptische Hetäre und Eremitin Thais zurück, die ihrerseits wohl biographische Aspekte der älteren griechischen Hetäre Thaïs beinhaltet, der Geliebten Alexanders des Großen.
Es singen Renée Fleming und Thomas Hampson.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
Ouvertüre der Operette "Die schöne Galathée" von Franz von Suppé
Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; " 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Å’uvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.
Die schöne Galathée ist eine komisch-mythologische Operette in einem Akt von Franz von Suppé. Das Libretto schrieb Leonhard Kohl von Kohlenegg unter dem Pseudonym Henrion Poly. Uraufführung war am 30. Juni 1865 in Meysels Theater, Berlin. Am 9. September des gleichen Jahres folgte die österreichische Erstaufführung im Carltheater, Wien. Die Aufführung dauert etwa eine Stunde.
Es spielt The Wisconsin Youth Symphony Orchestra Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Thomas Buchhauser.
LG
Jalana
Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; " 21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Å’uvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.
Die schöne Galathée ist eine komisch-mythologische Operette in einem Akt von Franz von Suppé. Das Libretto schrieb Leonhard Kohl von Kohlenegg unter dem Pseudonym Henrion Poly. Uraufführung war am 30. Juni 1865 in Meysels Theater, Berlin. Am 9. September des gleichen Jahres folgte die österreichische Erstaufführung im Carltheater, Wien. Die Aufführung dauert etwa eine Stunde.
Es spielt The Wisconsin Youth Symphony Orchestra Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Thomas Buchhauser.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Verschwörertrio" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
Es singen François Le Roux, Eric Huchet und Franck Leguérinel.
LG
Jalana
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
Es singen François Le Roux, Eric Huchet und Franck Leguérinel.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Caprice basque op. 24" von Pablo de Sarasate
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
LG
Jalana
Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; " 20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"War einst ein junger Springinsfeld" aus der Oper 'Der Waffenschmied' von Albert Lortzing
Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Der Waffenschmied ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. Auch hier war er - wie bei (fast) allen seinen Werken - sein eigener Librettist. Als Vorlage diente ihm das Lustspiel "Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person" von Friedrich Wilhelm Ziegler. Schon während seiner Schauspielzeit hatte Lortzing in diesem Stück mehrmals die Rolle des Grafen von Liebenau gespielt, sodass ihm der Stoff sehr vertraut war. Waren in Zieglers Lustspiel die Charaktere noch äußerst grob gestrickt, so wirken sie in Lortzings Libretto wesentlich natürlicher und glaubhafter.
Die Uraufführung fand am 31. Mai 1846 am Theater an der Wien in Wien statt.
Es singt Fritz Wunderlich.
LG
Jalana
Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; " 21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.
Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.
Der Waffenschmied ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. Auch hier war er - wie bei (fast) allen seinen Werken - sein eigener Librettist. Als Vorlage diente ihm das Lustspiel "Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person" von Friedrich Wilhelm Ziegler. Schon während seiner Schauspielzeit hatte Lortzing in diesem Stück mehrmals die Rolle des Grafen von Liebenau gespielt, sodass ihm der Stoff sehr vertraut war. Waren in Zieglers Lustspiel die Charaktere noch äußerst grob gestrickt, so wirken sie in Lortzings Libretto wesentlich natürlicher und glaubhafter.
Die Uraufführung fand am 31. Mai 1846 am Theater an der Wien in Wien statt.
Es singt Fritz Wunderlich.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op 26" von Sergei Prokofjew
Sergei Sergejewitsch Prokofjew (* 23. April 1891 auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.
Sergei Prokofjew komponierte sein Klavierkonzert Nr. 3 in C-dur, opus 26 von 1917 bis 1921, die Uraufführung fand am 16. Dezember 1921 in Chicago mit Prokofjew als Solisten statt.
Das Klavierkonzert Nr. 3 gilt als das am einfachsten zu verstehende Klavierkonzert Prokofjews, da es im Gegensatz zum 2. Klavierkonzert auf den exzessiven Gebrauch von Dissonanzen verzichtet und reich an musikalischen Einfällen ist. Bis heute erfreut es sich großer Popularität (zum Beispiel wurde dieses Konzert von den beiden bestplazierten Pianisten im Finale des Tschaikowski-Wettbewerbs 2007 aufgeführt). Die Uraufführung in Chicago wurde verhalten aufgenommen, erst in der Pariser Premiere von 1922 (Dirigent Sergei Alexandrowitsch Kussewizki, Pianist Prokofjew), wurde das Werk vom Publikum angenommen.
Die Solistin ist Martha Argerich.
LG
Jalana
Sergei Sergejewitsch Prokofjew (* 23. April 1891 auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.
Sergei Prokofjew komponierte sein Klavierkonzert Nr. 3 in C-dur, opus 26 von 1917 bis 1921, die Uraufführung fand am 16. Dezember 1921 in Chicago mit Prokofjew als Solisten statt.
Das Klavierkonzert Nr. 3 gilt als das am einfachsten zu verstehende Klavierkonzert Prokofjews, da es im Gegensatz zum 2. Klavierkonzert auf den exzessiven Gebrauch von Dissonanzen verzichtet und reich an musikalischen Einfällen ist. Bis heute erfreut es sich großer Popularität (zum Beispiel wurde dieses Konzert von den beiden bestplazierten Pianisten im Finale des Tschaikowski-Wettbewerbs 2007 aufgeführt). Die Uraufführung in Chicago wurde verhalten aufgenommen, erst in der Pariser Premiere von 1922 (Dirigent Sergei Alexandrowitsch Kussewizki, Pianist Prokofjew), wurde das Werk vom Publikum angenommen.
Die Solistin ist Martha Argerich.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Beatrix
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 535
- Registriert: Sa 25. Jul 2015, 16:40
- Geschlecht: IS.....>...F
- Pronomen: sie/ihr
- Wohnort (Name): Bullerbü :-)
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
Maurice Ravel - Konzert in D-Dur für die linke Hand
Der russische Pianist Andrej Gawrilow bezeichnete Ravels Konzert für die linke Hand als "das beste Konzert für Klavier und Orchester, das in der Sprache des frühen 20. Jahrhunderts verfasst wurde". Das nur aus einem Satz bestehende Opus steht erstens in D-Dur und zweitens zu Unrecht im Schatten der berühmteren, regulär dreisätzigen Schwester in G-Dur. Ravel schrieb es für den einhändigen Pianisten Paul Wittgenstein (1887-1961). Der aus einer der reichsten Familien Österreichs stammende Virtuose, Bruder des Philosophen Ludwig Wittgenstein, hatte im ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren und vergab an die berühmtesten Komponisten Europas Aufträge für linkshändige Klavierwerke, unter anderem eben an Ravel. Wittgenstein war auch der Solist der Uraufführung 1932. Er hatte erhebliche Probleme mit den technischen Schwierigkeiten des Werkes (man kann ihn auf CD oder Youtube hören) und mochte es nicht.
Rein technisch gesehen stand Ravel bei der Kompostion vor dem Problem, eine Pianistenhand wie zwei klingen zu lassen. Das gelang ihm überzeugend: An schierer pianistischer Klangfülle ist das Werk jedem "normalen" Klavierkonzert ebenbürtig. Gleichwohl nimmt das Orchester hier einen dem Soloinstrument mindestens ebenbürtigen Raum ein. Zwischen Klavier und Orchester existiert dabei eine gewisse Kluft: Während dem Solisten auch durchaus heitere Passagen zufallen, agiert das Orchester meist düster und wild. Vielleicht wollte Ravel das subjektive Glück wiedererlangter Klavierspielfähigkeit der objektiven Zerrissenheit einer Epoche zwischen zwei Weltkriegen gegenüberstellen? Das Orchester spielt eindeutig Großstadtmusik, laut, hektisch, rhytmisch, Zeitphänomene wie Kino und Jazz werden verarbeitet, militärische Marschmusik erklingt. Sowohl der düstere Anfang in Kontrabass und Kontrafagott, woraus die Eröffnungskadenz des Klaviers wächst, als auch das den Solopart förmlich zermalmende Ende ordnen dieses Opus unter die eher pessimistischen Kunstwerke ein.
Der russische Pianist Andrej Gawrilow bezeichnete Ravels Konzert für die linke Hand als "das beste Konzert für Klavier und Orchester, das in der Sprache des frühen 20. Jahrhunderts verfasst wurde". Das nur aus einem Satz bestehende Opus steht erstens in D-Dur und zweitens zu Unrecht im Schatten der berühmteren, regulär dreisätzigen Schwester in G-Dur. Ravel schrieb es für den einhändigen Pianisten Paul Wittgenstein (1887-1961). Der aus einer der reichsten Familien Österreichs stammende Virtuose, Bruder des Philosophen Ludwig Wittgenstein, hatte im ersten Weltkrieg seinen rechten Arm verloren und vergab an die berühmtesten Komponisten Europas Aufträge für linkshändige Klavierwerke, unter anderem eben an Ravel. Wittgenstein war auch der Solist der Uraufführung 1932. Er hatte erhebliche Probleme mit den technischen Schwierigkeiten des Werkes (man kann ihn auf CD oder Youtube hören) und mochte es nicht.
Rein technisch gesehen stand Ravel bei der Kompostion vor dem Problem, eine Pianistenhand wie zwei klingen zu lassen. Das gelang ihm überzeugend: An schierer pianistischer Klangfülle ist das Werk jedem "normalen" Klavierkonzert ebenbürtig. Gleichwohl nimmt das Orchester hier einen dem Soloinstrument mindestens ebenbürtigen Raum ein. Zwischen Klavier und Orchester existiert dabei eine gewisse Kluft: Während dem Solisten auch durchaus heitere Passagen zufallen, agiert das Orchester meist düster und wild. Vielleicht wollte Ravel das subjektive Glück wiedererlangter Klavierspielfähigkeit der objektiven Zerrissenheit einer Epoche zwischen zwei Weltkriegen gegenüberstellen? Das Orchester spielt eindeutig Großstadtmusik, laut, hektisch, rhytmisch, Zeitphänomene wie Kino und Jazz werden verarbeitet, militärische Marschmusik erklingt. Sowohl der düstere Anfang in Kontrabass und Kontrafagott, woraus die Eröffnungskadenz des Klaviers wächst, als auch das den Solopart förmlich zermalmende Ende ordnen dieses Opus unter die eher pessimistischen Kunstwerke ein.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Nel di della vittoria" aus der Oper 'Macbeth' von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Macbeth ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto wurde von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach dem Drama Macbeth von William Shakespeare geschrieben. Die Uraufführung fand am 14. März 1847 im Teatro della Pergola in Florenz statt. Eine revidierte Fassung wurde am 21. April 1865 im Théâtre Lyrique in Paris uraufgeführt.
Es singt Maria Callas.
LG
Jalana
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
Macbeth ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi. Das Libretto wurde von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach dem Drama Macbeth von William Shakespeare geschrieben. Die Uraufführung fand am 14. März 1847 im Teatro della Pergola in Florenz statt. Eine revidierte Fassung wurde am 21. April 1865 im Théâtre Lyrique in Paris uraufgeführt.
Es singt Maria Callas.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Perpetuum Mobile" von Johann Strauss Sohn
Perpetuum Mobile (oft auch ital. Moto Perpetuo) ist in der Musikgeschichte eine Bezeichnung, die besonders von Niccolò Paganini, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy verwendet wurden, für Instrumentalstücke virtuosen Charakters, die mit hohem Schwierigkeitsgrad von Anfang bis Ende in gleichbleibenden, kleinen Notenwerten und schneller Bewegung (daher der Name) ausgeführt werden.
Die Bezeichnung wurde auch von Johann Strauss (Sohn) für eine Schnellpolka mit dem Untertitel "Ein musikalischer Scherz" verwendet. Hier allerdings ist der Titel als Anspielung auf das immer wiederholte Begleitmuster des Stücks zu verstehen.
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan.
LG
Jalana
Perpetuum Mobile (oft auch ital. Moto Perpetuo) ist in der Musikgeschichte eine Bezeichnung, die besonders von Niccolò Paganini, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn Bartholdy verwendet wurden, für Instrumentalstücke virtuosen Charakters, die mit hohem Schwierigkeitsgrad von Anfang bis Ende in gleichbleibenden, kleinen Notenwerten und schneller Bewegung (daher der Name) ausgeführt werden.
Die Bezeichnung wurde auch von Johann Strauss (Sohn) für eine Schnellpolka mit dem Untertitel "Ein musikalischer Scherz" verwendet. Hier allerdings ist der Titel als Anspielung auf das immer wiederholte Begleitmuster des Stücks zu verstehen.
Es spielen die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Al trionfo del nostro furore" aus der Oper 'Rinaldo' von Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel *23. Februar in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
Es singen Luca Pisaroni und Brenda Rae. Ottavio Dantone leitet das Orchestra of the Age of Enlightenment.
LG
Jalana
Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel *23. Februar in Halle (Saale); " 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien — darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" —, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Geschichte.
Rinaldo (HWV 7a/7b) ist eine Oper (Opera seria) in drei Akten von Georg Friedrich Händel. Sie ist der Beginn seiner dreißig Jahre währenden Laufbahn als Opernkomponist in London.
Rinaldo ist die erste Oper, die Händel in London schrieb. Zwar war der Komponist am 16. Juni 1710 zum Kapellmeister am Hofe von Hannover des Kurfürsten Georg Ludwig ernannt worden, doch schon im August 1710 reiste Händel über Düsseldorf nach London, wo er im November 1710 eintraf. Zu der Zeit hatte der Dramatiker Aaron Hill im Alter von 24 Jahren die Direktion des Queen"™s Theatre am Haymarket übernommen. Zugleich war dem Theater das Monopol für Opernproduktionen zugesprochen worden.
Zum großen Erfolg der Oper hat vor allem die Arie der Almirena Lascia ch"˜io pianga mia cruda sorte ("Lass mich beweinen mein grausames Schicksal") beigetragen. Dieses musikalische Material hatte Händel zuvor schon in Hamburg für seine erste Oper Almira (1705), hier eine rein instrumentale Sarabande, und in der Sopran-Arie Lascia la spina seines römischen Oratoriums Il trionfo del Tempo e del Disinganno (1707) verwendet.
Es singen Luca Pisaroni und Brenda Rae. Ottavio Dantone leitet das Orchestra of the Age of Enlightenment.
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
Programmhinweise: Samstag 17. Juni 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Anna Netrebko und Yusif Eyvazov
Suntory Hall, Tokyo, 2016
Mit Werken von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano
Orchester: Tokyo Philharmonic Orchestra
Musikalische Leitung: Jader Bignamini
Das Traumpaar der Opernwelt, Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, steht auf der Bühne der Suntory Hall in Tokio und begeistert mit berühmten Arien und Duetten der italienischen Opernliteratur.
Der junge italienische Maestro Jader Bignamini dirigiert das Tokyo Philharmonic Orchestra und stimmt gleich zu Beginn des Konzerts Giuseppe Verdi an. Das weitere Programm ist mit Arien und Duetten von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano gestaltet.
Anna Netrebko begeistert mit Arien wie "Un bel dì vedremo" aus der Oper "Madame Butterfly". Die russische Sopranistin mit österreichischem Pass wird ihr Rollendebüt als Aida bei den Salzburger Festspielen 2017 unter der Leitung von Ricardo Muti geben.
Das Programm:
"La forza del destino": Sinfonia
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Adriana Lecouvreur"
"Ecco respiro appena ... la son l'umile ancella"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"L'Arlesiana"
"È la solita storia del pastore"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Il Trovatore"
"Tacea la notte ... Di tale amor"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Il Trovatore"
"Ah! Si, ben mio ... di quella pira"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Attila": Preludio
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Otello"
"Già nella notte densa"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
"Madama Butterfly"
"Un bel dì vedremo"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Tosca"
"E lucevan le stelle"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Andrea Chénier"
"La mamma morta"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Andrea Chénier"
"Come un bel dì di maggio"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Manon Lescaut": Intermezzo
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Andrea Chénier"
4th Act Finale
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
Zugabe:
"Die Csárdásfürstin"
"Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland"
Emmerich Kálmán
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Turandot"
"Nessun Dorma"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Non ti scodar di me"
Ernesto De Curtis
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
Danach ab 22:00 Anna Netrebko - Die Kunst der Verwandlung
Film von Christoph Engel und Anca-Monica Pandelea
Anna Netrebko ist eine Ausnahmekünstlerin und zweifelsohne die bekannteste Operndiva der Welt. Der Film zeichnet ihre Karriere nach und gibt Einblicke in ihr Privatleben.
Anna Netrebko ist eine einzigartige Vertreterin ihres Metiers: Sie hat der Opernwelt einen großen Dienst erwiesen. Ähnlich wie in den 1990er-Jahren "Die drei Tenöre" hat Anna Netrebko zur Popularisierung der Opernkunst beigetragen.
Am Anfang ihrer Karriere skeptisch beäugt, als ein "Marketingprodukt" einer immer mehr um Einnahmen bangenden Schallplattenindustrie nicht immer ernst genommen, schafft Anna Netrebko es jetzt, auch ihre strengsten Kritiker zu überzeugen.
Der Film dokumentiert diese Entwicklung: vom internationalen Karriere-Durchbruch bei den Salzburger Festspielen 2002 über ihre unkonventionellen Versuche, der Oper die Attraktivität eines Massenprodukts zu verleihen bis hin zu den großartigen Auftritten auf den traditionsreichen Bühnen in New York oder Wien.
Während Anna Netrebko mit sicherem Gespür richtige Schritte und Entscheidungen in ihrer beruflichen Karriere gemeistert hat, entwickelt sich auch ihre Stimme immer mehr zu einer unverwechselbaren "acting voice". Dunkler geworden, opulenter, runder und immer mehr mit der vokalen Energie eines dramatischen Soprans gerüstet. Dieses "Luxusinstrument" ermöglicht es ihr heute, neue Rollen und Charaktere auf der Bühne darzustellen. Was auch zu Veränderungen in ihrem Repertoire geführt hat.
Zu Netrebkos Repertoire-Erweiterung gehört auch die Rolle der Leonore in "Il Trovatore". Bei den Salzburger Festspielen 2014 singt sie diese Partie an der Seite von Placido Domingo und Francesco Meli. Der Film zeichnet den Weg dahin und porträtiert eine Künstlerin, die nicht nur eine der schönsten und berührendsten Stimmen der Welt besitzt, sondern mit ihrer großen charismatischen Präsenz auf der Bühne das Publikum in ihren Bann zieht.
Nicht zuletzt setzt sich der Film mit einer Künstlerin auseinander, die nicht nur einen großen künstlerischen Druck auszuhalten hat, sondern auch als Frau und Mutter Alltäglichkeiten bewältigen muss. Die Dokumentation gibt Einblicke in ein Privatleben, das sich vor allem durch Herzlichkeit und innige Freundschaft auszeichnet. Obwohl Anna Netrebko seit Jahren das Leben einer Kosmopolitin führt, bleibt sie in ihrer Seele eine wahrhaftige Russin. Und das ist vielleicht nicht unwichtig im Vexierbild eines Künstlerlebens, das von Rollenspiel und Bühnenverwandlung lebt.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Anna Netrebko und Yusif Eyvazov
Suntory Hall, Tokyo, 2016
Mit Werken von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano
Orchester: Tokyo Philharmonic Orchestra
Musikalische Leitung: Jader Bignamini
Das Traumpaar der Opernwelt, Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, steht auf der Bühne der Suntory Hall in Tokio und begeistert mit berühmten Arien und Duetten der italienischen Opernliteratur.
Der junge italienische Maestro Jader Bignamini dirigiert das Tokyo Philharmonic Orchestra und stimmt gleich zu Beginn des Konzerts Giuseppe Verdi an. Das weitere Programm ist mit Arien und Duetten von Verdi, Cilea, Puccini und Giordano gestaltet.
Anna Netrebko begeistert mit Arien wie "Un bel dì vedremo" aus der Oper "Madame Butterfly". Die russische Sopranistin mit österreichischem Pass wird ihr Rollendebüt als Aida bei den Salzburger Festspielen 2017 unter der Leitung von Ricardo Muti geben.
Das Programm:
"La forza del destino": Sinfonia
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Adriana Lecouvreur"
"Ecco respiro appena ... la son l'umile ancella"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"L'Arlesiana"
"È la solita storia del pastore"
Francesco Cilea
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Il Trovatore"
"Tacea la notte ... Di tale amor"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Il Trovatore"
"Ah! Si, ben mio ... di quella pira"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Attila": Preludio
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Otello"
"Già nella notte densa"
Giuseppe Verdi
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
"Madama Butterfly"
"Un bel dì vedremo"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Tosca"
"E lucevan le stelle"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Andrea Chénier"
"La mamma morta"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Andrea Chénier"
"Come un bel dì di maggio"
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Manon Lescaut": Intermezzo
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini
"Andrea Chénier"
4th Act Finale
Umberto Giordano
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
Zugabe:
"Die Csárdásfürstin"
"Heia, heia, in den Bergen ist mein Heimatland"
Emmerich Kálmán
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko
"Turandot"
"Nessun Dorma"
Giacomo Puccini
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Yusif Eyvazov
"Non ti scodar di me"
Ernesto De Curtis
Tokyo Philharmonic Orchestra, Jader Bignamini, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov
Danach ab 22:00 Anna Netrebko - Die Kunst der Verwandlung
Film von Christoph Engel und Anca-Monica Pandelea
Anna Netrebko ist eine Ausnahmekünstlerin und zweifelsohne die bekannteste Operndiva der Welt. Der Film zeichnet ihre Karriere nach und gibt Einblicke in ihr Privatleben.
Anna Netrebko ist eine einzigartige Vertreterin ihres Metiers: Sie hat der Opernwelt einen großen Dienst erwiesen. Ähnlich wie in den 1990er-Jahren "Die drei Tenöre" hat Anna Netrebko zur Popularisierung der Opernkunst beigetragen.
Am Anfang ihrer Karriere skeptisch beäugt, als ein "Marketingprodukt" einer immer mehr um Einnahmen bangenden Schallplattenindustrie nicht immer ernst genommen, schafft Anna Netrebko es jetzt, auch ihre strengsten Kritiker zu überzeugen.
Der Film dokumentiert diese Entwicklung: vom internationalen Karriere-Durchbruch bei den Salzburger Festspielen 2002 über ihre unkonventionellen Versuche, der Oper die Attraktivität eines Massenprodukts zu verleihen bis hin zu den großartigen Auftritten auf den traditionsreichen Bühnen in New York oder Wien.
Während Anna Netrebko mit sicherem Gespür richtige Schritte und Entscheidungen in ihrer beruflichen Karriere gemeistert hat, entwickelt sich auch ihre Stimme immer mehr zu einer unverwechselbaren "acting voice". Dunkler geworden, opulenter, runder und immer mehr mit der vokalen Energie eines dramatischen Soprans gerüstet. Dieses "Luxusinstrument" ermöglicht es ihr heute, neue Rollen und Charaktere auf der Bühne darzustellen. Was auch zu Veränderungen in ihrem Repertoire geführt hat.
Zu Netrebkos Repertoire-Erweiterung gehört auch die Rolle der Leonore in "Il Trovatore". Bei den Salzburger Festspielen 2014 singt sie diese Partie an der Seite von Placido Domingo und Francesco Meli. Der Film zeichnet den Weg dahin und porträtiert eine Künstlerin, die nicht nur eine der schönsten und berührendsten Stimmen der Welt besitzt, sondern mit ihrer großen charismatischen Präsenz auf der Bühne das Publikum in ihren Bann zieht.
Nicht zuletzt setzt sich der Film mit einer Künstlerin auseinander, die nicht nur einen großen künstlerischen Druck auszuhalten hat, sondern auch als Frau und Mutter Alltäglichkeiten bewältigen muss. Die Dokumentation gibt Einblicke in ein Privatleben, das sich vor allem durch Herzlichkeit und innige Freundschaft auszeichnet. Obwohl Anna Netrebko seit Jahren das Leben einer Kosmopolitin führt, bleibt sie in ihrer Seele eine wahrhaftige Russin. Und das ist vielleicht nicht unwichtig im Vexierbild eines Künstlerlebens, das von Rollenspiel und Bühnenverwandlung lebt.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Leben und leben lassen
-
Jalana
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1385
- Registriert: Mo 25. Jun 2012, 22:08
- Geschlecht: anders
- Pronomen:
- Kontaktdaten:
Re: Für die Klassikfreunde
"Solosonate D-Dur op. 115" von Sergei Prokofjew
Sergei Sergejewitsch Prokofjew (* 23. April 1891 auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.
Prokofjew schrieb die Sonate D-Dur op. 115 für Violine Solo für das Unisono-Spiel eines Ensembles von jungen Geigern, das unisono Solokonzerte von Bach, Händel und anderen Komponisten spielte. Es kam in ihm die Idee auf, ein sowjetisches Werk speziell für ein Geigen-Unisono zu schreiben. Prokofjew wählte für seine Sonate eine miniaturhafte Form von drei Sätzen, ein Allegro in Sonatenform, langsame Variationen und ein schnelles Finale, alles in einer einfachen, jungen Musikern zugänglichen Faktur.
Davide Alogna spielt die ganze Sonate.
Arabella Steinbacher spielt den 1. Satz
Gestern Abend durfte ich das Stück als Zugabe und die Künstlerin live genießen.

LG
Jalana
Sergei Sergejewitsch Prokofjew (* 23. April 1891 auf Gut Sonzowka bei Bachmut, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich, heute Krasnoe bei Krasnoarmijsk, Oblast Donezk, Ukraine; " 5. März 1953 in Moskau) war ein russischer Pianist und Komponist.
Prokofjew schrieb die Sonate D-Dur op. 115 für Violine Solo für das Unisono-Spiel eines Ensembles von jungen Geigern, das unisono Solokonzerte von Bach, Händel und anderen Komponisten spielte. Es kam in ihm die Idee auf, ein sowjetisches Werk speziell für ein Geigen-Unisono zu schreiben. Prokofjew wählte für seine Sonate eine miniaturhafte Form von drei Sätzen, ein Allegro in Sonatenform, langsame Variationen und ein schnelles Finale, alles in einer einfachen, jungen Musikern zugänglichen Faktur.
Davide Alogna spielt die ganze Sonate.
Arabella Steinbacher spielt den 1. Satz
Gestern Abend durfte ich das Stück als Zugabe und die Künstlerin live genießen.
LG
Jalana
Leben und leben lassen