Warum zumeist die Männer?? - # 4
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Cybill
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Re: Warum zumeist die Männer??
Danke Marielle!
Erleben und damit verbundenes Empfinden für alle verständlich zu beschreiben ist nun mal nicht einfach, da ist es oft geboten über etwas anspruchsvollere Satzkonstruktionen nachzuhirnen. Du hast es auf den Punkt gebracht - war mir als Dialogpartner meines Denkens einfach nicht möglich.
Schönes Wochenende!
- Cy
Erleben und damit verbundenes Empfinden für alle verständlich zu beschreiben ist nun mal nicht einfach, da ist es oft geboten über etwas anspruchsvollere Satzkonstruktionen nachzuhirnen. Du hast es auf den Punkt gebracht - war mir als Dialogpartner meines Denkens einfach nicht möglich.
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- Cy
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Manu.66
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Re: Warum zumeist die Männer??
Hi Mädels!
Mal ein weiterer Aspekt, der meine Enkel betrifft.
Ich habe derzeit - das kann sich ja noch wesentlich ändern - 7 Enkelkinder. Davon ist eines noch nicht zwei Jahre alt, das lasse ich mal außen vor.
Unter den anderen ist die Verteilung vier Mädchen und zwei Jungen.
Die Mädchen haben meine Transition schnell und ohne wenn und aber anerkannt, respektiert und sehr gut verarbeitet. Sie verhalten sich mir gegenüber völlig ungezwungen normal.
Die beide Jungen hatten damit deutlich mehr Probleme. Der ältere geht auf ein Gymnasium in die Klasse fünf. Erst nach einem langen Gespräch mit ihm über die Zeit der Wandlung der römischen Republik in ein Kaiserreich unter Gaius Iulius Caesar hat er mich als Frau akzeptiert - warum gerade der Themenzusammenhang ist mir unklar (Okay, sie haben das gerade im Untericht behandelt und ich bin Geschichtslehrerin gewesen), aber das Ergebnis des Gesprächs war toll!
Der kleine Erstklässler, der bei seiner Mutter in Mannheim wohnt, hatte vor einem jetzt gerade stattfindenen Besuch bei uns seine Ablehnung mir gegenüber klar zu verstehen gegeben - er wolle nichts mit mir zu tun haben. Sein Vater hat auf der langen Fahrt von Mannheim hier hoch an die Küste mit ihm gesprochen und dann ist der Kleine zu einem überraschenden Ergebnis gekommen:
"Okay, dann ist das jetzt Opaline!"
Finde ich süß und damit kann ich gut leben!
Liebe Grüße
Manuela
Mal ein weiterer Aspekt, der meine Enkel betrifft.
Ich habe derzeit - das kann sich ja noch wesentlich ändern - 7 Enkelkinder. Davon ist eines noch nicht zwei Jahre alt, das lasse ich mal außen vor.
Unter den anderen ist die Verteilung vier Mädchen und zwei Jungen.
Die Mädchen haben meine Transition schnell und ohne wenn und aber anerkannt, respektiert und sehr gut verarbeitet. Sie verhalten sich mir gegenüber völlig ungezwungen normal.
Die beide Jungen hatten damit deutlich mehr Probleme. Der ältere geht auf ein Gymnasium in die Klasse fünf. Erst nach einem langen Gespräch mit ihm über die Zeit der Wandlung der römischen Republik in ein Kaiserreich unter Gaius Iulius Caesar hat er mich als Frau akzeptiert - warum gerade der Themenzusammenhang ist mir unklar (Okay, sie haben das gerade im Untericht behandelt und ich bin Geschichtslehrerin gewesen), aber das Ergebnis des Gesprächs war toll!
Der kleine Erstklässler, der bei seiner Mutter in Mannheim wohnt, hatte vor einem jetzt gerade stattfindenen Besuch bei uns seine Ablehnung mir gegenüber klar zu verstehen gegeben - er wolle nichts mit mir zu tun haben. Sein Vater hat auf der langen Fahrt von Mannheim hier hoch an die Küste mit ihm gesprochen und dann ist der Kleine zu einem überraschenden Ergebnis gekommen:
"Okay, dann ist das jetzt Opaline!"
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Liebe Grüße
Manuela
Mein Lebensmotto: "Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant)
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Martin-a
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Re: Warum zumeist die Männer??
Was ist eigentlich aus dem Modellfliegertreffen geworden? Hatte der Tiefflieger weiterhin tief geflogen?
Bei etlichen Männern entsteht die Abneigung gegenüber CD/T* usw. auch aus Neid, Angst und Missgunst. Da kommt eine/r, der tatsächlich die Grenzen überschreitet und unter Umständen in ihnen die Lust auf sowas stärkt. Die aber gleichzeitig Angst haben, dass sie ihren "Stallorderrang" verlieren könnten. Daher schalten die dann auf aggressive Abwehr um.
Rock- und Kleidträger sind auch davon betroffen. Ein Kollege (enthusiastischer Rockträger, leider verstorben) sagte mal: Emanzipation ist keine Einbahnstrasse.
Bei etlichen Männern entsteht die Abneigung gegenüber CD/T* usw. auch aus Neid, Angst und Missgunst. Da kommt eine/r, der tatsächlich die Grenzen überschreitet und unter Umständen in ihnen die Lust auf sowas stärkt. Die aber gleichzeitig Angst haben, dass sie ihren "Stallorderrang" verlieren könnten. Daher schalten die dann auf aggressive Abwehr um.
Rock- und Kleidträger sind auch davon betroffen. Ein Kollege (enthusiastischer Rockträger, leider verstorben) sagte mal: Emanzipation ist keine Einbahnstrasse.
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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Michi
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Re: Warum zumeist die Männer??
Du meinst nicht zufällig Ferdi la Roche? - Wahrscheinlich doch.Martin(-a?) hat geschrieben: Di 13. Jun 2017, 21:59 Ein Kollege (enthusiastischer Rockträger, leider verstorben) sagte mal: Emanzipation ist keine Einbahnstrasse.
http://dress2kilt.eu/ferdi.htm (Mit Bild)
Auf jeden Fall ein Mensch, an den ich mich gern erinnere.
Mit ihm habe ich mich auch einige Male ausgetauscht, aber leider nie persönlich kennengelernt.
Damals war ich noch viel zu feige, vor die Tür zu gehen, und mich mit Gleichgesinnten zu treffen.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Joe95
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Re: Warum zumeist die Männer??
An den musste ich auch sofort denken.MichiWell hat geschrieben: Di 13. Jun 2017, 23:32...
Du meinst nicht zufällig Ferdi la Roche? - Wahrscheinlich doch....
Ist schon ne Weile her.
Ich glaube ich hab ihn mal kennengelernt bei einem Treffen in Köln, bin mir aber nicht mal sicher ob er überhaupt dabei war.
Wirklich zu lange her.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!
Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum zumeist die Männer??
Moin zusammen,
...als Ergänzung zum Thema und wie die Welt wirklich aussieht.
Als ich mich meiner Frau gegenüber geoutet habe, was mich bewegt und was ich fühle und empfinde war eine Reaktion: und du willst dich ernsthaft und freiwillig eine Stufe tiefer stellen auf der gesellschaftlichen Leiter... ; nein dafür hatte sie kein Verständnis.
Der Weg ist und bleibt noch lang.
Gruß, Ulrike-Marisa
...als Ergänzung zum Thema und wie die Welt wirklich aussieht.
Als ich mich meiner Frau gegenüber geoutet habe, was mich bewegt und was ich fühle und empfinde war eine Reaktion: und du willst dich ernsthaft und freiwillig eine Stufe tiefer stellen auf der gesellschaftlichen Leiter... ; nein dafür hatte sie kein Verständnis.
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Astrid
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Re: Warum zumeist die Männer??
Ging mir genauso.MichiWell hat geschrieben: Di 13. Jun 2017, 23:32 ...
Mit ihm habe ich mich auch einige Male ausgetauscht, aber leider nie persönlich kennengelernt.
Damals war ich noch viel zu feige, vor die Tür zu gehen, ...
Ich habe ihn in den Anfangsjahren von feinstrumpf.de kennengelernt und war schwer beeindruckt, mit welch unerschütterlicher Selbstverständlichkeit er seine Sache durchgezogen und die (kleidungstechnischen) Rechte der Männer verteidigt hat.
Als er dann Jahre später das dahinsiechende Forum bis zur Einstellung dessen übernommen hat, hat er mir richtig leid getan, weil einige Leute ständig versucht haben, ihn aus der Reserve zu locken. Hatte er nicht verdient.
Als ich später irgendwo im Internet von seinem Tod erfahren habe, war ich richtig traurig.
Vergessen habe ich ihn nie.
Liebe Grüße- Astrid
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Anne-Mette
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Re: Warum zumeist die Männer??
Moin,
Gruß
Anne-Mette
Ist das Resignation? Stammt sie nicht auch aus den Jahren, in denen Frauen viel erkämpft haben? Das ist doch ein Grund, stolz auf ein Frausein zu sein?!und du willst dich ernsthaft und freiwillig eine Stufe tiefer stellen auf der gesellschaftlichen Leiter...
Gruß
Anne-Mette
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Martin-a
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Re: Warum zumeist die Männer??
Kannte Ferdi persönlich aus den Zeiten von maennerrock.de. Leider gibt es viele Männerrockseiten nicht mehr.
Die Frage ist, haben viele Männer aufgegeben, oder haben es nicht mehr nötig, auf einem Forum zu sein? Der Zusammenhalt war das, was dort die Männer auch auf die Strasse gebracht hatte. Ich vermisse die Zeiten, als wir noch Männerrock-Treffen hatten. Vor allem in der Schweiz scheint das ganze ziemlich abgeflaut zu sein. Denn man sieht kaum noch berockte Männer auf der Strasse. Mein Chef in der alten Anstellung trägt noch Kleid oder Rock. Man kann wirklich sagen, in der Schweiz herrscht in Bezug Röcke oder Kleider am Mann total tote Hose. Man spricht immer beim Mann vom starken Geschlecht. Aber das dürfte nur auf die Körperstärke zutreffen. Mental, sind die irgendwie schwach. Ich ziehe vor jedem Mann den (nicht vorhandenen) Hut, der männliche Grenzen bricht und das sind hier im Forum sehr viele.
Kenne persönlich auch zwei Männer, die sich Richtung Frau orientierten. Der eine ist heute eine Transsexuelle mit GaOP. Der andere ist zwischen drin. Man sieht klar, dass der lieber eine Frau sein möchte. Ich bewundere echt den Mut. Daher sage ich: weiter so Mädels.
Ist jetzt nun ein Mann, der Frau sein will, ein echter Kerl?
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum zumeist die Männer??
...nein, das ist meiner Meinung nach kein Zeichen der Resignation, sondern ein Ergebnis bewusster Wahrnehmung er gesellschaftlichen Wirklichkeit in unserem Lande.
Meine Frau ist sich sehr wohl bewusst, was Frauen bisher erreicht haben; da gibt es aber immer noch ein Stück Weg, der zu gehen ist. In Skandinavien sind die Länder da gefühlt weiter soweit ich das durch unsere Kontakte dorthin beurteilen kann. Die rosarote Brille an wünschen zählt da nicht, sondern nur die knallharte Wirklichkeit und die ist oftmals anders, wie wir gerade in unserer Nachbarschaft erlebt haben. In Dänemark kann ein Manager um 16:00h eine Besprechung unterbrechen, um sein Kind aus der Schule/vom Kindergarten abzuholen, ohne dafür schief angesehen zu werden. Das mach mal hier in Deutschland.
Das gelebte Leben hier bei uns zeigt doch immer noch, dass Männer meinen, alles dominieren zu müssen und zu können - hin bis zur Gesetzgebung, bis mal wieder Verfassungsrichter den einzuschlagenden Weg weisen. So gut und rechtlich abgesichert, wie in den öffentlichen Dienstbereichen sind Frauen im allgemeinen im Arbeitsleben hier nicht. Ich verweise mal auf den Problembereich Lehrstellen in der Technik für Mädchen/Frauen...
Gruß, Ulrike-Marisa
Meine Frau ist sich sehr wohl bewusst, was Frauen bisher erreicht haben; da gibt es aber immer noch ein Stück Weg, der zu gehen ist. In Skandinavien sind die Länder da gefühlt weiter soweit ich das durch unsere Kontakte dorthin beurteilen kann. Die rosarote Brille an wünschen zählt da nicht, sondern nur die knallharte Wirklichkeit und die ist oftmals anders, wie wir gerade in unserer Nachbarschaft erlebt haben. In Dänemark kann ein Manager um 16:00h eine Besprechung unterbrechen, um sein Kind aus der Schule/vom Kindergarten abzuholen, ohne dafür schief angesehen zu werden. Das mach mal hier in Deutschland.
Das gelebte Leben hier bei uns zeigt doch immer noch, dass Männer meinen, alles dominieren zu müssen und zu können - hin bis zur Gesetzgebung, bis mal wieder Verfassungsrichter den einzuschlagenden Weg weisen. So gut und rechtlich abgesichert, wie in den öffentlichen Dienstbereichen sind Frauen im allgemeinen im Arbeitsleben hier nicht. Ich verweise mal auf den Problembereich Lehrstellen in der Technik für Mädchen/Frauen...
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Martin-a
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Re: Warum zumeist die Männer??
In der Schweiz ist es im Bereich Lehrstellen und Ausbildungen eher so, dass der Mann schief angeschaut wird, wenn er sich in einem "Frauen"-Beruf (zB: Hebamme, Damenschneider, Kinderbetreuer, Lehrer, Krankenpfleger, Kindergärtner, Spielgruppenleiter usw.) ausbilden lassen möchte. Bei gewissen Berufen (vor allem bei Tätigkeiten mit Kinder) steht er sogar mit einem Bein im Gefängnis, wenn er in so einem Beruf arbeitet. Etliche der genannten "Frauen"-Berufe (zB: Lehrer oder Krankenpfleger) waren früher auch ohne Probleme für Männer offen. Frauen, die Lehrstellen in technischen Berufen suchen, haben es wesentlich leichter, auch effektiv eine zu kriegen und später darauf zu arbeiten. Malerinnen gibt es bald mehr als Maler und auch KFZ-Mechanikerinnen sind nichts mehr aussergewöhnliches.
Eigentlich schwimme ich nicht gegen den Strom. Ich stehe am Rand des Stromes und schaue den anderen Normalos zu, wie sie der Masse hinterherschwimmen und der erste in einem Wettbewerb sein wollen, den sie nicht gewinnen können.
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heike65
Re: Warum zumeist die Männer??
Das dachte ich auch, meine Frau käme nie auf die Idee sich als das schwächere oder gesellschaftlich niedrigere Geschlecht sehen, da würde eher ein:Anne-Mette hat geschrieben: Mi 14. Jun 2017, 12:38 Moin,
Ist das Resignation? Stammt sie nicht auch aus den Jahren, in denen Frauen viel erkämpft haben? Das ist doch ein Grund, stolz auf ein Frausein zu sein?!und du willst dich ernsthaft und freiwillig eine Stufe tiefer stellen auf der gesellschaftlichen Leiter...
Gruß
Anne-Mette
"Ah du willst mal dem starken Geschlecht angehören ? " kommen
Liebe Grüsse
Heike
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum zumeist die Männer??
Moin,
...wie so oft im Leben sind die Empfindungen der Menschen einfach unterschiedlich - auch die individuelle Wahrnehmung der Dinge des Lebens. wir sollten lernen, dass Menschen unterschiedlich empfinden. Frauen sind das starke Geschlecht - bewusste Frauen empfinden und sehen das auch so. Das hat aber nichts mit der immer noch untergeordneten Stellung der Frau in unserer heute real existierenden Gesellschaft in Deutschland zu tun. Da ist immer noch ein langer Weg zu beschreiten bis zur wirklichen Gleichstellung der Mitglieder unserer Gesellschaft.
Auch wir hier im Forum kommen auch nicht immer auf den gleichen Nenner. Wie gesagt, die rosarote Brille taugt nicht, um die wirklichen Verhältnisse und Gegebenheiten zu beschreiben. Meine Frau ist nicht stolz darauf, eine Frau zu sein und daraus irgend etwas besonderes ableiten zu wollen. Sie sieht sie gesellschaftlichen Verhältnisse wie sie sind. Sie hat in der Gesellschaft als Mutter ihre Rolle angenommen und auf Dinge verzichtet; sie hat selbstlos der Familie gedient, wie viele anderen Frauen das auch tun. Und gerade das wird bei ns immer noch nicht wirklich als Leistung anerkannt - im Gegensatz zu Fußballstars...
Mir fehlen da die geeigneten Worte, um hier einen fundierten philosophischen Diskurs zu führen und manchmal bin ich ganz traurig darüber, dass viele scheinbar alles anders und besser können als es mir möglich ist. Da mag ich manchmal gefühlt gar nichts mehr schreiben.
Heute Abend bin ich traurig, Ulrike- Marisa
...wie so oft im Leben sind die Empfindungen der Menschen einfach unterschiedlich - auch die individuelle Wahrnehmung der Dinge des Lebens. wir sollten lernen, dass Menschen unterschiedlich empfinden. Frauen sind das starke Geschlecht - bewusste Frauen empfinden und sehen das auch so. Das hat aber nichts mit der immer noch untergeordneten Stellung der Frau in unserer heute real existierenden Gesellschaft in Deutschland zu tun. Da ist immer noch ein langer Weg zu beschreiten bis zur wirklichen Gleichstellung der Mitglieder unserer Gesellschaft.
Auch wir hier im Forum kommen auch nicht immer auf den gleichen Nenner. Wie gesagt, die rosarote Brille taugt nicht, um die wirklichen Verhältnisse und Gegebenheiten zu beschreiben. Meine Frau ist nicht stolz darauf, eine Frau zu sein und daraus irgend etwas besonderes ableiten zu wollen. Sie sieht sie gesellschaftlichen Verhältnisse wie sie sind. Sie hat in der Gesellschaft als Mutter ihre Rolle angenommen und auf Dinge verzichtet; sie hat selbstlos der Familie gedient, wie viele anderen Frauen das auch tun. Und gerade das wird bei ns immer noch nicht wirklich als Leistung anerkannt - im Gegensatz zu Fußballstars...
Mir fehlen da die geeigneten Worte, um hier einen fundierten philosophischen Diskurs zu führen und manchmal bin ich ganz traurig darüber, dass viele scheinbar alles anders und besser können als es mir möglich ist. Da mag ich manchmal gefühlt gar nichts mehr schreiben.
Heute Abend bin ich traurig, Ulrike- Marisa
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Anne-Mette
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Re: Warum zumeist die Männer??
Guten Morgen,
Auch wenn es nicht so aussieht: ohne Reibungsverluste und schmerzhafte Erfahrungen wird wohl niemand sein Leben gestalten können - wie auch immer.
Wenn ich mir meine eigene Situation betrachte, dann denke ich, dass ich zufrieden sein kann. Manchmal stelle ich mir allerdings die Frage: "warum hast Du die Entwicklung erst so spät zugelassen; ein früheres "auf den Weg machen" hätte sicherlich ganz andere Möglichkeiten eröffnet". Andererseits sage ich mir: "es ist wie es ist" - und ich stelle mir die Frage, zu welchen Begleiterscheinungen es auch für meine Familie gekommen wäre, wenn ich etliche Jahre früher "die Weichen gestellt hätte".
Ich habe das Gefühl ich bin in meinem Leben zuhause, bin allerdings nicht mehr die Jüngste - und wir werden alle nicht jünger
So werde ich meinen Weg mit meinen Möglichkeiten weiter gehen, werde mich weiter mit "ewig Gestrigen" (auch in der "Community" z.B. VTSM) rumschlagen, für Vielfalt eintreten, mich für andere Menschen einsetzen, mich darum bemühen, dass es meiner Familie gut geht...
Auch Du, Ulrike hast viele Möglichkeiten und erzählst von vielen positiven Erlebnissen, auf die Du aufbauen könntest. Als Handwerkerin könntest Du sogar einen stabilen Tisch bauen, auf den Du mal... (wenn es um Deine Kinder geht; denn die müssen nicht ständig mit Dir zusammenleben wie Deine Frau)
Es wäre schade, wenn Du die Lust verlierst, etwas dazu zu schreiben.
Dabei nicht vergessen: diejenigen, die es in Deinen Augen besser haben, haben dafür hart gearbeitet, sind auch ein großes Risiko eingegangen- und haben auf Anderes verzichtet.
Nachtrag
Ich hoffe, das wird nun nicht überlesen; aber ich will mir nicht selbst antworten
In einer länger dauernden Beziehung muss doch an "Wendepunkten" ein neuer Kurs abgesteckt und vereinbart werden. Dazu sollte es eine "Manschaftsbesprechung auf Augenhöhe" geben.
Man wird im Leben nicht immer gefragt, ob man "dieses Problem auch noch haben möchte"- und einigen Problemem MUSS man sich stellen, z.B. wenn jemand ernsthaft erkrankt ist. Da kann man auch nicht sagen: "dieses Jahr hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt!"
"Darüber reden" muss man doch mindestens können?!
Ich bin mir unsicher; denn oft sagst Du: "alles easy im Rahmen meiner Möglichkeiten!"
Allerdings bringst Du auch zum Ausdruck in vielen Postings, dass Dich der familiäre Umgang mit Dir verletzt. Dieses Verletzungen können krank machen.
Bedenke das bitte.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Nichts ist ohne Risiko - und anscheinend "anders und besser können" hat sich in vielen Beziehungen nicht "einfach so" ergeben.und manchmal bin ich ganz traurig darüber, dass viele scheinbar alles anders und besser können als es mir möglich ist. Da mag ich manchmal gefühlt gar nichts mehr schreiben.
Auch wenn es nicht so aussieht: ohne Reibungsverluste und schmerzhafte Erfahrungen wird wohl niemand sein Leben gestalten können - wie auch immer.
Wenn ich mir meine eigene Situation betrachte, dann denke ich, dass ich zufrieden sein kann. Manchmal stelle ich mir allerdings die Frage: "warum hast Du die Entwicklung erst so spät zugelassen; ein früheres "auf den Weg machen" hätte sicherlich ganz andere Möglichkeiten eröffnet". Andererseits sage ich mir: "es ist wie es ist" - und ich stelle mir die Frage, zu welchen Begleiterscheinungen es auch für meine Familie gekommen wäre, wenn ich etliche Jahre früher "die Weichen gestellt hätte".
Ich habe das Gefühl ich bin in meinem Leben zuhause, bin allerdings nicht mehr die Jüngste - und wir werden alle nicht jünger
So werde ich meinen Weg mit meinen Möglichkeiten weiter gehen, werde mich weiter mit "ewig Gestrigen" (auch in der "Community" z.B. VTSM) rumschlagen, für Vielfalt eintreten, mich für andere Menschen einsetzen, mich darum bemühen, dass es meiner Familie gut geht...
Auch Du, Ulrike hast viele Möglichkeiten und erzählst von vielen positiven Erlebnissen, auf die Du aufbauen könntest. Als Handwerkerin könntest Du sogar einen stabilen Tisch bauen, auf den Du mal... (wenn es um Deine Kinder geht; denn die müssen nicht ständig mit Dir zusammenleben wie Deine Frau)
Es wäre schade, wenn Du die Lust verlierst, etwas dazu zu schreiben.
Dabei nicht vergessen: diejenigen, die es in Deinen Augen besser haben, haben dafür hart gearbeitet, sind auch ein großes Risiko eingegangen- und haben auf Anderes verzichtet.
Nachtrag
Ich hoffe, das wird nun nicht überlesen; aber ich will mir nicht selbst antworten
In einer länger dauernden Beziehung muss doch an "Wendepunkten" ein neuer Kurs abgesteckt und vereinbart werden. Dazu sollte es eine "Manschaftsbesprechung auf Augenhöhe" geben.
Man wird im Leben nicht immer gefragt, ob man "dieses Problem auch noch haben möchte"- und einigen Problemem MUSS man sich stellen, z.B. wenn jemand ernsthaft erkrankt ist. Da kann man auch nicht sagen: "dieses Jahr hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt!"
"Darüber reden" muss man doch mindestens können?!
Ich bin mir unsicher; denn oft sagst Du: "alles easy im Rahmen meiner Möglichkeiten!"
Allerdings bringst Du auch zum Ausdruck in vielen Postings, dass Dich der familiäre Umgang mit Dir verletzt. Dieses Verletzungen können krank machen.
Bedenke das bitte.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum zumeist die Männer??
Moin Anne-Mette,
...schwer auf deine umfangreichen Zeilen zu antworten. Wo du recht hast, hast du recht. Auch meine Leben wäre bestimmt anders, aber ob besser, das weiß ich nicht, verlaufen, wenn ich früher das heutige Wissen und Bewusstsein gehabt hätte. Wendepunkte im Leben gibt es immer wieder und für eine starke Beziehung ist es meist auch möglich, einen neuen, vielleicht auch anderen Weg zu gehen. Da haben wir auch Erfahrung damit auch mit der Augenhöhe...
Vieles im Leben bei anderen Menschen erscheint oft nur einfacher, als die Wirklichkeit, es von der Nähe brachtet, zeigen täte; auch das ist mir klar.
Trotzdem ist bei allen Freiheiten und Möglichkeiten, die sich mir bieten, mein Sein und meine Gefühle ausleben zu können, mir immer die Tatsache der Ungeheuerlichkeit des Outings meiner Frau gegenüber vor Augen. Das kann ich nicht vergessen oder einfach wegdrücken - sie auch nicht. Da ist seitdem ein Riss in der Beziehung - aber nicht jeder Riss führt gleich zum auseinanderbrechen eines Bauteiles. Risse können gekittet werden, mancher Riss überdauert aber die Zeiten.
Ob sich hier der Riss bei uns wieder verschließen lässt? kann ich nicht auf Dauer sagen - aber wir leben mit dem Riss und haben bisher keinen gemeinsamen Weg gefunden vorurteilsfrei damit umzugehen oder darüber zu sprechen, ganz tiefer Riss täte ich sagen, der aber die Statik nicht kippen lässt. Ist so. Ich habe mich so wie es ist eingerichtet, was natürlich nicht heißt, dass ich wunschlos glücklich wäre oder alles nach Plan laufen täte. Das tut es nicht und wir beide verzichten auf Dinge in diesem Zusammenhang. Alles geht eben nicht im Leben, manches tut auch weh und anderes hinterlässt nur blaue Flecken.
Wir gehen gemeinsam weiter, was nicht heißt, dass es nicht möglich ist, auch Wegstrecken alleine zu gehen und sich wieder zu treffen.
Herzliche Grüße, Ulrike-Marisa
...schwer auf deine umfangreichen Zeilen zu antworten. Wo du recht hast, hast du recht. Auch meine Leben wäre bestimmt anders, aber ob besser, das weiß ich nicht, verlaufen, wenn ich früher das heutige Wissen und Bewusstsein gehabt hätte. Wendepunkte im Leben gibt es immer wieder und für eine starke Beziehung ist es meist auch möglich, einen neuen, vielleicht auch anderen Weg zu gehen. Da haben wir auch Erfahrung damit auch mit der Augenhöhe...
Vieles im Leben bei anderen Menschen erscheint oft nur einfacher, als die Wirklichkeit, es von der Nähe brachtet, zeigen täte; auch das ist mir klar.
Trotzdem ist bei allen Freiheiten und Möglichkeiten, die sich mir bieten, mein Sein und meine Gefühle ausleben zu können, mir immer die Tatsache der Ungeheuerlichkeit des Outings meiner Frau gegenüber vor Augen. Das kann ich nicht vergessen oder einfach wegdrücken - sie auch nicht. Da ist seitdem ein Riss in der Beziehung - aber nicht jeder Riss führt gleich zum auseinanderbrechen eines Bauteiles. Risse können gekittet werden, mancher Riss überdauert aber die Zeiten.
Ob sich hier der Riss bei uns wieder verschließen lässt? kann ich nicht auf Dauer sagen - aber wir leben mit dem Riss und haben bisher keinen gemeinsamen Weg gefunden vorurteilsfrei damit umzugehen oder darüber zu sprechen, ganz tiefer Riss täte ich sagen, der aber die Statik nicht kippen lässt. Ist so. Ich habe mich so wie es ist eingerichtet, was natürlich nicht heißt, dass ich wunschlos glücklich wäre oder alles nach Plan laufen täte. Das tut es nicht und wir beide verzichten auf Dinge in diesem Zusammenhang. Alles geht eben nicht im Leben, manches tut auch weh und anderes hinterlässt nur blaue Flecken.
Wir gehen gemeinsam weiter, was nicht heißt, dass es nicht möglich ist, auch Wegstrecken alleine zu gehen und sich wieder zu treffen.
Herzliche Grüße, Ulrike-Marisa